Mit der Abgeltungssteuer gilt die Belastung der Kapitaleinkünfte als abgegolten. Die Überschüsse aus Aktien und Anleihen erhöhen nun nicht mehr das übrige Einkommen. Welchen Vorteil erreiche ich dadurch?

Wenn ein investment sich richtig rentiert hat und man eine höhere Progressionstufe erreicht hatte, dann ist die Abgeltungssteuer mit ihren 25% + Soli und Kirchensteuer weit drunter.

Hier kannst Du meine Ausführungen zum persönlichen Steuersatz nachlesen: http://www.gutefrage.net/tipp/persoenlicher-steuersatz.
Liegt Dein bisheriger persönlicher Grenzsteuersatz über 25 %, dann profitierst Du von dem Abgeltungssteuersatz in dem Maße, wie die Differenz aus Grenzsteuersatz und Abgeltungssteuersatz lautet, plus KiSt und Soli.
Allerdings verlierst Du bei sämtlichen Anlagen, die ab 2009 erworben sind zugleich in Höhe der Abgeltungssteuer plus KiSt plus Soli auf den Wertzuwachs im Falle des Verkaufes ab 2009 (unabhängig von der Haltedauer). Diese Aussage gilt auch für Wertpapierkäufe in 2008, die nach weniger als 12 Monaten Haltedauer in 2009 verkauft werden.

Nicht sehr viele. Du kommst wegen Kapitaleinkünfte nicht mehr in eine höhere Steuerprogression. Du spartst dir zukünftig die Anlage KAP. http://www.meine-finanzseite.de/Abgeltungssteuer.asp
Indy72: Das ist ab einem zu versteuernden Einkommen von € 15.000 bei Ledigen und € 30.000 bei Verheirateten der Fall (s. mein nachstehender Hinweis/Link).
Unterhalb dieser Einkommenswerte lohnt sich der Erstattungsantrag bei der Lohn-/Einkommens-Steuererklärung.