Welche Seite ist friedliebender eurer Meinung nach oder wen sollte man unterstützen? Palästina oder Israel?

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17 Antworten

Israel wurde oft bedroht und hatte stets defensiv reagiert. So ging das eine Weile, bis die israelische Gesellschaft sich anfing zu radikalisieren (ist auch kein Wunder). Dadurch bekamen Hardliner, wie z.B. Netanjahu, enormen Zulauf und bestimmen jetzt die israelische Politik. Israels harsches Vorgehen wurde auch immer wieder von der UN kritisiert. Es gibt auch UN-Berichte (kann man googeln) wonach israelische Siedler systematisch den Palästinensern das Wasser
weg-verbrauchen und verschwenderisch damit umgehen. Die meisten israelischen Siedlungen wurden und werden völkerrechtswidrig im Westjordanland errichtet. Trotzdem denkt nicht jeder Israeli so. Und gleich deshalb das Judentum oder den gesamten israelischen Staat zu verteufeln bringt auch nicht viel.
Nun zu den Palästinensern. Die dortige Bevölkerung ist und bleibt der große Verlierer des Nahost-Konfliktes. Und die Hamas schießen Raketen und schicken Attentäter nach Israel, als ob das etwas bewirken würde. Dadurch nehmen sie die gesamte Bevölkerung in den Würgegriff. Beim letzten von der Hamas provozierten Bombardement mussten 2100 Palästinenser ihr Leben lassen. Israel kam mit 70 Toten (und davon nur sechs Zivilisten und 64 tote Soldaten) recht glimpflich davon. Wäre die gemäßigtere Fatah wieder in Gaza am Ruder, würde Israel wieder das Völkerrecht achten und gäbe es diese radikalisierten israelischen Politiker nicht, wäre eine Lösung des Konfliktes um einiges einfacher.

Also ich unterstütze die palästinensische Bevölkerung und in meinen Augen sorgt die Verbortheit der gegenwärtigen israelischen Regierung und die Attacken der Hamas für eine immer wieder auftauchende Eskalation.

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Ich bevorzuge vor allem die Leute aus beiden Nationen, die sich über dieses Feinddenken hinwegsetzen und stattdessen versuchen, gemeinschaftlich etwas auf die Beine zu stellen, um in Frieden und Kooperation gemeinsam zu existieren. 

Die gibt es nämlich auch. 

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Kommentar von Enzylexikon
30.03.2016, 20:25

Das sehe ich genau so - Feindbilddenken und einseitige Propaganda helfen auch im Nahost-Konflikt niemandem weiter.

Es gibt sehr schöne Beispiele für israelisch-palästinensische Zusammenarbeit. Daran sollten sich die Hardliner beider Seiten ein Beispiel nehmen.

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Beide Seiten haben Unterstützung verdient - und beide haben Kritik verdient.

Beide Seiten sind traumatisiert.

Die Juden immer noch durch die Judenvernichtung insbesondere von Nazi-Deutschland, aber auch durch die Auseinandersetzungen nach der Staatsgründung Israels und durch jeden einzelnen Anschlag.

Die Palästinenser sind traumatisiert durch die Staatsgründung, durch die vielen Niederlagen und durch eine manchmal menschenunwürdige Behandlung an vielen Stellen des öffentlifhen Lebens.

Israel behauptet von sich, die einzige Demokratie in der Gegend zu sein - und das stimmt auch. Dann muss Israel sich aber auch an den Regeln von Menschenrechten orientieren. Und das tut die gegenwärtige Regierung von Israel ganz sicher nicht. Sie orientiert sich lieber am Verhalten von palästinensischen Extremisten und setzt auf Vergeltung.

Auf palästinensischer Seite haben auch vor allem die unnachgiebigen Hardliner das Sagen. Ich würde sie gerne an die Deutschen Heimatvertriebenen erinnern. Die waren zwar lange Zeit unerträglich revanchistisch, und manche sind es heute noch. Aber sie haben nach dem zweiten Weltkrieg einen "Gewaltverzicht" erklärt, dass keine Grenze in Europa mehr durch Waffengewalt verändert werden soll, und dass die Menschen in einem gemeinsamen Europa leben sollen.

Egal, was man zu den Vertriebenen sagen kann und muss: Sie haben sich auf die neue Situation eingelassen, sie haben sich integriert und leben jetzt seit Jahrzehnten in Frieden und Freiheit. Die wenigen, die in die alte Heimat zurück wollen, können es inzwischen. Die meisten wollen es nicht.

Die Palästinenser leben zum Teil seit Generationen in Lagern, sind in Geiselhaft ihrer gewaltbereiten Führungen und wundern sich, warum sie trotz ihrer vielen sinnlosen Bomben keinen Schritt weiter gekommen sind.

Es ist auf Deutsch gesagt eine Sch...-Situation für beide Seiten.

Darum haben beide Seiten Unterstützung verdient, vor allem jene Kräfte auf beiden Seiten, die sich für Frieden und Verständigung einsetzen.

Sie haben es schwer, weil ihnen von beiden Seiten jeweils Verrat an der eigenen Sache vorgeworfen wird.

