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Welche Tabletten machen Süchtig?

gefragt von RealitoRealito am 07.05.2009 um 23:40 Uhr

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Isartaucher
beantwortet von Isartaucher am 7. Mai 2009 23:50
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Hilfreichste Antwort

Entgegen anderslautender Annahmen von medizinischen Laien besitzen die wenigsten Wirkstoffe ein Suchtpotential.

Die bekanntesten und wichtigsten suchterzeugenden Wirkstoffgruppen sind:

  • Barbiturate ("Schlafmittel")

  • Benzodiazepame ("Beruhigungsmittel")

  • Opiate (starke Schmerzmittel auf Opiatbasis)

Kommentar von efa67 am 7. Mai 2009 23:54

na gott sei dank! wenigstens einer. dh

Kommentar von 8400efeeca7ab352752785e89d43dd4csmallRealito am 8. Mai 2009 00:00

Danke für diese ausgezeichnete Antwort.

Kommentar von penthesileia am 8. Mai 2009 00:13

Ich kann dir nicht widersprechen, möchte aber anmerken, dass deine Aussage etliche andere Formen von Sucht - zugegebenermaßen einige offiziell nicht anerkannte - außer Acht lässt.

Kommentar von Simple_avatar1smallIsartaucher am 8. Mai 2009 08:54

Es gibt in der Medizin keine "offizielle Anerkennungen", dafür aber umso mehr unbewiesene Behauptungen. Das bedeutet aber nicht, dass meine obige Liste Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.


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anonym
beantwortet von mausi4646 am 7. Mai 2009 23:41
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Alle

Kommentar von 329320f196d7857ee15c519061d1008dsmallIndianwolf am 7. Mai 2009 23:41

warst schneller-DH

Kommentar von 8400efeeca7ab352752785e89d43dd4csmallRealito am 7. Mai 2009 23:43

Kann man die hier namentlich nicht nennen?

Kommentar von 2bbb6e1d00574b558a6add64736fd634smallDonBrush am 7. Mai 2009 23:46

Natürlich. Ich bin gerade dabei, die Liste mit den 560'000 Medikamenten zu schreiben. Einen Augenblick Geduld bitte.

Kommentar von mausi4646 am 7. Mai 2009 23:48

DH


Mickele1988
beantwortet von Mickele1988 am 7. Mai 2009 23:42
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Bei Schlaftabletten gehts meist ganz fix

Kommentar von penthesileia am 8. Mai 2009 00:17

Ganz im Gegensatz zu einer Rose ist eine Schlaftablette nicht eine Schlaftablette nicht eine Schlaftablette.


matrixghost3
beantwortet von matrixghost3 am 7. Mai 2009 23:41
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Ach gott da gibt es viele


Bild/er:

Bild


Kommentar von penthesileia am 8. Mai 2009 00:18

Ehrlich, diese Scheißbilder nerven. Was soll mir das sagen. Nix? Ja, passt.


anonym
beantwortet von Kangaldogg am 7. Mai 2009 23:41
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Eigendlich alle...

Kommentar von penthesileia am 8. Mai 2009 00:19

EigenTlich nicht.

Kommentar von Kangaldogg am 8. Mai 2009 19:48

doch


krise3
beantwortet von krise3 am 7. Mai 2009 23:42
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am meisten Schlaftabletten !


DonBrush
beantwortet von DonBrush am 7. Mai 2009 23:42
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So ziemlich alle. Die einen ein bisschen schneller und stärker, die anderen nicht so. Von teils Schlafmitteln kannst du innerhalb von zwei Wochen ziemlich stark abhängig werden, mit stärkerem Entzug als bei Heroin.

Kommentar von penthesileia am 8. Mai 2009 00:20

So ziemlich alle, ja? Welche nicht?


Scrubs89
beantwortet von Scrubs89 am 7. Mai 2009 23:44
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LSD

Kommentar von penthesileia am 8. Mai 2009 00:23

In Sinne einer stoffgebundenen Sucht? Definitiv: Nein.

Im Übrigen scheint es mir, als wäre Lysergsäurediethylamid nicht einmal geeignet, eine nicht stoffgebundene Sucht zu nähren. Als Einstieg zu anderem ist es allerdings höchst geeignet.


Raller
beantwortet von Raller am 8. Mai 2009 04:59
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Eigentlich fast alle,wenn man sie ständig nimmt.


anonym
beantwortet von vayolet am 8. Mai 2009 08:28
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Frage ist zu komplex! Man unterscheidet zwischen einer körperlichen oder psychischen Abhängigkeit (Sucht?). Meist sind es Arzneistoffe, die in bestimmten Arealen des Hirns angreifen und dort eine gewünschte Wirkung erzeugen.


forst
beantwortet von forst am 8. Mai 2009 08:46
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in Ergänzung zu vayolet: Körperlich abhängig machen AM (oder andere Stoffe), die -vereinfacht gesagt- nach Absetzen zu Entzugserscheinungen führen. Meist sind es zentral(also im 'Gehirn')wirkende Pharmaka, z.B. starke Schmerz- oder Beruhigungsmittel. Die psychische Abhängigkeit ist aber viel schwerwiegender, da sie nicht einfach mit kontrolliertem Stoffentzug in den Griff zu bekommen ist. So kann man selbst von Placebos (Scheinmedikamenten) abhängig werden, wenn man eine positive Wirkung (z.B. bei Schmerzen oder Schlaflosigkeit) verspürt und dieses Wohlgefühl immer wieder haben möchte. Magersucht, Laufsucht, Kaufsucht, Klausucht u.v.m. sind Beispiele für weitgehend stoffunabhängiges Suchtgeschehen.


anonym
beantwortet von allmiapo am 9. Mai 2009 20:12
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Die Frage kann man so nicht abschließend beantworten. Zunächst einmal machen nicht Tabletten als Darreichungsform sondern eine ganze Reihe der in Arzneimitteln enthaltenen Wirktoffe mehr oder weniger abhängig. Ob ein Stoff zur Sucht führt, hängt von seinem Abhängigkeitspotential ab. Wirktoffe, die abhängig machen können wirken im Zentralnervensystem (Gehirn, Rückenmark)und werden häufig gegen psychische Erkrankungen, als Beruhigungs- u. Schlafmittel oder als Mittel gegen starke Schmerzen eingesetzt. Sie sind ausnahmslos rezeptpflichtig oder unterliegen sogar dem Betäubungsmittelgesetz, so dass man sie ohne ärztliche Verordnung nicht erwerben kann. Arzneimittel dienen dazu, Krankheiten zu heilen oder Beschwerden zu lindern, entscheiden ist der richtige Einsatz im richtigen Maß, um das Abhängigkeitsrisiko zu minimieren. Andererseits ist es z.B. für einen Krebskranken im Endstadium völlig unerheblich, ob ein Abhängigkeitspotential besteht, hier geht es nur noch um eine Linderung der Schmerzen. Sollte Sie ein bestimmes Arzneimittel interessieren, geben Sie mir bitte den Namen oder den Wirkstoff an, dann kann ich Ihnen Auskunft geben, ob ein Risiko besteht.


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