Frage von Technicorn, 43

Welche Spiegelreflexkamera ist am besten und welche Bearbeitungsprogramme sind am besten? Und natürlich, welche Objektive empfehlt ihr?

Ich suche eine sehr gute Spiegelreflexkamera, die trotzdem Preiswert ist. Habe vor amateur "Modelfotos" zu machen und schöne Landschaftsaufnahmen. Im Grunde alles mögliche fotografieren, evtl auch Tiere und Autos. Ich möchte sehr qualitative Bilder, wie man sie von Fotografen erwartet. :)

Und welche guten Bearbeitungsprogramme kennt ihr für solche Bilder?

Danke schön :)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von blackbirdsr71, 8

Ich schlage nur Nikon vor, da ich ihre Kameras am besten kenne.

Gut und günstig für die Zwecke - D7100.

Gut und preiswert mit Schwerpunkt auf Porträts und Landschaft - D800E oder D810.

Gut und preiswert mit Schwerpunkt auf Sports und Wildlife - D500.

Danach fängt man mit den richtigen Kosten - Objektive, Stativ(e), Beleuchtung.

Objektive:

- Ich vermute, dass ein (U)WW-Objektiv für Landschaften nötig wäre. Für DX gibt es das Sigma 10-20mm f/3.5 (das Objektiv habe ich selbst und würde es weiterempfehlen), das Tokina 11-16 f/2.8 und das günstige Sigma 10-20mm f/4-5.6. Wenn du dich für DX entscheidest, wird der Preis ungefähr 4x - Nikon 14-24 f/2.8 und Tamron 15-30mm f/2.8 oder wenn man richtig ultraweitwinklig fotografieren will - das neue Sigma 12-24mm f/4.

- ein 35er ist immer nützlich. Die günstige Option für APS-C (also für die D7100 und die D500) ist das 35mm f/1.8G DX. Viel besser, teurer, aber auch vollvormattauglich ist das Sigma 35mm f/1.4 ART, aber wenn das Budget reicht, würde ich es empfehlen. Damit macht man keinen Fehler und für 35mm-Porträts ist es auch perfekt.

- Im Bereich 50mm sehen die Sachen gleich aus - 50mm f/1.8G ist gut und günstig und das Sigma 50mm f/1.4 ART ist das sinnvolle Upgrade. Das 50mm f/1.4G schließe ich aus, weil es nicht viel besser und auch langsamer als das f/1.8G ist. 

- Für Porträts sind 85mm die klassiche Brennweite. Hier gibt es wieder das 85mm f/1.8G und das 85mm f/1.4G von Nikon, das Tamron 85mm f/1.8 und das neue Sigma 85mm f/1.4 ART. Angesichts der Leistung der ART-Serie würde ich auf Reviews vom Sigma warten und dann mich entscheiden.

- Sports und Wildlife - die Festbrennweiten werfe ich gar nicht ins Spiel, da man dafür ziemlich viel ausgeben muss. Die günstige Option ist das Sigma 150-600mm Contemporary. Wenn man mehr ausgeben will, muss man zwischen dem Sigma 150-600 Sports, dem Tamron 150-600 und dem Nikon 200-500 wählen (alle im Bereich 1500€).

- Stativ - ein gutes Stück kostet gut 300€, die Auswahl ist ausreichend.

- Die obere Grenze bei der Beleuchtung ist auch relativ, aber für den Anfang kann man einen oder zwei Blitze und einen Reflektor kaufen.

Die Bearbeitungsprogramme hängen davon ab, wie viel man bearbeiten will. Ich nutze Photoshop gar nicht, nur Lightroom. Da ich bald Mehrfachbelichtung probieren will, brauche ich jetzt auch Photoshop. Es gibt auch kostenlose Alternativen wie GIMP.

Das Wichtigste von der ganzen Geschichte: die Technik ist manchen Fällen von großer Bedeutung, aber im Endeffekt macht der Fotograf die Bilder.

Kommentar von Technicorn ,

Danke, die Antwort is wirklich mega hilfreich !! :)

Antwort
von rosepetals, 30

Ich benutze die Nikon D3100 und ein Tamron-Objektiv (18-200mm) und das kostenlose Photoscape, mit beidem habe ich sehr positive Erfahrungen gemacht. Ein Selbstauslöser und ein Stativ sind auch sehr sinnvoll. :)

Begonnen habe ich so nebenbei vor fünf Jahren nur mit der Nikon und dem zugehörigen Objektiv (18-55mm) und habe erst nach und nach, auch mit steigender Erfahrung, die restlichen Dinge besorgt. 55mm ist so etwa die Größe, der Realität und das was darunter liegt, ist herausgezoomt. Objektive, die weit in das Bild zoomen, sind teuer. Deshalb kann man gut mit 18-50 beginnen und sich einfach nah an das zu fotografierende Objekt begeben :D (falls es nicht weit entfernt ist). Für Model-, Natur- und Objektbilder reicht das für den Beginn sehr gut aus. :) Qualitativ werden die Bilder bei einer Nikon natürlich top.

