Frage von Verwalter97, 166

Welche Versicherung in Beamtenanwärterschaft?

Guten Abend zusammen,

zum 1. September werde ich ein duales Studium im öffentlichen Verwaltungsdienst antreten. Hierfür habe ich nun alle Unterlagen (Abizeugnis, amtsärztliches Zeugnis und co.) zusammen, lediglich die Mitgliedsbescheinigung einer Krankenkasse fehlt noch.

Nun meine Frage:

Kann ich vorerst bei meinen Eltern gesetzlich mitversichert bleiben und im Laufe der Anwärterschaft oder vllt. später in eine PKV wechseln, oder gibt es da irgendwelche Fristen? Ich sollte es aus Zeitmangel relativ schnell wissen :D

Vielen Dank

Antwort
von Apolon, 95

@Verwalter97,

wenn du eine Ausbildung zum Beamten auf Widerruf machst, musst du dich selbst versichern.

Entweder über eine gesetzliche Krankenversicherung - bedeutet aber auch, dass du die Kosten alleine zahlst - dürfte so ab ca. 150 € möglich sein. Dein Dienstherr zahlt keinen Cent dazu.

Alternativ kannst du dich über eine private Krankenversicherung absichern - in den meisten Bundesländern zu 50 % - Beitrag bei der DBV so ab ca. 95 €. Die restlichen 50 % zahlt im Krankheitsfall die Beihilfe.

Wenn du noch Fragen dazu hast, kannst du mich kontaktieren. Klicke einfach auf meinen Nick - dann kannst du meine Anschrift bzw. Email-Adresse heraus finden.

Gruß N.U. 

Antwort
von Verwalter97, 80

Vielen Dank für die Antworten!

Ist es jedoch möglich, aus Zeitgründen mich vorerst gesetzlich zu versichern und später zur Privaten wechseln? Und wie sieht es hier mit Vorerkrankungen aus? Als Kind war ich Asthmatiker, da schnellen die Beiträge bei der PKV ja gleich in die Höhe oder?

Ich stell mir das ganze wiefolgt vor: Wenn ich dem Versicherungsberater von Debeka usw. erzähle dass ich Asthma hatte ( Habe heute keine Probleme) schickt der mich zu ner ärztlichen Untersuchung die einen Haufen Zeit kostet.

Nach September werde ich genug Zeit haben alles zu regeln und werde höchstwahrscheinlich auch wechseln.

Danke und sorry für den langen Text

Kommentar von grubenschmalz ,

Du hast noch zwei Monate Zeit. Das ist innerhalb einer Woche geregelt. Verstehe nicht, wo dein Problem ist.

Kommentar von basiswissen ,

Die Frage ist: Hast Du jetzt Athma oder wurde das vor 5, 10 oder 20 Jahren mal festgestellt aber nie behandelt? Bekommst Du Sprays oder umfassende Medikation?
Wir werden Dir das hier in diesem Umfang nicht vernünftig beantworten können. Die Gesellshcaften fragen unterschiedliche Zeiträume ab , also 3 oder 5 Jahre ambulant und 5 oder 10 Jahre stationär. was in den Zeitraum fällt musst Du angeben. Dies kann und wird möglicherweise, je nach Umfang, zu Risikozuschlag oder auch Ablehnung führen. Ein Makler könnte in kurzer Zeit eine anonyme Risikoanfrage bei mehreren Versicherern stellen und klären wer dich - zu welchen Konditionen - versichert. Das spart Dir Zeit.

Und der kann Dir auch zeigen (immer vorausgesetzt es ist möglich ) ob und welche Vorerkrankungen Du angeben musst.

Kommentar von DolphinPB ,

Ja, Du kannst Dich erst einmal freiwillig gesetzlich verischern, ist aber teurer (haben ja die Anderens chon ausgeführt).

Die Frage welche Versicherung sollte nun aber nicht ausschliesslich am Preis hängen.

Wenn Du jetzt keine Zeit hast oder Dir nehmen willst, dann ist das OK. Bei einem späteren Wechsel hast Du eine Kündigungsfrist bei Deiner gesetzlichen KK, aber der Wechsel an sich ist unproblematisch.

Dann, nicht einfach mal zum Vertreter (der Debeka o.a.) rennen, sondern am besten (auch) zum Makler. Der nimmt alle relevanten, gesundheitlichen Dinge auf und kann dann per Voranfrage bei einem oder mehreren Versicherern herausfinden wie ddie mit deinem Asthma u.a. umgehen.

Danach braucht es Zeit, insofern würde ich nichts übers Knie brechen. Du solltest Dir genau die Unterschiede (nicht nur jetzt sondern auch später in allen möglichen Lebenssituationen) zwischen GKv und PKV erklären lassen, ebenso wie das genau mit der Beihilfe funktioniert. Danach, wenn es die PKv sein soll, musst Du Dich it Hilfe des Maklers/Vermittlers mit den verschiedenen Anbietern und deren tarifen beschäftigen. Warum - weil Du Dich u.U. lebenslang an einen Versicherer und Tarif bindest. Da kann es nicht mal kurz heissen: HUK oder Debeka oder DBV, da gibt es auch noch jede Menge anderer Anbieter. und jeder Tarif hat Schwächen und Stärken, ist anders kalkuliert (gerade die Anwärtertarife) und Alles das muss passen.

