Frage von Golem999, 437

Welche Religion ist die friedlichste, gibt es eine Religion in deren Namen noch keine Kriege geführt worden sind?

Antwort
von OnkelSchorsch, 150

Friedlich sind alle Religionen oder alle Religionen nicht, je nachdem, ob man die Lehre oder die Praxis der Relöigionen betrachtet.

Und nein, es gibt keine relevante Religion, in deren Namen noch kein Krieg bzw gewalttätige Auseinandersetzungen geführt wurde. Auch nicht der Buddhismus, siehe Japan im 2. Weltkrieg und viele weitere Beispiele, auch heute (Sri Lanka, Thailand etc).

Antwort
von nobytree2, 202

Das sind zwei Fragen, nicht eine

  • Die wahre Religion ist die einzig friedliche.
  • Religionen, deren Namen noch nicht für Kriege missbraucht worden sind, sind vor allem kleine Religionen, von denen inzwischen viele wieder ausgestorben sind. Irgendeine Religion, die in einer Gruppe ein paar Jahre hielt, wird kaum das Potential von Missbrauche in sich tragen. Ansonsten wird häufig der Buddhismus genannt, allerdings gibt es auch dort Einzelfälle und Feindbilder (wie China), die gewalttätig bekämpft werden. Überall dort, wo Staats- und Besitzdenken sowie Kulturängste die Religion bestimmen wollen, wird es häufig unfriedlich.
Kommentar von telemann2000 ,

vom biblischen Standpunkt au betrachtet gibt es so etwas wie eine wahre Religion nicht. Selbst Jesus Christus war kein Religionsgründer....

Kommentar von nobytree2 ,

Da ist Jesus Gott sei Dank anderer Auffassung: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Joh 14:6

Es gibt also laut Bibel die eine erkennbare und zu erkennende Wahrheit. Das ist auch Ansicht der kath. Kirche, der meisten evangelischen Kirchen sowie anderer christlicher Gruppen. Die Wahrheitsrelativierung wird hingegen nur teilweise vertreten und ist davon unabhängig in meinen Augen ein Widerspruch in sich.

Was man auch immer unter Religion versteht: Es gibt eine objektive Wahrheit, auch hinsichtlich religiöser Fragen insbesondere hinsichtlich der Gottesfrage, da Gott ontologisch übergeordnet ist.

Kommentar von telemann2000 ,

Das sehe ich genauso. 

Jesus sagte: "ICH bin der Weg .... ", also nicht irgendeine Religion die das von sich selbst behauptet und dann wie in vielen Fällen, sich auch noch erdreistet, die Rettung von der Zugehörigkeit der Selben abhängig zu machen ....

Antwort
von Enders9, 88

Der Jainismus hat als einen Grundpfeiler absolute Gewaltlosigkeit: https://de.wikipedia.org/wiki/Jainismus

Wegen des Ideals der Nichtverletzung von Lebewesen ernähren sich Jainas so, dass keine Tiere dafür sterben müssen (Vegetarismus) und Pflanzen nur im unvermeidlichen Maß geschädigt werden.

Antwort
von JTKirk2000, 84

Wenn es nur um die Hauptgruppen, also tatsächlich Religionen geht, gibt es wohl kaum eine wirklich friedliche in deren Namen es niemals Kriege gab.

Wenn es aber um Konfessionen geht, also Untergruppen der großen Weltreligionen, dann gibt es verschiedene.

So ist beispielsweise die evangelische Kirche frei von früheren Glaubenskriegen und auch heutige Anhänger der römisch-katholischen Kirche sind nicht verantwortlich für das, was im Mittelalter von der RKK legitimiert oder sogar in Auftrag gegeben wurde.

Ich gehöre einer weiteren Kirche an, in deren Namen es keine Kriege gegeben hat. Soweit mir bekannt, gab es in dieser nur ein Ereignis, welches aufgrund eines gewaltigen Missverständnisses aus reiner Selbsterhaltung geschehen ist, aber eben nicht im Namen dieser Religion und schon gar nicht als Angriffskrieg, sondern aus reiner Selbstverteidigung heraus.

Kommentar von HumanistHeart ,

Informieren statt schönfärben...

https://en.m.wikipedia.org/wiki/Mormonism_and_violence

Kommentar von JTKirk2000 ,

Erstens gibt es auch eine deutsche Seite zu dem Thema, denn ich bin der englischen Sprache nicht so mächtig, alles zu verstehen. Und zweitens steht da in einer Überschrift Violence against Mormons, also übersetzt Gewalt gegen Mormonen.

Zudem geht es in dieser Frage um Kriege, die im Namen von Religionen geschehen sind und da fällt mir nicht einer ein, welcher im Namen der Religion der Mormonen geschehen ist - nicht ein einziger.

Es gab Mormonen, die beispielsweise als Soldaten im Krieg für die jeweilige Regierung dabei waren, aber das ist kein Krieg, der in einem Bezug auf deren Religion gewertet werden kann. Und wie ich bereits in meiner Antwort erwähnte, kenne ich bisher nur ein Ereignis, welches aufgrund eines Irrtums entstanden ist und eigentlich dem Zweck reiner Selbsterhaltung diente. Damit meine ich namentlich das so genannte "Mountain Meadows Massaker". Die damals getöteten Siedler hätten eigentlich gar nicht da sein sollen und das weiß man auch, wenn man sich mit der Vorgeschichte dieses Ereignisses beschäftigt hätte. Zu den anderen Ereignissen kann ich nichts schreiben, weil ich davon nichts weiß.

Was Du beschönigen nennst ist wohl eher zutreffend, als das was Du nahezulegen versuchst, indem Du mit einer Seite mit Halbwahrheiten offenbar nahelegen willst, dass die erwähnten Kriege und anderen erwähnten Ereignisse im Namen der betreffenden Religion geführt wurden, was aber gelinde ausgedrückt an den Haaren herbeigezogen ist.

