M6Gangster am 01.05.2008 um 22:23 Uhr

Hallo Luca Linder, erstmal ein Kompliment: Es ist schön, dass du dir vor der Anschaffung eines Hundes Gedanken darüber machst! Das ist leider nicht bei allen Leuten so. Alles, was man bedenken sollte, bevor man sich einen Hunde anschafft, findest du hier: http://hundetipps.blogspot.com/2008/04/was-ist-vor-der-anschaffung-eines.html
Dort findest zu dann auch noch weitere Tipps zur Eingewöhnung, Stubenreinheit usw.

Ausreichend Platz, genügend Zeit und viel Geduld. Am besten solltest Du vorher schon in eine Hundeschule gehen und Dir Tipps geben lassen.

Geld, Platz, gute Nerven
ImGampi am 1. Mai 2008 22:27 habe wir ja alles...-) Also, welcher Typ nehmen wir?
achso die Frage sollte heißen welche Rasse?
Eastside am 1. Mai 2008 22:29 Wackeldackel? ;o)
:-)*gg

Der Hund wird Dein Leben verändern! Du mußt mehrmals täglich mit ihm Gassi gehen. Und dass nicht nur um den Block. Ein Hund ist ein Lauftier, da mußt Du schon Zeit einplanen. Der Hund verursacht Futterkosten! Dann mußt Du noch Tierarzt, Vorsorgeimpfungen und eventuelle Krankheitskosten einplanen. Ich habe auch noch eine Hunde-Haftpflichtversicherung. Du mußt Hundesteuer bezahlen. Du mußt ihn mit in den Urlaub nehmen oder dann gut versorgt wissen! Unser vorheriger Hund ist fast 17 Jahre alt geworden. Willst Du sooo lange für das Tier sorgen? Dann viel Spaß, ein Hund gibt auch viel zurück! Ich habe jetzt ein Hund aus dem Tierheim!
MiAnTo am 10. Mai 2008 23:20 ALLES richtig und ich finde es klasse, dass das mal jemand so nüchtern und sachich rüberbringt. Es ist nämlich nicht alles einfach nur mit Euphorie zu betrachten.
Aber ist die Haftpflichtversicherung nicht Pflicht?
Aber es gibt noch eine Krankenversicherung oder OP-Kostenversicherung, die lohnen sich, da es immer zu Zwischenfällen/Unfällen/Erkrankungen kommen kann. Die Zwischenfälle können dann schon mal 2000/3000 € kosten...
Und Du bekommt kaum mehr Zuneigung und Vertrauen von einem anderen Lebewesen als von (D)einem Hund.

