Frage von BabyyCharlyy, 40

Welche Spiegelreflexkamera ist die Beste.l.?

Ich wünsche mir zu Weihnachten eine Spiegelreflexkamera. Nur ich weiß nicht welche , da es dort so viel Auswahl gibt. Ich kann mich zwischen der Nikon D3200 und Canon 1200D einfach nicht entscheiden... welche ist besser , und warum? Braucht man unbedingt ein Objektiv? weil bei Otto.de steht, dass da kein Objektiv enthalten ist.

Antwort
von Nemesis900, 35

Besser ist Ansichtssache, beide haben ihre Vor- und Nachteile die man abwägen muss und auch eventuell darauf anpassen muss was man mit der Kamera genau machen will. Am besten ist es immer wenn man mal in einen Laden geht und einfach mal beide ausprobiert. Das ist auch der einzige weg und mal zu sehen welche einem von der Bedingung her besser liegt (was meiner Meinung nach auch ein sehr wichtiger Entscheidungsfaktor ist).
Und ja du brauchst ein Objektiv dazu. Nur mit dem Kameragehäuse kannst du nichts anfangen.

Kommentar von BabyyCharlyy ,

Danke für die hilfreiche Antwort!

Antwort
von judgehotfudge, 36

Hallo BabyyCharlyy,

Deine Fragestellung lässt mich stark daran zweifeln, dass eine DSLR tatsächlich das Richtige für Dich wäre.

Grundsätzlich ist ine Kamera ein sehr persönliches Werkzeug, das zum Fotografen passen muss. Deshalb empfehle ich Dir, nicht zu sehr auf andere zu hören bei der Kamerawahl. Meistens empfiehlt jeder seine eigene Kamera, ohne überhaupt andere aus eigener Erfahrung zu kennen. Eine Kamera muß gut in der Hand liegen und Du musst mit der Bedienung gut zurecht kommen. Das auszuprobieren kann Dir keiner abnehmen. Und sie muss zu Deinen fotografischen Schwerpunkten und Ansprüchen passen, und die kennen wir nicht.

Auch wissen wir nicht, wie viel fotografische Erfahrung Du hast und warum Du Dich für eine DSLR interessierst. Solltest Du in diesem Punkt noch nicht festgelegt sein, so käme eventuell auch eine gute Kompakt- oder Bridgekamera in Frage. Diese sind gerade für Anfänger oft erstmal weniger verwirrend, und gute Bilder kann man damit auch machen. Weitere Pluspunkte: Du musst weniger schleppen und brauchst Dich unterwegs nicht mit Objektivwechseln zu plagen - und Du sparst Geld.

Bitte glaube nicht, dass Du mit einer DSLR automatisch bessere Fotos machen wirst als mit einer guten Kompakt- oder Bridgekamera. Eine DSLR bietet zwar mehr Potenzial, dieses können oder wollen viele Anfänger aber gar nicht nutzen. Ohne ein grundlegendes Verständnis der optisch-technischen Zusammenhänge geht es jedenfalls nicht.

Am besten gehst Du mal in ein Fotofachgeschäft (nicht Elektronikmarkt), lässt Dich dort beraten und probierst verschiedene Modelle aus, am besten auch draußen bei Tageslicht. Probieren geht über (Testberichte und Meinungen anderer) studieren!

Den größten Einfluss auf die Bildqualität hat der Fotograf und nicht die Kamera. Deshalb würde ich Dir empfehlen, mehr Zeit und Energie auf die Weiterentwicklung Deiner fotografischen Kompetenz zu verwenden als auf die Suche nach der "perfekten" Kamera.

Und den zweitgrößten Einfluss auf die Bildqualität hat das Objektiv. Deshalb solltest Du auch das mit Bedacht auswählen, falls Du Dich für eine Kamera mit Wechselobjektiven entscheidest.

In diese Kategorie fallen auch die neueren, spiegellosen Systemkameras. Auch die könntest Du in Betracht ziehen, falls Du auf ein kleines und leichtes Gehäuse Wert legst und Dich der z. T. kleinere Sensor, der fehlende optische Sucher und die teureren Objektive nicht stören.

Antwort
von Airbus380, 18

Etwas allgemeiner:

Zunaechst mal ist der Markt der Digitalkameras nahezu unueberschaubar und fast taeglich gibt es neue Modelle; die Vorgaenger sind noch lange in den Regalen.

Um etwas "Ordnung in das Angebot" zu bringen sollte man sich zunaechst mal kritisch selbst fragen, was man ueberhaupt will und erwartet und wie viel man bereit ist zu schleppen und an Geld auszugeben..

Die ganz einfachen Kameras (50-200€) werden mehr und mehr von den eingebauten Smartphonekameras verdraengt.

