Ich kenne mich nicht unbedingt richtig gut in der Finanzbranche aus, habe aber natürlich die Wochen interessiert verfolgt. Um auch wirklich sicher zu gehen, dass meine nächste Geldanlage nicht im Sande verläuft, würde ich gerne noch einmal genau wissen, welche Sparformen der Staat nun in einer finanziellen Krise schützen würde?

Bei der Findung guter und sicherer Geldanlagen ist dir die Verbraucherzentrale in Deinem Bundesland behilflich. Für Fragen zur Finanzkriese und den Geldanlagen gibt es ein kostenlose Hotline bei den Verbraucherzentralen. 0800-6648588 von 09:00-21:00 Uhr. Hier sitzten die Finanzesperten der Verbraucherzentralen und beraten dich unabhängig.
der Staat muß eigentlich gar nichts schützen. Wenn eine Bank pleite macht, ist das Geld durch Bankensicherungsfonds geschützt. Nur wenn es allen Banken sehr schlecht gehen sollte, würde das ja nichts mehr nützen. Aber dann bezweifle ich auch daß der Staat dann einschreiten könnte. Klar kann die Eu beliebig viel Geld drucken. Aber dann ist es ja nichts mehr wert - auch nicht dein Geld zu Hause oder sonst wo. Alle Festgeldanlagen, Sparbücher, Girokonten, Tagesgeldkonten, Bausparverträge, Bundesschatzbriefe sind 100% geschützt solange die Bank dem deutschen Bankensicherungsfond angehört. Aber auch Katien sind vor einer Bankenpleite geschützt, da die Aktien ja nicht der Bank sondern dir gehören. Natürlich weiß man nie wie ein Kurs sich entwickelt
Wer sein Geld in Investmentfonds investiert ist auf der sicheren Seite, denn diese gelten als Sondervernmögen!
Investmentfonds lassen sich am günstigsten über Fondsshops kaufen und verwalten. Die meisten Fondsvermittler bieten im Internet 100% Rabatt an und einige erstatten sogar die Depotgebühren. Einen Nachteil hat aber dieser Fonds-Discount: Der Anleger ist bei der Fondsauswahl auf sich selbst angewiesen. Andererseits wird über Fonds, z.B. bei Finanztest, ausführlich berichtet. Selbstberater werden schließlich belohnt: Keine Kaufgebühren bedeutet automatisch eine höhere Rendite. Unter fondsshop-vergleich.de werden alle Anbieter werbefrei miteinander verglichen.
Investmentfonds - Was kostet das Kaufen und Verkaufen? Gebühren, Aufschläge, Steuern: Die Liste der Kosten für private Geldanlagen ist lang. Stiftung Warentest zeigt die unterschiedlichen Wege auf. Es gibt verschiedenen Möglichkeiten Investmentfonds zu erwerben und zu verkaufen. Je nach dem bei welcher Bank Anleger ihre Konten führen und welche Fonds sie halten, entscheidet über Gebühren, Aufschläge und Rabatte. Ist eine Beratung nicht notwendig, ist der Kauf über einen freien Fondsvermittler oder als Bankkunde via Onlineorder die günstigste Variante. Soll ein Fonds an die Fondsgesellschaft zurückgegeben werden passiert dies immer kostenlos. Bei einen Verkauf über die Börse fallen hingegen Gebühren an. Fondsvermittler: Am günstigsten bekommen Sie Fonds über einen freien Vermittler. Viele bieten auf Top-Fonds hohe Rabatte auf den Ausgabeaufschlag - manchmal fällt gar keiner an. Außerdem ist das Depot bei den Fondsbanken vergleichsweise günstig, wenn Sie größere Summen anlegen. Die meisten Vermittler erreichen Sie über das Internet. Wählen Sie Ihre Fonds aber ausschließlich nach der Qualität aus und nicht nach dem Rabatt auf den Ausgabeaufschlag. Sicher hat die Empfehlung der Experten, jetzt in Aktien zu investieren, seinen Reiz. Allerdings gehört zur Zeit eine gute Portion Mut dazu. Auf lange Sicht werden antizyklische Anleger sicher belohnt. Aktien sind aktuell billig und kommen in Aktienfonds breit gestreut vor. Wer beim Fondskauf auf Beratung verzichtet, kann seinen Profit zusätzlich steigern.
Es ist richtig, dass Fondsvermögen als Sondervermögen gilt und im Konkursfall nicht in die Konkursmasse eingerechnet werden darf und damit an die Anleger zurückgezahlt werden kann. Aber bitte deshalb nicht denken, dass man deshalb sein Geld zum Anteilswert kurz vor der Pleite zurückbekommt. Fonds sind nach wie vor Spekulationspapiere und damit auch mit einem gewissen Verlustrisiko versehen.
Die Aussage von Mismid ist da schon richtig. Der Staat selbst schützt prinzipiell keine Anlagen, da die durch den Sicherungsfonds gedeckt sind. Allerdings garantiert er als Herausgeber von Bundesschatzbriefen etc. die Rückzahlung dieser Dinger unabhängig vom Einlagensicherungsfonds. Die Garantie von Frau Merkel sollte nur eine Panik verhindern, damit nicht jeder sein Geld unter Kopfkissen stecken will und daher alle Banken pleite gehen, weil keine einzige Bank in Deutschland ALLE Kundengelder SOFORT wieder auszahlen könnte...
Man sollte bei Geldanlagen über Investmentfonds die Performance über einen längeren Zeitraum betrachten, dann macht dies schon Sinn und es gibt Fonds, die auch im Zeiten einer Krise eine gute Performance aufweisen.
Der Trick der Banken sich einen Teil des lange ignoriertem Privatkundengeschäftes zurückzuholen wird auf Dauer nicht funktionieren. Wer das kleingedruckte bei Tagesgeldkonten liest, weiss das die zur Zeit hohen Zinsen begrenzt sind, Da wird es ab 2009 ganz anders aussehen und über die Beratungsleistung der Banken braucht man nicht lange herum diskutieren.
Wer sein Geld in Fonds anlegen möchte und dann noch über einen Fondsvermittler geht, der kann bares Geld sparen und eine höhere Rendite erzielen.
Hier ein guter Vergleich:
Die Garantie des Staats umfasst alles, was durch die Einlagensicherung von Banken und Sparkassen abgedeckt ist. Dazu gehören Girokonten, Sparbücher, Tages- und Festgelder sowie Banksparpläne inklusive der vermögenswirksamen Leistungen. Bundesanleihen, Bundesschatzbriefe und Tagesanleihen des Bundes sind hier nicht zu vergessen.

