Frage von 123Ratlos123, 75

Welche Spiegelreflexkamera ist für einen Anfänger empfehlenswert?

Antwort
von Airbus380, 20

Etwas allgemeiner:

Zunaechst mal ist der Markt der Digitalkameras nahezu unueberschaubar und fast taeglich gibt es neue Modelle; die Vorgaenger sind noch lange in den Regalen.

Um etwas "Ordnung in das Angebot" zu bringen sollte man sich zunaechst mal kritisch selbst fragen, was man ueberhaupt will und erwartet und wie viel man bereit ist zu schleppen und an Geld auszugeben..

Die ganz einfachen Kameras (50-200€) werden mehr und mehr von den eingebauten Smartphonekameras verdraengt.

Preislich im Anschluss (200-700€) kommen dann:

1.die Bridge- oder Superzoomkameras (mit kleinem Sensor)

2.hoeherwertige Kompaktkameras (mit kleinem, mittlerem oder auch APS-C-großem Sensor)

Vorteil der Bridge sind:

•der oft enorme Zoombereich,

•der Sucher

•die ueberschaubaren Kosten

•oft sehr ordentliche Makrotauglichkeit

Die Nachteile der Bridgekameras sind:

•bei wenig Licht sehr deutlich schlechtere Bildqualitaet als Kameras mit großem Sensor

•der Autofokus ist nicht sporttauglich

•schoene Hintergrundunschaerfe ist fast nur im Makrobereich oder mit Tricks und Koennen machbar

Ob man die Groeße eher als Vor- oder als Nachteil sieht ist Geschmacksache.

Kompaktkameras kauft man deshalb, weil man nicht viel schleppen will oder darf, oder weil man unauffaellig fotografieren will. Gute Kompaktkameras wie z.B. die Ricoh GR kosten nicht nur so viel wie eine Systemkamera, sondern liefern auch erstklassige Bildqualitaet. Schließlich haben sie Bildsensoren, wie sie auch in Systemkameras verwendet werden. Weitere herrausragende Kompaktkameras kommen von Olympus, Fuji und Sigma. Nachteile sind:

•oft kein (oder nur teurer Zubehoer-) Sucher

•nur eine Brennweite, die auch kaum erweiterbar ist

Dazwischen gibt es noch Kameras, die deutlich kompakter sind als eine Bridge, aber auch deutlich groeßer als eine kleine Kompaktkamera. Populaerer Vertreter ist die Canon Powershot G15. Zoombereich und Sensorgroeße liegen ebenso wie die Gehaesegroeße im Mittelfeld mit allen Vor- und Nachteilen.

Kommen wir jetzt zu den Systemkameras. Auch die gibt es vereinzelt mit winzigen Sensoren (Pentax Q und Nikon 1). Normalerweise sind aber Sensoren verbaut, die die Groeße von mindestens 1 Daumennagel (mikroFT und FT), 1,5 Daumennaegeln (APS-C) 3 Daumennaeglen (Kleinbild oder Vollformat) oder 5 und mehr Daumennaegeln (Mittelformat) haben. Ein Schaubild gibt es hier:

:

Kostenmaeßig kann sich das Hobby Fotografie als ein "Fass ohne Boden" entpuppen, wenn man sich fuer eine Systemkamera entscheidet. Dafuer bleibt dann auch kaum eine Aufgabenstellung unloesbar, wenn man genuegend Wissen und Geld hat. Allerdings kann man auch gut unter 1000 Euro bleiben und gluecklich werden. Lichtstarke Objektive gehen aber bei jedem System ins Geld (und ins Gewicht). Außerdem wachsen die zu schleppenden Kilos proportional zur Groeße des Sensorformats. Dabei stellen die passenden Objektive den Loewenanteil des Gesamtgewichtes.

Benutzer der "alten" Systeme wie Canon, Nikon, Pentax und Sony (Minolta) koennen nicht nur auf ein großes (Pentax und Sony) bis riesiges (Canon und Nikon) Neusortiment, sondern auch auf einen riesigen Gebrauchtmarkt zugreifen. Doch auch die neuen Systeme (Sony, Olympus und Panasonic mFT, Samsung NX, Fuji X) bieten fuer die allermeisten ernsthaften Fotografen genuegend "Arbeitmaterial".

Mit welchem System man letztendlich gluecklich wird, kann hier (oder in anderen Foren) niemand entscheiden außer dem Kaeufer selbst. Der muss entscheiden, wie viel er schleppen, wie viel er ausgeben will, welche Geraetschaften sich in seiner Hand am ertraeglichsten anfuehlen, welches Menue er am besten versteht, mit welchem Sucher er am ehesten klarkommt. Man muss die Geraete gerne in die Haende nehmen. Nur dann nimmt man sie gerne mit und die Bedienung gibt nicht jedesmal neue Raetsel auf. Die erzielbaren Bildergebnisse liegen gar nicht so weit auseinander und sind mehr abhaengig vom Koennen des Fotografen, dem Licht und der Qualitaet des Objektivs als von der Wahl der Kamera.

