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Welchen Ertrag bringen derzeit € 100.000,- bei langfristiger Anlagedauer?

gefragt von Wuckel am 30.07.2007 um 13:06 Uhr

Wie lege ich 300.000,- am besten an und wieviel Zinsen gibst? Möchte kurz mittel und lang splitten, daher auch Frage drei mal.

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Finanzen x 23.611 Zinsen x 559 Geldanlage x 559 Zinssatz x 40 Ertrag x 10

jbinfo
beantwortet von jbinfo am 30. Juli 2007 13:11
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DiBaDiBaDuu - Ist nicht uninteressant. https://www.ing-diba.de/main/sv/festgeld/produktinfos/

Bis zu 4,25 %

Kommentar von Wuckel am 30. Juli 2007 13:15

Klingt nicht schlecht für kurzfristig, danke!


Knowledge
beantwortet von Knowledge am 30. Juli 2007 13:13
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Wie möchtest du sie denn anlegen und mit welchem Risiko? Das ist doch das Wesentliche für den Ertrag.

Kommentar von Wuckel am 30. Juli 2007 13:15

Ich möchte 300 aufteilen in 100 kurzfristig 100 mittelfristig und 100 langfristig. Alles möglichst ohne Risiko.


Wasserschweinchen
beantwortet von Wasserschweinchen am 30. Juli 2007 13:08
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wenn es keiner weiß, wird diese Frage auch nicht beantwortet, je öfter du sie stellst

Kommentar von Simple_avatar4smallWasserschweinchen am 30. Juli 2007 13:09

ok, habe deinen Zusatz gelesen. Verstehe ich aber nicht. Was heißt denn "splitten"

Kommentar von Wuckel am 30. Juli 2007 13:14

Ich möchte 300 aufteilen in 100 kurzfristig 100 mittelfristig und 100 langfristig. Alles möglichst ohne Risiko.

Kommentar von Simple_avatar4smallWasserschweinchen am 3. August 2007 13:07

ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh!!!?


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 30. Juli 2007 14:32
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OHNE Risiko (Dein Kommentar zu Wasserschweinchen)geht das nur mit Bundeswertpapieren oder eigener Immobilie.

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 30. Juli 2007 16:36

ne eigene Immobilie ist doch nicht völlig ohne Risiko!


casualuser
beantwortet von casualuser am 30. Juli 2007 13:27
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So pauschal kann man deine Frage nicht beantworten.
Da du keine genauen Angaben über deine Risikobereitschaft und auch aus deiner Frage nicht zu entnehmen ist, inwieweit dir unterschiedliche Anlageformen bekannt sind, solltest du dich bei dieser Summe auf jeden Fall professionell beraten lassen.

Diese richten sich zeitlich nach deinen Bedürfnissen und klären mit dir in einem umfangreichen Gespräch deine Risikobereitschaft** und deine Wünsche ab. Danach erhältst du ein Profil, nach dem gezielt Anlagevorschläge gemacht werden. Die Bestandaufnahme kostet einmalig 50€, danach hast du aber freie Beratung und kannst auch bei kleineren Anliegen (Versicherungen etc...) schnell Rat einholen.
Unsere Erfahrungen mit diesem Anbieter sind sehr gut, obwohl es mit Sicherheit auch andere gibt. (Das soll also keine Schleichwerbung sein ;))

Im Augenblick tendieren wir als relativ vorsichtige Anleger zu Garantiefonts.

Kommentar von Simple_avatar6smallcasualuser am 30. Juli 2007 13:29

Leider wurde folgender Absatz vom System verschluckt: Ein Beispiel für einen unabhängigen Finanzberatungsdienst ist der AWD (Allgemeiner Wirtschaftsdienst) Hier findest du Ansprechpartner unter Service:
http://www.awd.de/relaunch/deutschland/de/index/

Kommentar von Simple_avatar6smallcasualuser am 30. Juli 2007 13:33

Mit dem Link scheint etwas nicht zu stimmen: Du kannst auch über http://www.awd.de/ den Menüpunkt Service und Kontakt benutzen.