Kommentar von HumanistHeart ,

"If ye are faithful, ye shall assemble yourselves together to rejoice upon the land of Missouri, which is the land of your inheritance, which is now the land of your enemies."

– Joseph Smith

Grob übersetzt: "Wenn Ihr wirklich gläubig seid, so ist es Euer Recht Euch das Land Missouri zu nehmen, welches Euch gehört. Auch wenn es jetzt das Land Eurer Feinde ist."

...

Das ist keine Selbstverteidigung, Kirk. Das ist ein Angriffskrieg.

Und das interessiert ja auch keinen. War halt so und gut ist. Nur betreibe hier bitte keinen Geschichtsrevisionismus, nur weil es Dir nicht passt, dass Dein Religionsgründer auch in Sachen Krieg Dreck am Stecken hat.

Und wär es nicht Krieg, so war er so oder so ein Vielweiberer, Rassist, Scharlatan. 

Egal also.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Grob übersetzt:

Grob übersetzt sicherlich, aber eben auch nur das und zudem ohne geschichtlichen Kontext, wodurch Tatsachen verdreht werden. Wenn man bedenkt, dass Mormonen als Siedler sehr viel Land in den Anfängen der Besiedlung der späteren USA besiedelt haben, welches ihnen später wieder von anderen abgenommen wurde - dies sollte auch mit Utah passieren, doch da wurde der Schlussstrich gezogen, hatte es durchaus immer nur mit Selbstverteidigung zu tun.

Das was Du machst ist Tatsachenverfälschung. Die Mormonen sind immer nur weiter gezogen, weil sie trotz ihrer Dienste in der Besiedlung immer wieder vertrieben worden sind, einfach nur aus Fremdenfeindlichkeit gegenüber einer anderen Religion, doch in Utah war es so, dass die Regierung einen Ausrottungsbefehl gegen die Mormonen verhängte und dies mit der Armee durchsetzen wollte, und da wurde es den Mormonen schlussendlich zu viel. Das entspricht der Wahrheit und nicht das verzerrte Bild, was Du hier aufzeigen willst.

Was die Vielweiberei angeht, so gibt es etwas, das schriftlich festgehalten wurde, und welches eine ohnehin seltene Praxis aus der Kirche ganz verdrängen sollte (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Manifest_von_1890 ). Das mit dem Rassisten kann ich nur als haltlose Verleumdung ansehen, sorry, aber Du hast nichts, was dies bestätigen würde und es kann auch gar nicht anders sein, weil es nichts gibt, was diese Behauptung glaubwürdig machen würde. Und was den Begriff Scharlatan angeht, so könnte man dies vielleicht als zutreffend sehen können, wenn zwei Dinge nicht so wären, wie sie sind: Erstens hat er nie behauptet, Wunder gewirkt zu haben, und zweitens waren fast immer Zeugen zugegen, die gesehen hatten, was er sah, und bei der einzigen Ausnahme, aus den Platten zu lesen konnten jene, die diese Schriften niederschrieben immer selbst erkennen, dass sie im Kontext passend zur entsprechenden Geschichte waren, soweit diese bereits bekannt war. 

Bezüglich der Platten selbst gibt es verschiedene, nämlich abgesehen von Joseph Smith Jr. selbst, 11 weitere Zeugen wovon einige später aus anderen Gründen aus der Kirche austraten und selbst jene, die nie wieder in die Kirche zurückgekehrt sind und von anderen Außenstehenden unter Druck gesetzt wurden, hatten ihr Zeugnis von den Platten niemals widerrufen. Für mich sieht das also nicht nach Scharlatanerie aus, sondern von Authentizität.

Kommentar von HumanistHeart ,

Kirk, wenn ich sage "grob übersetzt", dann bezieht sich das auf Wortwahl und Grammatik. Nicht auf den Inhalt. Und der ist klar. Smith sagt das Land dort – obwohl von "Feinden" besiedelt – gehört Euch weil Ihr den richtigen Glauben habt. 

Das ist ein Zitat von Smith welches Du dort mit Quellenangabe vorfinden kannst. Somit komm mir nicht mit Tatsachenverdrehungen und damit letztlich lügen.

Da Du das aber leider machst, habe ich erst gar nicht weitergelesen. Wenn Du nicht ehrlich bist, Herr Mormone, ist ein Dialog dann auch sinnlos.

Das Zitat ist von ihm und Inhaltlich korrekt wiedergegeben. 

Akzeptiere das, inkl. aller Implikationen, und wir können weiterreden. 

Andernfalls nicht.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Das ist ein Zitat von Smith welches Du dort mit Quellenangabe vorfinden kannst. Somit komm mir nicht mit Tatsachenverdrehungen und damit letztlich lügen.

Wo ist die Quellangabe?

Da Du das aber leider machst, habe ich erst gar nicht weitergelesen.

Und so jemand erwartet von mir, dass ich alles für voll nehme. Na danke schön.

Antwort
von Fantho, 28

Wenn man auch die Konfessionen heranziehen darf, dann könnte man auch die Amischen (täuferisch-protestantisch), das Quäkertum und deren Absplitterung die Shaker (christliche Freikirchen) aufzählen...

Den Jainismus kann man ebenso erwähnen, deren Mitglieder sogar Mundschutz tragen, um kein Getier einzuatmen und einen Besen mit sich führen, um den Weg vor sich vom Getier zu befreien, damit sie nicht versehentlich drauftreten...

