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Welchen Einfluss hat man als Eltern auf die Vergabe von Schüleraustauschplätzen?

gefragt von Madgeball am 17.07.2009 um 23:17 Uhr

An der Schule unseres Kindes fällt auf, dass vornehmlich Akademikerkinder und Kinder von Förderverein-Eltern in den Genuß der äußerst gefragten Austauschplätze kommen. Denn die von der Schule offiziell genannten Kriterien (gute Führung, gute Noten, Engagement in Wahlfächern wie z. B. Schülerzeitung oder Chor) kommen bei einem Großteil der Kandidaten nicht zum Tragen. Meine Frage zielt auch darauf ab, ob man Vetomöglichkeiten z. B. beim Kultusministerium hat.


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anonym
beantwortet von chicaBlue am 17. Juli 2009 23:18
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Ich würde mal beim Ministerium nachfragen.


anonym
beantwortet von Rushour am 17. Juli 2009 23:24
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Natürlich hat man Veto-Möglichkeiten....aber glaube mir,auch Lehrer und Leitung sind nur Menschen mit Emotionen, ein Veto tut deinem Kind nicht gut,denn keine Schule hat gerne das Miniszerium am "Hals".Es gibt auch ausserhalb der Schule sehr gute Austausmöglichkeiten.

Kommentar von Madgeball am 17. Juli 2009 23:30

Wie genau sehen diese Vetomöglichkeiten aus? Und Austauschmöglichkeiten außerhalb der Schule sind sehr viel teurer und die Vergabekriterien oft noch strenger.

Kommentar von Rushour am 17. Juli 2009 23:36

Als 1. ist das Schulamt des Kreises zuständig,dort schriftlich mit guten "Beweisen" und Unterschriften anderer Eltern einreichen.Die prüfen dann durch Nachfrage bei der Schule.Sollte deine Beschwerde beim Schulamt "abgewürgt"werden,direkt an das Schulministerium.Bitte bedenke dein Kind besucht die Schule weiter.

Kommentar von Madgeball am 17. Juli 2009 23:52

Das ist mir schon klar - aber so geht das einfach nicht mehr weiter. Jahr für Jahr beschweren sich hier die Eltern (auch beim Elternbeirat), dass die Plätze willkürlich vergeben werden und die Kriterien nicht in jedem Fall eingehalten werden. Dann bekommt man zur Antwort, dass noch andere Überlegungen eine Rolle gespielt hätten. Welche das sein sollen, erfährt man aber nicht. Und man wird auf den nächsten Schüleraustausch verwiesen, wo man sich ja gerne wieder bewerben könne. Die Karten würden dann wieder neu verteilt. Nur: Die Kinder vom Stadtrat XY, vom Feste-Sponsor usw. wurden während ihrer Schulkarriere dreimal (sprich zu allen) Schüleraustauschmöglichkeiten "zufällig" ausgewählt und die "Normalos" haben jedesmal in die Röhre geguckt. Man kann mir vielleicht Sozialneid vorwerfen, aber ich möchte dennoch, dass der Schulleitung und dem Organisationsteam mal jemand auf die Finger schaut. Vielleicht gehts dann wieder gerechter zu. Ein bisschen Zivilcourage - davon profitiert mein Kind (neben humanistischer Bildung) bestimmt auch. Für die Auskünfte danke schön einstweilen.

Kommentar von Rushour am 18. Juli 2009 00:02

Wünsche Dir viel Erfolg.Meine Zivilcourage zog einen Schulwechsel fürs Kind nach sich.Alles Gute.



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