Die Strahlen, die aus der Steckdose kommen, sind bekanntermaßen nicht zu unterschätzen. Elektrosmog etc. Welchen Abstand sollte man den zum Kinderbett einhalten, damit die Strahlung so gering wie möglich für das Kind ist?

Die Strahlen kommen nicht, wie oft angenommen aus der Steckdose. Strahlung entsteht um einen Leiter, wenn Strom fließt. Das heißt, um das unter Putz verlegte Kabel. Die Strahlungen sind aber sehr gering, und wenn kein Strom fließt, also kein Verbraucher angeschlossen ist, geht die Strahlung gegen Null.
Eine messbare Belastung geht von ordentlich aufgewickelten Verlängerungskabeln aus. Die wirken als Luftspule.
Wenn Du ganz sicher gehen willst, sollte das Kinderbett an éiner Wand stehen, in der kein Kabel verlegt ist.

Ich bin zwar absolut gegen Elektrostrahlung, aber man kann nicht jede Steckdose vermeiden. Dann ist es viel besser sich einen Netzfreischalter für das Kinderzimmer zuzulegen, der im Sicherungskasten untergebracht wird. Wasseradern, Erdmagnetfelder und auch noch jede Steckdose vermeiden, das ist dann schon eine besondere Herausforderung. Man sollte auf keinen Fall einen Trafo direkt neben das Kinderbett, schnurlose Telefone..., aber man darf es auch nicht übertreiben und sich seelisch damit belasten. Glücklicherweise hält der Körper auch was aus. Und ganz vermeiden geht leider heutzutage nicht mehr. Tut Euer Möglichstes, aber macht Euch nicht verrückt.
So teuer muss es gar n icht sein! Eine Freundin von mir hat einfach so kindersichere Deckel auf die DOsen gemacht, damit ist das Kind auch gesichert. Bis es die abbekommt ist es aus dem gefährlichen Alter auch raus!
Tippse am 11. Februar 2008 10:10 Was du meinst, ist jetzt aber eine Kindersicherung, diese deckt nur die Steckdose ab, nimmt aber nicht die Strahlung! Du meinst diese Plastikplättchen, richtig?

erstens sollte die Steckdose für ein Kind was im Bett liegt unerreichbar sein und zum anderen gibt es extra Kindersicherungen die es ermöglichen daß das Kind nicht an den Inhalt der Steckdose kommt.

Ich weiß nicht genau, ob das eine Sache der Entfernung von der/den Steckdosen ist.
An Deiner Stelle würde ich mir einen Netzfreischalter in den Verteiler einbauen lassen, dann ist das Problem gelöst und egal, wo Du das Bett hinstellst! Das ist auch gar nicht so teuer, mit dem Einbau so 150,-- bis 250,--, je nach Netzfreischalter.
JoGerman am 13. Februar 2008 05:17 Was passiert dann mit den Geräten, die ständig Strom brauchen, wie Anrufbeantworter, Timerlisten im Videorecorder, Radiowecker und Uhren, Zeitanzeige in Mikrowelle oder Kaffemaschine, Basisstationen für Schnurlostelefone, Telefonanlagen? Wer will die schon jeden Tag neu programmieren?
Im Übrigen nimmt jede Art von Strahlung expotentiell mit der Enfernung ab (physikalisches Gesetz).
Tippse am 14. Februar 2008 10:48 Hast du eine Telefonanlage im Schlafzimmer, oder eine Mikrowelle? Sagt ja keiner, dass man sich so etwas einbauen lassen muss, ist ja nur eine Möglichkeit.
Außerdem gibt es ja genau aus diesem Grund verschiedene Netzfreischalter, daher ja auch der Preisunterschied.

Welche Art von Strahlung soll denn das sein und warum leben wir alle noch? Ich habe ca. 100 Steckdosen in meinem Haus installiert und für Nachttischlampen und Weckradio, Fernseher usw. auch in der Nähe der Betten. Nun stell sich einer vor: Ich schlafe genauso gut, wie immer.
Ich schließe mich der Antwort von boriswulff an. Schnurlos-Telefone und Handys, Mikrowellengeräte und Röhren-Fernseher geben tausendfach elektro-magnetische Wellen ab. Die Summe macht es, nicht eine einzelne Steckdose, die zudem ohne Verbraucher ist. Ich warte noch darauf, dass man die normale Glühlampe, die ja auch mit 230 Volt betrieben wird, der "gesundheitsschädlichen Strahlungsabgabe" anklagt.
Gruß DER ELEKTRIKER
Aus der Steckdose kommt keine Strahlung, es wird immer gesagt, das Kabel strahlt, wenn ein Verbraucher angeschlossen ist und in Betrieb ist. Es bildet sich auf dem Phasenleiter ein magnetisches Feld aus, das Kabel hat ja auch noch den Rückleiter, den Nullleiter, und der kompensiert das magnetische Feld wieder. Es ist meiner Ansicht nach Humbug, was denn auch in manchen Vorführungen gezeigt wird, da ist die Lampe eingeschaltet, und hören sie mal, wie das Gerät hier piept, jetzt schalte ich sie aus, und es piept nicht mehr. Das sind Vorführungen. Die Steckdose sollte soweit vom Kinderbett weg sein, das das Kind da nicht herankommen kann, ansonsten, wie oben schon erwähnt, eine Steckdosenabdeckung anbringen!
Hallo, Ihre Frage ist zwar schon vor einiger Zeit hier eingestellt worden, aber hier meine Antwort:
Das magn. Feld ist leider trotz entgegengesetzt fließendem Strom im Rückleiter (N-Leiter) vorhanden, da die beiden Leiter (Phasenleiter und N-Leiter) einen, wenn auch geringen, Abstand haben.
Empfehlenswert ist für den Schlafraum ein sog. Netzfreischalter, der die Leitungen im Schlafraum spannungsfrei macht und somit das elektr. Feld (und natürlich dann auch das magnetische) unterbindet.
Als erste Maßnahme ist aber das Wegstellen des Bettes von allen Stromleitungen und elektr. Geräten, also auch von Kabeln in der Wand, zu empfehlen.
Ich hoffe Ihnen hiermit geholfen zu haben.
A. Koch / Baubiologie ProMeDa
Es ist völlig unnötig sich über Kabel in denen kein Strom fließt Gedanken zu machen. Radiowellen, Telefonstrahlung und andere elektrische Geräte strahlen viel viel mehr. Also schafft zuerst Euer Schnurlostelefon und Euer Handy ab, dann kann man sich auch über Kleinigkeiten Gedanken machen.
Stimmt, - aber warum sagst du das mir?