Kommentar von B0b558cfb4c037c650ca31f3617b4413smalljbinfo am 30. Juli 2007 13:36

Sorry, aber der AWD ist für mich KEIN UNABHÄNGIGER Wirtschaftsdienst. Auch wenn die Mitarbeiter das natürlich anders sehen.

Kommentar von Simple_avatar6smallcasualuser am 30. Juli 2007 13:41

Deine negativen Erfahrungen würden mich sehr interessieren, da ich bisher nur positive gemacht habe. Vorsicht ist immer gut ;)
Für den Nutzer habe ich extra betont, dass das nur ein Beispiel ist, Natürlich möchte ich ihn nicht festlegen, sondern dazu anregen, sich überhaupt professionell beraten zu lassen.

Kommentar von B0b558cfb4c037c650ca31f3617b4413smalljbinfo am 30. Juli 2007 14:07

Guggst Du hier.......... http://www.finanzparasiten.de/html/links/awd.html .....das sagt Vieles.

Kommentar von Simple_avatar6smallcasualuser am 30. Juli 2007 14:20

@jbinfo: Danke dir :)

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 30. Juli 2007 16:33

abgesehen davon daß ich nicht zu AWD gehen würde, ist man blöd wenn man bei einer Anlange von 300000 Euro denen auch noch 50 Euro bezahlt! Die machen das auch genauso gut umsonst wenn man zu denen geht und sagt man wolle diesen Betrag anlegen. Ich war mal unverbindlich dort und dann hat man mir gleich angeboten, großzügig drauf zu verzichten. Die gleiche Leistung bieten überigens auch fast alle anderen Finanzdienstleister ohne Geld dafür zu nehmen. Von den 50 Euro könnte eh niemand leben, das machen die nur um schlechte Kunden rauszufiltern bei denen nichts zu holen ist

Kommentar von excabe am 1. August 2007 09:43

AWD sind gelinde gesagt provisionsgeile möchtegerne ohne Gewissen

Kommentar von fennek am 30. Juli 2007 13:48

...alles was über der Grenze des Einlagen SicherungsFonds ist geht in ein bstimmtes Risiko. Hier gilt es richtig abzuwägen und zu splitten. Da gibt es bestimmt sehr gute Möglichkeiten ohne Prospekt.


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 2. August 2007 10:35
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  1. Wahl. Internationale oder europäische breitstreuende Aktienfonds. Voraussichtliche Rendite 8-10%. Laufzeit mindestens 5 Jahre besser länger.
  2. Wahl. Policenportfolie mit TEPs (Traded Endowment Policies). Dies sind angesparte britische Lebensversicherungen. Dabei handelt es sich um eine Beteiligung an einem oder mehreren Portfolios mit bis zu 15 Versicherungen pro Portfolio. Es gibt derzeit keine bessere Kapitalanlage die diese Sicherheit mit diese Rendite bietet. Rendite 6-8% pro Jahr. Kapital bis zu 90% des Verkehrswertes der Versicherungen geschützt. Laufzeiten von 5-14 Jahre.

justii
beantwortet von justii am 1. August 2007 12:01
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Hallo. Ich kopiere hier mal eine auch für diese Frage geltende Antwort rein.

Für mich hat sich zunächst folgende Frage gestellt: Welche Probleme haben wir hier zu lösen?

