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Welche Therapieform ist bei Kontrollzwängen ratsam?

gefragt von Piranha84Piranha84 am 09.08.2009 um 20:22 Uhr

Ich habe einen Schlüsselkontrollzwang. Er steckt immer innen an der Tür wenn ich daheim bin. Wenn ich gehe, dann nehm ich den Schlüssel in die Hand. Vergewissere mich, dass er auch wirklich in der Hand ist, wobei ich aber auch nicht unterscheiden kann,ob das real ist, oder ob ich mir das einbilde, dass er in meiner Hand ist. Dann schließe ich dir Tür ab. Wenn ich den Schlüssel wiedeer herausziehe, bin ich mir aber nicht mehr sicher, ob ich ihn auch wirklich 3 mal rumgedreht hab. also manchmal kontrollier ich das. Dann tue ich den schlüssel in die handtasche. bevor ich aber aus dem haus gehe, kontrolliere ich, ob der schlüssel wirklich in meiner tasche ist. es könnte ja sein, dass er noch im schloss steckt oder nebendran gefallen ist, beim in die tasche tun. dann laufe ich ein paar meter die straße entlang und kontrolliere wieder, an der haltestelle auch noch und so geht das immer weiter. es ist anstrengend und mühsam und mit angst verbunden. ich will das nicht mehr. besuche auch zur Zeit einen Therapeuten vom Jobcenter, bis ich einen richtigen Spezialisten gefunden habe. Was würdet ihr mir raten? Bitte nur ernste Antworten. Danke

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Psychologie x 6.242 Zwänge x 20 Kontrollzwang x 10

Vom Fragesteller als hilfreichste Antwort ausgezeichnet


anonym
beantwortet von web4health am 9. August 2009 20:39
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Hilfreichste Antwort

Bei Zwängen ist es ja die Frage, ob ein Leidensdruck dabei besteht. Wenn es sich "nur" um ein Kontrollieren handelt, ist der Übergang zu "normalem" Verhalten ja sehr fliessend. Bei stärkeren Belästigungen bzw. Beeinträchtigungen wäre entweder VT = Verhaltenstherapie oder eine Medikation mit einem Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) Mittel der Wahl.

Mehr zu Ängsten und Zwängen unter http://web4health.info/de/answers/anx-menu.htm

Kommentar von Simple_avatar4smallbotterbloom am 10. August 2009 13:11

Sie schildert doch den Leidensdruck! Um ein bloßes Kontrollieren geht es doch längst nicht mehr, sie sagt doch sie hat Angst, und es sei sehr anstrengend und mühsam (verständlich..). VT in jedem Falle!! SSRIs je nach Schwere der Symptomatik, guter Differentialdiagnostik und vor allem: organischer Abklärung! Zwangssymptome können auch vor dem Hintergrund anderer (psychischer als auch physischer), ernstzunehmender Grunderkrankungen bestehen und diese "verdecken". Dann sollte zunächst natürlich die Primärerkrankung behandelt werden, sodass VT u.U. kontraindiziert sein kann


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onomant
beantwortet von onomant am 9. August 2009 20:23
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Verhaltenstherapie.


anonym
beantwortet von SUNFRIEND4 am 9. August 2009 20:24
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Geh zu Deinem Arzt und lass Dir eine Verhaltenstherapie verschreiben. Möglicherweise hast Du etwas Wartezeit, aber es lohnt sich. Wenn Du kannst, geh ein paar Wochen stationär, das bringt Dir wesentlich mehr


Rabenfeder
beantwortet von Rabenfeder am 9. August 2009 20:24
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Eine Verhaltenstheraphie ist da angebracht. Wenn du mit deinem derzeitigen Therapeuten unzufriden bist, kann du auch mal in der städtischen Psychiatrie vorstellig werden. Dort wird man dir mit Sicherheit weiterhelfen können.


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