Gruß Fantho

Antwort
von Philipp59, 58

Hallo Golem999,

Jehovas Zeugen sind in jedem Land der Erde dafür bekannt, dass sie den Militärdienst strikt verweigern. Das hat ihnen oft den Hass von Regierungsvertretern eingebracht. Beispielsweise wurden sie während der NS-Zeit wegen ihrer neutralen Haltung verfolgt und schikaniert. Über 10.000 wanderten in die Konzentrationslager und Hunderte mussten dort ihr Leben lassen. Jeder, der damals ein Schriftstück unterschrieb, durch das er seinem Glauben abschwor, wurde jedoch sofort freigelassen. Die allermeisten blieben standhaft und waren bereit, eher die täglichen Schikanen der Kz-Aufseher zu ertragen, als in den Krieg zu ziehen. Über ihre neutrale Haltung schrieb Dr.  Hanns Lilje, ehemaliger Landesbischof der evangelisch-lutherischen Landeskirche von Hannover: "Sie können für sich in Anspruch nehmen, die einzigen Kriegsdienstverweigerer großen Stiles zu sein, die es im Dritten Reich gegeben hat".

Derzeit befinden sich in Südkorea mehrere Hundert junge Zeugen Jehovas in Gefängnissen, weil man ihnen das Recht auf Wehrdienstverweigerung versagt. Die meisten müssen eine etwa zweijährige Haftstrafe über sich ergehen lassen und einige werden sogar mehrfach inhaftiert. In einigen anderen Ländern geht es wehrdiensttauglichen Männern, die Zeugen Jehovas sind, ähnlich. So stand in der Australian Encyclopædia folgendes: "Jehovas Zeugen verhalten sich in Kriegszeiten streng neutral".

Mir ist keine Religion bekannt, die im Hinblick auf militärische Konflikte die gleiche konsequente Haltung einnimmt, wie Jehovas Zeugen.

LG Philipp

Kommentar von telemann2000 ,

Das ist nicht ganz korrekt.

Unter der Überschrift "Von unserer Bruderschaft im Felde" ist in der deutschen Ausgabe des Wachtturm vom November 1915 auf Seite 162 zu lesen:

"Es ist für alle Geschwister sicher von Interesse zu wissen, daß gegenwärtig ca. 350 unserer Brüder sich beim Militär befinden."

Außerdem wird auf eine neue Publikation hingewiesen:
Dem Wunsche vieler Brüder im Felde Rechnung tragend haben wir eine kleine Auflage unserer herrlichen Zionslieder ... drucken lassen. Wir sandten bereits an die Brüder im Felde je ein Exemplar..."

Von den paar hundert Bibelforschern, die es zu jener Zeit in Deutschland gab, waren also rund 350 und damit ein ganz erheblicher Anteil beim Militär. Und das mit voller Unterstützung der Wachtturm-Gesellschaft. Es trifft also keinesfalls zu, dass Zeugen Jehovas "... [nicht] an diesen Kriegen beteiligt waren ...".

Kommentar von Philipp59 ,

Hallo telemann,

Du zitierst aus einer Ausgabe des Wachtturms, die über 100 Jahre alt ist? Dass derartig weit zurückliegende Publikationen von Jehovas Zeugen der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind, lässt Zweifel an der Echtheit Deines Zitates aufkommen.

Dennoch war es während des Ersten Weltkrieges in der Tat so, dass sich nicht alle damaligen Zeugen Jehovas völlig neutral verhielten. Einige zogen aufgrund eines falschen Verständnisses des Hinweises aus Römer 13:1-5, wo von dem Gehorsam eines Christen gegenüber den obrigkeitlichen Gewalten gesprochen wird, den Schluss, sie müssten dem Befehl des Staates, den Krieg zu unterstützen, Folge leisten. Gleichzeitig aber fühlten sie sich dem Gebot "Du sollst nicht töten" verpflichtet und so starb niemand im Feld durch die Hand eines Bibelforschers, wie Jehovas Zeugen damals genannt wurden. Darüber heißt in in dem Buch "Jehovas Zeugen - Verkündiger des Königreiches Gottes", das ihre Geschichte in der Neuzeit beschreibt: "Die Umstände, in die einzelne Bibelforscher während der Kriegsjahre gerieten, waren unterschiedlich. Auch war ihr Verhalten in den verschiedenen Situationen uneinheitlich. Da sie sich gegenüber den weltlichen Herrschern zum Gehorsam verpflichtet fühlten — auf die sie als „Gewalten, welche sind“, Bezug nahmen  —, gingen manche mit Gewehren und Bajonetten in die Schützengräben an der Front. Doch mit der Bibelstelle im Sinn: „Du sollst nicht töten“, schossen sie in die Luft oder versuchten einfach, Gegnern die Waffen aus der Hand zu schlagen" (Seite 191).

Da bei den damaligen Bibelforschern also eine gewisse Unsicherheit im Hinblick auf ihre christliche Neutralität bestand, erschien im Wachtturm vom 01. September 1915 (engl.) folgende Klarstellung: "Der Armee beizutreten und die Militäruniform zu tragen schließt ein, die Aufgaben und Pflichten eines Soldaten anzuerkennen und ihnen nachzukommen. .  .  . Wäre ein Christ unter solchen Bedingungen nicht wirklich fehl am Platz?" Mit der Zeit wurde also klar, dass sich Christen in keiner Weise am Krieg beteiligen dürfen.

