
Man kann doch keine Religion empfehlen!Du musst das für Dich herausfinden.

diese frage hört sich für mich genauso an, als wenn man fragt, "was schmeckt am besten?", also völlig unsinnig, da individuell höchst verschieden.
...vielleicht unter steuerlichen Aspekten...vom Freizeitangebot her...von der Einflußmöglichkeit aufs Weltgeschehen... oder unter transzendenten Gesichtspunkten?
Gefragt ist doch nach der Bestseller-Religion, oder?

Der Witz ist echt gut!
Wie wäre es denn mit der Religion eines Naturindianerstammes: alles was ist, wurde von einem riesengroßen Krokodil geschaffen, welches sich eines Tages genüßlich voller Lebensfreude im Schlamm wälzte und mit seinem großen Schwanz den gesamten Grund aufwühlte. Als der Schlamm nach und nach wieder zu Boden sackte, entstanden die Erde, die Berge, die Sonne, die Lebewesen, kurz, alles was ist. Seitdem gilt das Riesenkrokodil den Indianern als heilig.
Ich finde den Gedanken höchst amüsant, vielleicht das Produkt der genüßlichen Lebensfreude eines Riesenkrokodils zu sein.

Eine, die die "andersgläubigen" Menschen nicht automatisch für schlechter hält und die die "richtig-gläubigen" nicht automatisch glorifiziert und für "richtig" hält. Von daher ist der Hinduismus eine der friedlichsten Religionen der sogenannt zivilisierten Völker.
Mir gefällt -- angesichts der seit Jahrtausenden nicht enden wollenden Kriege und Ungerechtigkeit aus religiösen Gründen heraus -- immer mehr der Spruch von Mao: Religion ist Gift.
Hugh, ich habe gesprochen.
An sich selber glauben. Alles andere muss jeder für sich entscheiden.

Empfehlen kann man keine Religion.
Religion führt im besten Falle dazu, andere für irregeleitet zu halten; im schlimmsten, sie umzubringen.
barnabas am 9. September 2007 14:55 Naja, nicht zwingend. Religion ist ja nicht zwangsläufig fundamentalistisch.

Keine Religion zu haben ist die beste Empfehlung, die man einem mitgeben kann. Religionen sind gut dafür, um Pfründe zu bewahren; zu nichts anderem.
Das Judentum! Wir haben die besten Komiker hervorgebracht!
Kabark am 9. September 2007 10:02 Und keiner hat das Judentum so toll kritisiert wie Ephraim. ;-)

"empfehlenswert" - so fragt man nach automarken oder urlaubszielen.
re-ligio heißt rück-bindung, und wenn du keinerlei bindung empfindest an irgendetwas, an irgendeinen geistigen wert oder maßstab, dann hilft dir auch keine empfehlung. es gibt zwar leute, die sich eine religion als empfehlenswert zurechtgelegt haben, so ähnlich wie die künstlich geschaffene sprache esperanto, und das sind die bahai, gib das wort mal ein bei google.de - da findest du gleich vieles, von wikipedia-artikel bis zur offiziellen deutschen internetseite der bahai. ich halte nichts davon, aber erstaunlich ist, dass der große britische historiker toynbee die bahai-religion empfohlen hat.
wo wir leben, das nennt man seit 2000 jahren das christliche abendland. die wesentliche grundlage dieses abendlandes ist der glaube an christus. aber verdammt viele leute in diesem unseren abendland wissen mit dem begriff christus einfach gar nichts anzufangen. man müßte ganz neu anfangen, das abendland zu missionieren - das sieht man letztlich an deiner frage...

