Frage von JKMartin, 67

Welche Spiegelreflex könnt ihr für einen Einsteiger empfehlen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von FotoLisa, 16

Die Canon 700D kann ich für Einsteiger empfehlen. Vielleicht hilft dir ja dieser Test weiter. http://kamera-tests.com/canon-eos-700d/ 
Für Beispielfotos/Videos kannst du ja auch einfach mal auf Youtube gucken :)

Kommentar von JKMartin ,

Danke :) Der Test sieht schon Mal ganz gut aus :D

Antwort
von Naaaz, 35

Ich würde dir die Nikon D3300 sehr ans Herz legen. Diese bietet dir einen sehr umfangreichen Guide-Modus für Einsteiger. Falls dein Budget etwas höher sein sollte würde ebenfalls die neuere Version (Nikon D3400) in Frage kommen. 

Eine weitere Einsteigerkamera wäre die Nikon D5500 oder die ältere Version die Nikon 5300. Diese bieten jedoch keinen Guide-Modus, dafür bieten sie ein besseres Autofokussystem und einige kleine Features, aber diese Option kommt eher nur bei einem höheren Budget in Frage.

Mit der Canon-Welt kenne ich mich leider nicht sonderlich gut aus, aber ich möchte dir von der Marke keines Falls abraten.

Letztendlich würde ich dir die Nikon D3300 empfehlen mit dem 18-105mm Objektiv von Nikon. Zudem sind Videos von "Marcusfotos.de" oder auch von "Jared Polin"  sehr zu empfehlen.

Kommentar von JKMartin ,

Danke für die ausführlche Antwort :) Die D3300 wurde mir weiter unten auch schon empfohlen. Muss also ganz gut sein :D Momentan tendiere ich noch zwischen der Canon 700D und der D3300.

Kommentar von sakul2001 ,

warum das 18-105mm kit und nicht das neuere 18-55mm vr2?

Kommentar von Naaaz ,

Nunja meiner Meinung nach ist es für den Anfang besser wenn man ein Objektiv mit einem größeren Brennweiten-Spektrum kauft. Das bedeutet, dass das Objektiv einen höheren Zoom hat als ein Objektiv, das bloß von 18-55mm reicht. Wenn du dir nun ein Objektiv mit einer Brennweite von 18-105mm oder 18-300mm kannst du also viel leichter Sachen fotografieren die in einer größeren Entfernung sind. Somit sind dir mehr Möglichkeiten gegeben und du musst dir nicht so schnell ein zweites Objektiv kaufen, welches du zudem immer Wechseln müsstest, wenn du mal den Zoom brauchst. Ich hoffe soweit ist alles verständlich. 

Zu beachten ist jedoch, dass der Preis von solchen Objektiven meist höher ist, als der von dem 18-55mm Objektiv. 

Ich will jedoch keines Falls vorschreiben welches Objektiv du dir kaufen sollst. Das ist alles deine Entscheidung und hängt auch davon ab was du fotografieren möchtest.

Antwort
von blackbirdsr71, 3

Wenn es unbedingt eine DSLR sein muss, dann die Nikon D3300 oder die Canon 1300D. Mehr braucht man im Gehäuse nicht zu investieren. Es ist wesentlich vernünftiger, wenn man Body und Objektive separat kauft und fürs Kit-Objektiv im Set nicht bezahlt. Mein Vorschlag:

Die obengenannte Nikon/Canon + 17-50mm f/2.8 oder Sigma 17-70mm Contemporary + Tamron 70-300mm, unbedingt die Version mit Stabi (VC). Das System gibt einen großen Brennweitenbereich, viel Lichtstärke mit dem "Standartzoom"-Objektiv und gute AF-Geschwindigkeit mit dem Teleobjektiv. Danach kann man das System mit einem UWW und/oder mit Festbrennweiten aller Art erweitern.

Antwort
von JuergenWB, 22

Das sind natürlich sehr dürftige Angaben!

Warum eine Spiegelreflex? Mittlerweile gibt es auch genauso gute spiegellose Systemkameras. Jedes hat seine Vor- und Nachteile! Wenn ich wüsste, wozu Du die Kamera brauchst, was Du fotografieren willst, könnte ich Dir nähere Anregungen geben. Vielleicht wäre gar eine Bridge die Richtige?

