Ich habe bei mir festgestellt, dass es in den letzten Jahren eine Verschiebung gegeben hat. Früher habe ich die Arbeit eher mit einem Hobby gleichgesetzt. Jetzt geht es eher darum das nötige Geld zu verdienen, um mir Lebensunterhalt und Hobbys leisten zu können. Wie ist das bei euch?
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Ich habe als Schauspielerr mein Hobby zum beruf gemacht. Aber da man davon nicht ausschliesslich leben kann, mache ich auch Jobs, die nicht so viel Spass machen - mit sturem Blickauf die Kohle. Aber - mein grosser Vorteil ist, ich verstelle mich in diesem Job auch nicht und bin wie ich bin... wenn es dem 'Chef' nicht passt, kann er mich ja rauswerfen. Und bezeichnenderweise komme ich mit dieser Einstellung sehr weit und bin bisher noch nirgends 'rausgeworfen' worden...
hobby wäre leicht übertrieben, wäre es, wenn ich noch einen sack voller geld mehr heimschleppen könnte :o))
daher freu ich mich auch, das ich bald urlaub habe.
gri1su am 16. Juni 2007 23:53 kannst DU das aber gut haben seufz Dann wünsch ich Dir doch einen schönen solchen......

Auch ich konnte mein Hobby zum Beruf machen, den ich sogar nach meiner Verrentung weiter ausüben kann.
Glueckspilz. Viel Spass. Gruss aus Griechenland, wo ich mit 72 noch immer Hobby Tag fuer Tag pflege.
Dachte auch jung, dass es Hobby. Geld brauchts zum Leben. Wuerde ich meinen Schmuckladen auf Lesbos schliessen, entfallend Ladenmiete 12x fuer knapp sechs Monate Oeffnung, dann wuerde mir Rente reichen. Also ist es und bleibt Hobby.

Ich bin Überzeugungstäter, was meine Arbeit angeht. Aber auch ich muss meine Kosten decken...

Mir macht meine Arbeit sehr viel Spaß, könnte nichts anderes machen
Ohne Spaß bei der Arbeit wäre das Geld verdienen viel anstrengender. Bin froh das ich eine gute Arbeit habe.

Lebt der Mensch um zu arbeiten, oder arbeitet er um zu leben? Leider muß er arbeiten, da diese Gesellschaft sooooosehr vom Geld beherscht wird. Als Freiberufler kann ich die Frage leider nicht eindeutig beantworten, da ich (wegen des Geldes) vielerlei Arbeiten nachgehen muß.
Also arbeitest Du, um zu leben. Also mach Dein Leben zu Deinem Hobby und Du hast Spass dabei. Gruss. Bruno
...Arbeiten können und Arbeit haben ist ein hohes Gut !
Früher war das mal anders - aber mittlerweile macht es nur noch ganz selten Spaß und Hobby ist es erst recht nicht.

Noch sehe ich meinen Dienst als Hobby an, aber ich merke immer mehr, dass sich da Verschiebungen ergeben. Der Stress wird durch immer höheres Arbeitsaufkommen immer größer, damit sinkt zwangsläufig auch irgendwann die Belastungsgrenze. Ruhiger treten geht in meinem Job leider nicht, eine andere Arbeit finde ich nicht mehr, und für die Rente reicht es auch noch nicht. Also, Augen zu und durch. Daher, wenn auch mit Einschränkungen, abgestimmt für Hobby (mit dem Zusatz NOCH)

Ohne Arbeit könnte ich gar nicht leben! Habe auch das Glück eine Arbeit zu haben, die mir Spaß macht und bin dafür extra aus meiner Heimat weggezogen! Natürlich geh ich auch arbeiten um mein Lebensunterhalt zu verdienen...;-))

Das glaub ich Dir nicht. Es sei denn, du haettest entdeckt, dass nicht alles im Leben "egal". Wenn, einen Blumenstrauss fuer Dich.
Tja wer wenig mit so Erbmasse bedacht wurde wie ich (Null), muß sich seinen Lebensunterhalt verdienen, sich also zum Sklaven der Bosse machen. Noch schlimmer ist aber die Tatsache, dass einem Vater Staat dabei auch immer mehr versklavt, sei es durch die ständig steigenden Steuern oder Sozialversicherung. Wenn man dann noch einige Leute kennt, die sich schon immer - watteweich durch das soziale Netz abgefedert - sehr erfolgreich von der Arbeit gedrückt haben und letztenendes besser leben und glücklicher sind, dann nagt in einem der Gedanke - iiirgendwas machst doch verkehrt. Auch bei mir kommt es immer mehr zu einer Verschiebung, nämlich in den sonnigen Süden als Frührentner - naja man denkt halt mal drann :-)

Leider ist das so geworden.Durch Termindruck und anderen Ärger macht es kaum noch Spaß.

Welchen Stellenwert hat Erwerbsarbeit in eurem Leben?
Leider hast Du die Möglichkeit "KEINEN" oder so ähnlich gar nicht vorgesehen.
Hmmm. Ich dachte, das fällt implizit unter: Ich gehe nur in die Arbeit, um Geld zu verdienen.
demosthenes am 18. Juni 2007 10:51 @erbsenzähler:
Deutschland hat mehr als 80 Mio Einwohner, von denen knapp 37 Mio einer Erwerbsarbeit nachgehen, bleibt eine Mehrheit von gut 43 Mio, die keiner Erwerbsarbeit nachgeht - aus welchen Gründen auch immer.
Für diese hat Erwerbsarbeit sicher überwiegend KEINEN Stellenwert - die gehen überhaupt nicht zur Arbeit, auch nicht um Geld zu verdienen.

Sehe es so seit gut und gern 50 Jahren.