miccy am 30.01.2008 um 21:10 Uhr
Danke für Eure Antworten :-)
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Ich denke heute trennt man sich viel zu schnell auch bei kleinen Problemchen, die noch wieder in den Griff zu kriegen wären. Dafür trennen sich Paare, die es nötig hätten viel zu selten. (z.B. wo ein Partner misshandelt wird, oder wo ich den Mann ganz toll finde ggg) Früher hat man sich eher um Problemlösungen bemüht. Heute hat man genug Streß mit Job und Wunschbildern usw...

Nur rote Farbe ist nicht gut (schon gar nicht, wenn eine Beziehung auseinander geht :-))) )

Hormoncocktail versiegt. Die rosarote Brille fällt runter. Man sieht den Partner so, wie er ist und ohne Serotonin und andere Liebeserwecker hat man nur noch einen langweiligen Menschen vor sich. Ende der Beziehung.
wandpilz am 30. Januar 2008 21:16 Info: der Cocktail hält bis zu 3 Jahren an. Bei manchen versiegt er schon nach 2 Monaten oder sogar noch früher. Sollten bis dahin nicht genug Eigenschaften am Partner gefunden worden sein, die eine weitere Verbindung rechtfertigen, schaltet sich der biologische Vermehrungsdrang ein und man sucht nach neuen Partnern.
wandpilz am 30. Januar 2008 21:20 ich finde es übrigens immer wieder amüsant, wie man versucht das Scheitern von Beziehung durch fehlende Kommunikation und dergleichen zu erklären. Das ist alles lediglich eine Folge und keine Ursache. Zuerst steht - und das macht den meisten Menschen nun einmal Sorgen - die Biologie.
knetartpunktde am 30. Januar 2008 22:25 Für den, der sich Anziehungskräfte zwischen Menschen lediglich mit biochemischen Zusammenhängen zu erklären sucht, werden langfristige Bindungen wohl immer rätselhaft bleiben.
wandpilz am 31. Januar 2008 09:00 Und derjenige, der sich alle Beziehungen mit Liebe und Romantik erklärt, wird Käufer von Kuschelrock-Trauer-CD´s, 60 Kilo Taschentüchern und Alkoholika. Irgendwie sind die Fronten verhärtet, nicht wahr?
knetartpunktde am 31. Januar 2008 13:29 Ich denke, wer diesen Dialog liest, ahnt, wo eine gewisse "Verhärtung" zu vermuten ist.

Ein echter Beziehungskiller kann auch GF werden ;-)

Man spürt allmählich, dass "Schmetterlinge im Bauch" nicht das sind, was eine Gemeinschaft zusammenhält, sondern eher gegenseitiges Vertrauen und dass man sich auf den Partner als Mensch verlassen kann. Man muss dem Partner Raum geben, sein eigenes Leben in der Verbindung zu leben; sonst hat man sich nach einiger Zeit nicht mehr viel zu sagen (es wären ja sonst "Selbst-Gespräche"). Partnerschaft besteht in gegenseitiger Anerkennung und Akzeptanz des Anderen.
krauthexe am 31. Januar 2008 07:43 DH
Knowledge am 31. Januar 2008 19:43 Merci sorcierère! ...Und nicht zu doll feiern! Nicht, dass ich Beschwerden kriege...ggg.
krauthexe am 31. Januar 2008 21:56 Wat wellste maache? Is nu ma Fastelovend...nee,nee,lass mal,ich bin resistent PS: Heisst das nicht "sorciere"? GLG :-)

Sprachlosigkeit!

Wenn in sexueller Hinsicht Wünsche offen bleiben.
Stimmt, aber man könnte auch drüber reden!? Ich weis, auch dann macht nicht jeder alles mit. ;-)
knetartpunktde am 30. Januar 2008 21:14 "Welcher ist der häufigste Grund . ..." schmerzt nicht so in den Augen. . ...
aber für eine neue liebe ist es nie zu spät :o))

Keine gemeinsame Interessen mehr.
wenn man vom partner erwartet, dass er einem das wunschleben ermöglicht zu dem man selber nicht in der lage ist.
genau

Die Unfähigkeit miteinander zu reden und zwar über alles.
Besonders schwerwiegend ist eine Enttäuschung über nicht erfüllte grundlegende Erwartungen, was auf Dauer zu steigender Unzufriedenheit führt.
Auseinanderleben kann durch unterschiedliche Entwicklungen und Interessen unter Umständen schleichend einsetzen. Geldschwierigkeiten können eine zusätzliche Belastung sein, aber meistens nicht der einzige wichtige Faktor. Untreue und Unehrlichkeit können das Vertrauen zerstören.
Wichtig für die Stabilität sind Zuwendung, konstruktive Kommunikation und immer wieder neues Aufeinanderabstimmen der gegenseitigen Vorstellungen.

