Frage von Mickiemausi22, 33

Welche Wirkung hat ein ,,Fernseher'' thermische(Wärme),magnetische Wirkung,chemische wirkung oder Leuchtwirkung ?

Antwort
von FelixLingelbach, 32

Wärme, man kann mit Fernsehern heizen, jedenfalls mit den alten fetten Röhrengeräten, wenn man mehrere nimmt, und leuchten tun Fernseher natürlich auch. Mit den neuen flachen Fernsehern bekommst du kein Zimmer mehr warm, aber etwas Wärme geben die trotzdem noch ab, wie jedes Gerät, das Strom verbraucht. 

Mit Magneten lassen sich Fernseher stören, selber ziehen sie aber nichts an. Eine chemische Wirkung findet auch nicht statt. Es hat sich noch niemand an seinem Fernseher vergiftet.

Antwort
von Roderic, 20

Alle viere - mehr oder weniger.

Antwort
von GTA5USER, 13

Das ist 100% eine Hausaufgabe. Bitte selber machen!

Kommentar von Kuhlmann26 ,

Das tut Mickiemausi22 doch; sie fragt hier selber nach. Was soll daran falsch sein? Der Sinn des Lernens ist, Wissen, was man selbst nicht hat, sich woanders zu besorgen. So vorzugehen, zeugt von Intelligenz.

Kommentar von GTA5USER ,

Wenn wir es ihr aber vorsagen, ist das didaktisch fragwürdig. Es mag Intelligenz sein, aber nicht zu Ende gedacht.

Kommentar von Kuhlmann26 ,

Es spielt doch keine Rolle, woher sie sich die Antwort besorgt. Ich schätze mal, dass wir uns mehr als 90 Prozent des Wissens von woanders besorgen.

Didaktisch falsch ist etwas ganz anderes: nämlich von jemandem Antworten auf Fragen zu verlangen, die derjenige nicht selbst gestellt hat. Hausaufgaben aufzugeben, ist didaktischer Schwachsinn. Wirkungsvoll in Bezug auf das Lernen sind die Hausaufgaben, die man sich selbst aufgibt und lößt.

Kommentar von GTA5USER ,

Es spielt doch keine Rolle, woher sie sich die Antwort besorgt.

Doch es spielt sehr wohl eine Rolle wenn es um das WIE geht. Ein Analogiemodell:

Ob ich für mein Essen jagen gehen muss oder ob ich das kg Fleisch für 50ct im Aldi bekomme macht einen Unterschied. Dieser Unterschied ist durch die Wertschätzung gekennzeichnet.

Ob ich mir einfach alles vorsagen lasse oder es mir selbst erarbeite macht einen Unterschied. Dieser Unterscheid ist erstens dadurch gekennzeichnet dass sich das Wissen entschieden besser einprägt und zweitens dass ich lerne selbst meinen Anteil zur Gesellschaft beizutragen, anstatt andere für mich die Arbeit machen zu lassen.

Wie man sieht ist es also nicht egal, WIE man an die Informationen gelangt.

Ich schätze mal, dass wir uns mehr als 90 Prozent des Wissens von woanders besorgen.

Die Aussage ist auch vollkommen richtig. Es liegt an deiner fehlerhaften Intepretation meiner Aussage. Es ging mir nie darum woher Wissen bezogen wird, sondern auf welche Art und Weise. Woher das Wissen kommt ist tatsächlich egal solange es korrekt ist.

Didaktisch falsch ist etwas ganz anderes: nämlich von jemandem Antworten auf Fragen zu verlangen, die derjenige nicht selbst gestellt hat. Hausaufgaben aufzugeben, ist didaktischer Schwachsinn.

Aha dann begehen also vermutlich fast alle Schulen, inklusive der Hochschulen didaktischen Schwachsinn? Woher nimmst du dir das Recht sowas zu behaupten? Kommst du als Teenager etwa auf alle Fragen von selbst die nötig sind, um in der Gesellschaft später mal einen vernünftigen Job zu haben?