Garten, Platz im Haus, genug Zeit für Gassi gehen, kuscheln, kümmern
Garten ist nicht unbedingt nötig! Das verleitet nur den Halter dazu, den Hund einfach mal in den Garten zu lassen, anstatt selber einen ordentlichen Spaziergang mit dem Hund zu machen.
MiAnTo am 10. Mai 2008 23:13 Da hast Du Recht!!!
Sorry, aber die Frage dir selbst anders stellen. ZBsp: Welche Aufgabe soll der Hund haben? Kann ich mir die täglichen Kosten leisten? Möchte und kann ich genug Zeit aufwenden? Was ist, wenn ich selbst mal mich nicht um das Tier kümmern kann?
seh ich auch so...DH
Achso, wenn die Aufgabe geklärt, dann sich noch entsprechend über die Rassen beim Rasseverband erkundigen. PS: Bei Mietwohnungen dem Vermieter fragen und schriftliche Erlaubnis geben lassen!
Kraft zum Halten der Leine und Anlegen des Maulkorbs
Na du bist aber skeptisch.:-)
nein, schon dreimal vom Hund gebissen worden - immer Boxer
Nachtrag: zu der Zeit gab es noch keine Kampfhunde
Ich habe seit 30 Jahren Boxer, kann mir nicht vorstellen das diese friedliche Rasse beißt. Den meisten muß man das auf dem Hundeplatz erst mal beibringen. Interresiert mich wirklich wie es dazu kam das du gebissen wurdest. gerade der Boxer wird doch als Wesenstark und friedlich beschrieben.
q enfield Drei verschiedene Standorte, drei verschiedene Boxerhunde, drei verschiedene Zeiten - aber immer die gleiche Situation: Ich laufe die Straße lang, Hund kommt aus dem Haus gerannt , DIREKT auf mich zu und schwupp in die Wade - autsch
Skeptiker, nimms mir nicht übel, ich kanns nicht glauben. Der Boxer ist wirklich einer der friedlichsten Hunde den ich kenne. Ich kann mir das ,so wie du es schilderst nicht erklären.
@ enfield - Glauben hat was mit Vertrauen zu tun, das werde ich dir hier nicht geben können, aber ich vertraue auch keinem Boxer mehr, da kannst du dir noch so viel Mühe geben, diese wahren Erlebnisse haben mich geprägt.
Genau so. Und eigentlich ist es doch fast schon verständlich, warum die beiden letzteren Boxer gebissen haben? Ich denke der 1. Biss hat sich bei dir festgesetzt. Bestimmt hattest du auch arge Verletzungen und mit dem Beissunfall sehr zu kämpfen. Als du das nächste mal in die Situation kamst, hast du dich an den 1.Vorfall erinnert.Oh, Gott, gleich beißt er zu. Du wurdest unsicher, das Tier merkte, nutze es aus und es biss. Gleiches bei der 2. Wiederholung. Nun zur Problemlösung: Du schaffst dir einen Boxerwelpen an. ;-)
Das stimmt das Boxer ein starkes Wesen haben und friedlich sind. Nur vergessen sollte man nicht, dass in bestimmten Regionen, auch die "schärfe" mal eine Rolle gespielt hatte. Boxer wurden erfolgreich als Schutzhunde eingesetzt. (heute gibt es VPG, ist was völlig anders!) Und Hunde aus dem damaligen "Arbeitslinien" sind mit den heutigen Hunden nicht mehr zu vergleichen.
Also den Kommentar verstehe ich nicht , bitte erläutern.
Sorry, ich bin davon ausgegangen, wenn Du von 30 Jahren Boxererfahrung schreibst und den Begriff Wesen verwendest, dass du dich mit der Entstehung der Rasse, der Rassebeschreibung und dem Einsatz des Boxers als Dienst- und Gebrauchshund sehr gut auskennst. Ich denke Ausführliches wäre hier an dieser Stelle falsch, da sich ja die Hauptfrage auf etwas anders bezieht. Auch würde es hier den Rahmen sprengen. Gern würde ich aber mich mit dir darüber weiter unterhalten, da ich auch Boxerfan bin.
Nicht ganz verkehrt, zumindest geistig solltest dem Hund überlegen sein, nutzt das nichts, dann wenigstes köperlich ;-). Maulkorb anlegen ist genauso wichtig, wie dem Hund ins Maul fassen. Kann dem Tier mitunter das Leben retten.
Man sollte auf jeden Fall Hundefreundlich sein und sehr Geduldig. Man darf nicht unterschätzen das der Hund auch teuer ist: Hundesteuer, Tierarztrechnungen (jährliche Impfungen EU Ausweis, etc...), Geld für Hundepensionsaufenthalt wenn man keine Freunde und Verwandte hat die auf Hund aufpassen wenn man verreisen will/muss, und am allerwichtigsten viel viel Zeit damit der Hund nicht vereinsamt! Ein Hund hat auch ein Recht auf viel Fürsorge und Umgang mit seinesgleichen also: nur einen Hund anschaffen (am besten aus Tierheim) wenn man Hunde um Ihrer Selbst liebt!
Nicht falsch verstehen, aber unter bestimmten Umständen sollte man auf Hunde aus dem Tierheim verzichten. Meist sind Anfänger damit überfordert. Bei Kindern in der Familie und ungeklärter Vorgeschichte des Tieres ist zu bedenken, dass dies auch ein Risiko darstellen kann.
Es gibt für jede Sorte Mensch eine passende Hunderasse.Die Größen variieren ja auch von winzig bis zu Kalb. Du musst dir genau überlegen, was du für ein Typ bist..bist du sportlich oder eher gar nicht? Gehst du gerne und lange im Grünen spazieren (und gibt es die Möglichkeiten überhaupt in deiner Nähe?). Lebst du in einer winzigen Wohnung in der Großstadt, oder hast du einen riesigen Garten auf dem Land? Kinder? Schau mal auf hundund.de oder hunderassen.de , dort stehen für alle Rassen die Voraussetzungen für die Haltung, meist sogar mit Photo (ist ja auch noch Geschmackssache). Abschliessend kann ich aber sagen, dass ein Hund viel Freude macht!!!
Der Hund braucht Fressen, einen festen, gut ausgestatteten Schlafplatz, regelmäßige Arztbesuche, wenn er gesund ist (Impfen, Parasiten-Schutz, Entwurmung etc.) und außerplanmäßige Arztbesuche, wenn er krank wird.
Außerdem darfst Du Versicherung und Steuer nicht außer Acht lassen.
Hinzu kommt, dass der Hund Deinen Tagesablauf verändern wird. Er muss mindestens morgens und abends raus (wenn Du nicht willst, dass er Garten, Hof, Haus beschmutzt), will spielen, braucht Training. Hundeschule ist eigentlich ein Muss, wird aber leider von vielen Hundehaltern nicht gemacht.
Wenn Dir nicht klar ist, ob Du das alles leisten kannst und willst, dann erspare dem Hund ein "Hundeleben" bei Dir.
Wenn Du aber genau das willst und dafür ungeteilte Liebe und Treue von Deinem vierbeinigen Freund zurück bekommen möchtest, dann wirst Du nie wieder ohne ihn sein wollen.
Ich weiß, wovon ich spreche! Mein Mann wollte einen Hund, ich nicht. 5 Jahre konnte ich mich erfolgreich wehren. Dann hatten wir ihn.
Heute habe ich keine Rückenschmerzen mehr und mein Hund ist MEIN Hund geworden. Ich will nicht mehr ohne ihn leben. Er hat unser Leben bereichert. Auch wenn der Aufwand enorm ist.

