Welche private Krankenversicherung erstattet vergleichsweise viele alternative Behandlungsverfahren (Bsp.: Homöopathie, Osteopathie, Präventionskurse...)?

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5 Antworten

Hallo basecapgirl.

super, dass du dich schon so rechtzeitig mit diesem Thema beschäftigst :-)

Aber: warum hast du denn Bedenken, dich nach deinem Studium an eine PKV zu binden?

Das ist doch gerade der Sinn und Zweck einer Anwartschaftsversicherung, sich in jungen Jahren bei einem Unternehmen zu versichern, um finanzielle Vorteile zu bekommen und den Gesundheitszustand "einzufrieren".

Die eigene Gesundheit wird den Menschen immer wichtiger.

Deshalb ist in den letzten Jahren auch das Bedürfnis, sich "alternativ" behandeln zu lassen, also abweichend von den Behandlungsmethoden der klassischen Schulmedizin, immer stärker geworden.

So wie bei dir ja auch.

Die meisten Privatversicherungen haben darauf mit Tarifangeboten speziell für naturheilkundliche Behandlungsmethoden und die damit zusammenhängenden Kosten, wie z.B. Arzneimittel usw. durch Heilpraktiker und Ärzte reagiert. Das wurde hier bereits schon richtig gesagt. 

Welche Privatversicherung mit Schwerpunkt Naturheilkunde nun für dich die richtige ist, hängt von deinen persönlichen Lebensumständen ab.

Hast du nach Abschluss deines Studiums die Chance als Beamtenanwärter auf einen Beihilfeanspruch ? Dann hast bei einer PKV in jedem Fall die bedarfsgerechtere Absicherung.

Bleibst du in der gesetzlichen Krankenkasse?  Dann kannst du wenigstens eine Ergänzungsversicherung vereinbaren, die homöopathische Behandlungskosten erstattet.  

Gerne beraten wir dich und erstellen dir ein unverbindliches Angebot.

Für einen vollständigen Marktüberblick wendest du dich am besten an einen unabhängigen Berater. So kannst du deinem individuellen Anspruch an eine private Krankenversicherung optimal gerecht werden.

Alles Gute und viele Grüße

Bettina vom Barmenia-Team  

   

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Kommentar von MalNachgedacht
10.06.2016, 11:13

Deshalb ist in den letzten Jahren auch das Bedürfnis, sich "alternativ" behandeln zu lassen, also abweichend von den Behandlungsmethoden der klassischen Schulmedizin, immer stärker geworden.

Es gibt wirksame Behandlungsmethoden und Behandlungsmethoden die nicht über den Effekt einer Zuckerpillenbehandlung hinauskommen - also nur einen Placeboeffekt haben.

"Alternativmedizin" ist als Bezeichnung so unsinnig wie "Alternativmathematik" oder "Alternativchemie".

Entweder eine medizinische Methode funktioniert nachweislich - dann wird sie Teil der wissenschaftlichen Medizin.

Oder sie funktioniert nicht - und dann ist sie auch keine Alternative.

"Alternativmedizin" die funktioniert heißt schlicht Medizin.

Das "Bedürfnis sich alternativ behandeln zu lassen" entsteht wohl eher durch einerseits nicht belegbare bzw. letzlich nichts sagende Suggestivbehauptungen ("Sanfte Medizin","ganzheitlich", "natürlich") und zum anderen dadurch dass wir dank wissenschaftlicher Medizin auf einem sehr hohem Gesundheitsniveau leben und uns dadurch solche pseudomedizinischen Spielereien leisten können - denn wenn es Ernst wird steht ja immer die "Schulmedizin" bereit.

Bleibst du in der gesetzlichen Krankenkasse?  Dann kannst du wenigstens eine Ergänzungsversicherung vereinbaren, die homöopathische Behandlungskosten erstattet.

Weder ist Homöopathie ein Naturheilverfahren noch wirken homöopathische Mittel besser oder auch nur anders als Zuckerpillen.

Wozu also eine homöopathische Ergänzungsversicherung? (Es sei denn man will seinen Versicherungsmakler oder seinen Homöopathen glücklich machen...)

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Die private Krankenversicherung ist nach dem Baukastenprinzip aufgebaut.

Auf eine gewisse Grundversorgung kannst du deine Tarife genau so auswählen, dass deine gewünschten "Extras" gedeckt werden.

Alleine deine Zahlungswilligkeit bestimmt, was du alles einschließen kannst.