... und dass der Staat seine Garantien nur erfüllen kann, wenn er massiv Schulden macht (bei wem eigentlich?) und ganz massiv Geld druckt (Inflation!!), interessiert wohl niemanden.
... was, wenn der Staat ausfällt, wie kürzlich Island, Argentinien, Pakistan oder Ungarn?
Bei wem macht der Staat seine Schulden ? Beschäftigt man sich als Banker mal mit der Refinanzierung des Staates, stösst man auf Bundesschatzbriefe, Finanzierungsschätze etc. Der Staat macht seine Schulden größtenteils bei seinen Bürgern, die diese Bundeswertpapiere kaufen und dem Staat damit für gewisse Zeit Geld überlassen. Theoretisch kann der Staat nicht pleite gehen, da er die Finanzhoheit hat und zur Deckung von Kosten oder Rückzahlung aller Schulden mal eben die Steuern radikal erhöhen könnte. Die Praxis ist ne ganz andere Frage ;-) !
Niklaus am 9. November 2008 01:03 Natürlich kann ein Staat pleite gehen. Frga mal die Menschen die Argentinen-Anleihen hatten. Die haben ihr ganzes Geld verloren, weil Argentinien pleite war. Island wartet schon.

Investmentfonds jeglicher Art sind Sondervermögen und können von keinem Insolvenzverwalter angegriffen werden. Die Schwankungen des Kapitals, haben níchts mit der Sicherheit zu tun.

Der STaat hat eine politische Bürgschaft für Tagesgelder und Sparkonten sowie andere Sichteinlagen (Girokonto) abgegeben. Aber eine politische Bürgschaft ist keine Sicherheit.
Auch die Sicherungseinrichtungen der privaten BAnken leisten nicht garantiert, sondern behalten sich vor, ob Sie leisten. Offiziell wird das mit der Einsparung der VErsicherungssteuer erklärt.