frag dich ob du Ihn wirklich haben willst,ob du Zeit und vorallem Platz hast und welche Rasse,denn in einer Wohnung sollte man sich keinen grosen anschaffen
also man sollte natürlich auf jeden fall tierlieb sein und auch zeit haben um sich um das tier zu kümmern, vorallem am anfang benötigen junge tiere sehr viel aufmerksamkeit und liebe!!
Genauso wichtig ist die Frage: Welcher Hund passt (zu mir)?
Ein Tipp zur Hundeschule: Meiner Erfahrung nach gibt es mehr Hundeschulen, die Hunde "versauen" als wirklich helfen.
Finger weg von Schulen mit "Leinenruck", "Unterwerfung" etc. und am besten schon in eine Welpenschule gehen.
Eine gute Hundeschule erkennt man m.E. daran, wenn dem/der Hundetrainer/in etwas an Deinem Hund liegt und den Hund "lesen" kann ("das macht der Hund jetzt, weil ...").
Grundsätzlich schadet es nicht, wenn die Hundeschule eine entsprechende Ausbildung nachweisen kann (Veterinäringenieur o.ä.)

Allererste Regel:
Zuneigung ist Pflicht und wieder abgeben ist verboten!!!
Daraus ergibt sich zweite Regel: vorher genau überlegen, im Tierheim oder beim Züchter Zeit mit versch. Hunden verbringen, Hundeschulen besuchen und die raussuchen, die einem selbst am "nächsten" -in Bezug auf Einstellung und Erziehung, nicht auf lokale Lage- erscheint. Über viele Rassen erkundigen und mit viel Ruhe an die Aufgabe gehen.
Im großen und ganzen wurde ja deine Frage bereits beantwortet. Ich kann nur noch hinzufügen, dass Hunde aus dem Tierheim oft kleinere Macken haben, natürlich vom Forbesitzer, aber sie sind da. Gut prüfen, ob du mit dieser leben kannst! Oder einen Welpen, nach deinen Vorstellungen erziehen. Hundeschule, ganz wichtig! Und die Haare bedenken! Vergisst man oft. Ich habe einen Kurzhaarschäferhund, den ich um nichts in der Welt eintauschen würde, aber wenn sie sich zu haaren beginnen! Kämmen, staubsaugen, kämmen.

Geld für Tierarztkosten, Haftpflichtversicherung, Futter; Zeit, sich mit dem Hund zu beschäftigen, mi tihm Gassi zu gehn, für die Fellpflege; ein bisschen Ahnung, wie du mit dem HUnd umgehen musst; auf jeden Fall eine gewiswe Toleranz gegenüber Dreck, denn so ein Hund macht nicht nur Freude, vor allem bei nassem Wetter ;-)) und natürlich jede Menge Verständnis und Geduld und manchmal auch eine Kotterschnauze mit Nichthundehaltern, denn die können ganz schön abartig sein....
Denk auch daran,dich über Erziehung (z.B.Trainieren des Alleinseins) zu informieren.Wir hatten einen "trennungsängstlichen" Hund der viel kaputt gemacht hat während wir nur mal kurz das Haus verlassen hatten.Wir wussten vor der Anschaffung auch nicht,dass es sowas gibt.Mit einem Hundepsychiater haben wir das wieder in den Griff bekommen.
Viel zeit,der Hund ist auch ein Lebewesen er braucht zeit sich in seinh neues heim einzu gewöhnen. Ausserdem empfele ich dir wen du noch nie einen Hund hattest gehe zum Tierheim. Da sind meistens die Tiere schonn erzogen. Der hund ist ein Freund behandle ihn gut sprich gassi gehen,sauber machen,code einsammeln ( Wen du einen Garten hast ) usw.
Wen su diese Wichtigen Aufgaben erfühlst werdet ihr gutte freunde !!!
Auf jedenfall würde ich immer wieder mit einen Neuen Hund zu einer Hundeschule oder Hunde-trainer, das mir persönlich am meisten gegeben. Wichtig ist ja welche Rasse und wie wurde der Hund gezüchtet. Zum Beispiel der Stammbaum der Eltern: http://www.stammbaum-vorlage.de/stammbaum_hunde/index.php
hallo, ich züchte hunde und mir sind bei eventuellen käufern folgende fragen wichtig:
kann der hund versorgt werden (ist geld da für hundefutter, tierartz-besuch, hundesteuer, impfungen)?
ist jemand da, der den hund bei krankheit und urlaub nimmt (ich biete aber als züchter auch die kranken- u. urlaubbetreuung eines bei mir gekauften hundes an). ist aber fraglich, ob es angenommen wird, wenn der käufer sehr weit weg wohnt.
ist genügend zeit da für so ein tier (hunde sind rudeltiere und sollten NIE alleine gelassen werden), dann lieber noch einen 2. hund dazu
ist der vermieter mit hundehaltung einverstanden
liebe und fürsorge für das tier setze ich logischerweise immer schon mal grundvoraus
Same thoughts!
Nicht nur schön, dass sich jemand vorher Gedanken macht.
Genauso schön, dass es jemand bemerkt und lobt!