Welche Zahnbürste ist geeigneter. Elektrisch oder die normalen?

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5 Antworten

Dazu gab es schon eine gute Antwort. Diese war nicht von mir, ich habe die Antwort rein kopiert.

Ich spreche mich für elektrische Zahnbürsten aus, da die Reinigungsleistung (Plaquentfernung) deutlich effektiver ist. Dies wurde durch internationale Studien zweifelsfrei bewiesen. In jedem Falle sollten Sie auf weiche Bürstenköpfe (z.B. Oral-B sensitive) achten.

Man muss jedoch wissen, dass eine Zahnbürste generell nicht die beste Möglichkeit ist, um Zahnerkrankungen vorzubeugen.

Sämtliche Munderkrankungen werden durch Bakterien ausgelöst. Gegen die muss bei einer sinnvollen und effektiven Prophylaxe vorgegangen werden. 99% der Zahnpasten haben aber per se keine antibakterielle Wirkung und bleiben somit frische „Schaumschläger“. Unmittelbar nach dem Zähneputzen besiedeln diese Bakterien die Zähne erneut. Nicht umsonst putzen wir uns alle die Zähne und 95% der Deutschen leiden dennoch an Karies oder Parodontitis. Es scheint also nicht wirklich zu funktionieren.

Karies ist kein direktes Problem der Mundhygiene, sondern eine Folge einer zu große Belastung mit kariesverursachende Bakterien (u.a. S. mutans, Lactobazillen). Daran kann die Zahnbürste kaum etwas ändern, da diese Bakterien in den Fissuren (Furchen auf den Backenzähnen) und in den Zahnzwischenräumen nisten. Auf den Glattflächen entstehen daher auch fast nie kariöse Läsionen. Letztendlich ist es völlig logisch, warum die häusliche Mundpflege und die Behandlungen der Zahnmedizin scheitern: sämtliche Munderkrankungen werden durch Bakterien ausgelöst, diese lassen sich weder durch Bohren noch Füllungen eliminieren. Zumal selbst die „schönste“ Füllung oder Krone nur im ersten Moment darüber hinwegtäuscht, dass der darunterliegende Zahn auch weiterhin krank oder gar schon tot ist. Da sämtliche Zahnerkrankungen durch Bakterien ausgelöst werden, kann die herkömmliche „Zahnheilkunde“ nicht funktionieren.Die bakterielle Ursache der Erkrankung wird in der heutigen Zahnmedizin nicht therapiert. Bakterien lassen sich nämlich nicht „wegbohren“, sondern verbleiben auch nach einer Behandlung in der Mundhöhle und werden die Zähne weiter schädigen. Ein Kariesproblem lässt sich also nicht alleine durch gründliches putzen beheben, sondern nur durch eine „kugelsichere“ Prophylaxe mit antibakteriellen Mitteln die die Krankheitsursache beheben.

Hierzu empfehlen sich Mundspülungen mit Chlorhexidin 0,20% (z.B. von Curadent, Chlorhexamed usw.) zur täglichen Prophylaxe. Dieser Wirkstoff tötet bis zu 99% der schädlichen Bakterien und verhindert die erneute Plaqueanhaftung für ca. 12 Stunden. Es konnte sogar in großen, internationalen Studien belegt werden, dass die Verwendung von Chlorhexidin Mundspülungen effektiver ist, als Zähneputzen. Weshalb gerade bei motorisch eingeschränkten Personen meist gespült anstatt geputzt wird. Kollegen raten gerne von diesen antibakteriellen Mitteln ab, allerdings muss man sich natürlich im Klaren sein, dass Zahnärzte an gesunden Patienten nichts verdienen und daher die besten Mittel verteufeln werden. Wer wirklich etwas für seine Zahngesundheit tun möchte, kommt an antibakteriellen Mitteln nicht vorbei. Diese rezept- und nebenwirkungsfreien Mundspülungen und Gels aus der Apotheke eliminieren bis zu 99,9% der schädlichen Bakterien und bieten somit eine „kugelsichere“ Prophylaxe vor Karies und Parodontitis.

Kariesverursachende Bakterien ernähren sich übrigens ausschließlich von Zucker. Es gibt eine einfache Regel: „Kein Zucker = keine Bakterien; keine Bakterien = keine Plaque (Biofilm); keine Plaque = keine Karies“. Es ist somit eine ernährungsbedingte, ansteckende (!) Infektionskrankheit. Regulären Haushaltszucker kann man übrigens durch Birkenzucker (Xylitol) ersetzen. Dieser natürliche Zucker verursacht keine Karies und ist daher ein wichtiger Bestandteil der „kugelsichere“ Prophylaxe. Wirkstoffe wie Novamin oder ACP (aus der Apotheke oder Internetshop) können natürlich die Zahnfarbe aufhellen und remineralisieren die Zähne. Hier empfehlen sich Produkte wie "mirawhite tc tooth conditioner" oder "GC tooth mousse". Eine Ernährung mit ausreichend Kalzium (min. 1.000 mg. täglich, z.B. durch Nahrungsergänzungsmittel) und die Anwendung der beiden o.g. Produkte verhelfen auf natürliche, unschädliche Weise zu helleren Zähnen und heilen zudem Karies. Solange Sie keinen Zucker essen (auch verstecke in Lebensmitteln wie Ketchup, TK-Pizza usw), auf Birkenzucker (Xylitol) umsteigen sowie täglich Chlorhexidin verwenden, kann keine neue Karies entstehen bzw. die bestehende Erkrankung nicht weiter fortschreiten, sondern natürlich heilen

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Kommentar von Snowfire01
01.11.2015, 19:42

wer hat denn so eine lange Antwort geschrieben?

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Nimm das. Womit du besser zurecht kommst ! Es nützt nichts wenn man auf eine elektrische umsteigt wenn man damit nicht umgehen kann. Manche putzen dann wirklich schlechter! Zwing dich nicht dazu. Du kannst auch mal eine helferin beim zahnarzt fragen was für dich besser wäre. ;)

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Hallo justin03050,

generell würde ich dir zu einer elektrischen Zahnbürste raten, da diese gegenüber einer herkömmlichen Handzahnbürste viel effektiver bei einer gründlichen Mundpflege helfen kann.
Laut einer forsa Umfrage, welche im Auftrag des Oral-B blend-a-med Forschungs-Instituts unter Verbrauchern und Zahnärzten durchgeführt wurde, sieht die Mehrheit der Zahnärzte (61%) eine elektrische Zahnbürste im Vorteil, da sie die Zähne gründlicher säubert. 79% bestätigen zudem, dass die Pflege mit einer elektrischen Zahnbürste mit rundem Bürstenkopf leichter fällt. 68% der Experten sagen schließlich, dass sich die Mundgesundheit in Deutschland verbessern würde, wenn mehr Menschen mit rotierend-pulsierenden elektrischen Zahnbürsten putzen würden.

Ich hoffe, ich konnte dir damit weiterhelfen.

Viele Grüße
Prof. Dr. Rössler

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Die normalen... bessere Kontrolle und du fühlst dich dann auch reiner :D 

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Elektrische sind am besten zum zähneputzen geeignet. Du hast in deiner frage offen gelassen wofür, wenn du für was anderes meinst, schreib einen Kommentar

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