Wenn ich Bankkaufmann werden will gibt es notwendige Themengebiete die abgearbeitet werden müssen. Dazu gibt es Unterricht und Fragen die beantwortet werden müssen, auch wenn der Schüler sie nicht selbst gestellt hat. Deiner Logik nach zufolge dürfte es dann auch keine Klausuren geben. Man dürfte den Schüler nur bezüglich Fragen prüfen, die er selbst gestellt hat. Klingt irgendwie nach Waldorfschule.

Wirkungsvoll in Bezug auf das Lernen sind die Hausaufgaben, die man sich selbst aufgibt und lößt.

Das ist aber nur der Teil des Selbststudiums. Natürlich ist diese Aussage korrekt.

Kommentar von Kuhlmann26 ,

Ob ich mir einfach alles vorsagen lasse oder es mir selbst erarbeite macht einen Unterschied. Dieser Unterscheid ist erstens dadurch gekennzeichnet dass sich das Wissen entschieden besser einprägt und zweitens dass ich lerne selbst meinen Anteil zur Gesellschaft beizutragen, anstatt andere für mich die Arbeit machen zu lassen.

Aber doch nur dann, wenn die Frage jemandes eigenem Interesse entspringt und nicht, wenn sie aufgezwungen ist und man sie nur deshalb macht, um einer Bestrafung aus dem Weg zu gehen.
Wie sähe denn die korrekte Vorgehensweise Deiner Meinung nach aus?

Aha dann begehen also vermutlich fast alle Schulen, inklusive der Hochschulen didaktischen Schwachsinn?

Ja! In diesem und einigen weiteren Methoden jedenfalls. Sie orientieren sich nicht am natürlichen Lernbedürfnis des Menschen.

Kommst du als Teenager etwa auf alle Fragen von selbst die nötig sind, um in der Gesellschaft später mal einen vernünftigen Job zu haben?

Ja, natürlich. Jedenfalls dann, wenn man eine Chance dazu bekommt; abgesehen davon, dass ich das nicht auf den Job begrenzen, sondern auf das ganze Leben beziehe würde und ICH kein Teenager bin. Es gibt Schulen, da wird es genau so gemacht. Seit kurzem auch in Deutschland.

http://www.laising-bremen.de/

Schau Dir das verlinkte Video an. Die Idee kommt ursprünglich aus Russland und wurde im deutschsprachigen Raum zuerst in Österreich verbreitet. Dort gibt es keinen Schulzwang, deshalb sind solche Wege dort einfacher möglich. (Störe Dich nicht an der fehlerhaften Rechtschreibung in den Untertiteln. Sie stammen von einem Russen.)

Kommentar von GTA5USER ,

Du wirst dich jetzt sicher wundern aber mir ist Laising bekannt. Ich halte davon nichts. Es gibt in jeder Gesellschaft ZWÄNGE. Das liegt einfach an der Natur eines Gesellschaft. An diese Zwänge hat sich jeder anzupassen. Wer es nicht tut wird Probleme bekommen. Das kann man auch simpel an Naturgesetzen demonstrieren. Ich bin mit dem Schulsystem in D. absolut nicht zufrieden. Aber das Konzept von Hausaufgaben ist vollkommen richtig.


Ich zitiere mal kurz von der Website:

In jedem Menschen steckt von Natur aus Forschungsdrang und Lernbereitschaft. Auch Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die das derzeitige Regelschulsystem bereits durchlaufen haben, oder noch mitten drin stecken, können natürliches Lernen (wieder) entdecken und anwenden.

Ja, das ist korrekt. Aber "natürlich" bedeutet immer auch usprünglich. Und ursprünglich ist nicht unbedingt positiv. Wäre das so, würden wir mit Höhlen klarkommen müssen. Ich bezweifle dass sich viele finden die das mögen würden.


In jedem Kind steckt ein Genie. Die meisten Lehrer wissen nur nicht, wie sie das Genie aus ihren Schülern herauslocken sollen.

Diese Behauptung ist Unsinn. Es gibt Kinder bei denen Genie einfach nicht geht. So wie nicht jedes Auto den Normen entspricht, so gibt es auch Gehirne bei denen dass so ist.


