Welche Sorte Brei?

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6 Antworten

Als unsere Kleine 4 Monate alt war (in der 19 Woche) haben wir mit dem Brei angefangen.

Wir hatten Möhrchen gekauft und den Brei selber gekocht. Da uns im Pekip-Kurs geraten wurde, zu erst nicht mit dem Löffel zu füttern sondern vom Finger den Brei schleckern zu lassen, haben wir dies so gemacht. Schon am zweiten Tag haben wir dann den Brei vom Löffel gefüttert - was ganz gut klappte.

Auch wurde uns geraten, da ja die Kleinen mit 4 Monaten noch nicht sitzen können anstatt dem Hochstuhl lieber die Babyschale oder den Babywipper zu nutzen. Und ich muss sagen, an den Tagen an dem ich keine Hilfe beim Füttern hatte (WE sind nunmal irgendwann zu Ende) hab ich diesen Tipp lieben gelernt. Die Kleine nur in Windeln in eine gebrauchte Babyschale auf dem Esstisch und dann ganz bequem gefüttert. Ohne Kleidung war das beste, so sah nur die Windel und das Kind orang aus :-D

Als wir nach einer Woche Pastinake einführten wurde das Essen immer besser, als eine Woche später Kartoffel kam, war es leider vorbei und die Kleine ass kaum noch Brei. Daraufhin hab ich mit meiner Hebamme gesprochen.

Ihr Rat "Ein Sorte emüse oder Obst einführen und erst was neues dazunehmen, wenn von diesem Brei an 7 Tagen in Folge mind. jeden Tag 100 gr. gegessen wurde" Gesagt, getan. Wieder mit Möhrchen angefangen und nach drei Wochen war es soweit .... wir konnten ohne Probleme neues einführen. Dann kann man lt. Hebamme auch wieder aller 3-4 Tage was neues dazubringen. Im Übrigen gilt dies bei jedem Brei den man neu einführt. Also genauso verfahren bei Abend- und Nachmittagsbrei ....

Abendbrei gab es bei uns nicht, da unsere Kleine mit 19 Wochen abends immer Schnittchen (ohne Kruste) mit Möhrchenbrei bekam und danach wurde kurz vorm schlafengehen gestillt.

Wichtig ist, ruhig bleiben, wenn das Kind nicht soweit ist noch mal ein zwei Wochen warten .... und damit rechnen, dass es auch nochmal Rückschläge gibt. Bei uns gab es diese nach den ersten zwei Fiebererkrankungen ... bei ersten fingen wir bei Null an, beim zweiten war es nicht ganz so schlimm.

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Kommentar von kiniro
27.07.2016, 10:58

Da hätte es auch noch getrost vorneweg 1 bis 2 Monate mindestens Zeit gehabt mit der Beikosteinführung.

Ich kann diese Eile absolut nicht verstehen.

Schließlich sind das gerade mal ein paar Monate im Leben eines Menschen, in denen er sich von Flüssigem ernährt.
Da sind noch mindestens 60, 70 oder gar 80 Jahre Gelegenheit, feste(re) Nahrungsmittel zu sich zu nehmen.

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Möhre schälen,in wenig Wasser weich kochen, pürieren und einen Teelöffel beikostöl dazu.  Beim ersten Versuch landet meist nicht viel davon im Kind.

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Für den Anfang würde ich mit Gläschen starten. Mit denen von demeter kann man nicht viel falsch machen und die sind so viel mehr bio, als du es jemals zubereiten könntest. Zudem kocht man nicht umsonst, wo es doch erstmal nur ums probieren geht.

Da Karotte ziemlich stopfen könnte, würde ich davon erstmal absehen, da der Babydarm mit der Beikosteinführung schon genug zu tun hat. Leider etwas anachronistisch für die Saison, empfehle ich trotzdem Pastinake für den Anfang. Erstmal ein, zwei Löffelchen, danach zum Sättigen noch Milch. Löffelchenmenge immer weiter steigern, so weit es das Baby zulässt. Nach einiger Zeit kannst du wechseln (vielleicht auf Kürbis? Auch gut verdaulich). Danach kannst du anfangen, selber zu kochen und auch schon immer mal etwas Kartoffel hinzuzugeben. Einmal in der Woche Fleisch und Fisch ergänzen den Speiseplan wunderbar!

In jede Mahlzeit sollten auch ein paar Tropfen Öl (Bioraps z.B.).

Alles Gute!