Allgemein gilt:

  • Nikon ist nie eine schlechte Wahl bei Spiegelreflex gewesen. Der große Vorteil der aktuellen Modelle liegt in der gigantischen Objektivauswahl, vor allem auch im Gebrauchtbereich, da seit Ende der 50er Jahre alle Objektive an alle Kameras passen (ja, ich weiß, AI-S, aber auf die Linsen stößt man kaum weil Sammlerstücke)
  • Canon liegt technisch mit Nikon auf Augenhöhe. Einen Vorteil haben sie bei Bühnenfotografie, weil sie relativ leise sind (das kann Leica aber noch viel besser!). Dafür hatte Canon mehrfach einen Wechsel im Bajonett oder so, jedenfalls ist da noch lange nicht alles kompatibel. Demzufolge ist weder das Angebot an neuen Linsen noch an Gebrauchten sooo umfangreich wie bei Nikon.
  • Pentax ist der underdog! Tut sich nix mit Nikon und Canon, ist günstiger, und baut seit Anfang der 60er mit konstantem Bajonett!
  • Leica habe ich zwar erwähnt, aber die SL ist eine DSLM, der Rest Sucherkameras.

Das wars dann auch mit DSLR! Alles andere ist DSLM (mirrorless): kleiner, theoretisch leichter, extrem stromhungrig durch den fehlenden Spiegel und das hochauflösende Display im Sucher, dazu kleine Akkus um die Kameras klein und leicht zu halten.

Mit Adaptern passen alle (!) Objektive gleich welchen Herstellers an die DSLM, aber durch den Adapter halt nur manuell! Dann schleppt man Adapter und Akkus mit - Gewichtsvorteil hinweg! Objektive die ohne Adapter dranpassen gibt es nur Massenware! Gebrauchtmarkt praktisch nicht gegeben.

Allgemein gilt: Du kannst heute keine schlechte Kamera kaufen, aber durchaus eine mit der Du nicht zurecht kommst! Also in die Hand nehmen und durchprobieren. Kommst Du mit den Menüs nicht auf Anhieb klar, andere nehmen.

Zum Thema gebrauchte objektive: das angehängte Bild entstand mit einer 30 Jahre alten Linse.

Kommentar von JKMartin ,

Danke für die ausführliche Antwort :)
Die Kamera soll eigentlich ein Allrounder werden, so dass ich mit ihr gute Fotos als auch Videos aufnehmen kann. Für den Urlaub und andere Schnappschüsse :)

Kommentar von JuergenWB ,

Da stellt sich die Frage nach dem Schwerpunkt: Video können die DSLM eindeutig besser, da die auf den Betrieb ohne Spiegel optimiert sind - für Video eine Grundvoraussetzung!

Für die Urlaubsreise oder auch nur als "Immerdabeikamera" ist eine DSLM fast schon oversized, dafür habe ich noch eine kleine Bridge (Nikon P7100). Die schafft 90 % der Aufnahmen ohne merkliche Qualitätsverluste - solange ich nicht über 40 x 60 ausdrucken will! Die aktuelle Ausgabe schafft meines Wissens locker Full-HD-Videos, vielleicht sogar schon 4K? Lediglich für "besondere Momente" mit speziellen Linsen oder wenn es um High-Iso oder Freistellung geht, da kann sie nicht mithalten.

Willst Du aber stundenlange Fotosessions machen (Akku), oder Sport und Wildlife fotografieren wo es auf Highspeed und High-Iso ankommt, dann führt an der DSLR noch kein Weg vorbei.

Willst Du unauffällig fotografieren (Streetlife), dann ist das ein weiterer Vorteil für die kompakteren DSLM. Brauchst Du aber die Kamera als Eintrittskarte, dann ist eine richtig dicke DSLR mit Batteriegriff und schweren Linsen eher angesagt; dazu unpassende Kleidung und ein dicker Fotorucksack, zweite Kamera in der Rechten und in der Linken ein schweres Stativ ... "Ich komme grade nicht an meinen Presseausweis"! ;-)

Es gibt viele Aspekte, entscheide Dich was Du willst!

Antwort
von DataWraith, 29

Da geht sehr viel. Von Canon gibts da zB die 3stelligen (also EOS 700D, etc.) oder auch die 4stelligne (zB. EOS 1200D). Bei Nikon ist es ähnlich.