Die Frage ist nicht, welche empfehlenswert ist, sondern welche die richtige ist.
Erzählen kann man viel, aber im Endeffekt muss sich jeder selbst davon überzeugen.
Mein Tipp: Anhand der Bibel prüfen, wie Gott angebetet werden möchte und was er von uns erwartet.
Es gibt nur eine Möglichkeit wie du Gott kennen lernen kannst: Über die Bibel. Nur dort sind sein Charakter, seine Macht, Liebe und Weißheit beschrieben. Sie ist durch den Geist Gottes diktiert worden, das kann man an den vielen Profezeiungen erkennen, die in Erfüllung gegangen sind. Kein Mensch kann sonst 500 Jahre in die Zukunft blicken. Dem nach ist die Religion, die sich wirklich nach dem Wort Gottes richtet und auch seine Gebote HÄLT auch die richtige. Zum Beispiel müßte man an ihr die echte, selbstlose Liebe die auch Jesu und Gott hat beobachten: Johannes 13:35. Sie überwindet alle Schranken zwischen Rassen, Gesellschaftsschichten und Nationalitäten (Kolosser 3:14). Wahre Christen nehmen auch keine Waffe zur Hand um irgendjemand zu töten, egal ob im Krieg ihnen dieses Befehl gegeben wurde oder nicht( siehe 1.Johannes 3:10-12; 4:20, 21; Jesaja 2:4). Es gibt noch viel mehr in dem Wort Gottes an dem man die wahre Religion erkennen kann. Und laut Matthäus 7:13-24 gibt es nur eine whare Religion, die an ihren Lehren und Verhalten der Gläubigen (nicht nur der Priesterschaft!) zu erkennen sei.

Religion ist unter anderem Kontingenzbewältigung, das heißt, sie hilft dem Menschen, mit den Unwägbarkeiten des Lebens umzugehen: Glück und Unglück, Leben und Tod, Erfolg und Misserfolg. Für viele Atheisten ist Religion mit Extremismus gleichzusetzen, das ist schlicht Unsinn. Die Terroristen der RAF konnten ganz ohne Religion radikal werden und man kann von der Radikalität Einzelner nicht grundsätzlich auf die Masse schließen. Mir geht es gut als evangelischer Christ. Ich darf glauben und ich darf denken. Ich darf loben und kritisch reden. Ich darf aus einem bestimten Winkel auf die Realität blicken und einen Sinn im Leben sehen. Ich darf mich fallen lassen in die Arme meines Gottes. Wer den Glauben ablehnt, hat nur sich selbst und seine eigene Stärke, aber die ist sehr begrenzt und endlich.

Für mich ist in diesem Zusammenhang wichtig geworden, dass Religion im sprachlich korrekten Licht als Rückbindung (Dank an Patron) immer ganz viel mit menschlichem Verständnis und menschlicher Deutung zu tun hat. Es schmerzt mich dann, wenn aus religiösen Gründen andersdenkende und -glaubende Menschen verachtet werden. Am Ende suchen wir alle nach der einen Wahrheit, die über uns hinausgeht und uns dennoch verbindet.
Für mich ist also nicht so sehr interessant, welches menschliche Deutungsmuster (Religion) empfehlenswert ist - ich glaube, dass es in allen Religionen interessante Dinge zu finden gibt - sondern wo mein Herz wirklich mit Gott in Verbindung kommt. Und da kommt man schnell auf den Trichter, dass vor ihm alle menschlichen Erklärungsversuche ins Stammeln kommen und verstummen. Daher setze ich persönlich auf die außergewöhnliche Offenbarung Gottes in Jesus Christus.
Gruß Barnabas

Religion ist gar nicht empfehlenswert, da sie nur ein Krückstock ist - aber ein lebendiger Glaube an den lebendigen Gott, das kann ich sehr empfehlen - es verändert Dein Leben und Dich zum positiven :)
Der Jugendpfarrer und Evangelist Wilhelm Busch schrieb einmal: "Es kommt nicht darauf an, dass ich überhaupt einen Glauben habe, dass ich irgendeinen Glauben habe. Jeder hat einen. Neulich sagte mir einer: 'Ich glaube, dass zwei Pfund Rindfleisch eine gute Suppe geben.' Das ist ja auch ein Glaube - wenn auch ein dünner, Sie verstehen!
Es kommt nicht darauf an, dass Sie irgendeinen Glauben haben, sondern es kommt darauf an, dass Sie den richtigen Glauben haben, einen Glauben, mit dem man leben kann, auch wenn's dunkel wird, der Halt gibt auch in großen Versuchungen, einen Glauben auf den man sterben kann!!!"
Der Herr Jesus gibt uns die Zusage, dass er der Retter ist. Seine Macht wird dadurch deutlich, dass einige Christen z.B. von schweren Süchten (Alkohol, Drogen, Promiskuität) freiwerden konnten. Das ist NICHT meine Macht, sondern es ist die Macht Gottes!! Vertraue Dich ihm einfach kindlich an.
absolut korrekt!!!