Der Gang in einen gut sortierten Laden oder zu einem Fotostammtisch oder zu einem Fotoclub/VHS ist unabdingbar. Nicht um sich von Verkaeufern oder Usern einlullen zu lassen, sondern um mal ein paar Geraetschaften auszuprobieren und den persoenlichen Favoriten zu finden. Kameras sind etwas sehr individuelles, aber letztlich nur ein Werkzeug.

Eigenschaften wie Sucher, Haptik, Bedienlogik, Geraeusche, Wetterfestigkeit sollten wichtige Auswahlkriterien sein; nicht nur Zubehoerauswahl, Image, Preis, Empfehlungen oder gar Testberichte. Auch die Notwendigkeit von WiFi, Klappdisplay, GPS, Touchscreen usw. wird vollkommen unterschiedlich bewertet.

Wer Hallensport oder Wildlife (insbesondere kleine Voegel) fotografieren will, hat natuerlich ganz andere Anforderungen an die Ausruestung, sollte sich dann aber auch ueber die Kosten im Klaren sein.

Antwort
von luca2711, 16

Ich empfehle jetzt kein bestimmtes Kameramodell , aber kann dir aus Erfahrung Kameras von Canon , Nikon und Sony sehr empfehlen ich selbst habe zwei Spiegelreflexkameras von Canon und bin sehr zufrieden habe aber auch mit Nikon und Sony gute Erfahrungen gemacht , die Firma ist nicht relevant , man wird es dem Bild nicht ansehen ob es mit einer Nikon oder Sony Kamera gemacht wurde.
Eine Spiegelreflexkamera sollte man Manuell bedienen und alle Werte am beste  selbst einstellen im Automatikmodus machen die Kamera kaum bessere Bilder als Handys oder Kompaktkameras mit einer Spiegelreflexkamera sollte man sich beschäftigten nur so kommen gute Bilder raus.
Schau dich einfach nach verschieden Modellen von Nikon , Canon und Sony an und vergleiche sie , schau welche Kamera dir gut in der Hand liegt bei welcher dir die Bedienung am intuitivsten scheint.
Wenn man sich für ein Kamerasystem (Hersteller) entschieden hat sollte man auch dabei bleiben weil die Objektive nicht untereinander kompatibel sind.
Ganz wichtig bei Kamera nicht auf die Megapixel achten mehr Megapixel sind nicht umbedingt besser , Megapixel sind nur die Pixel aus den ein Bild entsteht je mehr Megapixel desto grösser kann man die Bilder drucken ohne das sie unscharf werden aber für z.B 24 Megapixel benötigt man ein sehr gute Objektiv und gute Objektive können richtig teuer werden ,es gibt auch Preiswerte die gut sind.
aber um die volle Auflösung rauszuholen braucht man gute Objektive das Kitobjektiv hat eine Auflösung von knapp 10 Megapixel und ist für Einsteiger gut geeignet kommt aber nicht an Profilinsen ran.
Aber kauf dir die Kamera trotzdem mit dem Kitobjektiv weil es sich zum lernen sich sehr gut eignet , hab auch mit dem Kitobjektiv angefangen zu fotografieren , man kann damit auch gute Ergebnisse erzielen.

Bei weitere Fragen stehe ich gerne zur verfügung.

LG

Antwort
von timwiesel, 30

Ich würde dir die Canon 650D empfehlen.
Das ist eine gute Spiegelreflexkamera für wenig Geld. Wenn man ein objektiv hat von einer anderen marke sollte man die marke kaufen wo man schon Zubehör hat.

Aber das wichtigste ist dass man manuell fotografiert!!!
Und immer kreativ sein!!!
Ein guter YouTube Kanal zum lernen ist: ISO200

Kommentar von migebuff ,

Ein guter YouTube Kanal zum lernen ist: ISO200

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Antwort
von evrythngssorosy, 29

Habe mir damals zu meiner Kofirmation eine Kamera gewünscht, das war dann die Nikon D5100.
Sie hat mir sehr geholfen und es gibt viiiiele Erklär Videos von Nikon auf Youtube. Ich liebe sie und habe sie immernoch, es ist so einfach mit ihr umzugehen und mittlerweile ist sie auch nicht mehr so teuer. Also sehr gut für den Anfang.

hoffe ich konnte helfen :)

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