Frage von Chariots, 101

Welche Pommes sind gefährlicher?

Hallo zusammen,

laut den Gesundheitsbehörden enthalten frittierte Produkte, wie etwa Pommes Frites, gefährliche Stoffe wie Acrylamid, was ja krebserregend sein soll.

Meine Frage: sind Süßkartoffelpommes in dieser Hinsicht besser oder schlechter als normale Pommes? Also enthalten sie mehr oder weniger Acrylamid?

Antwort
von matmatmat, 46

Meines Wissens nach nicht. Es geht bei der Entstehung von Acrylamid darum, bei welcher Temperatur frittiert wird. Egal welche Kartoffel, beides sind hoch erhitzte, stärkehaltige Lebensmittel.

Wenn Du nicht jeden Tag totfrittierte Pommes ißt mußt du dich da nicht verrückt machen, wenn man kalt genug frittiert sind die Mengen so gering, das da nur ein ganz geringes Risiko besteht, wie bei viele anderen in Spuren enthaltenen Stoffen in anderen Lebensmitteln auch.

Gefährlicher ist es schon, wenn man raucht, es gibt Studien die belegen, daß bei gleicher Aufnahme von Acrylamid über das Essen die Belastung im Blut bei Rauchern höher ist. Vermutlich weil der Körper schon mit einer hand voll anderer Gifte beschäftigt ist.

Antwort
von Turbomann, 29

@ Chariots

Wir essen nach wie vor Pommes, aber auch nicht jeden Tag und ständig.

Ob Süßkartoffel weniger Acryalmid entwickeln während dem Frittieren, kannst du sicher im Internet nachlesen.

Das mit dem Acrylamid hat man schon vor Jahren geschrieben, und auch nicht jeder muss davon Krebs bekommen. Dazu braucht es schon zusätzlich eine genetische Veranlagung und noch andere Dinge, dass man evtl. an Krebs erkranken könnte.

http://www.fnp.de/ratgeber/kochenundessen/EU-Behoerde-warnt-vor-Acrylamid-in-Leb...

Wenn man sich ständig nach solchen Berichten richten würde, dann dürfte man gar nichts mehr essen.

Man sollte sich - soweit es heute möglich ist - gesund und abwechslungsreich ernähren. Wenn man natürlich dann jeden Tag zum MAC rennt und sich tütenweise Pommes oder andere fette Sachen einwirft, oder sich nur von Fastfood ernährt, dann ist das für keinen gesund.

Antwort
von GunnarPetite, 36

Es hängt allenfalls an zweiter Stelle von der Kartoffelart ab, wichtiger ist die Zubereitung. Bei der Kartoffelart ist zum Beispiel ein hoher Wassergehalt besser zur Vermeidung der Entstehung von Acrylamid bei der Zubereitung.

"Die höchsten Acrylamidwerte wurden bisher in hoch erhitzten Kartoffelprodukten wie Chips und anderen Knabberartikeln auf Kartoffelbasis gefunden. Im Haushalt können je nach Zubereitungsart ebenfalls hohe Konzentrationen des Krebs erregenden Stoffes entstehen, besonders durch hohe Temperaturen, einen niedrigen Wassergehalt im Lebensmittel und eine starke Bräunung. Vermeiden Sie also generell eine zu starke Bräunung insbesondere von Kartoffeln und Getreideprodukten und ein zu starkes Austrocknen ihrer Oberfläche z. B. beim Backen. "Vergolden statt Verkohlen", empfiehlt das Bundesverbraucherministerium als Grundregel für acrylamidarmes Braten, Backen, Frittieren und Rösten."

(Quelle: https://www.ugb.de/ernaehrungsberatung/wie-kann-man-acrylamid-beim-kochen-vermei...)

Antwort
von MAB82, 31

Die Konzentration von Acrylamid hängt nicht vom Lebensmittel ab, sondern von seiner Zubereitung. Acrylamid entsteht beim Backen, braten und fritieren in bestimmten Temperaturbereichen.
Es macht also keinen Unterschied bei der Kartoffelsorte.


