Frage von Thegendarmerie, 47

Welchen Notendurchschnitt brauch ich um folgende Anforderungen zu erfüllen?

Hallo, wollte mich gerne für ein Duales Studium im Bereich Internation Business/ Management bei der Firma Porsche Bewerben. Als Anforderungen stellen sie folgendes:

"Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife mit sehr guten Leistungen" Was für einen Notendurchschnitt kann ich darunter verstehen ?

Wenn ich alle Noten halten bis nach den Prüfungen wäre ich jetzt bei einem Schnitt von 1,5

Antwort
von Kuhlmann26, 26

Wenn sie unter "sehr guten Leistungen" sehr gute Noten verstehen, dann brauchst Du vermutlich einen Einser Durchschnitt. 1,5 ist zwar rein rechnerisch schon Zwei, aber bewerben würde ich mich dennoch. Es stellt sich halt die Frage, wie viele Bewerber gibt es noch und wie viele von denen haben einen "besseren" Durchschnitt als Du.

Ich finde die Haltung, auf sehr gute Noten zu pochen zwar überholt, aber egal. In irgendeiner Dachorganisation der Ärzteschaft - ich habe vergessen in welcher - hat man inzwischen die Forderung aufgestellt, doch diejenigen zum Medizinstudium zuzulassen, die Mediziner werden wollen und nicht diejenigen, die einen bestimmten Notendurchschnitt haben. Man hat erkannt, dass teilweise die Falschen diesen Beruf ergreifen. Es braucht nämlich völlig andere Fähigkeiten Arzt zu werden, als sich bei einem Lehrer gute Noten abzuholen.

Zu dieser Erkenntnis wird man irgendwann auch bei Porsche gelangen.

Gruß Matti

Kommentar von thomsue ,

Und das bekommt man wie raus? Die besseren?

Kommentar von Kuhlmann26 ,

Das musst Du die Dachorganisation der Ärzte fragen, aber mir fallen da schon einige Sachen ein. Wenn beispielsweise an Krankenhäusern plötzlich diejenigen Behandlungen sprunghaft ansteigen, mit denen man das meiste Geld verdient, dann haben nicht mehr Ärzte über die Behandlung zu entscheiden, sondern Ökonomen und da die Ärzte bei diesem Spiel mitmachen, wären sie doch lieber Ökonom geworden.

Gleiches gilt für Ärzte, die diejenigen Medikamente unter den Patienten verteilen, durch die sie die höchsten Provisionen von den Pharmakonzernen bekommen.

Eine Ärztin, die bei einer Diagnose "Fersensporn" eine Überweisung zurm Ortopäden verweigert (damit eine Einlage hätte angefertigt werden können), mit der Begründung, das würde nicht helfen und stattdessen die Einnahme einer hohen Dosis verschreibungspflichtige Schmerztabletten verordnet, ist keine Medizinerin, sondern ein Lobbyistin der Pharmaindustrie.

Den Verdacht auf Fersensporn habe ich geäußert. Sie hat mich nicht mal aufgefordert, den Schuh auszuziehen, sondern auf meine Empfehlung - um den Verdacht zu bestätigen bzw. zu entkräften - wenigstens eine Überweisung zum Röntgen ausgeschrieben.

Sie saß weiß bekittelt hinter ihrem Schreibtisch und hat mich gefragt, ob es nicht an der Zeit wäre einige Routineuntersuchungen zu machen. Dazu hätte sie keinen Finger krümmen, sondern nur Zettel für die Apperatemedizin ausfüllen müssen. Selbst für die Vorbereitungen der Laboruntersuchungen hatte sie ihr Personal.

Ich bin dann wegen des Fersensporns zur Podologin gegangen, die hat ihn perfekt behandelt. Die Behandlung zahlt allerdings keine Krankenkasse. Dieser Beruf verlangt schließlich kein jahrelanges Medizinstudium, sondern eine selbstfinanzierte teilmedizinische Ausbildung.

Antwort
von thomsue, 20

Sehr gut ist < 1.5

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