Was ich empfehlen kann: kauf Dir eine gebrauchte, zB. eine EOS 500D oder aufwärts. Die bekommst Du schon für wesentlich weniger Geld und kannst dann brav in Linsen investieren =)

Kommentar von JKMartin ,

Danke :) Ja ich habe jetzt auch schon öfters gehört, dass die 700D ganz gut für Anfänger sein soll. Ich schau mal am besten bei eBay, wie die Preise so aussehen :D

Antwort
von unpolished, 26

Und auch hier wieder die Frage warum es eine DSLR und keine DSLM oder Bridge-Kamera sein muss?

Lass mich raten, weil alle Fotografen welche nutzen, und du denkst dass du mit ähnlichem Equipment ähnliche Bilder fotografiert bekommst?

Da muss ich dir leider sagen, dass das nicht so einfach ist.

An erster Stelle kommt der Fotograf, dann die Bildbearbeitung und erst dann kommt die Technik.

Auch ist es eigentlich Blödsinn direkt nach Kameras zu fragen. Denn in der Regel empfiehlt jeder Fotograf die Kamera oder Marke, die er selber nutzt.

Ich zum Beispiel fotografiere mit spiegellosen Kameras und bin im Mikro Four Thirds System zu Hause.

Aber nicht alles was für einen selber perfekt ist, muss für den anderen gut sein.

Darum ist mein Rat immer in ein Fotofachgeschäft zu gehen, und die Kameras alle mal in die Hand zu nehmen und zu schauen, welche am Besten in der Hand liegt, der Hand schmeichelt. Auch sollte man schauen welches Menü man am intuitivsten bedienen kann. Denn diese unterscheiden sich bei den Herstellern sehr.

Und zu guter Letzt wirklich noch mal darüber nachdenken, ob man wirklich eine DSLR braucht und will. Bedenke die Größe und das Gewicht. Die beste Kamera ist immer die, die man immer dabei hat.

Kommentar von JKMartin ,

Danke für die ausführliche Antwort :) Stimmt mit den Dslr Vergleich hast du schon Recht. Am besten gehe ich mal in einen Laden und vergleiche :D

Kommentar von JuergenWB ,

Ein weiterer Aspekt sind Preise und Verfügbarkeit von Objektiven! Da liegen Nikon und Pentax ganz weit vorne, weil sie seit Jahrzehnten hervorragende Linsen bauen und die auch noch alle passen! Daraus resultiert ein umfangreiches Sortiment, Neu und Gebraucht, zu attraktiven Preisen.

Die DSLM können zwar über Adapter (theoretisch) alles adaptieren, praktisch aber brauchst Du entweder sehr teure und gute Adapter, und das für jeden Anschluss einen extra, oder Du hast eine Bastelbude! Da sind 2 mm Abweichung im Flanschmaß mit entsprechendem Fehlfokus keine Seltenheit, so dass Du entweder ungewollt eine Makrolinse hast (und damit die Einstellung unendlich ab 2 Meter unscharf wird), oder Du kannst nur weit entfernt ... manchmal geht es auch links weit und rechts nah (Scheimpflug, nicht einstellbar).

Willst Du aber native Linsen für die aktuellen DSLM, dann wird es noch eng, weil die noch gar nicht sooo lange am Markt sind. Viele Brennweiten fehlen gänzlich, Sonderlinsen wie T/S oder Makro oder DC sowieso, und einen nennenswerten Gebrauchtmarkt kann es logischerweise noch nicht geben. Und wenn ich dann die Objektivpreise von Olympus und Fuji sehe, wird mir schwindlig!

Mein Fazit zu DSLM derzeit daher: wenn Du erst mal mit den Standard-Kitlinsen klar kommst und für eine Erweiterung noch ein paar Jährchen Zeit hast, dann ist das die ideale Kamera. Für mich als Umsteigewilliger von einer Vollformat-Nikon mit einem leicht erweiterten Linsensortiment ist das derzeit uninteressant!

Antwort
von Bobbymowick, 25

Ich hatte zum Einstieg die Nikon D3300, wurde mir damals auch von den meisten Empfohlen 

Kommentar von JKMartin ,

ja Danke :) Schaue ich mir mal an

Antwort
von JuergenWB, 11

Sorry, da hat das mit dem Hochladen irgendwie nicht geklappt. Deswegen das Bild im Nachschlag. Es wurde für ein Forum auf 1500 oder 1600 Pixel Kantenlänge und 980 kb verkleinert.

Kommentar von JKMartin ,

SIeht echt super aus. Von der super Qualität von Vintage Objektiven habe ich schon Mal gehört. Werde mich mit dem Thema noch ein bisschen auseinandersetzen :)

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