Antwort
von Vivibirne, 8

Wenn du nicht jeden Tag sowas isst, passiert dir nix. Ausserdem hängt das nicht vom Lebensmittel ab sondern von der Temperatur

Antwort
von sindbadkaroL, 32

Die gesundeste Alternative:

1. Kartoffel schälen, in Streifen (Sticks) schneiden

2. auf ein Backblech mit Backpapier legen, man kann diese vorher mit Öl bestreichen ein wenig Salz (wenn man möchte) drüber streuen und super lecker (Backofen vorheizen auf Ober-und Unterhitze bei Max. 200 Grad, legt man die Fritten dann auf dem Backblech rein, kann man runterdrehen auf 150° bis max. 180°.

Man sagt, ob es so ist, dass könnte man vielleicht selbst überprüfen was in den Fritten (Discounter/Tiefkühlabsteilung) so alles enthalten ist. Da ich kein Chemielabor zu Hause in der Küche unterhalte, so kann ich mich nur darauf verlassen, dass alles mit den Fritten (aus der Tiefkühlabteilung) in Ordnung ist.

Wenn ich das nicht kann (aufgrund von Zusammensetzung, Ingridients auf der Verpackung), dann kauf ich das nicht. Zu dem weiß man selbst, wie man Fritten macht, sei es in der Fritteuse oder sonst was.

Wenn du selbst Fritten frittieren willst, dann verwendest du was?

Deine Fritteuse, mit deinem Öl, mit deinen Fritten und mit deinem Filter.

Wenn die Fritteuse nicht sauber ist, das Öl ist alt, da könnten die Tiefkühlpommes noch so gut sein, dann ist das alles nichts. Kommt dann noch Hitze hinzu ab 180° wird es riskant (in der Pfanne aufgrund von Beschichtung, Materialien der Pfanne, vielleicht liegt das auch für den Backofen vor, vielleicht auch für die Fritteuse)... Das kann alles sein.

Die Menschen haben sich irgendwie vermehrt früher gab es noch nicht so viel Industrie, Massenlebensmittel (industriell-gefertigt) und irgendwie haben wir trotz aller Bakterien (der Mensch besteht unter dem Mikroskop aus einen Haufen Bakterien, wir sind sowas wie ein wandelnder Bakterienklumpatsch trotz Duschens und Körperpflege)...

So könnte man dahin kommen, dass so eine immense Auswirkung das eine oder andere Gericht nicht haben kann (vlt. Magen-Darm oder allergische Reaktion) und warum sollte das neuzeitlich anders sein (denn die Klammer zuvor gilt gerade auch in der Neuzeit), sterben tun wir eher wenn wir gar nichts essen und uns zu schlechte Gedanken hierzu machen.

Wenn einem Ernährung wichtig ist, dann vlt. bewusst sich ernähren, was schmeckt einem (worauf legt man selbst wert) und ansonsten kann man auch mal sündigen (da passiert meist nichts schlechtes) und ansonsten den Placebo Effekt für sich entdecken bzw. die gute Suggerierung (trifft es eher):

Mensch, ist das lecker und so gesund und das heilt mich von innen.

Siehe da, es schmeckt und zu dem passiert nichts. Guten Appetit, sei es drum wie du deine Pommes zubereitest (Sauberkeit, Hygiene, gutes Öl, gute Kartoffeln also wird dann auch alles klappen)

Antwort
von Spielwiesen, 20

Oha, wenn man sich schon fragt, welches Essen gefährlicher ist als das andere, dann würde mich das glatt zum Umdenken bewegen.

Es ist doch so: Acrylamid ist das eine - aber frag dich doch bitte auch mal, was mit dem ÖL (!) geschieht, wenn du es erhitzt. Wird der Rauchpunkt des Öls überschritten, entstehen super gefährliche Transfette (die von der FDA in den USA seit 2015 z.B. bei Fertignahrung komplett verboten sind, wo es aber in Deutschland noch nicht mal ein Problembewusstsein gibt!). 
Hier steht mehr darüber: de.wikipedia.org/wiki/Trans-Fettsäuren.

Über die Gefährlichkeit: "Transfette meiden: Imbissbuden und Gastronomien nur gelegentlich aufzusuchen, fettiges Gebäck wie Kuchen, Berliner und Croissants nur hin und wieder zu genießen (oder selbst backen) und - was am wichtigsten ist -IN DER EIGENEN KÜCHE KEINE PFLANZENÖLE MIT MEHRFACH UNGESÄTTIGTEN FETTSÄUREN ERHITZEN!