Optimierung der Anlage(n) auf die noch geltende Spekulationsfrist-Regelung

Berücksichtigung des neuen Abgeltungssteuer-Gesetzes ab 2009

Optimale Diversifizierung des anzulegenden Kapitals

Dauerhafte Anlage- und Vermögensbetreuung

Optimierung der Asset Alocation anhand Deiner Anlagepräferenzen und Deiner Risikomentalität zu einem optimalen Portfolio incl. Bereitstellung einer Anlage für liquide Reserve

Kapital-Sicherung / Kapitalerhalt / Kapitalaufbau

Flexible Verfügbarkeit der Kapitalanlagen / Zuzahlungen

Dies erscheint zunächst als großer Brocken - stellt sich nach und nach aber gar nicht so schwierig dar. Aber sieh selbst:

Optimierung der Anlage(n) auf die noch geltende Spekulationsfrist-Regelung Derzeit gilt noch die "alte" Regelung bei (Wertpapier)Veräußerungsgeschäften, die sogenannte Spekulationsfrist. Diese besagt im Prinzip, daß Wertpapierverkäufe innerhalb eines Jahres nach dem Kauf (oder vor dem Kauf) steuerlich belastet werden und Wertpapierverkäufe, die mehr als ein Jahr nach dem Kauf der Papiere errfolgen, steuerlich nicht belastet werden (Bis 1999 betrug diese Spekulationsfrist nur 6 Monate). Den genauen Wortlaut findest Du über den o.g. Link)

Berücksichtigung des neuen Abgeltungssteuer-Gesetzes ab 2009 Ab diesem Zeitpunkt gilt die o.g. Spekulationsfrist nur noch für Anlagen, die vor 2009 getätigt wurden. Bei danach getätigten Wertpapiergeschäften gilt diese "Steuerfreiheit nach 12 Monaten" nicht mehr, sondern es wird jeder Verkauf generell mit einer Pauschalsteuer, der sogenannten Abgeltungssteuer, belastet. Über die Einkommenssteuererklärung kann zwar u.U. ein Steuerrückfluß generiert werden, aber dies ist natürlich mit einem gewissen Aufwand verbunden und darüber hinaus muß überhaupt die Voraussetzung gegeben sein, daß der persönliche Steuersatz unterhalb der Pauschalsteuer (Abgeltungssteuer) liegt.

Optimale Diversifizierung des anzulegenden Kapitals

Meist erwecken private Portfolia den Eindruck, daß sie eher zufällig zusammengestellt wurden (wenn Geld anzulegen war, wurde eine Anlage hinzu gezeichnet o.ä.) und daß es sich um eine eher naive Diversifizierung als eine hochwertige Streuung des Kapitals nach der Portfoliotheorie nach Markowitz handelt. Oft ist eine starke Konzernorientierung einer optimalen Kundenberatung/-betreuung eher hinderlich und teilweise sogar den Kundenbelangen (Risikoneigung) entgegensprechend.

In Wirklichkeit ist beidem größtes Gewicht zu geben. Denn die Akzeptanz Deiner Rahmenbedingungen und Deiner Anlegermentalität steht einer optimalen Diversifizierung und Gestaltung Deines Portfolios nicht entgegen sondern sollte Grundlage für Beratung und Anlageentscheidung sein. Die Anlage(n) sollen nicht starr sein (entweder/oder) sondern sich flexibel auch an sich ändernde Gegebenheiten und Ausrichtungen anpassen ohne daß gleich teuere Verkäufe/Käufe zu Buche stehen, an denen vorwiegend die Bank oder ein Investmenthaus verdient. Dabei soll auch darauf geachtet werden, daß Du nicht bei jeder Änderung am Kapitalmarkt oder Deiner persönlichen Situation vor dem selben Problem stehst: Was umschichten - wie umschichten - was ist noch gut ....