Antwort
von basiswissen, 59

Da Du dann ein eigenes Einkommen hast musst Du dich auch selbst versichern.

Entweder "freiwillig" in der GKV, was Beiträge um die 160,00 - 180,00€ bedeutet oder in einer PKV mit (je nachdem was Du willst) 50,- - 80,- € Beitrag.

Es gibt zu der Thematik hier im Forum scvhon dutzende Postings wie z.B. den: https://www.gutefrage.net/frage/welche-privat-versicherung-ist-am-besten-fuer-ei...

Mein Rat: Es gibt zwei große Makler im Internet die sich mit der Materie befassen und auch Tarife von DeBeKa, HUK und Anderen vergleichen und Dir so zeigen können wo und wie Du am besten versichert bist.

Ich sende Dir auf Wunsch gern die Links als PN, hier darf man nur einen posten.

Viel Erfolg!

Kommentar von DolphinPB ,

"Mein Rat: Es gibt zwei große Makler im Internet die sich mit der Materie befassen und auch Tarife von DeBeKa, HUK und Anderen vergleichen und Dir so zeigen können wo und wie Du am besten versichert bist."

Das können nicht nur diese beiden, das ist Basiswissen eines jeden Maklers der sich mit Beihilfe, Beamten und ÖD auskennt.

Kommentar von basiswissen ,

Ja, da hast Du prinzipiell Recht. Aber meines Wissens die Zwei vermitteln die auch.

Antwort
von Ronox, 50

Du solltest dich selbst privat versichern, das ist auch die Regel. Anwärtertarife sind meist relativ günstig. Bei der HUK z.B. meine ich um die 45 Euro bei guten Leistungen.

Antwort
von kevin1905, 114

Da deine Besoldung wohl 415,- € im Monat übersteigen wird, ist eine Familienversicherung ausgeschlossen.

Du kannst dich also für mind. 171,- € im Monat gesetzlich freiwillig versichern oder eine private Restkostenversicherung (50% für den Teil, den die Beihilfe nicht trägt) abschließen.

Such am besten mal einen Versicherungsmakler auf, der sich mit Beamtenabsicherung auskennt.

Antwort
von grubenschmalz, 98

Gesetzlich bei den Eltern mitversichert geht nicht mehr. Kannst dich "freiwillig" gesetzlich  versichern, liegt bei Ca. 15% deines Lohnes.

Das einfachste ist wenn du zu einer privaten PKV gehst (zB Huk-Coburg oder Debeka) und für Ca. 60 Euro im Monat einen Anwärtertarif abschließt.

Kommentar von grubenschmalz ,

Alternative ist natürlich auch der Gang zu einem Makler.

Kommentar von basiswissen ,

Anwärtertarife gibt es ab 1,00 Euro im Monat.... Und da er sich selbst versichern muss macht das keinen Sinn, es wäre eine Zusatzbelastung!

Kommentar von DolphinPB ,

Ich glaube er meint schon Restkostentarife für Anwärter, keine Anwartschaft.

Kommentar von Apolon ,

@Grubenschmalz,

Beiträge von ca. 60 € gab es mal - ist aber schon eine Weile her.

Kommentar von kevin1905 ,

Ich sehe tw. im Internet immer noch Anzeigen-Banner dafür. Vor ein paar Jahren hatte ich mich mal tierisch drüber aufgeregt, was für eine Bauernfängerei damit betrieben wird.

Antwort
von schleudermaxe, 83

Die PH läuft weiter über die Eltern bis zum Abschluß der ersten Ausbildung.

Eine HR ist nötig, wenn eine eigene Wohnung bezogen wird. Ein Zimmer kann ggf. über die HR der Eltern per Außenversicherung abgesichert werden.

Es sollte geprüft werden eine BU (noch günstigere Beiträge).

Eine eigene Kranken- und Pflegeversicherung wird nötig, meist als Ergänzung zur Beihilfe.

Frage einfach auch den Berater der HUK, den es ja in fast jeder Dienststelle gibt. Die soll eigentlich nichts taugen, so jedenfalls die Makler hier, aber das liegt wohl mehr daran, daß die von Deinen Beiträgen nichts abbekommen.

Frage auch zwingend Deinen Berater vor Ort. Viel Glück..

Kommentar von basiswissen ,

Unfug! es gibt nachweislich Makler die sowohl DeBeKa wie auch HUK vermittel. Nicht jeder, aber gerade die auf Beamte spezialisierte...

Kommentar von DolphinPB ,

Mal wieder der übliche undifferenzierte, unsachliche und teilweise falsche Unsinn.