Raum für lustvolles Lernen 

Die Menschen rund um LAIS schaffen neue Wege der Bildung und Räume, wo Lernen aus innerem Antrieb lustvoll stattfinden kann -  und in denen wirtschaftliche und menschliche Interessen nicht als Widersprüche gelten.

Es fehlt eher nicht der Raum, sondern die Zeit. Kann man sich bei unseren Kapitalisten bedanken :).


Nunja...

Nette Konzepte die so aber leider nicht aufgehen. Weiterhin war ich mal Hauptschüler. In mir steckte also scheinbar das "Genie". Dennoch kam ich nur dorthin wo ich jetzt bin weil ich Dinge gemacht habe, die keinen Spaß machten und ich mir alles knallhart selbst erarbeiten musste. Selten wurde mir etwas vorgesagt. Und jeder Lehrkraft sogar in einer idealen Welt fehlt schlichtweg die Zeit, auf die Fragen des Kindes zu warten. Das Konzept funktioniert so nicht, ganz 100%ig.


Ich kreide am Lehrsystem nur einwas an:

Viele Lehrer sind didaktische Idioten. Der Lehrstoff wird weder interessant gemacht noch wird sich darum bemüht. Das sollte man ändern! Hausaufgaben aber sind ein Teil der PFLICHT. Schon gesellschaftlich ist es absolut notwendig Kindern das klarzumachen. Das lehrt den Kindern nämlich soziale Kompetenzen. Und die fehlen mehr als genug!


Ich bin übrigens kein Lehrer.

Um mehr geht es nicht.

Kommentar von Kuhlmann26 ,

Es gibt in jeder Gesellschaft ZWÄNGE. Das liegt einfach an der Natur eines Gesellschaft. An diese Zwänge hat sich jeder anzupassen.

Aber die fallen doch nicht vom Himmel oder sind Gott gewollt. Abgesehen davon akzeptiert die Laisschule in Österreich genau das und die Kinder müssen sich der gesetzlich geforderten Externistenprüfung stellen, die für alle Kinder und Jugendlichen dieses Landes gilt, die nicht die Schule besuchen. In Österreich gibt es glücklicherweise keinen Schulzwang und die Laisschule hat sich absichtlich nicht als Bildungseinrichtung mit Schulstatus gegründet und angemeldet, um bürokratischen Zwängen aus dem Wege zu gehen.

Diese Behauptung ist Unsinn. Es gibt Kinder bei denen Genie einfach nicht geht. So wie nicht jedes Auto den Normen entspricht, so gibt es auch Gehirne bei denen dass so ist.

Natürlich müssen wir das Wort "Genie" definieren. Aber in England gab es eine Langzeitstudie, in der man nachgewiesen  hat, dass 98 Prozent der Neugeborenen "hochbegabt" sind. Man hat sich daran orientiert, ob ein Kind eine Aufgabe - seinem Alter entsprechend - komplett selbständig und ohne fremde Hilfe lösen kann. Diese Aufgabe wurde bis zum 25 Lebensjahr fünf oder sechs mal wiederholt. Nach Beendigung der Schulzeit waren dazu noch 2 Prozent in der Lage. Glaubst Du tatsächlich, dies wäre eine natürliche Entwicklung? Glaubst Du, Dir war es in die Wiege gelegt, ein Hauptschüler zu werden und davon überzeugt zu sein, dass Du Dir "alles knallhart selbst erarbeiten musst".

Was die Schule angeht, nehmen wir uns beide vermutlich nicht viel. Im Osten gab es nur keine Aufteilung in Haupt- und Realschulen. Ich hatte auch fast nur Vieren und Fünfen auf dem Zeugnis; Sechsen gab es bei uns nicht.

Nette Konzepte die so aber leider nicht aufgehen.

Ich könnte Dir weitere Konzepte nennen, die, genau wie die Schitininschule in Russland sehr wohl aufgehen. Die funktionieren seit Jahrzehnten; ganz ohne Hausaufgaben.

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