In der NS-Zeit und auch in der Zeit des Zweiten Weltkrieges zeigte sich, dass Jehovas Zeugen aus ihren Fehlern gelernt hatten. Sie verhielten sich in dieser Zeit strikt neutral, auch wenn es sie das Leben oder die Freiheit kostete. So heißt es in der eben zitierten Veröffentlichung: "Im Zweiten Weltkrieg wurde ihre Neutralität vor allem in Deutschland einer harten Prüfung unterzogen. Der Historiker Brian Dunn sagte, die Zeugen Jehovas und der Nationalsozialismus hätten sich nicht vertragen. Der größte Einwand der Nazis gegen sie sei ihre politische Neutralität gewesen. Das habe bedeutet, daß keiner ihrer Gläubigen eine Waffe tragen oder ein politisches Amt einnehmen konnte, noch konnten sie sich an öffentlichen Feiern beteiligen oder durch irgendein Zeichen Untertanentreue erkennen lassen (The Churches’ Response to the Holocaust, 1986). In dem Buch A History of Christianity schrieb Paul Johnson: „Viele wurden zum Tode verurteilt, weil sie den Kriegsdienst verweigerten  .  .  ., oder sie kamen nach Dachau oder in eine Irrenanstalt.“ Wie viele Zeugen wurden in Deutschland inhaftiert? Die deutschen Zeugen Jehovas berichteten später, daß 6  262 festgenommen wurden und 2  074 davon in Konzentrationslager kamen. Weltliche Autoren gehen meistens von höheren Zahlen aus" ("Jehovas Zeugen - Verkündiger des Königreiches Gottes", Seite 193).

Das, was sich während des Ersten Weltkrieges zugetragen hatte, hat sich zu keinem Zeitpunkt in der Geschichte der Zeugen Jehovas wiederholt. In jedem Land der Erde verweigern sie dem Staat ihre Gefolgschaft, wenn dieser ihre militärische Unterstützung fordert. In Südkorea beispielsweise befinden sich gegenwärtig hunderte junger Männer in Gefängnissen, weil sie nicht bereit sind, den Wehrdienst zu leisten. In der Regel beläuft sich die Haftstrafe auf zwei Jahre.

Zum Schluss möchte ich darauf hinweisen, dass Deine Aussage, während des Ersten Weltkrieges hätten sich 350 deutsche Zeugen Jehovas beim Militär befunden, nicht zutrifft, da die Zeitschrift Der Wachtturm eine weltweit erscheinende Zeitschrift ist und sich daher die Zahlenangabe nicht allein auf die deutschen Zeugen Jehovas beziehen kann. Außerdem kann nicht gesagt werden, dass die damaligen Bibelforscher "die volle Unterstützung der Wachtturm-Gesellschaft" hatten, wie obiges Zitat aus dem Wachtturm vom 01. September 1915 gezeigt hat.

LG Philipp

Kommentar von telemann2000 ,

Wie kommt das, dass du die Echtheit des Zitates in Frage stellst, aber gleichzeitig Schriften zitierst, die genau auf diese Problematik hinweisen?

Ich habe eher den Eindruck, dass man bestrebt ist, 'Geschichtskosmetik' zu betreiben...

Kommentar von telemann2000 ,

Nachtrag:

Auf die Frage,'Welche Religion ist die FRIEDLICHSTE', kann man nicht ganz einfach mit 'Zeugen Jehovas' antworten.

Jehovas Zeugen haben selbst in ihren Schriften mehr als deutlich erwähnt, dass sie keine Pazifisten sind ....

Zum zweiten Teil der Frage hätte man, wenn man schon seine eigene Religion in den Himmel lobt, nicht unerwähnt lassen dürfen, dass genau dasselbe auf andere Religionen auch zutrifft.

Kommentar von Philipp59 ,

Ich stelle die Echtheit des Zitats in Frage, da wie bereits erwähnt, die Öffentlichkeit keinen Zugang zu diesen Quellen hat. Oder bist Du im Besitz der Zeitschrift, aus der Du zitiert hast? Wie dem auch sei, niemand, der nicht Zugang zu entsprechenden Archiven hat, kann die Echtheit wirklich überprüfen.

Wie Du aus meinem Kommentar ersehen kannst, verschließen Jehovas Zeugen nicht ihre Augen vor "dieser Problematik", wie Du es nennst. Aus dem zitierten Werk "Jehovas Zeugen - Verkündiger des Königreichs Gottes" geht dorch klar hervor, welchen Fehler manche Zeugen während des Ersten Weltkriegs begangen haben. Hier wird nichts beschönigt.

Allerdings möcht ich noch einmal darauf hinweisen, dass zu keiner Zeit, auch nicht während des Ersten Weltkrieges, das Leben irgendeines Menschen wegen eines Zeugen Jehovas in Gefahr war. Die Zeugen, von denen wir hier sprechen, haben zwar eine Uniform angezogen und hatten auch eine Waffe in der Hand, jedoch beteiligten sie sich nicht am Töten. Letztendlich bestand ihr Fehler in einem mangelhaften Verständnis,was christliche Neutralität alles mit einschloss. Dieser Fehler wurde, wie beschrieben, jedoch schon bald danach korrigiert.

Kommentar von telemann2000 ,

Ich stelle die Echtheit des Zitats in Frage, da wie bereits erwähnt, die Öffentlichkeit keinen Zugang zu diesen Quellen hat. Oder bist Du im Besitz der Zeitschrift, aus der Du zitiert hast? Wie dem auch sei, niemand, der nicht Zugang zu entsprechenden Archiven hat, kann die Echtheit wirklich überprüfen.

Solche Schriften werden doch heute noch als Antiquität auf ebay verkauft. Warum also etwas anzweifeln, was immer noch zugänglich ist? 

Zusätzlich können historisch interessierte Personen auf ein ausgiebiges Archiv der WT -Publikationen zurückgreifen.

Hier der Link für den Wachtturm 1915 in altdeutscher Schrift - in guter Qualität digitalisiert. 

http://wtarchive.svhelden.info/archive/de/Wachtturm/wt-X_1915.pdf

P.S. Leider stellt die Wachtturm Gesellschaft diese historischen Artikel nicht zur Verfügung. Warum werden solche Sachen für historisch interessierte Personen nicht freigegeben?

Kommentar von telemann2000 ,

Nochmals ein kleiner Nachtrag:

Ich habe mir die Originalausgabe von September 1915 in Englisch runtergeladen und mir dein Zitat einmal im Zusammenhang durchgelesen.

