Es handelt sich um einen Garten den ich dieses Jahr nicht bearbeiten kann. Um das Nützliche (Düngung) mit dem Notwendigen (Unterdrückung von Unkraut) zu verbinden, will ich ihn mit einem Gründünger einsäen. Eigentlich hatte ich an Phacelia (Bienenweide) gedacht. Da diese sich aber stark aussät, befürchte ich Ärger mit dem Nachbarn.
Was könnt Ihr mir raten?
Die von "Papajo" genannten Pflanzen eignen sich sehr gut als Gründüngungspflanzen, sollten denn aber auch demnächst ausgesät werden. Wenn Phacelia nach dem Abblühen gemulcht wird, gibt es auch kein Problem mit dem Aussamen. Phacelia ist äußerst konkurrenzstark gegenüber Unkräutern, von Mais und Sonnenblumen rate ich wegen der mangelnder Konkurrenzkraft in der Jugendwicklung dringend ab, ohne Herbizideinsatz werden die leider kaum etwas!

Ich verwende Gründünger immer erst nach der Ernte. In der Regel pflanzt man als Gründünger eine Mischung von verschiedenen geeigneten Pflanzen. Man verwendet z.B. Leguminosen.
Als Gründüngungspflanzen eignen sich Serradella, Sommerwicken, gelbe Lupinen, Phazelia, Rübsen. Wenn anstelle der Stickstoffanreicherung des Bodens aber vorwiegend die Niederhaltung von Unkraut im Vordergrund stehen sollte, kann man auch Mais bzw Sonnenblumen säen. Mais hat dazu den Vorteil, daß er, über wenigstens 3 Jahre hintereinander angepflanzt, der Quecke den Garaus macht.