Preislich im Anschluss (200-700€) kommen dann:

1.die Bridge- oder Superzoomkameras (mit kleinem Sensor)

2.hoeherwertige Kompaktkameras (mit kleinem, mittlerem oder auch APS-C-großem Sensor)

Vorteil der Bridge sind:

•der oft enorme Zoombereich,

•der Sucher

•die ueberschaubaren Kosten

•oft sehr ordentliche Makrotauglichkeit

Die Nachteile der Bridgekameras sind:

•bei wenig Licht sehr deutlich schlechtere Bildqualitaet als Kameras mit großem Sensor

•der Autofokus ist nicht sporttauglich

•schoene Hintergrundunschaerfe ist fast nur im Makrobereich oder mit Tricks und Koennen machbar

Ob man die Groeße eher als Vor- oder als Nachteil sieht ist Geschmacksache.

Kompaktkameras kauft man deshalb, weil man nicht viel schleppen will oder darf, oder weil man unauffaellig fotografieren will. Gute Kompaktkameras wie z.B. die Ricoh GR kosten nicht nur so viel wie eine Systemkamera, sondern liefern auch erstklassige Bildqualitaet. Schließlich haben sie Bildsensoren, wie sie auch in Systemkameras verwendet werden. Weitere herrausragende Kompaktkameras kommen von Olympus, Fuji und Sigma. Nachteile sind:

•oft kein (oder nur teurer Zubehoer-) Sucher

•nur eine Brennweite, die auch kaum erweiterbar ist

Dazwischen gibt es noch Kameras, die deutlich kompakter sind als eine Bridge, aber auch deutlich groeßer als eine kleine Kompaktkamera. Populaerer Vertreter ist die Canon Powershot G15. Zoombereich und Sensorgroeße liegen ebenso wie die Gehaesegroeße im Mittelfeld mit allen Vor- und Nachteilen.

Kommen wir jetzt zu den Systemkameras. Auch die gibt es vereinzelt mit winzigen Sensoren (Pentax Q und Nikon 1). Normalerweise sind aber Sensoren verbaut, die die Groeße von mindestens 1 Daumennagel (mikroFT und FT), 1,5 Daumennaegeln (APS-C) 3 Daumennaeglen (Kleinbild oder Vollformat) oder 5 und mehr Daumennaegeln (Mittelformat) haben. Ein Schaubild gibt es hier:

:

Kostenmaeßig kann sich das Hobby Fotografie als ein "Fass ohne Boden" entpuppen, wenn man sich fuer eine Systemkamera entscheidet. Dafuer bleibt dann auch kaum eine Aufgabenstellung unloesbar, wenn man genuegend Wissen und Geld hat. Allerdings kann man auch gut unter 1000 Euro bleiben und gluecklich werden. Lichtstarke Objektive gehen aber bei jedem System ins Geld (und ins Gewicht). Außerdem wachsen die zu schleppenden Kilos proportional zur Groeße des Sensorformats. Dabei stellen die passenden Objektive den Loewenanteil des Gesamtgewichtes.

Benutzer der "alten" Systeme wie Canon, Nikon, Pentax und Sony (Minolta) koennen nicht nur auf ein großes (Pentax und Sony) bis riesiges (Canon und Nikon) Neusortiment, sondern auch auf einen riesigen Gebrauchtmarkt zugreifen. Doch auch die neuen Systeme (Sony NEX, Olympus und Panasonic mFT, Samsung NX, Fuji X) bieten fuer die allermeisten ernsthaften Fotografen genuegend "Arbeitmaterial".

Mit welchem System man letztendlich gluecklich wird, kann hier (oder in anderen Foren) niemand entscheiden außer dem Kaeufer selbst. Der muss entscheiden, wie viel er schleppen, wie viel er ausgeben will, welche Geraetschaften sich in seiner Hand am ertraeglichsten anfuehlen, welches Menue er am besten versteht, mit welchem Sucher er am ehesten klarkommt. Man muss die Geraete gerne in die Haende nehmen. Nur dann nimmt man sie gerne mit und die Bedienung gibt nicht jedesmal neue Raetsel auf. Die erzielbaren Bildergebnisse liegen gar nicht so weit auseinander und sind mehr abhaengig vom Koennen des Fotografen, dem Licht und der Qualitaet des Objektivs als von der Wahl der Kamera.

Der Gang in einen gut sortierten Laden oder zu einem Fotostammtisch oder zu einem Fotoclub/VHS ist unabdingbar. Nicht um sich von Verkaeufern oder Usern einlullen zu lassen, sondern um mal ein paar Geraetschaften auszuprobieren und den persoenlichen Favoriten zu finden. Kameras sind etwas sehr individuelles, aber letztlich nur ein Werkzeug.

Eigenschaften wie Sucher, Haptik, Bedienlogik, Geraeusche, Wetterfestigkeit sollten wichtige Auswahlkriterien sein; nicht nur Zubehoerauswahl, Image, Preis, Empfehlungen oder gar Testberichte. Auch die Notwendigkeit von WiFi, Klappdisplay, GPS, Touchscreen usw. wird vollkommen unterschiedlich bewertet.