Dabei ist mir aufgefallen, dass die damaligen Bibelforscher erfrischend anders mit ihren Glaubensgenossen umgingen als heute. 

Auf einer einzigen Seite des Originals wird dermaßen häufig die Worte 'wir empfehlen' gebraucht, dass es schon direkt auffällig ist.

Es wird nicht mit Konsequenzen wie zum Beispiel dem Ausschluss gedroht, wie das heute leider an der Tagesordnung ist.....

Vielmehr wurde damals nach biblischen Vorbild der Urchristen den Geschwistern die schriftgemäße Verantwortung überlassen, selbst eine Entscheidung zu treffen.

Kommentar von Philipp59 ,

Als ich schrieb, dass die Öffentlichkeit keinen Zugang zu sehr alten Wachtturm-Ausgaben habe, wusste ich noch nicht, dass es einen ehemaligen Zeugen namens Stephan van Helden gibt, der in Missachtung jeglichen Copyrights auf seiner Homepage zahlreiche alte Wachtturm-Jahrgänge zur Verfügung stellt. Das stellt eindeutig eine strafbare Handlung dar!

Das tut er jedoch nicht, um historisch Interessierten Zugang zu diesen Publikationen zu verschaffen, sondern in gegnerischer Absicht. Nichtsdestotrotz zweifele ich nicht an der Echtheit der Dokumente und revidiere hiermit meine Aussage, die ich zu Anfang meines ersten Kommentars getroffen habe.

Warum Jehovas Zeugen diese historischen Artikel nicht veröffentlichen, kann nur spekulativ beantwortet werden. In der Regel muss man nicht oder zumindest äußerst selten auf diese sehr alten WT-Jahrgänge zurückgreifen; u.a. deswegen mag man sich entschieden haben, diese nicht allgemein zur Verfügung zu stellen. Welche weiteren Gründe es noch geben mag, darüber wird Dir das Zweigbüro in Deutschland (Selters/Taunus) sicher gern Auskunft geben.

Kommentar von telemann2000 ,

Ich kann mir über diese Person kein Bild machen - kenne ihn nicht. 

Nur weil er die Gemeinschaft der Zeugen Jehovas verließ muss er nicht auch eine Person mit schlechten Beweggründen sein. 

Es gibt recht unterschiedliche Gründe warum jemand die Gemeinschaft verlässt. Einige haben zu Jesus Christus gefunden und fühlen sich als Teil seines Leibes, andere sind mit unbiblschen Vorgehensweisen der Organisation nicht einverstanden.... usw...  usw.... 

Bezüglich copyright schrieb er auf folgende Frage:

"Gibt es auch neuere Ausgaben des WT im Archiv? Ich suche eine Stelle im WT. 

Nein, aus urheberrechtlichen Gründen leider nicht.... "

Wie ich erfuhr, verfolgt die Rechtsabteilung der Wachtturm Gesellschaft Copyright Verletzungen ziemlich streng.... 

Antwort
von nowka20, 34

jainismus

schau mal bei wiki nach!

Antwort
von Pfadfinder17, 12

Ich gehe mal davon aus, dass du die grossen Weltreligionen meinst. Einzig im Namen des Buddhismus sind meines Wissens nach keine Kriege geführt worden was daran liegen mag dass es im Buddhismus keinen Gott, sondern nur mehrere Wege zur Selbstperfektionierung und zur Abstreifung aller irdischen und materiellen Bedürfnisse gibt um nach mehreren Ebenen (Leben, Reinkarnation) ins "Nirwana",einem paradisischen Zustand geprägt nur von reiner geistiger Energie einzuziehen.L.G.


Antwort
von DerBuddha, 85

es gibt keine friedliche religion............ selbst die lebensweise/philosophie des buddhismus ist nicht nur friedlich und hatte ihre kriege mit ihren buddhistischen kriegsmönchen..........:)

man kann auch keine geschichtlichen rückschlüsse auf die friedfertigkeit von naturreligionen schliessen, denn die ersten menschen hatten alle ihre eigenen kleinen glaubens-religionen oder -weltbilder mit entsprechendem geist- oder ahnenkult, die dann bei kriegerischen auseinandersetzungen auch alle angebetet wurden.......man bat dann alle möglichen geister und ahnen um schutz und hilfe an...........

nimmt man mal die geschichte der ganzen religionen im bezug zu allen möglichen "kriegerischen" aspekten, dann hat JEDE menschenrasse, unabhängig welche art von glauben sie hatten, immer ihre kriegerischen anteile oder zeiten......... die ersten menschengruppen waren schon alleine durch begegnungen mit anderen gruppen zu kämpfen gezwungen oder sie mieden dann begegnungen......... später, als man dann seßhaft wurde, war eine mögliche auseinandersetzung schon alleine aus dem grund der verteidgung des besitzes notwendig.............. "kriege/auseinandersetzungen" waren also IMMER vorhanden nur die gründe änderten sich dann und waren somit relativ....... selbst ureinwohner in brasilien oder amerika, indianer usw. hatten ihre religionen und führten trotzdem kriege untereinander, oft waren die gründe dann nur simpel, z.b. weil eine frau aus einem stamm gestohlen wurde oder weil ein heranwachsender aus einem stamm eine missglückte "prüfung" bei einem anderen stamm in form von diebstahl eines pferdes oder ähnliches einen anlass für einen "krieg" gab................:)

mit der zeit der geistigen entwicklung des menschen wurden dann religionen UND kriegsgründe immer weiter angepasst und aufeinander abgestimmt.............

fakt ist jedoch, dass "kriege/auseinandersetzungen" im grunde genommen zum urinstinkt jedes wesen gehört, denn wir alle sind natur und die natur bekriegt sich seit milliarden von jahren täglich selbst in allen facetten und möglichkeiten, denn es gibt nur ein gesetz in der natur, das heisst, leben, ausbreiten und überleben um jeden preis und der mensch entfacht dann alle möglichen kriegsherde auch nur aus diesen gründen............ eigene interessen und die sicherung des eigenen volkes/reiches/landes.....selbst aus liebe sind schon kriege entstanden und liebe soll ja von gott stammen.......*g*

zusamengefasst: man kann keine religion als friedlich ansehen oder bezeichnen, denn religionen gab es zu allen zeiten ebenso wie kriege und auseinandersetzungen und jede religion wurde dann auch in diesen kriegen benutzt..............man müsste höchstens mal die frage stellen wieviele kriege im namen einer religion entfacht wurden................aber dass ist dann ein anderes thema und ziemlich komplex............:)

Antwort
von RipeClown, 100

Nun eigentlich kommt es auf den Menschen an wie er seine Religion ausübt.

