Es ist immer enorm schwierig, wenn die Frage nach den Stärken und Schwächen kommt. Mit welcher Schwäche schieße ich mich nicht ins Aus? Außerdem möchte ich ehrlich bleiben. Habe bisher u.a. aufgeführt, dass ich ungeduldig bin.

Hallo Engel07,
ehrlich und authentisch bleiben halte ich auch für gut. Ich würde immer mit den Stärken anfangen und dabei ruhig Selbstbewußtsein an den Tag legen. Nimm dir auch deutlich mehr Zeit für deine Stärken und v.a. wähle Stärken, die zur Jobbeschreibung passen!
Die Schwächen würde ich eher im Abspann einfließen lassen und dabei eine wählen, die nicht in direktem Zusammenhang mit dem Anforderungsprofil steht.
Ich denke, meistens wird die Frage deswegen gestellt, weil man sehen will, wie der Bewerber mit der Situation umgeht und nicht wirklich, weil man die Stärken und Schwächen dadurch erfährt.
Grüße markusros
Hallo, ich gebe markusros teilweise Recht, also dass der Arbeitgeber eher austesten will, wie man reagiert. Allerdings habe ich einen anderen Tipp gehört, der psychologisch besser sein soll. Vorausgesetzt, Du wirst aufgefordert, Stärken und Schwächen zu nennen (und wirst nicht nacheinander dazu befragt): Erwähne eher nebenbei (ruhig auch mit etwas leiserer Stimme) eine Schwäche, mit der man als Chef klarkommen kann, um dann lauter, länger und ausführlicher über Deine Stärken zu referieren ;-) Hintergrund: Das zuletzt Gesagte bleibt eher im Ohr! Viel Glück!
Hallo Engel07 viele von uns haben Eigenschaften die Stärke und Schwäche zugleich sind. Es kommt sicherlich oft auf die art des Jobs an auf den man sich bewirbt. Als Beispiel Verantwortungsbewustsein kann eine Schwäche sein, da man selbst dadurch nerven kann, aber ebenfalls sagt es aus als Stärke das man sehr hartnäckig sein kann. Manchmal muss man in sich schauen um derartige Sachen zu finden die zu einem als Mensch passen. Keiner erwartet das man sagt, ich bin unzuverlässig, faul, geldgierig oder so. Aber wer sich mit sich beschäftigt weis wo er stark ist und wo nicht so sehr. Viel Erfolg :-)

Versuchs mal als erste Reaktion mit einem Scmunzler: "Ich hab eine Schwäche für meine Kinder /meinen Partner". I.d.R. lässt sich so die Frage umgehen.
Sollte trotzdem weitergefragt werden: gib Schwächen an, die mit dem ausgeschriebenen Arbeitsfeld so wenig wie möglich zu tun haben, so dass klar wird, dass diese Schwäche nichts mit der Position zu tun hat. Eine Buchhalterin muss nicht stenografieren können, ein Schreiner braucht keine PC-Erfahrung...
Absolute nono's: "Ich habe keine!" "Meine Gesundheit..." "Ich rauche zu viel!" etc.
Tatsächlich wird mit dieser Frage die Fähigkeit zu Selbstkritik geprüft, man rechnet natürlich nicht damit, dass auf diese Frage arbeitsrelevante Schwächen aufgezählt werden, es sei denn, der Bewerber will den Job nicht... Es sagt etwas über das Selbstbewusstsein aus, WIE diese Frage beantwortet wird.
Dem Tipp von Kabre kann ich ansonsten nur beipflichten!

Versuche, eine Stärke als Schwäche darzustellen, so daß es hinterher positiv klingt. Also zum Beispiel: "Ich bin viel zu hartnäckig und kann mich in einer Aufgabe regelrecht festbeißen, bis ich die Lösung gefunden habe". So etwas in der Art.
Kolibri am 12. März 2007 08:22 Genau diese Antwort hätte ich jetzt auch gegeben, wenn Du nicht schneller gewesen wärst! ;) Es gibt viele "Schwächen", die eigentlich Stärken sind!
ich habe diese Frage bisher so beantwortet: "Ich kann schwer abschalten. Probleme verfolgen mich bis nach Hause. ...." Das ist eine Schwäche, die glaube ich vielen Chefs gefällt.
Die beste scwäche ist , wenn mann immer zufrüh da ist , weil dann kann man nie zuspät kommen .
Wie wäre es, wenn Du z.B. ein Lieblingsessen nennst oder eine Sammelleidenschaft oder ein Hobby, wo Du sozusagen immer schwach wirst.... kommt sehr symphatisch rüber!