Die Partner entwickeln sich in verschiedene Richtungen weiter... gemeinsame Interessen versiegen... damit geht auch der verbale Austausch flöten...irgendwann entdeckt einer neue Bedürfnisse, die in der Beziehung nicht verwirklicht werden können...oder es setzt plötzlicher Egoismus ein, weil die Erwartungen,die man hatte, nie erfüllt wurden... 1000 Gründe,1000 Meinungen, keine Lösungen.Fremdgehen ist nur ein Symptom.
Für eine funktionierende Beziehung muß man bereit sein, zu investieren. Höhen, aber auch Tiefen miteinander durchzustehen. Achtung & Respekt niemals aus den Augen verlieren.
Dann wird aus dem Verliebtsein echte, tiefe Liebe, und die kann verdammt lang halten.
Unfähigkeit zur Kommunikation! Oder man hat sich nur eingebildet, dass man zusammen passt und stellt später seinen Irrtum fest!

Oft verlieben sich Leute hirnlos ineinander, mit totalem Realitätsverlust (Hormoncocktail sagt Waldpilz auch). Das ist keine Basis. Liebe ist sich gegenseitig in höchstem Maße wertzuschätzen, aber trotzdem realistisch sein und sich mit den Fehlern vorbehaltlos zu lieben, zu vertrauen und sich gegenseitig Kraft zu geben. Zur Wertschätzung gehört auch aufeinander zugehen, die Beziehung selber immer wieder bewerten (aber nicht den Partner, sondern sich selber) und was dafür tun. Und umarmt oder überrascht Euren Liebsten doch mal, das wirkt Wunder. Nicht drauf warten und sich vernachlässigt fühlen.
Das ist der Hauptgrund: Man kümmert sich nicht mehr um den anderen und lässt den Alltag und Belanglosigkeiten einkehren. So was von schade, so gedankenlos darf man nicht sein - man selber nicht - nicht auf den anderen schieben - , wenn man die Liebe am Kochen halten will.
gebe meine 2 Daumen wandpilz und Maienblume.. dem ist nichts mehr hinzuzufügen !!
Das Zusammenleben wird selbstverständlich und Liebesbeweise zu selten.
Weiß ich nicht, da ich seit über 33 Jahren immer noch verheiratet bin ! Vieleicht sollten wir die Prommis oder Gerhard Schröder befragen, die habe da mehr Erfahrung !
Maienblume am 30. Januar 2008 23:37 Du meinst, die bekannten "seriellen Monogamisten"?

Das Internet kann und ist in vielen Fällen der Grund für eine kaputte Ehe (Partnerschaft).Chats,Foren und Kontaktseiten.Wobei ich eigentlich nun bei Orange (Fremdgehen) wäre.Aber dazu gehören meistens zwei und oft auch eine kränkelnde Beziehung.In einer funktionierenden Beziehung dürfte es solche Probleme kaum geben.
für männer bedeutet das in der regel den finanziellen ruin.
Hallo. In dieser momentanen Welt, wo die Menschen immer mehr Wert auf materille Dinge legen, statt auf die unbegrenzten inneren Werte, zerbrechen Beziehungen oder Ehen immer schneller auseinander. Eine Beziehung, die hauptsächlich auf die physischen Gefühle zusammengehalten wird, anstatt das die inneren Werte die Ursache für eine moralische Verpflichtung auch noch nach vielen Jahren besteht, trennen sich die Menschen aufgrund ihre inneren Unzufriedenheit. Die Beziehungsfähigkeit ist nun mal in der heutigen Zeit sehr wichtig, um Meinungsverschiedenheiten auszugleichen und auszutragen. Liebe Grüße Hermann
das schlimmste ist sicher geld, und hausarbeit. dann kommt noch der alltag dazu. das reicht völlig, um eine beziehung mit der zeit zu zerstören.

Zu wenig Gespräche.
weil einer von beiden nicht mehr den sex haben will, wie am anfang
bzw. auch körperliche veränderungen
DH
Noch ein DH...