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Kommentar von basiswissen
10.06.2016, 08:42

Lieber Hans, diese Aussage stimmt weitestgehend aber leider nicht ganz. Egal wie groß die Zahlungsfälligkeit ist, wenn ein Versicherer bestimmte Leistungen auch in Zusatzbausteinen nicht bietet dann hilft das ganze Geld nicht dass man bereit ist zu bezahlen. Hier gilt es also schon sehr genau nachzuschauen werden die Leistungswünsche des hier fragenden erfüllen kann.

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Alternativmedizin bis hin zu Behandlungen nach dem Hufelandverzeichnis werden von einigen Anbietern in ihren Tarifen angeboten. Dies kann ein wichtiges Kriterium sein um sich eine private Kasse zu suchen. Allerdings, wie ein Kollege hier schon geschrieben hat, dass noch ein paar andere Kriterien mit denen man sich auseinandersetzen sollte denn diese bergen ein teilweise sehr hohes, wirtschaftliches Risiko in sich wenn man davon jemals betroffen sein wollte.

Du fragst an anderer Stelle in einem Kommentar wie du den dann eine gute Krankenversicherung findest? Nun das ist doch eigentlich ganz simpel: entweder suchst du dir vor Ort einen Versicherungsmakler der sich mit privaten Kassen gut auskennt (idealerweise dann auch noch mit Beihilfe) oder du suchst dir einen gerichtlich zugelassenen Berater (beim Amtsgericht) der dir dann gegen die Zahlung von Honorar weiterhilft und letztlich kannst du natürlich auch noch einen der beiden großen Versicherungsmakler im Internet kontaktieren die sich auf das Thema Beihilfeberechtigte spezialisiert haben. Aber deren Internetlinks habe ich nun so oft gepostet so das ich Dich  bitten würde in meinen Antworten einmal nachzuschauen ich möchte nicht noch mehr "Werbung" machen.

Zumindest in den beiden letztgenannten Möglichkeiten wirst du nach meiner persönlichen Auffassung gut und umfassend beraten und hast die Sicherheit dass sich die Berater auch mit der Materie auskennen. Denn letztlich könnte auch das passieren: du kommst dann einen Berater der sagt “Hurra ich mache das“ und selbst nicht einmal weiß was zum Beispiel die „GOÄ/GOZ" ist- und du dann auch noch mit Beratung die falsche Auswahl trifft.

Ich wünsche dir in jedem Fall ein glückliches Händchen bei dieser wichtigen Entscheidung und alles Gute für deine berufliche Zukunft. Hut ab vor jemanden der in der heutigen Zeit noch den Lehrberuf ergreift.

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Das ist mit Sicherheit kein gewichtiges Auswahlkriterium für eine private Vollkrankenversicherung.

Es gibt eine Reihe von Gesellschaften und Tarifen die hier sehr weitgehend erstatten, z.B. Barmenia, Gothaer, Hanse-Merkur, SDK, (außer Präventionskurse, das ist bei PKVs eher unüblich),aber es gibt wesentlich wichtigere (weil sie ein vielfach höheres, finanzielles Risiko betreffen) Kriterien.

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Kommentar von basecapgirl
09.06.2016, 22:13

Danke. Wie komme ich denn an eine gute Versicherung? Will mir ne Anwartsschaftsversicherung machen (damit ich auf jeden Fall für die PKV zugelassen werde). Bin gerade noch im Lehramtsstudium. Anwartschaftsversicherungen sind zwar super günstig, aber gleichzeitig bindet man sich ja an eine PKV. 

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Bei

www.securvita.de

bist Du da ganz gut aufgehoben.

Sollte Dir der gesetzlich zugelassene Rahmen zur Übernahme von naturheilkundlichen Leistungen nicht ausreichen, kannst Du je nach Geldbeutel auch Zusatzversicherungen abschließen.

Solche Versicherungen werden unter andrem auch von der securvita vermittelt und man kann sie auch abschließen, wenn man Mitglied einer anderen Kasse ist.

Ich selbst bin ohne Zusatzversicherung bei der securvita und bislang ganz zufrieden. Sie zahlen z.B. auch Homöopathie und Osteopathie.

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Kommentar von Andretta
10.06.2016, 08:55

Sorry, ich hatte das "private Krankenversicherung" in Deiner Frage schlicht überlesen. Aber vielleicht kannst Du mit der Antwort ja trotzdem was anfangen.

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