Frage von ReginaStein, 63

Welche Versicherungen sollte jeder Beamtenanwärter haben, was gibt es zu beachten?

Antwort
von kevin1905, 54
  • Kranken- und Pflegeversicherung!
  • private Haftpflicht (wenn kein Schutz über Eltern mehr besteht)
  • Dienstunfähigskeitsversicherung bzw. Berufsunfähigkeitsversicherung mit DU-Klausel.
Antwort
von schleudermaxe, 23

KV und Pflege, ggf. Haftpflicht und eine gute DU, wenn denn der AG gleich rauswirft bei kleinsten Blähungen. Viel Glück.

Kommentar von Apolon ,

 wenn denn der AG gleich rauswirft

Ich frage mich mal wieder - was man unter der Abkürzung AG vermuten darf !

Antwort
von basiswissen, 34

Explizit brauchst du eine Krankenversicherung, ob nun als 100 % Schutz in einer gesetzlichen Krankenversicherung (was meistens unwirtschaftlich ist) oder aber als Ergänzung der Beihilfe durch eine private Krankenversicherung ist dabei egal. Zusätzlich benötigst du eine Dienstunfähigkeitsversicherung denn du hast als Beamtenanwärter über deinem Dienstherrn keinerlei Ansprüche wenn du aus dem Berufsleben durch Unfall oder Erkrankung ausscheiden musst. Und Schluss letztendlich eine Diensthaftpflicht mit Schlüsselverlust. Verträge dieser Art oft in einer Privathaftpflicht enthalten. Da alle drei Versicherungsarten recht umfangreiches Wissen voraussetzen, gerade in Bezug auf das Thema Beamte/Beihilfe und öffentlicher Dienst, Versorgung und Haftung, macht es durchaus Sinn sich hier einen unabhängigen Berater zu suchen der dir nicht nur die Tarife einer einzelnen Gesellschaft sondern von vielen oder noch besser von allen Versicherern zeigen und vergleichen kann. Da dies mehrheitlich nicht mein Thema ist empfehle ich zu solchen Gelegenheiten immer nur zwei unabhängige Berater. Und das immer nur eine Verlinkung Möglichkeit gibt rate ich dieses Mal zu folgender Inthttp://www.info-beihilfe.de-beihilfe.de Da kannst Du dir thematisch alles erforderliche suchen und auch Online Vergleiche erstellen lassen. Viel Erfolg!

Antwort
von Apolon, 11
  • private Krankenversicherung - Beitrag richtet sich nach dem Tarif, Gesundheitszustand und Eintrittsalter - ca. 100 € mtl.
  • alternativ käme noch die gesetzliche Krankenkasse in Frage - allerdings muss man dabei beachten, dass der Beamte den vollen Beitragssatz zahlen müsste - der Beitrag richtet sich nach dem Bruttoeinkommen  und dürfte so bei ca. 16,5 % vom mtl. Brutto-Einkommen liegen.
  • Dienstunfähigkeitsabsicherung
  • der Beamte ist während seiner Ausbildung bei den meisten Versicherungsunternehmen über seine Eltern in der Privathaftpflicht mitversichert. - hier sollte man einen Einschluss einer Schlüsselversicherung vornehmen. Eine Diensthaftpflicht ist während der Ausbildung noch nicht erforderlich.
  • Empfehlenswert ist auch eine Unfallversicherung - zumindest bei Tätigkeiten der Polizei, Feuerwehr, Justizvollzugsdienst.

Wenn Angebote gewünscht werden - Kontaktaufnahme möglich über mein Profil.

Gruß N.U.

Antwort
von huldave, 41

Vielleicht eine Dienst- und Amtshaftpflichtversicherung

Kommentar von Schnoofy ,

Das halte ich persönlich für völlig überflüssig.

Einem Beamten müsste man schon grobe Fahrlässigkeit nachweisen, um ihn persönlich für ein Fehlverhalten in Anspruch nehmen zu können.

Und das sollte, wenn sich der Beamte nicht wirklich ausgesprochen dumm angestellt hat, so gut wie unmöglich sein.

Kommentar von NochWasFrei ,

"So gut wie unmöglich" heißt aber nicht völlig unmöglich. Einmal "dumm gelaufen" und schon kann es sein, dass man vom Dienstherren in Regreß genommen wird. Warum sinnlos dieses zusätzliche Risiko eingehen? Die Diensthaftpflicht in eine PHV einzuschließen kostet keine 20€ im Jahr...

Kommentar von basiswissen ,

Im Gegenteil, eine sinnvolle Diensthaftpflicht einzuschließen über einen Exzedentenvertrag kostet im Jahr ganze 50-0,80 € und nach ein oder zwei Jahren hat man dann einen Vertrag der so etwas für ganze 50 € inklusive der Privathaftpflicht leistet.
Und ja: ich bin ausdrücklich dafür dass man einen solchen Vertrag haben sollte denn man weiß nie wie blöd es mal laufen kann. Dann sollte man zumindest gut versichert sein.

Kommentar von Apolon ,

 Einem Beamten müsste man schon grobe Fahrlässigkeit nachweisen, um ihn persönlich für ein Fehlverhalten in Anspruch nehmen zu können.

Ein ganz einfaches Beispiel dafür - was auch schon anderen Nichtbeamten passiert ist.

Ein Beamter betankt ein Fahrzeug anstatt mit Diesel - mit Super-Benzin.

Wird als grob-fahrlässig angesehen und der Beamte darf den Schaden zahlen.

Kommentar von Apolon ,

Du kennst den Unterschied zwischen einer Diensthaftpflicht  und einer Amtshaftpflicht ?

Und welche sollte ein Beamten-Anwärter abschließen ?

Antwort
von user8787, 35

Das Internet ist voll von Informationen....

Ein Beispiel : 

https://www.dbv.de/Berufsgruppen/Beamte/Beamte-Allgemeines?zielgruppe=Beamte

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