Praline am 05.02.2009 um 17:14 Uhr
20 Jahre nach der Wende und viele Schmierfinken fühlen sich aufgerufen, Senf abzulassen, auch der letzte SED- Chef zeigt Aktivitäten, sich zu äußern...

Ich kann jedem - ob Journalist oder nicht - nur raten, sich mit der Geschichte unseres Landes auch weiterhin auseinanderzusetzen. Die Ergebnisse solcher Auseinandersetzung werden so gut wie immer Befürworter und Gegner finden - das liegt doch in der Natur der Sache.
Absolute Wahrheiten gibt es nicht - es kommt immer auf den Standpunkt des Einzelnen und sich seine daraus ergebende Wahrnehmung an.

Jeder hat doch seine eigene Meinung über die DDR.Lass sie schreiben,und lies es nicht.

Ich denke, aufklärung ist gut, aber das Ossi-Wessi denken der Deutschen kann nicht aus den Köpfen gehen, wenn dauernd irgend ein Mist losgetreten wird. Bin selbst im Westen aufgewachen und frage mich oft, warum unsere Politiker das immernoch nicht auf die Reihe gekriegt haben, die sogenannten Ostlöhne anzugleichen. Die Leute leisten schließlich die gleiche Arbeit...
Praline am 5. Februar 2009 17:23 Hast recht! DH und Kompli.!
Andokai am 5. Februar 2009 17:32 Danke, immer wieder gern... grins
hagentronje am 6. Februar 2009 15:12 dann sollte zb der soli auch abgeschafft werden...
Andokai am 6. Februar 2009 17:31 Ach ja, den gibts ja auch noch. Hast recht, weg damit...

bin zwar erst 13 aba ich find man soollte nich üba was schreiben, wovon man keine ahnung hat - so wie ich gerade^^

Was soll man denen raten? Klappe halten oder so? Warum sollen sie nicht schreiben. Verhindern kann mans eh nicht.

bei der Wahrheit bleiben!
sahara am 5. Februar 2009 17:17 das ist auch mein Rat!

medien sind halt so,aber wer da ablästert über die ddr und nicht selbst da gelebt hat muss ganz ruhig sein.
birgonia am 5. Februar 2009 17:17 Wieso darf man nur von innen berichten? Finde ich falsch! Habe auch viel zu berichten und komme aus WBerlin.
zahraa am 5. Februar 2009 17:19 wie von innen,kannst auch von aussen berichten.
Urbanessa am 5. Februar 2009 17:30 Na, so ein Quark. Es gibt in Deutschland das Recht auf freie Meinungsäußerung und auf freie Berichterstattung, und das ist auch gut so. Man muss auch nicht selber Politiker sein, um über Politik zu schreiben oder Bundesligaprofi, um über Fußball zu schreiben.
hagentronje am 6. Februar 2009 18:24 sehr schön veranschaulicht :D

Das Problem Ossi-Wessi wird bestehen, solange noch die Generation lebt, die die Teilung bewusst erlebt hat. Erst danach wird das abebben. Wichtig bei Reportagen über DDR oder BRD aus vergangenen Tagen ist, objektiv zu bleiben. Wenn Missstände aufgezeigt werden, sollte auch in Erfahrung gebracht werden, wieviel Bürger dies auch wirklich als Missstand empfunden haben. Ich habe 11 Jahre in der DDR gelebt und fühlte mich niemals behüteter, auch wenn man nicht viel unternehmen konnte. Und diese Unternehmungslosigkeit wird ja auch als Missstand dargestellt. Und ich denke, ähnlich ging es vielen. Sicher ist vieles schief gelaufen in der DDR, aber ich persönlich denke, dass auch in der früheren BRD nicht alles in Butter war. Ich denke da so an das Verbot des außerehelichen Geschlechtsverkehrs und Zeltkontrollen auf Campingplätzen. Und deshalb: Objektiv und nur gut recherchiert berichten und am besten mit Bürgermeinungen belegen!
hagentronje am 6. Februar 2009 15:17 du hast ein entscheidendes argument vergessen: anfang 20. jhdt gab´s sogar noch ne monarchie! also --> "total blöd". macht die ddr-zeit natürlich um einiges besser...