Die Situation aufstacheln geht immer schnell. Aber Frieden braucht viele kleine langsame Schritte und dauert unendlich lange, bis er erreicht ist. Mit einseitiger Unterstützung hilft man keiner von beiden Seiten, sondern heizt immer nur den Unfrieden an.
Und mit einer Unterstützung beider Seiten sitzt man unbequem zwischen den Stühlen.

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Keine der beiden Seiten ist unschuldig. Viele sehen Isreal als den "bösen Agressor", vergessen dabei jedoch, die Geschichte des Staates und, dass Isreal seit seiner Gründung von den Nachbarstaaten bedroht ist. Auch Palästina, oder zumindest die radikalen Hamas, sind für Isreal eine Bedrohung, auf die es in irgendeiner Form reagieren muss.

Undschuldig sind letztendlich nur die unbeteiligten Zivilisten die unter der Situation leiden müssen.

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Kommentar von HeinrikH
30.03.2016, 20:07

Ich kann allerdings auch die Motivation der Hamas teilweise nachvollziehen. Man kann das ganze schlecht in Schwarz und Weiß unterteilen.

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Kommentar von AssassineConnor
30.03.2016, 20:14

Jeder der Polenböller auf eine Mauer aus Flugabwehrstellungen hinter einer 8m hihen Mauer schießt ist definitiv eine Bedrohung...natürlich niemand der mit modernsten und präziesesten Amerikanischen Lenkwaffen und Bomben wahllos Wohnblocks hochgehen lässt....habe die Situation dort unten lange auf Webcams (nur eine funktionierte) etc. verfolgt...Israels Regierung sollte wegen Kriegsverbrechen vor ein Kriegsgericht...

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Kommentar von khidr2015
30.03.2016, 21:14

Ja und die Hamas haben auch 6 Mio Buden getötet

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Ich bin für keine der beiden Parteien, finde aber, dass gerade Israel  mit seiner schweren Entstehungsgeschichte verstehen sollte, wie es ist sich einen eigenen Staat zu wünschen.

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Ich finde man sollte beiden Ländern ( Völkern) helfen. Man hätte das von Anfangan tun müssen. Beide Völker haben ja in gewisser maßen ein Einspruch auf das Land, aber die Aufteilung erfoglt, hat man den beiden selber überlassen, da ist es doch selbstverständlich, dass es da streiterein gibt.

Israel hat für die beide, Israelies und Palestinänser eine historische und auch religöse große bedeutung.

Diesen konflikt kann man nicht Waffen lösen, es geht nur mit gegenseitigen Verständis, eine lösung bei denen alle ihrer Vorteile haben.

Aber ich glaube nicht dass dieses Ziel irgendwann man mal erreicht sein wird. Jedenfalls nicht in abesebarer Zeit.

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Die israelische Staatsgründung war eine problematische Sache. Heute hat Israel leider keine andere Wahl, als einen harten Abwehrkampf gegen die Palätinenser zu führen. Die Palästinenser, ob Fatah oder Hamas, sind immer radikaler, islamistischer und gewaöttätiger geworden. Immer noch wollen sie die Juden ins Meer jagen. Das kann nicht sein. Die Palästinenser und alle Araber sollten endlich Israel anerkennen. Die Palästinener könnten dann um Israel herum blühende Länder aufbauen, statt am Feindbild Israel/USA/Westen festzuhalten.

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Ich war vor einem Jahr in Israel und hatte den Eindruck, dass es auf beiden Seiten Fanatiker gibt, die den Konflikt immer wieder anheizen.

Besonders unter den Arabern in Israel gibt es viele Leute, die sich bewusst sind, dass es ihnen in Israel besser geht als in den Nachbarländern. Und viele Israelis sehen auch, dass den Palästinensern als dem ursprünglich dort ansässigen Volk Gerechtigkeit widerfahren sollte.

Aber leider genügen einige Spinner auf beiden Seiten um die Konflikte wieder aufbrechen zu lassen ...

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Diese Frage kannst Du Dir selbst beantworten. Du musst Dir nur überlegen, wer eher eine Unterstützung verdient hat: Eine rechtsstaatliche Demokratie oder ein Gebilde aus zerstrittenen Extremisten, bei denen keine eine rechtsstaatliche Ordnung herrscht?  

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Kommentar von martin7812
30.03.2016, 20:24

Eine rechtsstaatliche Demokratie

Keine von beiden Seiten ist "rechtsstaatlich" und keine von beiden ist - bezogen auf die Gebiete mit arabischer Bevölkerung - eine "Demokratie":

In einer Demokratie wählt das Volk die Regierenden. Die arabische Bevölkerung, die im übrigen bereits vor den Juden in Palästina war, hat keinerlei Wahlrecht.

In einem Rechtsstaat werden Menschen nicht ohne Grund einfach eingesperrt. Genau das wird allerdings von Israel in den entsprechenden Gebieten getan: Dort werden ganze Dörfer einfach eingesperrt und den Menschen wird verboten, sich von dort wegzubewegen.

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Friedliebender ist Israel, würde ich sagen, aber im Kleinen finden viele Sachen statt, die die Palästinenser demütigen, und das ist nicht gut...

