Frage von PSGRom, 208

Welche Rechte und Pflichten haben Frauen im Islam?

Antwort
von Luna1881, 122
Kommentar von earnest ,

Die im Link behauptete Gleichberechtigung von Mann und Frau ist genau das: Behauptung, bloße Behauptung.

Antwort
von ArnoldBentheim, 45

Man kann sie nicht alle aufzählen.

Grundsätzlich kann man sagen:

-  muslimische Frauen haben nur die Rechte, die ihnen die von Männern zu ihrem Vorteil interpretierten religiösen Überlieferungen zubilligen.

-  muslimische Frauen haben alle Pflichten, die ihnen die von Männern zu ihrem Vorteil interpretierten religiösen Überlieferungen auferlegen.

Daher ist es für muslimische Mädchen und Frauen, die in einer modernen Gesellschaft wie der deutschen eigenverantwortlich leben wollen, sehr wichtig, dass sich der säkulare Staat um sie kümmert und sie dem restriktiven Einfluss streng religiöser Familien, Ehemänner oder religiöser Gemeinschaften durch Bildung, die sie zu kritischem und selbständigem Denken befähigt, weitgehend entzieht! Denn in Deutschland sind Frauen und Männer gleichberechtigt und bestimmen über ihr Leben selbst. Streng religiöse muslimische Männer müssen das begreifen lernen und haben kein Recht, den muslimischen Frauen irgendwelche Vorschriften zu machen.

MfG

Arnold

Antwort
von UkhtFiDeen, 32

Die Frage lässt sich so nicht wirklich beantworten, da sie viel zu allgemein gestellt ist.

Grundsätzlich kann man sagen, dass es im Islam hinsichtlich der Verpflichtungen grundsätzliche Gebote gibt, welche für den Mann wie für die Frau verbindlich sind, und Pflichten, in denen zwischen den Geschlechtern unterschieden wird.

Der Islam ist keine Religion der Gleichberechtigung, sondern eine Religion der Gerechtigkeit. Daher gibt es diverse Unterschiede in Dingen, die natürlich Verschieden sind.

Allah sagt im Quran:

,,Allah befiehlt euch (...) wenn ihr zwischen Menschen richtet, nach Gerechtigkeit zu richten." [4:58]

„Allah gebietet Gerechtigkeit.“ [16:90]

Leider gibt es oftmals die Vorstellung, dass Mädchen und Frauen keine Rechte hätten, während Männer nahezu alles dürften, und dieses Bild wird nicht zuletzt dadurch geprägt, dass die Söhne in vielen 'muslimischen' Familien entgegen ihrer Religion Dinge tun, welche den Töchtern verwehrt bleiben.

Ich empfehle daher nicht darauf zu achten, was Einige - kulturell bedingt - tun, sondern sich direkt anzusehen, was der Islam dazu sagt.                   Das tut man meiner Meinung nach am Besten, indem man sich mit den Unterschieden in den Pflichten von Mann und Frau im Islam beschäftigt, da der Großteil wie das Gebet, Fasten, das Verbot vorehelicher Beziehungen usw. für Beide gleich geltend ist.

Wahrlich, die muslimischen Männer und die muslimischen Frauen, die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen, die gehorsamen Männer und die gehorsamen Frauen, die wahrhaftigen Männer und die wahrhaftigen Frauen, die geduldigen Männer und die geduldigen Frauen, die demütigen Männer und die demütigen Frauen, die Männer, die Almosen geben, und die Frauen, die Almosen geben, die Männer, die fasten, und die Frauen, die fasten, die Männer, die ihre Keuschheit wahren, und die Frauen, die ihre Keuschheit wahren, die Männer, die Allahs häufig gedenken, und die Frauen, die Allahs häufig gedenken - Allah hat ihnen Vergebung und großen Lohn bereitet. [33:35]

Liebe Grüße Ukht fi Deen.

Kommentar von earnest ,

"Der Islam ist keine Religion der Gleichberechtigung." 

Stimmt. 

Und besser als du kann man DAS auch nicht auf den Punkt bringen.

Antwort
von Mignon2, 118

Das ist in den unterschiedlichen Glaubensrichtungen verschieden.

Antwort
von diePest, 76
Kommentar von 1988Ritter ,

Bitte keine salafistischen Seiten posten.

Antwort
von capillus, 78

Es gibt sehr viele Rechte und Pflichten für Frauen im Islam.


einige betreffen nur die Frau und andere wiederum gelten für Frauen und Männer.


Schön ist es auch viele Überlieferungen wie der Prophet Muhammed saw. Gelebt hat und was seine Frauen so gemacht haben und was sie ihn gefragt haben etc. zu lesen


Kommentar von earnest ,

Ja, ist das schön?

Danach gehört es zu den Pflichten einer Minderjährigen, mit ihrem Ehemann Sex zu haben - siehe Aisha?

