Frage von revux, 138

Welche Western Hilfen?

Meine Reitbeteiligung (5jahre,Tinker) wurde früher wenig englisch geritten und als bemerkt wurde dass sie einfach mehr für Western geeignet ist , hat die Besitzerin mit dem Pferd zusammen eine Umschulung auf Western gemacht. Ich bin bis jetzt nur englisch geritten und weiß nicht ob sie auf die Hilfen die ich gelernt habe reagiert. Gibt es große Unterschiede ? Muss ich irgendwas beachten ? Ich bekomme leider erst ab Juni Unterricht im Westernstil. Außerdem meinte die Besitzerin , dass das Pferd oft sehr dickköpfig ist und ich mich auf jeden Fall durchsetzten muss! Selbst wenn ich dann stark am Zügel zerren muss, das habe ich jedoch nicht vor also hoffe ich dass sie auf die Western Hilfen reagiert. Habt ihr evtl Tipps ?

Antwort
von sukueh, 47

Wie lange hast du die RB schon ? Wenn das Pferd jüngst erst umgestellt wurde, würde ich mit dem Reiten so lange warten, bis mir jemand die Hilfengebung bei diesem Pferd erklären kann. Das kann die Besitzerin sein, dass kann der Westernunterricht sein.

So gut (Western)geritten kann das Pferd aber nicht sein, wenn man beim sich "durchsetzen" an den Zügeln zerren muss....

Die "Durchsetzungsfähigkeit" kommen eigentlich von deinem festen Willen und deiner Körperspannung. Wer wie eine zu lange gekochte Spaghetti auf dem Pferd sitzt, braucht sich nicht zu wundern, dass das Pferd Eigeninitiative zeigt....

Kommentar von revux ,

Ich habe die RB schon so 1 1/2 Monate schätze ich. Sie wurde vor ich glaube 2 Jahren umgestellt. Sie ist definitiv nicht perfekt geritten. Sie ist generell etwas schwieriger vom reiten her so weit ich weiß ( dazu hab ich eine andere frage ) und natürlich werde ich nicht einfach am Zügel zerren (; die Besitzerin meinte bloß, dass ich wirklich mich durchsetzen muss bei alles was ich tue da sich das Pferd sonst sehr schnell wieder so verändert wie sie beim kauf War und das möchten wir beide nicht!

Kommentar von sukueh ,

Na, dann würd ich jetzt auch mal so weiterreiten wie du es bislang getan hast. Ich denke mal, gerade ein nicht so gut ausgebildetes Pferd wird schon verstehen, was du von ihm willst....

Antwort
von WesternCalimero, 44

Wenn die Besi gerade erst umgestiegen ist, kann weder sie, noch das Pferd die neuen Hilfen. Damit solltest Du auch nicht bei ihr fragen, sondern bei dem Trainer, der ihr das beibringt.

Die Hilfen für das Westernreiten sind davon abhängig, ob der RL aus dem Englischen oder aus dem amerikanischen Western kommt. Leider sind die RL bei uns hauptsächlich aus dem Englischen.

Der Hauptunterschied liegt in den Gewichtshilfen. Hier muss beim Western deutlicher gearbeitet werden. Da das Pferd allerdings auch noch nicht richtig ausgebildet ist, brauchst Du dir darüber wahrscheinlich nicht den Kopf zu zerbrechen.

Reite so wie du es gelernt hast, nur noch weniger über den Zügel - dann passt das schon.

LG Calimero

Kommentar von revux ,

Danke für die Antwort !:)

Und sie sind Ca vor 2 Jahren auf Western umgestiegen (das Pferd wurde zu jung eingeritten leider und aus relativ schlechter Haltung aus Irland raus gekauft darum wird sie auch nicht so viel geritten wie andere Reitpferde)

Antwort
von Boxerfrau, 97

Wenn die Besitzerin mit dem Pferd umgestiegen ist dann wird sie wohl die Hilfen kennen. Dann kann sie dir doch erstmal Unterricht geben. Damit du lernst das Pferd zu händeln... Gerade wenn das Pferd etwas Stur ist, kennt die Besitzerin ihr Pferd wohl am besten und kann dir sagen, wann du wie Reagieren musst..

Kommentar von revux ,

Sie hat keine Zeit darum suchte sie ja auch eine RB. Sie meinte ich soll einfach gucken auf was Katy(Pferd) bei mir reagiert und so reiten aber ich dachte es ist für uns beide einfacher wenn ich einpaar Hilfen kenne. 

Kommentar von Boxerfrau ,

ja ist mir schon klar das sie jemanden sucht weil sie selbst wenig Zeit hat. aber eigentlich nimmt man sich am Anfang schon ein bisschen zeit um sich die Reitbeteiligung genau an zu schauen, oder wie in deinem Fall um Tipps geben zu können.... reitet jemand im Stall Western? Dann frag den jenigen ob er/sie dir helfen kann.. es bringt dir ja nichts, wenn du hier erklärt bekommst wie die Hilfegebung ist, du dann aber alleine herum probierst. solche Sachen kann man nur lernen wenn man reitet und jemand dabei ist der sagt was richtig oder falsch ist.