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Du schätzen; Der Kernpunkt des Israel- Palästina Konflikts liegt Jahrhunderte zurück. Es gibt deart viele Aspekte die man beachten muss, also mach deine "Entscheidung" nicht von einigen billigen Argumenten abhängig. Vor allem die Frage "welche SEITE ist friedlich oder besser" grenzt an reiner Dummheit und unreife. Wie jung bist du?

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Kommentar von SibelAk
30.03.2016, 20:19

15 Jahre also: Spiel mal mit Puppen oder beschäftige dich mit Schminke, statt danach zu fragen welche Kriege man unterstützen sollte.

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Kommentar von peaceandlove161
31.03.2016, 15:22

Ist doch aber gut sich mit solchen Themen zu beschäftigen :)

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Beide Seiten gebensich nichts, mache dir keine Illusionen.

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Wer ist friedliebender, ein Tiger oder ein Großwildjäger?

Friedliebend ist jemand, der Frieden schließt und ihn auch einhält.


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Ich denke, die Palästinenser lassen sich zu sehr durch radikale
Gruppierungen und Terroristen wie die Hamas und Hisbollah aufstacheln.

Dort wird bereits den Kindern ein extrem verzerrtes Bild von Israel gezeigt und beispielsweise in Videospielen zur Tötung von Juden ermutigt.

Unterstützungen der israelischen Regierung werden von radikalen Gruppen entweder verschwiegen oder zweckentfremdet.

Die täglich tonnenweise aus Israel gelieferten Waren werden umetikettiert, damit der Eindruck vom "bösen Israel" aufrecht erhalten werden kann.

Nach Militäroffensiven liefert Israel Baumaterial,  zum Wiederaufbau von Wohnhäusern. Das ganze wird jedoch für den Bau von Terror-Tunneln missbraucht, über die Terroristen nach Israel gelangen.

Ich habe nichts gegen Palästinenser, aber so lange solche radikalen Gruppierungen dort das Sagen haben, kann man mit ihnen politisch nicht vernünftig reden.

Natürlich gibt es auf der israelischen Seite genau so Holzköpfe und Fanatiker, allerdings mobilisieren sie nicht die gesamte israelische Bevölkerung zur Gewalt, wie das die Hamas bei den Palästinensern macht.

Die Gewaltbereitschaft ist von palästinensischer Seite definitiv höher denke ich.

Im Westen haben gerade politisch "linke" Gruppierungen den Reflex, sich automatisch mit den "Unterdrückten" zu solidarisieren und dann zB Boykotte von Waren aus jüdischen Siedlungen im Palästinensergebiet zu fordern.

Dass dort aber Palästinenser arbeiten, die fair bezahlt werden, und sie ihren geliebten Palästinensern mit ihrem Boykott einen Bärendienst erweisen, wissen diese Personen oft nicht.

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Kommentar von Enzylexikon
30.03.2016, 20:21

Und anstatt feige und anonym den "Pfeil runter" zu klicken, könnte manche Fraganten die Ablehnung meiner Meinung theoretisch auch begründen.

Aber verschämt einen Pfeil zu klicken ist natürlich viel einfacher, als nachzudenken und die eigenen Ansichten zu hinterfragen, oder den eigenen Standpunkt angemessen zu vermitteln.

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Wenn die arabischen Staaten und die Palästinenser ihre Waffen abliefern, gibt es dort keinen Krieg mehr. Wenn Israel seine Waffen abliefert, gibt es kein Israel mehr.

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Israel ist nicht friedliebend gegenüber den Palästinensern, schon weil es ihnen keinen eigenen Staat zubilligt. Dann ist es auch so, dass israelische Siedler auf palästinensischen Gebiet ausbreiten, ihnen so die Existenzgrundlage rauben. diese Siedlungspolitik ist zu stoppen, die Eigenständigkeit eines palästinensischen Staates anzuerkennen.

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Kommentar von LaylaAyala
31.03.2016, 00:04

Israel billigt den Palis keinen Staat zu? Du weisst schon das Abbas erst vor 2 Jahren zum 6ten mal den Plan selbst dazu verworfen hat? 

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Kommentar von Accountowner08
31.03.2016, 11:29

Israel bietet den Palästinensern seit 1947 ihren eigenen Staat an. Warum haben die Palästinenser 1947/48 keinen eigenen Staat gegründet? Vielleicht weil Jordanien das nicht wollte? oder ägypten?

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Da der grund dieses konfliktes ziemlich lange zurückliegt und ich im grunde nichts über israel und palästina weiss geschweige denn mal dort war, kann ich auch net beurteilen wer "friedliebender". (Auch n komisches wort im kontext)

Ich kann es demnach nicht beurteilen wer nun recht hat oder unrecht.


Aus diesem aspekt heraus kann ich einerseits die israelis verstehn, andererseits (aus anderen gründen) die palästinenser.


Letztendlich habe ich keine direkte meinung dazu weil mich dieser konflikt nichts angeht.

Aber der user "enzylexikon" sagt inetwa das was ich so mitbekomme aus medien.. Etc. bzw den eindruck.


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