Kommentar von capillus ,

Du musst deine Sicht etwas erweitern,  nur weil Sie vom deutschem Recht her minderjährig ist, muss es nicht bedeuten das es eine unmoralische Tat sei.

So wie ich weiß wurde Aisha bevor sie "ganz" zur Frau wurde schon verheiratet bzw. verlobt und erst dann als Sie geschlechtsreif War von Ihrer Familie getrennt.


hätte Sie es nicht gewollt, hätte sie sich dagegen aussprechen können und es wäre nicht zur Hochzeit gekommen

und selbst danach war ihr erlaubt sich zu scheiden.


Unmoralisch sind Dinge die unter Zwang passieren, oder wo jemand körperliche oder seelische schmerzen mit nimmt.

Aber wenn es weder diese schmerzen gab und auch keinen Zwang. 

Was ist denn dann daran so schlimm ?

Kommentar von earnest ,

Ach so, ich soll also meine Sicht "etwas erweitern", damit ich den Vollzug der Ehe mit einer 9-jährigen - sprich: Kinderschändung - für nicht "so schlimm" befinde?

Was "daran so schlimm" ist? Diese Frage kannst du dir nicht selbst beantworten? Das ist Mißbrauch Minderjähriger.

Kommentar von capillus ,

Darf ich fragen wir alt du bist?

Kann sein das ich dich nicht verstehe und du was anderes sagen willst.

Missbrauch ist es und War es keiner.


Einfach mal zur Aufklärung:

Das Substantiv Missbrauch ist im Deutschen seit dem 16. Jahrhundert belegt. Das zugrundeliegende Verb mit der Bedeutung falsch oder böse gebrauchen findet sich bereits im Althochdeutschen.[1]

Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Missbrauch


würde für dich vorschlagen das du versuchst keine Wörter zu benutzen deren Bedeutung du nicht genau kennst, weil ich dich sonst nicht verstehen kann. 


Danke :-)

Kommentar von earnest ,

Dann ist das aber DEIN Problem - und nicht meins.

Deine Anfrage zum Alter finde ich übrigens putzig.

;-)

Und vielen Dank für die Rundherum-"Aufklärung". 

;-)

Antwort
von Kandahar, 103

Ich denke mal, dass die Pflichten bei weitem überwiegen.

Kommentar von PSGRom ,

Welche Pflichten?

Kommentar von Kandahar ,

Kinder bekommen, sich um den Haushalt kümmern, dem Mann zu Diensten sein ...

Kommentar von KhalidIbnMusa ,

Und der Mann muss wiederum; Brautgabe entrichten, Arbeiten, den Verdienst und den Erben mit der Familie teilen, sich um seine Frau(en) und Kinder kümmern und sie versorgen könne, genügend Liebe und Aufmerksamkeit der Frau schenken, etc.

Kommentar von AskiMenzil2525 ,

Haushalt und kochen ist definitiv keine pflicht der frau im islam^^ das muss eigentlich alles der mann machen, aber da der mann im islam arbeiten MUSS (=pflicht) nimmt die frau ihm gerne einige dienste ab wie eben haushalt etc, welches -ums nochmal deutlich zu sagen- NICHT zu ihren pflichten gehoert. Die frau hat die pflicht dem mann gehorsam zu sein. Das heisst aber nicht das der mann sie wie nen hund behandeln darf.

Kommentar von earnest ,

Aber schlagen darf er sie - siehe Sure 4, Vers 34. Das unterscheidet die Ehefrau offenbar von manchem Lieblingshund ...

Kommentar von AskiMenzil2525 ,

Wenn man so ueberlegt hat der mann gegenueber der ehefrau soooo viele pflichten hahahha mal davon abgesehn das er die brautgabe sogar dann bezahlen muss, wenn sie geschieden sind:')

Antwort
von KhalidIbnMusa, 82

Es würde viel zu lange dauern, um alles aufgreifen zu können. Da die Rechte und Pflichten verschieden aufgeteilt sind, sodass alles genauer erklärt werden müsste.

Kommentar von earnest ,

Du scheust die ganz einfache Antwort: Männer und Frauen sind im Islam NICHT gleichberechtigt.

Kommentar von KhalidIbnMusa ,

Sind sie, jedoch nicht so, wie man sich "Gleichberechtigung" in der westlichen Welt vorstellt.

Kommentar von earnest ,

Weil es eben keine Gleichberechtigung IST, sondern Unterordnung der Frau.

Kommentar von KhalidIbnMusa ,

Eben nicht.

Kommentar von earnest ,

Eben doch.

Oder findest du, daß eine Frau, die bei Pflichtverletzung von ihrem Mann geschlagen werden darf, gleichberechtigt ist?

Wäre das dann die "Gleichberechtigung in der muslimischen Welt"?

Kommentar von KhalidIbnMusa ,

Wenn man bedenkt, dass die Frau, wenn der Mann einen Fehler begangen hat, sich scheiden lassen darf, dann ja.

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