Extremismus in jeder Form ist immer schädlich.

Überall gibt es extreme Gruppen.

LRA bei den Christen
IS bei den Muslimen
In Myanmar gibt es radikale Budhisten
Radikale Hindhus in Indien.

Selbst im Atheismus hat man oftmals solche Probleme gehabt. Gerade im Osten und in China.

Antwort
von danhof, 41

Welche Automarke ist die beste?

Gibt es Marken, mit denen Besoffene noch keinen Unfall gebaut haben?

Antwort
von BlackRose10897, 202

Ich würde sagen, dass von den Weltregionen der Buddhismus der friedlichste ist, kann mich aber auch täuschen.

Kommentar von AaronMose3 ,

Auch im Namen des Buddhismus gab und gibt es Auseinandersetzungen. Leider.

Kommentar von RipeClown ,

Richtig. Siehe Myanmar

Kommentar von DerBuddha ,

der buddhismus ist KEINE religion, hat aber auch eine kriegerische vergangenheit......... alleine die buddhistischen kampfmönche mischten zu allen kaiser-zeiten kräftig mit und heute gibt es auch große konflikte.............:)

Kommentar von AaronMose3 ,

der buddhismus ist KEINE religion

Da muss ich dir leider widersprechen, mein Lieber.

Der Buddhismus gilt offiziell als die viertgrößte Weltreligion und es gibt durchaus einige spirituelle Aspekte im Buddhismus, die die Bezeichnung "Religion" rechtfertigen. Auch wenn es keinen blinden Glauben an einen Schöpfergott gibt.

Antwort
von Giustolisi, 97

Jede mir bekannte Religion vertritt einen Absolutheitsanspruch. Wenn Menschen ohne Belege meinen, im Besitz der absoluten und einzig wahren Wahrheit zu sein, dann gibt es immer ein gewisses Konfliktpotential, egal in welcher Religion. 

Religionen sind nicht friedlich oder feindselig, Menschen sind friedlich oder feindselig. 
Glauben feindselige Menschen, dass ein Gott ihre taten gut heißt, ist das immer gefährlich.

Kommentar von AaronMose3 ,

Jede mir bekannte Religion vertritt einen Absolutheitsanspruch.

Dann kennst du den Buddhismus nicht ?

Kommentar von Giustolisi ,

Ich kenne den Buddhismus, aber auch Buddhisten glauben, im Besitz der Wahrheit zu sein. Wer glaubt schon, dass er an die falschen Lehren glaubt?

Kommentar von AaronMose3 ,

Ich kenne den Buddhismus, aber auch Buddhisten glauben, im Besitz der Wahrheit zu sein.

Ich bin Buddhist und kann das nur vehement von mir weisen !

Buddhisten behaupten in keinster Art und Weise, im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein, wie es Muslime, Christen und Juden tun.

Buddhisten haben auch keinen Absolutheitsanspruch und denken ebenfalls nicht, das die Lehre Buddha´s eine höheren Anspruch auf Verehrung hat, als andere.

Genauso glauben Buddhisten nicht, das andere Lehren automatisch falsch sind. Aus meiner Sicht, als Buddhist, kann die Lehre der Muslime auch die Richtige sein. Schließlich kann ich nicht beurteilen, was im Endeffekt stimmt, woher soll ich das auch wissen ?

Selbst Buddha stellte klar, das man lediglich dem folgen soll, was man selbst als Wahr erkannt hat, nicht was andere einem als Wahrheit verkaufen ! Und dabei schloß er seine eigene Lehre nicht aus !

Wer glaubt schon, dass er an die falschen Lehren glaubt?

"Glauben" ist im Buddhismus ein gewagter Ausdruck. Buddhisten folgen lediglich der philosophischen Lehre eines ganz normalen Menschen, der vor 2500 Jahren gelebt hat.

Ich als Zen Buddhist, vertraue lediglich darin, das Buddhas Lehren der Wahrheit entsprechen, weil ich sie selbst, für mich, als wahr erkannt habe. 

Ich glaube aber im Prinzip gar nichts. An keinen Erlöser, an keinen Schöpfer, keine Macht, kein ewiges Leben. Gar nichts.

Wer mir was erzählt, Behauptungen aufstellt, soll sie Beweisen. Auch mit Buddha´s Behauptungen, Erzählungen und Lehren bin ich nicht zu 100 % einverstanden, aber das ist alles andere als ein Problem, den Buddha sagte selbst:

Wenn deine Einsicht meiner Lehre widerspricht, so sollst du deiner Einsicht folgen.

Ich brauche als Buddhist nicht die Bestätigung andere Gläubigen, wie es bei monotheistischen Religionen sehr oft der Fall ist.

Abgesehen davon gibt es noch einige andere sehr inspirierende Zitate von Siddharta Gautama, die, wenn man bedenkt das sie hunderte Jahre vor der Entstehung des Christentums und damit der "großen" Verbreitung des monotheistischen Glaubens, entstanden sind.

Glaubt nicht bedingungslos den alten Manuskripten, glaubt überhaupt nicht an etwas, nur weil die Leute daran glauben – oder weil man es euch seit eurer Kindheit hat glauben lassen.