BU für Beamtenanwärter - tolle Idee. Hat die HUK keine DU ?

Kommentar von schleudermaxe ,

.... ist leider so, ich kann doch nichts dafür, daß Du es noch nicht kennst.

Kommentar von Apolon ,

na unser Troll - Schleudermaxe meldet sich mal wieder und schreibt mal wieder Unsinn.

Eine BU - sollte keine Beamtin abschließen, sondern grundsätzlich immer eine DU - Dienstunfähigkeitsabsicherung.

Der Unterschied ist dir vermutlich nicht bekannt !

 Frage einfach auch den Berater der HUK, den es ja in fast jeder Dienststelle gibt.

Du bist also immer noch der Meinung, dass es nebenberufliche Vermittler ohne spezielle Ausbildung und ohne Gewerbeanmeldung in den Behörden gibt ?  Nicht träumen sondern die Vorschriften dazu lesen !

Ohne Fachverstand sollte man solch unsinnige Texte in einem Forum unterlassen.

Kommentar von schleudermaxe ,

Warum schon wieder so kühn? Ich jedenfalls habe nie behauptet, daß ein Makler wie Du eine Ausbildung hinter sich hat.

Der VM der HUK hat allerdings eine und er wird ja auch bei der IHK eingetragen, oder haben die das schon wieder abgeschafft.

Und was daran unsinnig ist, bleibt mir verborgen. Preis und Leistung stimmen eben bei der HUK. Warum sonst solltest Du so rumjaulen?

Kommentar von schleudermaxe ,

Auszug aus deren Satzung:

Der Verein verfolgt als Selbsthilfeeinrichtung des öffentlichen

Dienstes das Ziel, den Angehörigen des öffentlichen Dienstes¹

bedarfsorientierten Versicherungsschutz zu günstigen Konditio-

nen zu bieten. Er betreibt die Schaden- und Unfallversicherung

einschließlich der Rückversicherung.

... und die Damen und Herren aller Selbsthilfereinrichrungen dürfen eben und nur weil Dein Laden nicht zu denen gehört, ist er doch nicht besser.

Kommentar von DolphinPB ,

"Er betreibt die Schaden- und Unfallversicherung einschließlich der Rückversicherung. "

Sehr interessant - und wo steht da was von Krankenversicherung ?

Kommentar von Apolon ,

 Ich jedenfalls habe nie behauptet, daß ein Makler wie Du eine Ausbildung hinter sich hat.

Allein dieser Satz besagt uns doch schon, dass dir alle erforderlichen Fachkenntnisse fehlen !

Ich bin kein Versicherungsmakler, sondern bin als selbständiger Versicherungsvermittler (Vertreter) für die AXA, DÄV, DBV, BHW und Roland Rechtsschutz tätig.

Und bezüglich Ausbildung, habe ich eine kaufmännische Ausbildung zum Großhandelskaufmann erfolgreich bestanden, zusätzlich die Verwaltungsprüfung 2 und speziell für den Versicherungsaußendienst die Weiterbildung zum Versicherungsfachmann. Ergänzend eine Versicherungs-Spezialausbildung für den öffentlichen Dienst und für Ärzte.

Und jetzt träum weiter mein lieber Schleudermaxe !

Kommentar von schleudermaxe ,

... banaler Vermittler? Da habe ich aber einiges mehr erwartet, wirklich.

Kein Wunder, daß die Dienststellen Dir da keine Erlaubnis einräumen können.

Zudem kennen die den Begriff Versicherungsfachmann bestimmt auch und wissen, was da meist hintersteckt.

Expertenantwort
von Barmenia, Business Partner, 66

Hallo Verwalter97,

herzlichen Glückwunsch :-)

Jetzt hast du bestimmt noch einiges zu erledigen.

Folgende Info zu deiner Krankenversicherung:

Voraussetzung für die kostenlose Familienversicherung ist, dass du die Einkommensgrenze von 415 € pro Monat nicht überschreitest.

Liegt dein Gehalt über diesem Betrag? Dann musst du dich eigenständig krankenversichern und kannst nicht weiterhin über deine Eltern versichert bleiben.

Du könntest also in der GKV bleiben, mit einem eigenen Beitrag, wie die Anderen dir das bereits gesagt haben.

Du hast als Beamtenanwärter allerdings einen besonderen Vorteil. Deine Krankheitskosten werden nämlich schon während deiner Ausbildung vom Bund oder Land in der Regel zu 50% übernommen. 

Für dich heißt das konkret, dass du nur den Rest absichern musst (Restkostenversicherung). Wahrscheinlich wird die Absicherung der restlichen 50% bei einer Privatversicherung kostengünstiger. Deine aktuelle, persönliche Situation kann hier besser berücksichtigt werden.

Sprich am besten mit einem unabhängigen Berater, der einen kompletten Überblick aller Tarife der verschiedenen Versicherungsgesellschaften hat.

Ich wünsche dir einen guten Start ins Berufsleben :-)

Viele Grüße

Catherine vom Barmenia-Team

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