patrizia2 am 13.08.2008 um 23:14 Uhr
Oder ist egal ob Erwachsene oder Kinder? Dass der durchschnittliche IQ bei 100 liegt weiss ich wohl. Aber welche Methoden/Grundlagen zur Erhebung der Tests können verwendet werden. Oder gibt da gar Auflagen? Wie sicher sind solche Tests bzw. wieviel Abweichung wird dann gleich mitberechnet?
das sind die gleichen Tests. Nur wird das Alter natürlich berücksichtigt. IQ-Test sind selten wirklich aussagekräftig. Man kann ja daraufhin lernen. Wer schon mal einen gemacht hat, schneidet beim nächsten besser ab, obwohl seine Intelligenz sich nicht verbessert hat. Man sollte nicht so viel Wert darauf legen. Im Endeffekt sagt auch ein IQ nichts aus... es gibt dumme Menschen die sehr erfolgreich sind und auch glücklich und welche mit extrem hohem IQ, die nichts auf die Reihe bekommen und sich am Ende vielleicht sogar vom Hochhaus stürzen...

Adaptive Intelligenz Diagnostikum (AID 2) . In diesem differenzierten Verfahren zu unterschiedlichen Intelligenzaspekten wird nach der neuen Ausgabe eigentlich kein Intelligenzquotient mehr ausgewiesen, sondern Wert auf das mehr oder weniger differenzierte Profil gelegt. Man spricht dabei in Prozentrang.
Der IQ ist nicht das Wichtigste - sondern eher- was man daraus macht!
Was hilfts? Egal wie der IQ wenn Du nicht zufällig Albert Einstein bist, und auch er hatte es nicht leicht. L.G.

Es gibt standardisierte Intelligenztest-Verfahren. Bei Kindern -das weiß ich- ist der HAWIK üblich. Guckst du hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Intelligenztest

interessant ist auch das ein test der ein genie finden soll,nur von einem anderen genie erstellt werden kann.
da ein normalo nicht weiss woran man ein genie erkennt geschwiege denn wie man seine intelligenz messen könnte.....lg
seregwen am 15. August 2008 23:46 solche tests funktionieren über aggregation - du brauchst also nur "teilgenies" und die kann man ja durchaus finden
superkorrekt am 16. August 2008 10:58 interessant,das werde ich mir mal angucken...danke lg
seregwen am 17. August 2008 19:28 man sollte auch bedenken, dass es immer einen unterschied macht, ob man aufgaben generiert oder versucht zu lösen. man denke nur an diese klassischen zahlenreihen der intelligenztests: mir eine regel auszudenken, dass ich zu einer anfangszahl 8 addiere und sie mit 17 multipliziere, die nächste mit 18,... o.ä., ist schnell ausgedacht, aber nicht unbedingt immer so leicht gelöst
dh
Alle Test setzen voraus daß man in der Schule war /ist. Man muß rechnen, lesen und schreiben können. Wer dies nicht kann, ist laut Test stark unterdurchschnittlich intelligent, obwohl Intelligenz mit Wissen eigentlich nichts zu tun haben dürfte. Auch deshalb taugen solche Test nichts. Ich schreibe dies übrigens nicht, weil ich nur einen IQ von 30 hab (ich weiß ihn nicht und es ist mir egal)
...Intelligenz-Tests werden nicht nur aus "Spaß an der Freude" gemacht, das sei hier auch mal gesagt an der Stelle. Bei Kindern mit Lernproblemeen beispielsweise ist der IQ vorher abzuklären, damit man gezielt und mit der richtigen Förder-Methodik ansetzen kann.
@mia68, darum geht's auch in diesem Fall. Mein Kind wird auf Lernprobleme hin untersucht. Persönlich halte ich auch nicht unbedingt was von so einem Begriff wie IQ.
Lernprobleme haben aber meist nichts mit einem IQ zu tun! Sehr viele Kinder mit sehr hohem IQ haben Lernprobleme, weil sie unterfordert sind. Das gleiche kann auch auf Kinder mit sehr niedrigem IQ zutreffen. Durch einen IQ-Test bekommt man dies nicht heraus