Kommentar von Technicorn ,

Danke schön für die Antwort :)

Antwort
von FrankFrohling, 27

Kauf Dir am besten eine preiswerte Kamera z.B. eine Canon D700 oder eine Nikon D3300. Dazu gibt es Kitojektive. In der Regeln ist das ein Objektiv mit einer Brennweite von 18-55. Damit kannst eine Menge Sache fotografieren. Zum Fotografieren lernen würde ich immer eine Festbrennweite nutzen. Ein 50iger 1,8 kostet rund 120 Euro und liefert wirklich gute Bilder.

Das Fotografieren von Autos in Bewegung ist schon ziemlich anspruchsvoll. Hier solltest Du vorher Erfahrung in anderen Bereichen sammeln. Auch Tiere sind nicht unbedingt einfach zu fotografieren. Sind es scheue Wildtiere benötigst Du ein gutes Teleobjektiv, was ziemlich teuer sein kann.

Fang also am besten mit Landschaftsfotos und Personenbilder an. Lerne den richtigen Blickwinkel zu finden und verinnerliche Dir den Umgang mit der Kamera. Dann kannst Du weiter gehen und in bessere Technik investieren.

Antwort
von n468n, 32

Also zu aller erst möchte ich mal sagen dass es nicht die Kamera ist, die die Bilder macht, sondern der Fotograf. Soll heißen:

Du kannst eine noch so gute und teure Kamera haben, wenn du nicht weißt, wie man mit ihr umgeht, wird jedes Bild schlecht. Sogar mit den teuren noch eher, das diese nicht den klassischen Automodus haben, wie wir ihn heutzutage vom Smartphone kennen. Du musst also schon bereit sein, dich mit der Materie auseinander zu setzen. Wenn das Geld keine Rolle spielt, gibt es sicherlich sehr gute Kameras zu kaufen, bedenke aber, dass auch gute Objektive dazu gehören. Diese können nochmals deutlich teurer sein, je nach dem wie viele man haben will. Canon und Nikons im einstelligen Bereich sind die Spitzenklasse, also zB. Die Eos 5d IV oder die Nikon D5. Auch Sony und andere bekannte Hersteller haben interessante Produkte anzubieten.

Standardobjetive sind zB das 24-105 von Canon oder auch viele von Sigma für unterschiedliche Mounts. Festbrennweiten sind da noch gar nicht erwähnt...

Wo es bei Kameras mehr Glaubensfrage ist, ist bei Software eigentlich die Antwort etwas leichter zu geben. Die meisten Leute sind sich einig, dass Adobe die besten Bildbearbeitungsprogramme herstellt, also primär Lightroom und Photoshop. Ich stimme dem zu.

Kommentar von n468n ,

Eine Kamera, die „Preiswert” ist, aber trotzdem „Profibilder” macht, gibt es so nicht. Die meisten Menschen können den Unterschied zwischen einem Bild einer 1000€ und 5000€ Kamera sowieso nicht unbedingt feststellen, wenn beide Bilder unter gleichen Bedingungen aufgenommen wurden. Deshalb reicht es als Einsteiger, sich an die drei- bzw. vierstelligen Canons und Nikons zu halten, bzw. die äquivalenten Kameras anderer Hersteller. Trotzdem kann man ganz schnell für eine Einsteigerausrüstung tausend(e) Euro ausgeben, besonders wenn man gute Objektive dazu haben will.

Antwort
von Kai42, 24

DIE beste Spiegelreflexkamera gibt es nicht. oder Moment: Doch. Die beste Kamera ist die, die du mitnimmst nach draußen.

Aber im Ernst: Du hast ein so großes Spektrum an Dingen die du aufnehmen willst, da ist es nicht leicht.

Ich will mal so sagen:
Modelfotos: Da ist die Kamera vollkommen egal, da es handwerklich überhaupt keine Herausforderung an die Kamera stellt. Da sind Objektive UND dein künstlerisches Geschick viel wichtiger.

Landschaftfotografie: Wie Modelfotografie: Überhaupt keine Herausforderung an die Kamera. Wieder sind hier die Objektive und dein künstlerische Begabung wichtiger.