Glaubt nicht dem Hörensagen und heiligen Überlieferungen, nicht Vermutungen oder eingewurzelten Anschauungen, auch nicht den Worten eines verehrten Meisters; sondern was ihr selbst gründlich geprüft und als euch selbst und anderen zum Wohle dienend erkannt habt, das nehmet an

Ich hoffe, ich konnte dir den Unterschied, zwischen einer Religion mit Absolutheitsanspruch und einer ohne diesen klar machen.

Der Buddhismus jedenfalls, ist keine Religion, die behauptet, im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein. Es ist wichtig, das zu wissen.

Antwort
von telemann2000, 32

Diese Frage ist meiner Meinung nach nicht ganz korrekt gestellt.

Man kann die Tatsache ob Kriege geführt werden oder ob Frieden gehalten wird nicht einfach von der Religionszugehörigkeit abhängig gemacht werden.

Tatsächlich zeigt die Bibel, dass es vielmehr vom Herzenszustand des einzigen Gläubigen abhängt.

"Woher kommen die Kriege bei euch, woher die Streitigkeiten? Doch nur vom Kampf der Leidenschaften in eurem Innern. 

Ihr begehrt und erhaltet doch nichts. Ihr mordet und seid eifersüchtig und könnt dennoch nichts erreichen. Ihr streitet und führt Krieg. Ihr erhaltet nichts, weil ihr nicht bittet.

 

Ihr bittet und empfangt doch nichts, weil ihr in böser Absicht bittet, um es in eurer Leidenschaft zu verschwenden." (Jakobus 4)

Das waren klare Worte die schon damals an die erste Christengemeinde gerichtet wurden. 

Die Bereitschaft zum Krieg oder zum Frieden ist also in erster Linie eine innere Einstellung und hat mit der Religionszugehörigkeit allenfalls sekundär etwas zu tun.

Menschen also lediglich nur nach ihrer Religionszugehörigkeit zu bewerten, würde von diesem Standpunkt aus betrachtet in eine Sackgasse führen....

Nichtsdestotrotz stimmt es, das eine ganze Reihe von Religionen im Laufe der Geschichte auch aktiv am Kriegsgeschehen beteiligt waren. Andererseits gab es auch viele Menschen, die solchen Religionen angehörten und aus Gewissensgründen eine Beteilung an den Aktivitäten verweigerten.

 

Antwort
von SibTiger, 163

Ich würde auch den Buddhismus und die Bahai-Religion, die man ja auch mit etwas gutem Willen als Weltreligion bezeichnen kann, als besonders friedlich bezeichnen.

Friedliche Menschen gibt es natürlich überall.

Kommentar von RipeClown ,

Dann schau mal nach Myanmar.

Kommentar von SibTiger ,

Ich mache meine Meinung über die "Friedlichkeit" einer Religion eben nicht ausschließlich am Verhalten der Menschen fest, sondern auch am Charakter des im Hintergrund häufig vorhandenen Gottesbildes, durch das die Gläubigen wenigstens indirekt geprägt werden.

Und da hat eine Religion, die keinen wirklichen Gott hat, oder eine Religion, die ein sehr versöhnliches Gottesbild hat, wie die Bahai, natürlich bessere Karten.

Antwort
von MaraMiez, 144

Weltreligionen oder zählen auch "kleine" Religionen? Von letzteren gäbs nämlich einige (kann man eigentlich gar nicht aufzählen, wenn man auch jede Sekte als Religion betrachten würde), in deren Namen keine Kriege geführt wurden/werden.

Kommentar von DinoSauriA1984 ,

Was auch schwierig wäre, weil ein Krieg immer eine gewisse "Größe" haben muss, sonst ist es "nur" ein bewaffneter Konflikt oder Aufstand.

Antwort
von DirtyHarry85, 60

Grundsätzlich ist jede Religion friedlich und predigt von Frieden und toleranz gegenüber anderen. Das Problem ist, was die Anführer und Staatsoberhäupter draus machen.

Antwort
von MxrinaFxshion33, 61

Kriege wurden in jeder Religion ausgeübt, aber das nur wegen den Menschen, die ihre Religion anders praktizieren, als es die Religion eigentlich verlangt. Nehmen wir mal als Beispiel den Islam. Wenn man darüber nachdenkt, was für Kriege momentan im Namen des Islams auftreten, könnte man meinen, dass die Religion zu Kriegen aufruft. Jedoch ist es die Religion des Friedens. Die Zeilen im Koran, in denen angeblich Gewaltätiges steht, werden falsch verstanden oder einfach nicht zuende gelesen.

Kommentar von Gambler2000 ,

stimmt nicht. http://de.europenews.dk/-Koransuren-die-im-starken-Widerspruch-zu-Artikel-4-Grun...

außerdem ist allein schon das System der Hölle, im Widerspruch zum Frieden.

LG.

Kommentar von MxrinaFxshion33 ,

Diese Koranverse stimmen nicht, ich habe den Koran gelesen. Was soll das?

Kommentar von MxrinaFxshion33 ,

Beispielsweise Das erste. Ich habe in dieser Sura nachgeguckt (im Koran). Es wurde vom arabischen Übersetzt und die schreiben "Tier" aber damit war alles gemeint, was auf den Boden tritt (so ist das beim arabischen) und damit meinen die wir sind die schlimmste Art Lebewesen wenn wir nicht hören wollen und die Wahrheit vertuschen

Kommentar von MxrinaFxshion33 ,

Lies beim zweiten mal den Vers zuende. Es wurde gemeint, dass man sich im Kriegsfall bei Angreifern, WENN sie einen töten und vertreiben sollen, wegschicken sollen damit nichts passiert. Sollten Sie nach dieser Zeit immer noch angreifen, so werden sie logischerweise getötet, ich mein wer würde Mörder so nah an sich ranlassen?