Alle nicht-tropischen pflanzlichen Öle sind NUR für die kalte Küche geeignet, weil sie hochgradig instabil sind.
 Ausschließlich gesättigte Fettsäuren aus Butter, Kokos- und Palmöl, Butterschmalz, Ghee (Butterreinfett) und Rindertalg sind hitzebeständig.
Es gilt: Je mehr gesättigte Fettsäuren, desto hitzebeständiger ist das betreffende Öl."

Ich nehme immer Kokosöl  - da ist das Erhitzen unkritisch -das hält das Fett aus- es ist gesund in egal welchem Zustand (auch aufs Brot - unter 25°C ist es fest), lecker und hat sogar Heilwirkung (die Laurinsäure). Es wurde nur in den 80er Jahren 'weggemobbt', da in der Zeit die Industrie ihre neu erfundene Margarine hochpushen musste - immer noch erfolgreich, wie man sieht.

Ich hoffe, du kannst mit den hier genannten Kriterien eine gute Entscheidung treffen!

Kommentar von Mandibula ,

Der Rauchpunkt hat mit der Entstehung von trans-Fettsäuren gar nichts zu tun.

Auch dein Kokosfett raucht ohne
trans-Fettsäuren bei höherer Temperatur.

Antwort
von sikas, 31

Nicht auf die art des frietirten kommt es an sondern mehr auf die temperatur bei max 175°C ist es okay nur über 180° entsteht das.Bei 173°C kann man aber alles machen und es dauer nur unwesentlich länger und ist im ergebnis denoch perfekt.

LG Sikas

Antwort
von DANIELXXL, 30

Mach sie dir selbst.

Kartoffeln in Pommes grösse schneiden.

Wenig Öl (halber EL reicht für mind. 700g Kartoffeln).
Salz, Pfeffer, Paprika, Cayenne und Thymian mit dem Öl vermischen.

Alles zusammen in ne schale, gut mischen, damit alle Pommes was vom Öl abbekommen und dann bei ca. 220Grad für 30min in den ofen.

Schmecken Ultra geil sind gesund und viel kalorienärmer als "normale Pommes".

Kommentar von Mandibula ,

Das ist die sicherste Methode besonders viel Acrylamid zu erzeugen.

Hohe Temperatut und lange Dauer.

Kommentar von Spielwiesen ,

^^ und der Rauchpunkt des Öls??

Kommentar von DANIELXXL ,

jaja und ich werde an krebs sterben weil ich die Kartoffeln immer so zubereite.

Antwort
von akkurat01, 36

Es gibt nur industriell verarbeitete Pommes zu kaufen. Diese sind alle gleich gut oder auch schlecht.

Antwort
von stubenkuecken, 23

Je brauner und angebrannter, desto mehr Acrylamid. Egal ob Kartoffel, Keks oder Fleisch...

Kommentar von Mandibula ,

Bei Fleisch wird kein Acrylamid gebildet, da fehlen Stärke oder Zucker.

Antwort
von biggie55, 10

Wenn du wirklich gesunde und leckere Pommes möchtest,dann mach sie mit Maniok.

http://www.gourmet-magazin.de/essen/obst/624-maniok-mandioca-cassava-oder-yuca-w...

Antwort
von Mandibula, 13

Pommes von Süßkartoffeln sind sind diesbezüglich nicht so gut.

Auch ist es nicht egal welche Kartoffelsorte man verwendet.

Je höher der Zuckergehalt, desto mehr Acrylamid kann entstehen.

Deswegen gibt es in der Schweiz eine eigene Kennzeichnung für Kartoffeln mit geringerem Zuckergehalt. Diese Rösti-Kartoffeln bilden auch beim Frittieren weniger Acrylamid.

Bei der Zubereitung von Pommes im Backrohr ist die Acylamidgefahr höher als in der Fritteuse, da die Temperatur höher ist und die Temperatureinwirkung länger dauert.

Antwort
von Jossys, 15

Es geht dabei nicht um die Kartoffelsorte..Generell sollten alle Produkte nie! über 200 Grad erhitzt werden, um die Gefahr des Acri auszuschließen..

Alles liebe

Kommentar von Mandibula ,

Es geht schon auch um die Kartoffelsorte und die Temperatur sollte nicht über 175 °C sein.

Antwort
von duckman, 26

Ich schneid einfach immer Kartoffeln in Streifen, mach die auf ein Blech und hau Olivenöl drüber... Alles mit ein bisschen Rosmarin behauchen und dann ab in den Ofen....

Schmecken viel besser und müssen nicht frittiert werden =)

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