Frage von eswirdschon, 153

Welche Schäden muss ich beim Autoverkauf angeben?

Hallo, ein Kumpel hat sein Auto verkauft und hat in der Anzeige mit Gebrauchsspuren angegeben. Es hat sich gleich jemand gemeldet, der Ihn für 2800€ möchte und auch gleich einen Vertrag per Email geschickt hat. Er hat auch ein paar Tage später jemand geschickt der den Wagen abgeholt hat. Dieser hat nun einen Steinschlag festgestellt und auch einen kleine überlackierte Stelle. Diese waren in der Anzeige nicht angegeben. Jetzt hat er natürlich gesagt er zahlt nur 2000€. Wenn nicht darauf eibgegangen wird, muss er die Anfahrtskosten in Rechnung stellen. Mein Kumpel ist aus Angst darauf eingegangen und hat die 2000€ akzeptiert. Hätte er darauf eingehen müssen oder hätte er sie einfach weg schicken können? Über Infos wäre ich sehr dankbar.

Antwort
von Dachtichsmir, 109

Au weia! Diese Frage ist so nicht zu beantworten. Dazu schreiben Reinking/Eggert in "Der Autokauf", 12. Aufl. 2014, ca. 1500 Seiten. Was ist vertraglich vereinbart ( wohl ein Gewährleistungsausschluss ), was wusste der Verkäufer, handelt es sich bei der Nachlackierung um die ( laienhafte ) Reparatur von Gebrauchsschäden, was war der objektive Marktwert mit und ohne Schaden und was kostet die fachgerechte Instandsetzung? Konnte man die Nachlackierung bei der Besichtigung ohne Probleme erkennen? Bei einer Minderung von fast 30% muss der Schaden schon ganz beträchtlich sein.

Antwort
von wolfram0815, 109

Der Käufer war wohl ein ganz ausgebuffter! 

Auf die Art kann man den Preis auch noch mal drücken.

Antwort
von Andreb1998, 102

Er hätte Ihn natürlich einfach wegschicken können.
Er hätte auch für keine Kosten aufkommen müssen.
LG

Antwort
von jbinfo, 76

Du musst schon alle Schäden die dir bekannt sind angeben.

Der Steinschlag kann nach dem Verkauf entstanden sein.

Anfahrtskosten können nicht in Rechnung gestellt werden. Totaler Blödsinn.

Eine alte Mache dieser Autoankäufer.

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