Frage von Scheibes, 61

Welche Rechtsform nach dem Wegfall der Kleinunternehmerregelung?

Hallo zusammen,

ich werde vermutlich nach 2016 nicht mehr in die Kleinunternehmerregelung mit meinem Nebengewerbe fallen. Da ich mit Sicherheit über die 17.500 Euro Umsatzgrenze kommen werde.

Welche Rechtsform soll ich dann mit meinem Unternehmen wählen? (GmbH oder Einzelkaufmann (e.K.)) Ich werde das Gewerbe weiterhin alleine betreiben.

Welche Pflichten kommen auf mich zu?

  • Umsatzsteuervoranmeldung
  • Umsatzsteuer in den Rechnungen ausweisen
  • Vierteljährliche Steuererklärung

Danke schon mal für die Infos!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von wurzlsepp668, 40

Woher hast Du die Erkenntnis, dass die Rechtsform zu wechseln ist / sein sollte?

Einzelunternehmer bleibt Einzelunternehmer, ein Einzelunternehmer kann auch theoretisch 1 Milliarde Jahresumsatz haben ...

Ab 2016: Umsatzsteuer auf den Rechnungen ausweisen, Voranmeldungen UNAUFGEFORDERT (!!!!) zum 10.4 (10.7 / 10.10. / 10.01.) an das Finanzamt und die Zahllast gleichzeitig überweisen

Kommentar von Scheibes ,

Erkenntnis gar nicht. :-) Das war eine Vermutung, die anscheinend falsch war.

Was heißt "Zahllast überweisen"?

Muss ausser den 3 Punkte die ich aufgeführt habe noch was beachtet werden? Brauche ich eine Ust-ID wenn ich nichts ins Ausland liefere? Und ab wann ist es sinnvoll sich ins Handelsregister eintragen zu lassen?

Kommentar von wurzlsepp668 ,

die Differenz aus der Umsatzsteuervoranmeldung ist an das Finanzamt (ebenfalls unaufgefordert ...) zu überweisen

USt-ID-Nummer ist nicht erforderlich, wobei ich dazu rate, diese anstelle der Steuernummer auf den Rechnungen aufzuführen (ich habe noch keine einzige Rechnung geschrieben, wo die Steuernummer draufstand ... bei mir gibts NUR die USt-ID-Nummer)

Eintrag ins HR ist nur sinnvoll, wenn der Name geschützt werden soll. Allerdings sind dann erhebliche "Erschwerungen" in der Buchhaltung zu beachten (Bilanzierungspflicht ....)

Kommentar von Scheibes ,

Danke für die Auskunft.

Werde mich sowieso noch mit meinem Steuerberater zusammensetzen. Aber zumindest bin ich schon mal etwas schlauer als vorher.

Kommentar von wurzlsepp668 ,

danke für den (Weihnachts-) Stern

Antwort
von wfwbinder, 31

Die Frage Kleinunternehmer ja, oder nein, hat mit der Rechtsform ncihts zu tun.

Nur weil Du über die Umsatzgrenze gekoommen bist, würde ich ncihts ändern.

Antwort
von MenschMitPlan, 47

Warum solltest du eine andere Rechtsform wählen? Bleib doch einfach Einzelunternehmer wie bisher.

Kommentar von Scheibes ,

Geht denn das? Muss ich mich nicht ins Handelsregister eintragen lassen oder sowas? 

Kommentar von MenschMitPlan ,

Wenn dein Gewerbe keinen in kaufmännischer Art und Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert, dann musst du dich nicht im HR eintragen.
Außerdem bist du so oder so Einzelunternehmer, was sollst du denn sonst darstellen?

Antwort
von Businessprofi, 17

Hallo Scheibes,

grundsätzlich kannstDu deine Unternehmung weiterhin als Einzelunternehmer fortführen. Ob der Wechsel in eineandere Rechtsform sinnvoll ist hängt von anderen Faktoren ab. Diese müssen jedoch auf deine individuelle Situation angepasst werden.

Hierbei solltest Du dich auf die Erfahrungswerte eines Steuer- und Unternehmensberaters verlassen. Zwei Meinungen sindhierbei hilfreich, da jeder den Sachverhalt ausseiner Sicht sieht...

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community