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Welche Versicherungen sind für die finazielle Absicherung sinnvoll?

gefragt von MinervaMinerva am 29.01.2008 um 12:26 Uhr

Wofür benötigt man eine Lebensversicherung oder eine private Rentenversicherung? Zahlt sich das überhaupt aus? Welche Versicherungen könntet ihr mir empfehlen?



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anonym
beantwortet von Rizzo am 29. Januar 2008 12:32
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Rentenversicherung als Zubrot im Alter. Lebensversicherung um z. B. die Familie abzusichern gegenüber bestehenden Verbindlichkeiten wie z. B. Darlehen, Hypotheken oder evtl. wenn kleine Kinder da sind, das Haushaltseinkommen der Familie beim Ausfall des Verdieners zu sichern. Ob sich eine Rentenversicherung auszahlt, ist Geschmackssache. Hohe Sicherheit - wenig Rendite. Bei anderen Anlagen ist das evtl. umgekehrt. Dafür müsstest du allerdings wirklich eine persönliche Beratung in Anspruch nehmen. Weitere Versicherungen: Berufsunfähigkeit, Unfall, Kranken-Zusatz (Zähne, stationäre Tarife etc.). Und - wie man hier bei jeder zweiten Frage merkt - Rechtsschutz. Hilft auch beim Streit mit der eigenen Berufsunfähigkeitsversicherung... ;)


Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 29. Januar 2008 12:37
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Lebensversicherungen sollte man auf jeden Fall habe. Je nach Vertrag zahlen sie ja auch bei Verlust von Gliedmaßen, etc. Außerdem haben Verwandte damit die Möglichkeit, schuldenfrei deine Beerdigung regeln zu können.

Private Rentenversicherungen sind heute sehr wichtig. Ich bezweifele stark, dass die öffentlichen Renten später noch zum Leben ausreichen.

Außerdem ist eine private Haftpflicht sinnvoll. Wenn du durch irgendeine Dusseligkeit heftige Schäden bei anderen verursachst, hängst du später nicht auf zig Schulden. Besonders wenn man Kinder hat, sollte man die haben.

Manche halten eine Unfallversicherung noch für sinnvoll. Die zahlt je nach Vertrag auch bei Arbeitsunfähigkeit. Und man bekommt Krankenhaustagegeld, was die Zuzahlungen im KH auffängt.

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallEdgar Niklaus am 29. Januar 2008 14:37

Bei Verlust der Gliedmaßen, bezahlt nur eine Unfallversicherung keine Lebensversicherung. Da ist nur, wie der Name schon sagt, das Leben versichert.


Edgar Niklaus
beantwortet von Edgar Niklaus am 29. Januar 2008 13:44
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Zunächst muss man unterscheiden, dass es zwei Arten Von Lebensversicherungen. Eine Risikoversicherung empfiehlt sich wenn man jemanden gegen ein finanzielle Not absichern will. Z.B. die Frau und das Kind gegen den drohenden Verdienstausfall bei Tod des Hauptverdieners. Speziell wenn noch ein Hypothekendarlehen für einen Immobilienerwerb zu bezahlen ist.

Ein Kapitalversicherung ist nichts anderes als eine Risikolebensversicherung mit erhöhten Sparbetrag. Hier wird Kapital angelegt. Es gibt heute bessere Alternativen zur Kapitallebensversicherung.

Eine private Rentenversicherung ist nicht schlecht, das hier nur der Ertragswert im Rentenfall zu versteuern ist. Man kann eine Rentenversicherung als Baustein für die private Altersvorsorge einsetzen.

Es gibt aber noch andere z.T. besserer und lukrativere Anlagemöglichkeiten. ein Investmentfondssparplan z.B. bringt hohe Rendite, ist sicher und stets Verfügbar.

Auch eine stattlich geförderte Altersvorsorge bringt Vorteile. Diese sind meist steuerlicher Natur. Bei der Riester-Rente gibt es Zulagen oder Sonderausgabenabzug, bei der Rürup-Rente ist es der Sonderausgabenabzug und bei der betrieblichen Altersvorsorge gehen alle Einzahlung steuerfrei in die Vorsorge. Erst ab Renteneintritt wird diese Steuer versteuert wie übrigens auch all die anderen.

Ein produkt- und unternehmensunabhängige Beratung ist in deinem Fall zu empfehlen.

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallEdgar Niklaus am 30. Januar 2008 09:25

Hallo Minerva, interessieren dich die Antworten nicht??


anonym
beantwortet von dfranke am 30. Januar 2008 09:33
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Irgendwie fehlt mir bislang eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt: die Berufsunfähigkeitsversicherung. Rund 25 Prozent aller Bundesbürger werden noch vor Eintritt ins Rentenalter zumindest teilweise berufsunfähig. Wer sich dagegen nicht absichert, schaut im Ernstfall in die Röhre bzw. kann den Gang zum Sozialamt antreten, denn die staatliche BU-Rente reicht kaum zur Existenzsicherung. Sie zahlt nämlich für alle nach 1961 Geborenen nur noch 32 Prozent des letzten Bruttoeinkommens als Rente.




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