Dauerhafte Anlage- und Vermögensbetreuung

Meist sieht es bei privaten Anlegern so aus: Der Kunde meldet sich bei Bedarf beim Berater und dieser rät i.d.Vergangenheit aus Konzernloyalität meist zu Produkten des eigenen Konzerns. Bei jeder Transaktion wird im Prinzip durch die Bank/den Konzern verdient. Der Berater meldet sich bei Dir wenn er Beratungsbedarf sieht oder ein neues Super-Produkt aus "Konzernhausen" auf den Markt gebracht wird, an dem wieder die Bank/der Konzern verdient. Wenn also beispielsweise ein schwächelnder Fonds A gegen einen Fonds B ausgetauscht werden soll/muß, dann wird bisher für den Kauf des neuen Fonds i.d. Regel ein Ausgabeaufschlag fällig (nur bei hauseigenen Produkten kann darauf verzichtet werden - aber dies ist eine Beraterentscheidung). Solche Kontaktaufnahmen können also einmal im Monat sein oder auch einmal im Halbjahr oder ....

Kommt ein Ratschlag zu spät oder kann ein Termin nicht rechtzeitig genug vereinbaren, dann hat der Anleger ein Problem zusätzlich, das zu dem bestehenden Problem "Konzernorientierung" hinzu kommt. Probleme werden also bei diesem Vorgehen immer auf dem Rücken der Kunden ausgetragen.

Anzuraten wäre dagegen eine tägliche Vermögensbetreuung, die sofort auf Änderungen am Kapitalmarkt reagieren kann um das Kundenvermögen zu schützen oder natürlich dieses zu mehren. Das Prozedere "Anruf - Terminvereinbarung zum Tag X - Termin - jetzt ist es zu spät, aber wir könnten..." entfällt. Eine qualifizierte Vermögensbetreuung kann zum Beispiel notwendigenfalls selbständig zum geeignetsten Termin aus einer laufzeitgebundenen Anlage aussteigen.

So eine Vermögensbetreuung ist an eine dauerhafte Anlage- und Anlegerbetreuung gebunden und lässt sich davon nicht trennen. Aus Kapitalmarktgründen notwendige Korrekturen an der Portfoliostruktur und -zusammensetzung erfolgen für den Kunden kostenlos. Anders also oben kann also beispielsweise ein schwächelnder Fonds A gegen einen Fonds B ausgetauscht werden, ohne erneute Kosten aufzuwerfen. Und dies nicht nur innerhalb eines Konzernes sondern Kapitalmarktweit...

Optimierung der Asset Alocation anhand Der Rahmenbedingungen, Anlagepräferenzen und Der Risikomentalität zu einem optimalen Portfolio

Ein Beispiel hierzu kann via http://www.webmart.de/callme.cfm?cmid=14344 angefordert werden, damit hier im öffentlichen Forum nicht wieder verallgemeinert wird. Es handelt sich wie gesagt um ein Beispiel und nicht um eine für alle gültige Anlageempfehlung lächel Dies wird zu gern verwechselt...

Kapital-Sicherung / Kapitalerhalt / Kapitalaufbau Diese Punkte sind im zur Verfügung gestellten Beispiel-Portfolio deutlich erkennbar (Kapitalsicherung = Liquide Reserve = Tagesgeld // Kapitalerhalt = mündelsichere Anlageform(en) mit trotzdem guter Rentabilität // Kapitalaufbau = breit gestreutes und optimal diversifiziertes, flexibles Anlagespektrum)

Flexible Verfügbarkeit der Kapitalanlagen / Zuzahlungen Zuzahlungen sind i.d. Regel zu jedem Zeitpunkt (werktäglich) möglich. Das Gesamtkapital ist generell zu jedem Zeitpunkt (werktäglich) verfügbar, allerdings sollte man gegebenenfalls in der Reihenfolge Kapital-Sicherung = keine Kosten, keine Schwankungen Kapitalerhalt = keine oder geringe Kosten, geringe Schwankungen Kapitalaufbau = geringe oder normale Kosten, Kapitalmarktschwankungen über das Kapital verfügen um gegebenenfalls Kosten oder Kapitalmarktschwankungen zu berücksichtigen.

Soweit meine Tipps für anzulegendes Kapital. Unabhängig davon, ob es sich um 30.000.-Euro oder um 500.000.-Euro handelt.

Schöne Grüße

justii


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