Welche Wissenschaftler oder Psychologen haben sich mit dem Thema "Depressionen" beschäftigt?

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3 Antworten

der erste war wohl der altgriechische Arzt Hippokrates, der diese Krankheit als 'Melancholie' erforschte und beschrieb.

Erst am Ende des 17. Jahrhunderts hat der schottische Arzt William
Cullen den Zusammenhang zwischen Mensch und Depression aufgeschrieben.
Er hat eine Art Nervenmechanik entworfen, wodurch er erkennen konnte,
was zur Melancholie führt. Die Krankheiten, die er durch dieses
Experiment also durch den Nervensaft verursacht hat, hat er als Neuronen
getauft. Infolgedessen hat er zwei zentrale Schlüsselbegriffe für die
heutige Psychiatrie geprägt. 

Der Schweizer Psychiater Adolf Meyer war weniger an den
"psychobiologischen" als an den "psychosozialen" Ursachen der Erkrankung interessiert, daher bevorzugte er den Begriff Depression, anstatt Melancholie. Da dieser Begriff in Bezug auf die Erkrankungsursachen neutraler ist.

Die Grundlagen des heutigen Verständnisses der Depression haben wir
allerdings im hohen Maße dem Psychiater Emil Kraepelin zu verdanken. Er
hat am Ende des 19. Jahrhunderts den zentralen Unterschied zwischen
einem organischem und einem nicht-organischem Grund der Erkrankung
gelegt.

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Kommentar von extrapilot351
27.09.2016, 07:43

Suzie, Du könntest eine Diplomarbeit Psychologie schreiben. Super.

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KalFreud zum Beispiel:

"

Freud teilte streng ein in die orale Phase (bis zum zweiten Lebensjahr,

geprägt durch die Nahrungsaufnahme), die an-ale Phase (zweites und

drittes Jahr, das Sauberwerden) und die phallische Phase (viertes bis

sechstes Jahr, entdecken des Geschlechts)“, erklärt Psychoalnalytikerin

Lotte Köhler. Je nachdem, in welchem Lebensabschnitt des Kinds

Beeinträchtigungen eintreten, wird sich später eine typische seelische

Störung zeigen – so Sigmund Freud. Depressionen seien mit der oralen

Phase, Zwangsneurosen mit der analen und Hysterie mit der phallischen

verbunden. „ (quelle: http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/depression/sigmund-freud_aid_108587.html)

Das eben erwähnte Loblied erschien schließlich 1884 und trug den schlichten Titel „Über Coca“. Darin empfahl Freud Kokain als Arznei gegen Hysterie, Hypochondrie und Depression, aber auch als viel versprechendes Mittel für Morphiumsüchtige" (quelle: http://www.focus.de/wissen/mensch/psychologie/tid-15592/siegmund-freud-freud-als-drogen-guru_aid_437919.html)

"Bevor du dir selbst Depression
oder einen Minderwertigkeitskomplex diagnostizierst, stelle sicher, dass
du nicht einfach nur von Arsch­löhern umgeben bist.”

Sigmund Freud

fran schneider:

http://www.dgppn.de/direct-mail/pressemitteilung00020.html

auchb Kurt schneider beschäftigte sich u.a mit depressionen, so setzte er wohl besipielweise die icd codes auf

Kalr Bonhoeffer hat sich u.a auch mit Depressionen beschäftigt:

https://books.google.de/books?id=WogfBAAAQBAJ&pg=PR5&lpg=PR5&dq=karl+bonhoeffer+psychiater,depression&source=bl&ots=sayMsHQ5PD&sig=xMtSd6F3qWk-pMWqj6MKB2hRz-U&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwj_gM_61qjPAhUGI8AKHcuNCRIQ6AEINjAE#v=onepage&q=karl%20bonhoeffer%20psychiater%2Cdepression&f=false

https://www.karger.com/Article/Pdf/403505

derPsychaiter Karl jaspers auchc:

http://psychiatriegespraech.de/psychische_krankheiten/depression/depression_definition/

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40606014.html

ujnd auch Heinroth beschäftige sich damit :

https://books.google.de/books?id=_8DeCgAAQBAJ&pg=PT46&lpg=PT46&dq=depression,+heinroth&source=bl&ots=QP0TfY1gQd&sig=rCg0AOWrDfZaWwsfffG82PnFGo8&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiXj42Y2KjPAhXHAMAKHdhBAysQ6AEIMjAF#v=onepage&q=depression%2C%20heinroth&f=false

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Streng genommen muss man alle  "Experten" von Wissenschaftlern bzw. Psychiatern/Psychologen, welche selbst noch NIE ernsthaft psychisch krank waren und meinen, dieses Thema trotzdem eingehend ausführlich bewerten bzw. beurteilen zu können als leider ziemlich UNTERBEMITTELT einstufen.    

Von daher, wenn Du hier irgendwelche Namen von irgendwem hier genannt bekommst und Berichten von denen nachgehst - achte am besten auf die Erfahrungsberichte von "Experten", welche auch wirklich selbst aus eigener an sich erlebter Erfahrung sprechen und demnach urteilen können.        Solche eigenen langjährigen Erfahrungen an sich selbst sind für einen Wissenschaftler / Psychologen und dessen Einschätzungen von absolut unschätzbarem Wert für dessen exakt zutreffende Beurteilungen.

Viele der hochstudierten (meist noch jungen) "Theoretiker" liegen leider oft völligst daneben !  Ich habe das als Patient schon einige Male "erlitten"....

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Kommentar von extrapilot351
27.09.2016, 07:48

Das ist das Patientenurteil. Viele die psychsiche Erkrankungen haben können nicht einmal erkennen dass sie erkrankt sind. Deshalb vertreten sie die Meinung, so wie Du, Psychologen haben keine Ahnung von dem was sie reden oder behandeln. Doch sie haben das studiert über viele Jahre hinweg und wurden während des Studiums in Praktika in psychiatrischen Kliniken mit allen Krankheiten konfrontiert.

Nimm Dich weiterhin so viel wichtiger als die fundierte Fachmeinung Deiner Therapeuten. Dann kann man Dir schon ohne weitere Untersuchung eine narzistische Persönlichkeitsstörung diagnostizieren. 

Streng genommen solltest Du noch einmal stationär behandelt werden. Wird lange dauern.

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