Frage von Kriggl, 2

Welche soziale Absicherung braucht die heutige Zeit, die es noch nicht gibt?

Hallo Leute,

hab da so ne übel komische Aufgabe für ein Geschichtsprojekt und mir fällt dazu überhaupt nichts ein.

Und zwar geht es um soziale Absicherung und die Frage lautet: "Welche neuen Formen der sozialen Absicherung, sofern es die aus Ihrer Sicht gibt, müssen in der heutigen Zeit herangezogen werden?"

Wäre echt super wenn ihr mir weiterhelfen könntet :)

Antwort
von Loroth, 1

Hallo,

ein möglicher Vorschlag wäre: Einbeziehung ALLER Beschäftigten in  umlagebasierte Sozialsysteme ohne Ausnahme. Sprich Selbständige, Freiberufler, Beamte sowie - wie schon jetzt - Angestellte und Arbeiter - alle zahlen ein und alle erhalten Leistung.

(Ist aber gegen den massiven Widerstand der privaten Versicherungsbranche politisch derzeit nicht durchsetzbar...)

Viele Grüße

Loroth

Antwort
von RRRRDDDD,

Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden Bürger.

Antwort
von Joergi666,

Das bedingungslose Grundeinkommen, wie von RRRRDDDD vorgeschlagen, finde ich in der Theorie auch sehr interessant (und eignet sich sicherlich auch für deine Aufgabe), in der Praxis wird das aus meiner Sicht aber wohl eher nicht funktionieren. Eine Alternative wäre ein staatlich geförderter Arbeitsmarkt- so eine Art Alternative für Leute die arbeitslos werden und aus welchen persönlichen oder gesundheitlichen Gründen auch immer nicht auf dem regulären Arbeitsmarkt Fuß fassen können. Damit sind keine Ein-Euro-Jobs gemeint sondern öffentliche Wirtschaftsbetriebe, so eine Art Behindertenwerkstatt auch für nicht Behinderte- wobei die Arbeitnehmer aber ganz normal verdienen.


Antwort
von ETechnikerfx, 2

Sterbeversicherung oder Hinterbliebenenversicherung. Ein Leben lang wird gearbeitet, viele denken nicht an den eigenen Tod. Die Kosten der Bestattung fallen oft der Staatskasse oder den Hinterbliebenen zur Last. Das könnte mittels kollektiver Sterbeversicherung aufgefangen werden.

Kommentar von Falkenpost ,

Das Sterbegeld war früher Bestandteil der Krankenkassen, wurde aber aus Kostengründen gestrichen.

Kommentar von clickclever ,

Hallo Kriggl,

hier bin ich der selben Meinung wie ETechnikerfx, denn eine Sterbeversicherung könnte anstehenden Trauerkosten sinnvoll decken. Auch eine Aussteuer- oder Ausbildungsversicherung wäre bei attraktiven Zinsen eine tolle Sache, doch leider sterben genau diese Tarife aus, weil sie für viele nicht mehr rentabel sind. Solltest du mehr über diese Tarife erfahren wollen, dann einfach nochmal melden.

Liebe Grüße

Kommentar von Apolon ,

Ein paar Euros sollte doch jeder Arbeitnehmer zur Verfügung haben um eine Sterbegeldversicherung abschließen zu können.

Nehmen wir mal einen 40 jährigen - bei dem kostet eine Sterbegeldversicherung für 6.000 € ca. 17 € pro Monat.

Sollte dieser dann mit ca. 80 Jahren sterben, kommt es zu einer Auszahlung von ca. 10.000 €

Kommentar von ETechnikerfx ,

Können ja, nur denken da viele nicht dran oder es ist ihnen egal.

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