Ich denke, das kommt echt drauf an, was für ein Lerntyp du bist. Ich z.B. würde nach einer gewissen Anfangseuphorie nicht mehr die Motivation für ein Fernstudium aufbringen. Ich werde mich deshalb für ein berufsbegleitendes Präsenzstudium entscheiden, denn da ist man ja quasi gezwungen, zu den Vorlesungen zu gehen. Und dadurch, dass man etwas von einem Dozenten erklärt bekommt, lässt es sich (zumindest für meinen Teil) auch besser lernen. Auf http://www.studieren-berufsbegleitend.de/ gibt es übrigens unter Allgemeines eine Beschreibung zum Thema Fernstudium vs. berufsbegleitendes Präsenzstudium.

Der größte Vorteil in meinen Augen ist wie Fernstudium schon sagt die Flexibilität. Du bist in der Lage neben dem Studium einen normalen Beruf auszuüben. Da du nicht an Vorlesungszeiten gebunden bist, kannst du ganz normal tagsüber zur Arbeit gehen und abends und am Wochenende lernen. Besonders für Menschen, die viel pendeln müssen, lässt sich sonst verlorene Zeit effizient und effektiv nutzen. Das Fernstudium ist besonders für Personen gedacht, die sich weiterbilden möchten ohne dabei ihre momentane berufliche Stellung zu riskieren, die aber keine Zeit haben regelmäßig an Abendkursen teilzunehmen.
Zur Anerkennung: Da die Prüfungen vor einer staatlichen Kommission absolviert werden, sind die Abschlüsse in der Regel gleichwertig und voll anerkannt. Die AKAD z.B. bietet viele akkreditierte Studiengänge an. Viele Unternehmen schätzen sogar das besondere Engagement, das ein Fernstudium mit sich bringt.

Der Hauptvorteil ist die Flexibilität: Du kannst lernen wann Du willst und wo Du willst, und musst Dich noch nichtmals vorher festlegen. Je nach Job ist das die einzige Möglichkeit, um überhaupt studieren zu können. Außerdem ist es für manche Studenten auch wesentlich effizienter, im eigenen Tempo nach den schriftlichen Lehrunterlagen vorgehen zu können, statt auf die starren Vorlesungen angewiesen zu sein.
Eigene Zeiteinteilung (weitgehend), man spart den Zweitwohnsitz am Studienort, spart Fahrtkosten. Und man kann nebenher jobben oder sogar arbeiten, wenn man z.B. schon berufstätig ist und sich neben der Arbeit weiterbilden will.
Wichtig ist, sich eine Fernuni mit gutem Ruf auszusuchen, sonst kann es passieren, daß künftige Arbeitgeber die Abschlüsse nicht wirklich ernst nehmen und Bewerber mit einem Präsenzstudium vorziehen.
Vor einigen Jahren hatte die Fernuni Hagen einen sehr guten Ruf, inzwischen mögen weitere dazugekommen sein.

Meinst Du ein Fernstudium gegenüber einem Vollzeitstudium? Im Fernstudium kannst Du nebenher noch deinem Job nachgehen und Du bist örtlich nicht gebunden; aber ein paar Präsenzzeiten hat man da manchmal auch.
Du studierst da, wo es am schönsten ist ;-)
Meistens kannst Du auch noch in Deinem eigenen Tempo studieren.
Außerdem kannst Du das "nebenbei" machen - neben Beruf, Familie, weiß ich was. Manche fangen schon neben der Schule an.
Du studierst, wenn Du gerade Zeit dafür hast, Du bist ja nicht an den Zeitplan von Vorlesungen usw. gebunden.
Ich könnte Dir ansonsten noch jede Menge Nachteile aufzählen.

freie Zeiteinteilung, berufsbegleitendes studieren ist möglich
eigentlich keine, bis darauf, das du nicht in vorlesungen, übungen, tutorien, etc. sitzt. im präsenzstudium ist die betreuung natürlich um ein vielfaches besser.
Das mit der Betreuung glaube ich nicht. Die kann im Fernstudium schon ganz schön gut sein.
hmm, aber nach einer vorlesung kannst du den professor direkt ansprechen, in tutorien/übungen kann man den tutor mit fragen löchern... ich kann mir nicht vorstellen, das es in einem fernstudium einfacher ist.
ichbins1968 am 26. Februar 2009 18:59 in einem Fernstudium hast Du auch die Möglichkeit Deinen Tutor anzurufen und mit Fragen löchern, und im Zuge von Flatrates ist das dann auch umsonst, Du kannst Dir Deine Zeit frei einteilen und bist ungebundener, aber es kostet auch ein großes Maß an Disziplin sich nach der Arbeit noch an den Rechner zu setzen und zu lernen.
leanderchen am 19. Januar 2009 16:14 Na ja, das mit den Übungen würde ich so nicht unterschreiben! Z. B. die Fernuni Hagen ist so organisiert, dass sie Übungsgruppen in großen Städten anbietet. NATÜRLICH freiwillig. Aber wer ohne auskommt, muss schon echt was auf dem Kasten haben!
leanderchen: wer ohne auszukommen meint, schafft in den allerseltensten Fällen das Studium