
Santokumesser ist ein messer für alle zwecke, für nicht geübte fällt die messerführung leichter.

Ich habe eines, das durch die dünne Klinge und den speziellen Schliff sagenhaft scharf ist. Damit kann man Gemüse und auch Fleisch erheblich feiner schneiden als mit allem was ich sonst ausprobiert habe. Dafür ist es empfindlicher und muss vorsichtiger behandelt werden als ein europäisches großes Kochmesser, mit dem man auch schon einmal einen Knochen knacken kann.
Es gibt sowohl typische europaische, wie auch traditionelle japanische Klingenformen. Allerdings werden von europäischen Messerschmieden immer öfter asiatische Klingenformen kopiert, japanische Messermanufakturen fertigen im Gegenzug Kochmesser mit europäischen Klingenformen.
Das typische Kochmesser, auch Chef-Messer genannt, ist nach einer Metro-Cash & Carry-Umfrage unter 105 Profiköchen das meist genutzte Küchenmesser. Im Schnitt nutzt jeder Profi zehn Messer, wobei die am häufigsten benutzten Messer das Kochmesser, der Sparschäler und das Officemesser sind.
Dem deutschen Chef-Messer entspricht in Form und Funktion eher das japanische Gyuto als das Santoku:
*Das Gyuto Messer hat im Gegensatz zum Santoku Messer eine etwas schmalere und vor allem eine spitz zugehende Klinge.
*Es ist damit hauptsächlich zum Enthäuten, Entsehnen (Putzen) und zum Schneiden von Fleisch geeignet.
*Anschliff: beidseitig
*Länge Hausgebrauch: 180-210mm
*Länge professioneller Gebrauch: 180-300mm
Das Santoku ist ein japanisches Universalmesser zum Schneiden von Gemüse, Fisch und Fleisch.
*Wörtlich übersetzt: „Die drei Haupttugenden“, hier ist Gemüse, Fisch und Fleisch gemeint.
*Ein typisches Allzweckmesser, mit dem man fast alle in der Küche anfallenden Schneidarbeiten verrichten kann.
*Sehr gute Handhabung durch die breite Klinge.
*Anschliff: beidseitig
*Länge Hausgebrauch: 160-170mm
*Länge professioneller Gebrauch: 170-180mm
Das Santoku ist also vielseitiger in der Handhabung. Der Kropf wird beim Santoku auf japanische Art abgeschnitten, so dass die Klinge sowohl leicht mit einem japanischen Schleifstein nachgeschliffen, wie auch am Ende benutzt werden kann.
Dies ist übrigens der Hauptvorteil japanischer Küchenmesser: Man kann sie auf einem japanischen Schleifstein leicht nachschärfen. Durch einen meist dünneren und härteren Klingenstahl und die V-förmige Klingengeometrie sind die japanischen Messer schärfer und besitzen eine höhere Schnitthaltigkeit als europäische Messer. Das bedeutet, dass sie die Schärfe länger halten.
Europäische Kochmesser werden oft nur über einen Wetzstab gezogen. Dadurch werden die Messer aber nicht wirklich schärfer. Durch die Benutzung eines Wetzstabs wird lediglich eine eventuell umgelegte Schneide wieder aufgerichtet. Das Messer erscheint dann kurzfristig als schärfer.
Ein japanisches Santoku ist also das ideale Kochmesser für anspruchsvolle Hobbyköche, die auf ein scharfes Messer wert legen, welches sich leicht nachschärfen lässt und vielseitig einsetzbar ist.
Weitere Informationen zu den Vorteilen japanischer Messer findet man bei den Importeuren japanischer Kochmesser. Diese bieten umfangreiche Informationen zum Gebrauch und zur Pflege der Messer, aber keinen Verkauf an Privatleute. Einen Überblick über die wichtigsten Messer-Importeure wie Kochmesser.de oder Tojiro findet man unter http://de.url.org/tags/kochmesser
Santoku kommt aus dem japanischen und bedeutet "drei Tugenden" (San = drei und Toku = Tugenden). Das "Messer der drei Tugenden" soll/ist also zum Schneiden von Fisch, Fleisch und Gemüse gleichermaßen gut geeignet sein. Ich selber habe mir vor ca. 4-5 Monaten ein Haiku Messer - http://www.kochmesser-shop.com/chroma/haiku:::2_4.html - (das Haiku H05)bei kochmesser-shop.com gekauft. Das Messer hat auch bei Stiftung Warentest super abgeschnitten. Kann ich nur empfehlen.