Wer Hallensport oder Wildlife (insbesondere kleine Voegel) fotografieren will, hat natuerlich ganz andere Anforderungen an die Ausruestung, sollte sich dann aber auch ueber die Kosten im Klaren sein.

Antwort
von BurkeUndCo, 9

drei bis vier Antwortversuche.

1.) Es gibt nicht die beste Spiegelreflexkamera, sondern immer nur die beste Kamera für einen bestimmten Anwwendungszweck und unter vorgegebenen Randbedingungen. Denn für eine einzige Foto-Aufgabe wird praktisch keiner das Kamera-System, an das er gewöhnt ist wechseln.
Es ist hier also wichtig: Fototechnische Qualität, Qualität der Objektive, Handling und Vertrautheit und natürlich den Preis gegeneinander abzuwägen.

2.)Technisch die absolut besten Lösungen sind Mittelformat-Kameras (Haselbladt, Mamiya, Pentax, etc.) mit besonders großem Detektorchip und großen Objektiven. Aber da kostet das Kameragehäuse allein schnell mehr als 10 000 € und die Objektive sind ähnlich teuer.
In der 2.Liga stehen Vollformat-Kaameras von Canon, Nikon oder Sony, die aber auch im Bereich von 2 000 bis 3 000 € kosten, ebenfalls zusätzlich Objektive, die meist mehr kosten als das Gehäuse.

3.) Warum braucht man Objektive?
Das Objektiv ist die Linse(nkombination), die das Bild vom Gegenstand, den Du fotografieren willst, auf den Sensor der Kamera abbildet. === die Optik !
Beim Handy und auch bei Kompakt- und Bridge-Kamera ist das Objektiv fest eingebaut.
Bei Systemkameras kann man die Objektive wechseln und somit das für die Aufgabe angemessene Objektiv - natürlich mit möglichst hoher Qualität - verwenden. Also ein Teleobjektiv für entfernte Objekte, ein Weitwinkelobjektiv für große Blickfelder, ein Fischauge für besondere Verzerrungseffekte und ein Makroobjektiv für kleine Dinge, und ...
Bei einer Systemkamera, die heute immer einen digitalen Detektorchip enthält ist es heute egal, ob die Kamer einen Spiegel besitzt (Spiegelreflexkamera) oder nicht (spiegellose Systemkamera zeigt direkt das Bild an, das der Sensorchip aufnimmt).

4.) aktuelle Spitzenklasse?
Im Vollformat sind aktuell die spiegellosen Systemkameras von Sony (A7R-II und A7S-II) mit am Besten, was Auflösung (A7R-II), Empfindlichkeit (A7S-II) und Rauscharmut (beide) angeht. Aber leider eben zu Profipreisen.
In der Preisklasse "bezahlbarer" Spiegelreflexkameras mit APS-Sensor sind heute meist die spiegellosen Systemkameras von Panasonic/Lumix oder Olympus, bei mit der Micro-Four-Third (MFT) System besser als die Spiegel-Kameras der bekannten Marken.

5.) Gesamtqualität der Bildder?
Diese wird wesentlich stärker von der Qualität des Objektives und  dem fotografischen Blick des Fotografen bestimmt, als von der Qualität der Kameraelektronik. Denn gute Kameras kann heute praktisch jeder Kamera-Hersteller bauen. ====> siehe Antwort von JudgeHotFudge, die ich Dir nur wärmstens empfehlen kann.

Antwort
von bonsaiblogger, 14

Die beste Kamera gibt es nicht. Beide Kameras sind auf vergleichbaren Qualitätsniveau.

Nicht die Kamera macht ein gutes Foto, sondern der Fotograf hinter der Kamera!

1. Mache dir erst einmal Gedanken was du fotografieren möchtest.
2. Informiere dich danach was man dafür braucht.
3. Vergleiche beide Kamerasysteme, welche deine Anforderungen von der Kamera, Objektiven und Zubehör erfüllen kann.
4. Danach sollte dir klar sein, welche Kamera für DICH die besser ist.

Kommentar von Brandenburg ,

Soweit alles richtig mit EINEM Zusatz: Auch das Objektiv beeinflusst ausser dem Fotografen GANZ WESENTLICH die Bildqualität. 

Der BESTE Fotograf, die BESTE Kamera usw. helfen nichts, wenn das Objektiv - schmeichelhaft gesagt - "preiswerter Qualität" ist. 

Antwort
von grubenschmalz, 40

Also wenn du nicht mal weißt, wofür ein Objektiv da ist, solltest du weiter mit dem Handy Fotos machen.

Kommentar von BabyyCharlyy ,

Nein danke

Antwort
von FoxundFixy, 32

Ganz ehrlich? Wer fragt ,ob man ein Objektiv braucht,der braucht keine DSLR

Kommentar von BabyyCharlyy ,

Alless Klaaar.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community