Autos: stehende oder fahrende?
Tiere: Stehende, laufende, fliegende, goße, kleine?
Hier wird es das erste Mal spannender. Da solltest du auf die Anzahl der Fokuspunkte und die Objektverfolgung achten. Wie schnell kann die Kamera das und wie zuverlässig. Wie schnell ist der Fokus überhaupt?

Dennoch: Auch das kannst du mit einiger Übung auch mit älteren Kameras. Neuer erleichtern es dir. aber wie immer: Objektive und dein Geschick sind viel wichtiger.

Bildbearbeitung? Warum? Bist du so schlecht, dass du Bilder bearbeiten musst? Fotografier doch lieber gleich vernünftig und entwickel sie einfach nur. Wäre das eine Idee?
Aber hier ist Lightroom und/oder Photoshop zu empfehlen.

Kommentar von Technicorn ,

Nein, ich finde ich bin sogar ziemlich gut darin. Ich bin ziemlich fasziniert was man alles an einem Bild "bearbeiten" kann, muss ja kein Retuschieren von "Makeln" sein. Bearbeitung beinhaltet viel mehr als "Verbesserungen" und gefotoshopten Personen !!

Lass deine angrifflichen Antworten soch gleich bleiben oder hast du es so nötig jemanden runterstufen zu wollen?? Wäre das eine Idee?

Das ich nach Programmen frage hat nicht zu heißen das ich so schlecht bin und damit alles verbessern will, dann würde ich generell wohl kaum Fotografieren, Herr Meisterfotograf :D

Kommentar von Kai42 ,

wow..ich wusste nicht, dass meine Antwort solche emotionalen Verwerfungen hervorrufen kann.

Ich meinte das nicht als Angriff, vielmehr als Ausdruck meines Unverständnisses bezüglich der nachträglichen "Bearbeitung". Ich persönlich empfinde ein Foto immer als Foto. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob man Meisterfotograf oder blutiger Anfänger ist.

Ein Foto zeigt einfach die Realität so, wie der Fotograf sie sieht. Ohne Wertung oder irgendetwas. Und es ist auch vollkommen egal, ob ich oder wer auch immer das Foto gut oder schlecht findet. Es ist wie es ist. Also, und wie gesagt nach meinem Verständnis, muss man da nichts bearbeiten. Vielmehr nur noch entwickeln. So wie damals das schwarz-weiß Bild im eigenen kleinen Fotolabor im Keller.

Also wahrscheinlich ist es eher mein Problem und eine Wortklauberei von "bearbeiten" und "enwickeln" und meinem Verständnis von "Foto" oder "Bild".

Und ein Meisterfotograf bin ich beileibe nicht. :D

Also Fazit: Wenn ich dir auf die Füsse getreten sein sollte, dann tut es mir leid.

Antwort
von giannakoudi, 24

Ich würde dir aufjedenfall zu einem Festbrennweitenobjektiv raten. Wenn man eine Kamera kauft will man natürlich viele Möglichkeiten haben und denkt dann erstmal an ein zoom objektiv das am besten auch noch alles abedeckt. Natürlich giebt es da welche die gut sind aber dafür müsstest du dan wahrscheinlich dein Auto verticken. Eine Festbrennweite muss nicht so viel technik in seinen zoom stecken. So ist eine Festbrennweite gleichzeitig billiger, bessere qualität und viel bessere bildqualität. Jetzt denkst du ne ich bin ja anfänger da brauche ich Jetzt nicht direkt die beste qualität lieber gute Möglichkeiten. Aber diese ZOOM MÖGLICHKEITEN. Würdest du auch mit einer normalen Digital kammera kriegen. Du kaufst ja eine Spiegelreflex wegen der qualität der bilder. Die kriegst du nicht mit einem billigem zoom. Egal welchen. Ich habe mit einer Festbrennweite begonnen und habe mitlerweile auch Zooms. Am meisten benutze ich immernoch die Festbrennweite. 

Mit Canon kenne ich mich nicht aus. Aber mit Nikon. So emfehle ich dir das "1.8 35mm dx" von nikon. Das kostet so 200 Euro. Ich würde es aber gebraucht kaufen. Das benutzen auch fiele Profis weil es einfach eine unglaublich mega crasse super qualität hat. ;* viel spaß!!

Antwort
von Biba85, 37

Gute bilder machte jede kamera, aber nicht alle fotografen.. es ist auch nicht der herd, der das tolle essen macht..

Budget?! Preiswert ist keine zahl... 

Willst du festbrennweiten oder zoomobjektive?

Und eine gute dslr macht noch lange keinen profi... es gibt genügend enttäuschte hochzeitspaare und massenhaft "facebook-fotografen" seiten die das beweisen..

Antwort
von giannakoudi, 26

Und bei den Programmen giebt es sowiso nichts besseres als lighroom.

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