Inzwischen gibt es ja unzählige Fabrikate und ich stand heute total überfordert vor dem Regal im Supermarkt. Sie soll natürlich nicht zuviel Glutamat enthalten und möglichst so schmecken, wie beim Japaner. Welche Marke ist Euer Favorit?

Geschmacklich fand ich eigentlich immer den indonesischen Ketjap Manis am besten. Allerdings scheint mir im Klassiker der Firma Kikkoman am wenigsten Lebensmittel-Chemie drin zu sein.
Ich bin echt keine Öko-Food-Freak, aber die beste Soja-Sauce, die ich kenne und nur noch kaufe ist von Ruschin GmbH aus Bremen und heißt: Tamari. Da ist kein Glutamat drinne und die schmeckt köstlich. Besser als dieser Kikkoman-Kram.
Das kann man so pauschal gar nicht sagen, da jede Sojasauce ihren eigenen Vorzüge hat. Die Kikkoman z.B. ist die Beste für Sushi und Sashimi, da sie relativ mild ist. Dunkle eignen sich gut zum kochen. Auch haben die verschiedenen Saucen aus verschiedenen Ländern eigene Geschmacksnuancen. Mann muss einfach ausprobieren was wozu passt. Ich benutzte 4 verschiedene und ewrde mit Sicherheit mal die eine oder andere neue ausprobieren. Offen für Neues sein.
Man sollte einfach darauf achten, dass es eine natürlich gereifte Sojasoße ist, also ohne Zuckercouleur oder andere Farbstoffe. Mit Kikkoman ist man schon gut bedient. Germne verwende ich auch die Teriyaki-Marinade, die es einmal jährlich im Angebot bei Aldi gibt. Sehr lecker! Man muss sich halt einen Vorrat zulegen, da die Firma diese Soße nur für Aldi produziert.
Ich benütze sowohl helle als auch dunkle Soyasauce aus dem Chinaladen. Um Glutamat kümmere ich mich dabi nicht und bisher ist nichts passiert (Ich achte auch kaum auf Bio. Der meiste Dreck kommt von oben und gelogen wird inzwiwchen überall. Glücksache. Meine Kinder sind groß und die ganz Große lebt mit ihren Kindern in Singapur. Die gedeihen sehr gut, ganz ohne Demeter).
Wichtig zum Gebrauch. Die dunkle Soyasauce gibt mehr Farbe (klar!), die helle ist viel stärker gesalzen. Die Folge: Erst die Soyasauce ins Gericht und erst danach je nach Bedarf salzen.