Ich versuche mir ein Bild zu machen, welche Kosten auf uns zu kommen, wenn wir ein altes Haus mit großem Grundstück, das wir gefunden haben, kaufen und kernsanieren. Jemand gab uns den Tipp, die Baubehörde zu fragen, wie es mit erschlossenem Kanal steht, da das Haus jetzt eine Sickergrube hat. Man hätte ja dann die Pflicht, sich daran anzuschliessen. Und schon hatte ich die Info, das kostet 3000,- €. Nun bin ich in Sorge, dass noch mehr solcher ungeahnter Kosten auf uns zukämen. Habt Ihr noch Erfahrungen, wo solche Kostenfallen liegen könnten?
Nachtspeicheröfen mit Asbest;
Eternitplatten ( Dach ) aus Asbest;
Kamin versottet ( Edelstahlrohr für Niedertemperaturheizkessel erforderlich )
Feuchte Grundmauern ( Haus unterfangen )
Dachisolierung unzureichend
Zentralheizung nicht vorhanden
Wasserrohre verkalkt ( müssen getauscht werden )
Aussenmauern nicht wärmegedämmt
Zimmerdecken nicht isoliert
Dachsparren verfault

Rechnet damit, daß das so viel wie ein halber Neubau kosten würde, zuzüglich der Alteabrisse, Entsorgungen.

Ohne Prüfung durch eine Fachfirma für Grundstücks- und Gebäudesanierung hast Du schnell eine Wundertüte am Hals.

nimm einen baufachmann mit
Pumukl am 31. März 2009 17:11 Aber einen mit Gutachterfähigkeiten, keinen selbsternannten Fachmann.
holsch am 31. März 2009 17:13 richtig...bauing. sollte schon sein
Freundlicherweise ist das Ganze eine Zwangsversteigerung, d.h. ein Gutachten liegt vor. Darin ist von Schimmel die Rede, aber kein Hausschwamm.
Pmoen am 31. März 2009 17:57 Schimmel kann Häuser unbewohnbar machen und Schimmel kann extrem gesundheitsschädlich sein. Asthma und noch viel mehr. Vor allem , wenn ihr Kinder habt /haben wollt schon einmal mit vorsicht zu genießen!
Naja, ich gehe davon aus, dass wenn das Dach dicht ist und alles wärmeisoliert wurde, es große Fenster zum Lüften gibt und die Wände neu verputzt wurden, der Schimmel auch nicht mehr da ist, oder?

rechne mit allem dann erlebst du keine bösen Überraschungen...
Pmoen am 31. März 2009 17:09 Genau! So sehe ich es auch. Es kommen immer mal wieder Dinge vor. Bei uns war es so, dass auf einmal eine Dichtigkeitsprüfung verlangt wurde. Kosten. 10.000 Euro. Soetwas weiß man leider vorher nie! Lieber vorsichtig sein, sonst wird Euer Traum ein Alptraum
Was sit eine Dichtigkeitsprüfung????
Pmoen am 31. März 2009 17:55 Da mussten alle Zu- und Abläufe der Wasserrohre, die vom Haus zu der öffentlichen Kanalisation gehen (ich kanns leider nicht besser beschreiben) auf Dichtigkeit überprüft werden. Bei allen Häusern die vor 1960 gebaut worden sind. War einfach mal zwischendurch neu und wir hatten den Salat. Mit soetas rechnet man ja nicht.

Ja, wenn man plötzlich feststellt,dass tragene Balken vollkommen verrottet sind :-(

na, da erkundige dich aber genau, geh zum öffentlich Bauamit, die haben täglich damit zu tun (Erfahrung)
um ein paar "Kleinigkeiten" zu erwähnen
Wellasbestzementeindeckung auf dem Nebengebäudedach ist vorhanden! Es ist klar, dass alles wärmeisoliert werden muss, das Dach muss wohl auch ansatzweise neu. Kamin- Schornsteinkopf ist schadhaft, Wasserrohre, Dachsparren muss dann untersucht werden- guter Tipp! Ölheizung ist Baujahr 1963, Funktion wurde nicht geprüft. Danke für Deine Hilfe!
... und die arme Seele, die Mitternachts durch das Haus geistert.
Du meinst meine, weil wir dann pleite wären ;-))
Du hast dann ja immer noch das Grundstück.
Ja, zum Beispiel Müllabfuhr: Das steigert sich bei uns von Jahr zu Jahr- da wird man arm bei. Dann immer neue Kosten bei der Stadt wie: Abwasser pro m³ , Mülltonnen 120l 240 l wöchentlich , oder alle 2 Wochen- letzteres kann ich mir nur leisten und dann hat man im Sommer die Maden... IHHHHHHHHHHHHHHHHH