Kommentar von MxrinaFxshion33 ,

Erstmal gilt das Nächste nur, WENN die Frau sich wirklich unnormal verhält, alles versucht um den Mann zu terorisieren. Dann soll man ihr sagen, dass man es nicht in ordnung findet. Wenn sie immer noch nicht locker lässt soll man ihr durch Schweigen zeigen, dass man es nicht gut findet und wenn alles nichts hilft soll man Sie ganz leicht anstupsen, als würdest du zu deiner kleinen Schwester sagen geh weg ich bin sauer. Wie schon gesagt es ist im Orginal arabisch und schlecht übersetzt.

Kommentar von MxrinaFxshion33 ,

Im Nächsten geht es um die Erschaffung der Welt und darum, dass es Ungläubige gibt die nicht Glauben, was ist daran so verwerflich?

Kommentar von MxrinaFxshion33 ,

Ich habe mir den Rest auch durchgelesen und bei wirklich jedem habe ich was auszusetzen, jeder vollidiot (entschuldige meinen Ton) merkt doch, dass dies absoluter Quatsch ist. Die Muslime sind für viel Wissen dieser Welt zuständig. Wir haben zum Beispiel die Zahlen gegründet, früher gab es keine Null und da haben Muslime die 0 mit garkeiner Ecke gemacht, die 1 mit einer Ecke usw. Die Muslime haben ihr Wissen dann nach Europa weitergeleitet, woraufhin Europa nach neuem Wissen strebte, aber nichts an die Muslime der anderen Länder weitergab. LG zurück.

Kommentar von MxrinaFxshion33 ,

Übrigens: Der Islam ruft nirgendwo zum töten auf, sonst wäre ich der Religion nicht beigetreten. Es gibt Menschen die meine Religion falsch verstehen und sie somit auch falsch praktizieren. Im Koran steht:

„Wenn du eine Person tötest ist es so, als hättest du die ganze Menschheit getötet und wenn du eine Person rettest ist es so, als hättest du die ganze Menschheit gerettet."

Das traurige ist, dass die Verse nicht zuende gelesen werden und Menschen sich dann ein falsches Bild vom Islam machen. Wenn man im Kriegsfall angegriffen wird, darf man sich logischerweise auch wehren. Steht übrigens auch im Gesetz.

Antwort
von Suboptimierer, 155

Die Zeugen Jehovas haben noch keinen Krieg geführt.

Kommentar von DinoSauriA1984 ,

Gehören aber zum Christentum.

Kommentar von Suboptimierer ,

Sagen sie. Viele Christen sehen das anders.

Kommentar von tiergartennbg ,

Richtig Christentum nicht Christenheit. Die Christenheit war in vielen Kriegen beteiligt

Kommentar von kotzmichnichtan ,

Zeugen Jehovas sind eine Sekte und keine Religion. Und wie kommt man darauf dass die zum Christentum gehören?

Kommentar von Suboptimierer ,

Manche Sekten sind Minireligionen. Als total unreligiös würde ich die Zeugen Jehovas jedenfalls nicht bezeichnen.

Kommentar von Chriss23 ,

Weil sie z. B. die Bibel als Gottes Wort und Jesus als Gottes Sohn betrachten. Deshalb sind Zeugen Jehovas Christen. Die Bibel ist die einzige Grundlage ihres Glaubens. Dahingehend unterscheiden Sie sich zu anderen christlichen Religionen, welche z. B. auch über die Jahre entstandene Traditionen (z. B. Heiligenverehrung) als Glaubenslehre betrachten. 

Kommentar von Suboptimierer ,

Ich dachte immer, dass es unter anderem entscheidend ist, die Dreifaltigkeit zu akzeptieren.

Wahrscheinlich kommt es darauf an, wer definiert, was ein Christ ist.

Komischerweise akzeptiert die katholische Kirche die Anhänger der evangelischen Kirche als Christen, obwohl die keine Heiligenverehrung praktizieren.

Kommentar von Sturmwolke ,

@Suboptimierer:


Ich dachte immer, dass es unter anderem entscheidend ist, die Dreifaltigkeit zu akzeptieren.
...

Wahrscheinlich kommt es darauf an, wer definiert, was ein Christ ist.


Da bist Du der Wahrheit schon auf der Spur:


Synode von Toledo (675)

Die katholische Kirche formulierte die Trinitätslehre in der 11. Synode von Toledo 675 als Dogma, bestätigt sie im 4. Laterankonzil 1215 und stellte sie auch danach nie in Frage.

https://de.wikipedia.org/wiki/Dreifaltigkeit

Da die katholische Kirche sich auch als die "allein seligmachende" Kirche bezeichnet, glaubt sie auch, bestimmen zu können, wer sich Christ nennen darf und wer nicht.

Früher hat die Kirche Menschen, die nicht an ihre Dogmen und Lehren glaubten, als Häretiker verfolgt (und umgebracht), diese Macht hat sie heute glücklicherweise nicht mehr.

Da die Dreieinigkeit unbiblisch ist, ist der Glaube daran als Erkennungsmerkmal eines Christen völlig ungeeignet.

Näheres zur Dreieinigkeit siehe auch hier in der hilfreichsten Antwort:

https://www.gutefrage.net/frage/entstehung-der-trinitaetslehre


Kommentar von telemann2000 ,

Da die katholische Kirche sich auch als die "allein seligmachende" Kirche bezeichnet, glaubt sie auch, bestimmen zu können, wer sich Christ nennen darf und wer nicht.

Tun das Zeugen Jehovas nicht auch?

Man benutzt zwar andere Worte - im Endeffekt läuft es aber auf dasselbe hinaus....

Kommentar von Suboptimierer ,

Laut Wiki hast du recht: https://de.wikipedia.org/wiki/Christ

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