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Kommentar von Maya19052002
26.07.2016, 15:47

Vielen Dank für die guten Tipps!
Wenn ich Kartoffeln für die Familie mache , dann sind die ja gesalzen, kann ich die kleine auch gesalzene Kartoffeln geben?

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Bei der klassischen Beikost fängt man in der Regel mit einer Sorte Gemüse an, z.B. Pastinake, Kürbis, oder Möhren. Da Möhren stopfen können (nicht bei jedem Kind passiert das auch), solltest du damit vorsichtig sein und dich langsam herantasten.

Du beginnst mit wenigen Löffeln und gibst danach noch Milch. Die Menge steigerst du langsam, alleine das Kind entscheidet das Tempo. 

Nach ca einer Woche kommen Kartoffeln dazu, nach einer weiteren Woche Fleisch. In der vierten Woche kannst du verschiedene Gemüsesorten geben, allerdings sollte der Wechsel nicht schnell gehen, um Unverträglichkeiten zu bemerken. Am besten wechselst du die Gemüsesorte wöchentlich, bei Unverträglichkeiten natürlich sofort. 

Wenn die Mittagsmahlzeit dann nach etwa vier bis sechs Wochen gut angenommen wird, kannst du - ebenfalls etwa wöchentlich - eine weitere Mahlzeit austauschen, z.B. nachmittags Getreide-Obst-Brei. 

Ob du selber kochst oder Brei aus dem Glas nimmst, ist Geschmackssache. 

Eine weitere, meiner Meinung nach bessere, Möglichkeit ist Baby-Led-Weaning. Dabei bietest du deinem Baby weiches Gemüse an, dass es selbst richtig ertasten und damit herummatschen kann. Der Vorteil hier ist, dass das Kind die Nahrung gut kennen lernen kann. 

Nachteile können sein, dass das Kind sehr wahrscheinlich nach dem Essen gebadet werde muss ;-) Außerdem dauert es länger, bis das Kind wirklich auch isst. 

Grundsätzliches zum Thema Beikost: 

• das Kind muss mindestens fünf Monate alt sein, allerdings muss kein Kind in dem Alter zwingend feste Nahrung bekommen. Empfehlenswert ist es, auf die "Zeichen der Beikostreife" zu achten:

- das Kind kann mit geringer Unterstützung sitzen

- das Kind kann selbst das Essen greifen und zum Mund führen

- der Zungenstreckreflex ist zurück gegangen

- es zeigt die Bereitschaft zum Kauen

• es heißt BEIkost, nicht ERSATZkost. Soll heißen, wenn das Kind den Brei (noch) ablehnt, ist das völlig in Ordnung.

• das Kind bestimmt das Tempo

• Brei bitte immer nur vom Löffel geben

Wenn es nicht klappt, dann pack den Brei einfach wieder weg und probiere es in eiigen Wochen nochmal. 

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Hat dein Baby denn schon die nötige Beikostreife?

Unsere Anfangsbeikost war zermatschte Banane.
Wie viel Löffel - habe ich nicht gezählt. Halte ich auch für unwichtig, da jedes Baby anders is(s)t.

Statt Möhren würde ich (sollte es Gemüse sein) eher mit Kürbis, Pastinake oder Zucchini beginnen.

Brei kannst du vorm Stillen (Fläschchen geben), dazwischen und / oder danach geben.
Einfach ausprobieren. Kann sich allerdings von Mahlzeit zu Mahlzeit verändern.

Übrigens würde ich erstmal versuchen, ob der Brei auch in Zimmertemperatur gegessen wird.
Ich hatte ihn am Anfang immer warm gemacht. Bis ich merkte, dass er bevorzugt "kalt" gegessen wurde.

Natürlich besteht auch die Möglichkeit, das mit dem Brei sein zu lassen und Fingerfood anzubieten.

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Kommentar von kiniro
27.07.2016, 11:00

Ich habe jetzt in einer anderen Frage von dir gelesen, dass dein Baby erst 4 Monate alt wird.

Meine Empfehlung: warte damit noch ab - ich finde es zu früh, schon die nächsten Tage mit der Beikost anzufangen.

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pürierte Möhren ist der Standardbrei, der zum ersten Mal gegeben wird.

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Kommentar von Graecula
26.07.2016, 14:34

lieber nicht, Möhren könnten zu sehr stopfen. Wissen Mütter.

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Kommentar von EinGast99
27.07.2016, 16:34

Wenn Brei stopft, kann man etwas mehr Öl nehmen, dann "flutscht" es besser ... Aussage einer erfahrenen Hebamme.

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