Frage von henni789, 26

Welchen Berufsweg würdet ihr einschlagen?

Ich absolviere in nächstes Jahr mein Abitur und habe den Bewerbungsprozess in einigen Unternehmen schon durchlaufen. Zu meinen Interessen zählen der Umgang mit Menschen, Wirtschaftliche zusammenhänge, Börse, Geld, Unternehmerisches denken, Autos, Technik. Nun stehen mir 3 Berufswege zur Auswahl die ich gehen könnte: Ein duales Studium der BWL in der Medienbranche, eine verkürzte Lehre dank ABI zum Bankkaufmann und ein spezielles Abiturprogramm innerhalb von 4 Jahren zum KFZ Meister bei einem großen BMW Autohändler. Was würdet ihr wählen?

Antwort
von Fitje, 4

Etwas mit Autos würde ich nicht machen, spätestens 2030 sind die Erdölreserven ausgelutscht und es wird einige sehr große Marken zerbröseln. Zudem ist die Automobilbranche stark abhängig von den Verkaufszahlen. Durch die Leiharbeit wird es in einigen Jahren "normale Jobs" nicht mehr geben. Siehe die Studie der IGM-Stuttgart zur Leiharbeit:

Statistische-Hintergrundinformationen.pdf

heißt die Datei.

Im Klartext:

Die Armut in Deutschland wird in den nächsten Jahren sehr stark zunehmen, gerade die Altersarmut. Ich kenne jetzt schon Leute, die sich mit 28 Jahren Alter kein Auto leisten können. Finger weg von Berufen, die direkt in der Produktion angesiedelt sind. Ich selbst bin Umschüler und hatte in der Klasse(22 Mann) 3 KFZ-Mechaniker, alle mit starken gesundheitlichen Schäden. Alleine im Vorkursus(damit "ältere Semester", das heißt, über 30 Jahre, das Lernen wieder Lernen) hatte ich von 14 Leuten drei aus der Gesundheitsbranche, 2Altenpflegerinnen, 1 Altenpfleger, 1ne Krankenschwestern. Sogar eine Fremdsprachenkorrespondentin(Psyche) war dabei und eine Frau mit Lehrerlaubnis für Unis(Psyche!! Aber das nur nebenbei. In Internet habe ich auf einer Seite eines renomierten Blattes für Finanzen gelesen, das die USA wenn man alle Leute die im Erwerbsfähigen Alter sind zusammenzählt, sage und schreibe über 90 Millionen Leute hat, die keinen festen Job haben. Das sind bei etwa 300 Millionen Amis knapp 30 Prozent  ohne Zukunft. Das wird sich in einigen Jahren stark bemerkbar machen. Dazu kommt die Flüchtlings-Krise. von jenen Emigranten, welche vor 10 Jahren nach Dänemark kamen sind knapp 70 Prozent immer noch arbeitslos. Das wird auch auf Deutschland zukommen. Keine Frage. Ich würde entweder BWL oder Bankkaufmann machen. Da ist aber noch die Sache, das durch die zunehmende Kapitalkonzentration Banken verschwinden werden. Bei uns in der Oberpfalz werden momentan reihenweise Bankfilialen dicht gemacht.

Für BWL musste dich selber noch besser Informieren.

Antwort
von Seanna, 12

Ich persönlich das duale Studium.

Bei Interesse würde ich dir aber zum Meister raten, der ist heute Gold wert, haben nicht mehr viele und studieren kann man damit auch noch.

Kommentar von henni789 ,

Mir geht es auch darum das ich mich irgendwann mal selbstständig machen möchte. Das wäre mit einem KFZ-Meister natürlich einfach, durch ein alleiniges BWL Studium wüsste ich immernoch nicht mit "was".

Kommentar von Seanna ,

Dann auf jeden Fall den Meister. Sonst müsstest du immer einen einstellen für Handwerkliches und dürftest ohne Meister auch nicht ausbilden.

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