Ich habe auch nicht in der früheren DDR gewohnt, habe aber bei meinen vielen Besuchen dort so Einiges miterleben müssen, was mir ohne Weiteres das Recht gibt, mich darüber zu äussern.
Stasi-Mitarbeiter in der Nachbarschaft, Verhinderung von Fluchtversuchen, Einkaufsmöglichkeiten, Versorgung der Bevölkerung, Alles Dinge, bei denen ich mitsprechen kann.
Besuch doch mal Saudi-Arabien...

ich bin sehr gespannt über die berichte der 30- jährigen schreiberlinge
hagentronje am 6. Februar 2009 15:15 wo liegt dabei das problem? ein weit verbreiteter irrtum, dass mit dem alter auch zwangsläufig auch weisheit/wissen und vernunft einhergeht... oder soll aus etwa diesem grund ("zu jung") bald die geschichtsschreibung über die NS-zeit eingestellt werden?

Irgendwas müssen sie ja schreiben im Jubiläumsjahr! Die Wahrheit kenne wir doch ohnehin alle!

Auf keinen fall sollte er/sie den holocaust leugnen.
birgonia am 5. Februar 2009 17:27 Und auf keinen Fall sollte er vom Thema abweichen.

Erinnerungsoptimismus... Leuten nach dem Mund reden um den Umsatz zu steigern
Anzuraten bleibt nur, dass sie dieses korrupte, marode und heruntergewirtschaftete Staats-Faksimile nicht allzu sehr in gut gemeinter Höflichkeit in den Himmel loben.

Damit kann man doch prima von den jetzigen Schwierigkeiten ablenken.
Praline am 5. Februar 2009 17:19 Hast recht. So kommt es auch! Wie kann man jetzt 5 verschiedene Filme über Staufenberg zeigen?!
Wir (D) sind nicht ALLE schlecht...und stammen von den wenigen Widerstandskämpfern ab.
Sie sollen mal in das Stasi-Gefängnis von Hohenschönhausen und eine Führung einer der Ex-Häftlinge mitmachen, bevor sie die DDR glorifizieren.
Was würde Baader//Meinhoff aus dem Knast berichten? (Würdest Du eine Führung von denen bekommen)Joo ist nicht vergleichbar..aber wer "gewinnt" schreibt die Geschichte. Ob die zum Märchen wird - hängt vom abweichen zu den Fakten ab. Die Menschen sind auf die Strasse gegangen mit Plakaten :
LEISTUNG MUSS SICH WIEDER LOHNEN!
Nun sitzen die mit Hartz4..
die Leute die in Hohenschönhausen einsaßen, haben niemanden umgebracht. Sie sind eigentlich die Gewinner der Geschichte - da der Unrechtsstaat, der sie eingebuchtet hat nicht mehr existiert. Und auch sonst schreibst du einen totalen Schwachsinn.

Wer Journalisten pauschal als "Schmierfinken" abqualifiziert, sollte mit einer Zeitung erschlagen werden...
Michabie am 5. Februar 2009 17:16 war nicht pauschal ausgedrückt, das nächste Mal besser lesen
Praline am 5. Februar 2009 17:18 Danke: Bin jetzt tot!
Michabie am 5. Februar 2009 17:20 du hattest ja definitv ein paar Schmierfinken geschrieben, es nicht verallgemeinert
Mit Schmierfinken und Schmeißfliegen für Jounalisten steht Praline in der Tradition von Franz Josef Strauss :-)
Urbanessa am 5. Februar 2009 17:26 Wie wäre es mit selber besser lesen? Da steht "viele", nicht "ein paar", und sie verallgemeinert ihre Beleidigung auf diejenigen, die zum 20-Jährigen über die ehemalige Tätärä schreiben.
Mir geht es so, daß Meinungen von Publizisten von vornherein weniger interessant sind, weil sie der Tendenz ihres Mediums zu sehr verpflichtet sind, was dazu führt, daß wirklich unabhängige Meinungen selten sind. Wach werde ich immer dann, wenn ich merke, daß jemand aus erster Hand über privat erlebten Alltag berichtet, also unverfälscht. Auf sattsam bekannten Journalistenstil kann ich dann gerne verzichten.

In welchen Medien wird sowas berichtet? Noch nie gesehen!
Praline am 5. Februar 2009 17:26 BILD, Berliner Kurier!
Urbanessa am 5. Februar 2009 17:29 "Junge Welt" und "Neues Deutschland" vermutlich. ;-)
Und in der "Praline". :-)))
hagentronje am 6. Februar 2009 15:18 is ja das schöne in der "ach so blöden brd": kann sich ja jeder dem medium zuwenden, dass ihm/ihr zusagt
Stimmt!
DH!