Antwort
von HihihiMeee, 64

Reiten ist reiten, es liegt eben nur ein anderee Sattel drauf. Ich selbst bin ewig bei einer ,,Westerntrainerin" geritten jedoch im Dressursattel und dauzu noch auf Turnieren gestartet. Letztendlich reiten wir alle Pferde und keine Reitweise auch wenn es manchmal so wirkt bei dem ganzen Tam Tam um Western und Englisch!

Kommentar von xxCamarguexx ,

Sorry, aber es gibt weitaus mehr Unterschiede in der Englischen und Westernreitweise als das Equipment.

Dass viele immer noch glauben dass die Reitweise nur vom Sattel abhängt...

Die Hilfen sind doch völlig andere... man sitzt anders... man reitet andere Aufgaben... es gibt andere Disziplinen...

Kommentar von Punkgirl512 ,

Und letztendlich reiten alle Reitweise über den Sitz - und wollen ein losgelassenes, taktreines Pferd unter sich, dass nahezu nur über den Sitz geritten werden kann.

Heißt, die Hilfen sind schon recht gleich in der Grundausbildung, sofern man als Englischreiter nicht dauernd treibt, aber das entspricht eh nicht der Reitlehre.

Das Drehen der Hüfte in der Wendung ist auch absolut natürlich und nicht Reitweisen-Spezifisch.

Vom Grund her - nein, da gibt es nur ganz geringe Unterschiede.

Geht man in die höheren Klassen, erkennt man Unterschiede in den Manövern bzw. Lektionen - die in sich aber auch wieder verwandt sind.

Der einzige Unterschied zwischen Englisch und allen anderen Reitweisen ist, dass z.B. das Westernreiten eine Gebrauchsreitweise ist und Englischreiten/FN nicht.

Antwort
von Buddhishi, 82

Hallo Revux,

google bitte mal auf Youtube Videos von Bernd Hackl und Sandra Schneider.

Die beiden reiten im Westernstil, zeigen Tipps in den Videos und Sandra hat selbs einen Tinker.

Viel Spass

Kommentar von Dahika ,

dat Sandra hat keinen Tinker. Und Reiten kann man durch die Filmchen nicht lernen.

Kommentar von Buddhishi ,

Huch, haut doch nicht gleich so feste zu, liebe Leute ;-)  Falls ich mich mit Tinker bei Sandra geirrt habe, sorry, aber ich hatte das in einer TV-Sendung so gesehen. Kann aber auch eins der Pferde gewesen sein, dass dort 'behandelt' wurde.

Dass man mit den Filmen nicht reiten lernen kann, ist mir natürlich auch bewußt. Aber da FS ja ab Juni Unterricht bekommt u. nach Tipps fragte, hatte ich das als Tipp für diese kurze Übergangszeit gedacht. War aber anscheinend keine so gute Idee ;-)

LG und künftig versuche ich es besser zu machen :-)

Kommentar von Dahika ,

Macht ja nichts, ich habe nur etwas gereizt reagiert, da man durchs Fernsehen nicht reiten lernen kann. WEnn jemand gut reitet, sieht man ja die Hilfen nicht. Und was Sandra Schneider angeht....reiterlich ist sie extrem mäßig. Reiten kann man von ihr nicht lernen.

Kommentar von Boxerfrau ,

danke Dahika

Antwort
von dressurreiter, 61

Unterhalte dich mal ausgiebig mit der Besitzerin, und schau ihr am besten auch mal ein paar Stunden zu, wie sie das Tier handelt. Frag ob sie Zeit hat dir zu zuschauen wenn du deine ersten Reitberduche in dem neuen Styl machst. Und lass dir zeigen welche Sporen du brauchst.

Kommentar von Punkgirl512 ,

wofür sporen dabei?

Kommentar von xxCamarguexx ,

Man braucht doch nicht automatisch Sporen wenn man western reitet...?

Kommentar von dressurreiter ,

Für das dickköpfige Pfetrd schon.

Kommentar von Punkgirl512 ,

Ah, klar, weil es dickköpfig ist. Dann piekse ich demnächst mal dickköpfige Menschen.

Nein, dieses Pferd braucht keine Sporen dabei, sondern eine feine Hand, einen guten Sitz und viiiiiel Feingefühl - und Motivation.

Die meisten Reiter blockieren sowohl mit der Hand als auch mit der Hüfte, da hört das Reiten dann auch schon auf und es wird zu Sporen gegriffen...

Kommentar von Boxerfrau ,

Ja wenn man nicht reiten kann.... Wenn ein Pferd fein eingestellt ist, funktioniert es auf gewichtsverlagerung.... Und um sein Gewicht zu verlager, braucht man keinen Sporn

Kommentar von dressurreiter ,

Hallo ihr neunmalklugen Köpfe, mal die Frage richtig durchlesen hilft. Die Besitzerin teilte der RB mit das dieses Pferd dickköpfig ist. Aber ihr macht ja alles mit Gewichtshilfen klar, ihr braucht ka nicht mal ein Pferd zum reiten. 

Kommentar von Punkgirl512 ,

dickköpfig heißt aber nicht stumpf auf Gewichtshilfen...

Kommentar von revux ,

Sie wird nur sehr selten von der Besitzerin mit Sporen geritten und auch nur wenn sie sehr triebing ist. Sonst garnicht. Habe auch nicht vor sie mit Sporen zu reiten :) aber ja die ersten Versuche werden mit der Besitzerin zusammen unternommen. 

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