Frage von xkjvnfbsg, 232

Welche politische Ideologie überzeugt euch am ehesten?

Ganz allgemein, muss nicht einer Partei entsprechen, die man unterstützt, gerade auch weil es ja Definitionssache ist, z.B. es ja häufig heißt, die Cdu hat nicht mehr viel mit Christdemokratie/Konservatismus zu tun.

Antwort
von Aestimatio, 38
Liberalismus

Freiheit hat für mich einen hohen Stellenwert. Sie ist eines der höchsten Güter unserer Gesellschaft und ein Garant für ein friedliches Miteinander. Und gerade in einer Zeit, wo laufend nach neuen Überwachungsgesetzen gerufen wird, die dank moderner Technologien vor wenigen Jahren noch nicht denkbar schienen, halte ich es für ganz besonders wichtig, dieses Grundrecht zu verteidigen.

Ebenso wichtig sind mir Heimatliebe und Patriotismus. Für mich eine Selbstverständlichkeit. Zudem bekenne ich mich zur sozialen Marktwirtschaft als solide Basis für Wohlstand. Ich selbst würde mich als nationalliberal bezeichnen – liberale Politik auf Basis nationaler Souveränität. 

Antwort
von soissesPDF, 13

Entscheidend ist was die Massen ernährt und befriedigt, nicht so sehr wie der -ismus vorndran heißt.

In Deutschland verfügen 40% der Bevölkerung über kein Vermögen.
Tendenz zunehmend.
Der Grundsatz steht schon bei Marx "die ständige Befriedigung der stetig steigendenden Bedürfnisse...".

In der aktuellen Entwicklung verlieren SPD/CDU an Wählerzustimmung.
Die Grünen und die Linke sind parlamentarisch etabliert, die AfD wird es in die Parlamente schaffen.
Letztere ist keine lokale Ereinscheinung in Deutschland, das zieht sich quer durch Europa (Front National, Frankreich, Ukip Großbritannienen, PiS Polen, Wahre Finnen usw,usw.)

Ausgangspunkt ist nicht der Kapitalismus, sondern der Neoliberalismus (frei überssetzt "neoliberal ist asozial").
Das sich SPD und CDU dem Neoliberalismus hingegeben haben verlieren beide an Wählerzustimmung.

Antwort
von lupoklick, 3

KEINE !!! 

Denn Ideologien und Rheuma machen unbeweglich. ISMUS zwängt in Denkschablonen. 

Verwirrte plappern unüberlegt den Marx´schen Feindbegriff "Kapitalismus" ??? nach (,,,, wo kann man denn diesen Unfug STUDIEREN ?)

Deshalb bin ich für eine verantwortungsbewußte Freiheit, wie sie Ludwig Erhard einführte. Ohne seinen Mut zur Abschaffung der Bezugsscheine (Brotmarken, Buttermarken, Fleischmarken etc. ....)  wären auch die DM-Scheine nur wertloses Papier.

 Bekanntlich führte die damalige "Ostzone", später DDR, gleichzeitig eigene Mark ein ---- die aber außerhalb des Landes niemand haben wollte. Der "planmäßige Aufbau des Sozialismus" /so Ulbricht,, /    lähmte alle Kreativität. "Die PARTEI" hatte immer Recht, auch ohne Verstand....

Expertenantwort
von ArnoldBentheim, Community-Experte für Politik, 67
Andere:

Es gibt eine "politische Ideologie", die mich vollkommen überzeugt, die in dieser "Abstimmung" aber keiner wählen kann, weil sie offenbar bei jungen Menschen mehr und mehr in Vergessenheit zu geraten droht:

die  f r e i h e i t l i c h - d e m o k r a t i s c h e  G e s e l l s c h a f t s-  u n d  S t a a t s o r d n u n g  !!!

MfG

Arnold

Kommentar von xkjvnfbsg ,

Die freiheitlich-demokratische Gesellschafts- und Staatsordnung ist im Grunde keine Ideologie, sie ist aber grundlegender Bestandteil aller politischen Ideologien im demokratischen Spektrum (also zum Beispiel auch Sozialsemokratie oder Liberalismus) also sehr wohl Teil dieser Umfrage, vorausgesetzt man weiß das halt! 

Und nein, sie ist bei mir persönlich jedenfalls NICHT in Vergessenheit geraten, wie gesagt sie ist grundlegender Teil aller Ideologien dieser ABSTIMMUNG (nicht "Abstimmung") mit Ausnahme des Kommunismus.

Kommentar von ArnoldBentheim ,

Wenn man mal eine gängige Definition von "Ideologie" zugrunde legt, dann ist die Gesamtheit der Ideen, Werte bzw. Vorgaben und Ansprüche, die sich aus der "freiheitlich-demokratischen Grundordnung" für das gesellschaftliche Leben und seine Verknüpfung mit dem staatlichen Dasein ergeben, von einer Ideologie nicht zu unterscheiden.

Dass sich Liberalismus, Konservativismus und auch (demokratischer) Sozialismus mit jeweils spezifischer Schwerpunktsetzung auf die "freiheitlich-demokratische Grundordnung" stützen, verwundert nicht, sind doch ihre ideologischen Vorstellungen in den langen Entwicklungsprozess bis hin zur Formulierung der "freiheitlich-demokratischen Grundordnung" miteingeflossen.

Insofern ist die "freiheitlich-demokratische Grundordnung" der übergeordnete ideologische Rahmen, in den sich die anderen genannten Ideologien einzuordnen, ja dem sie sich unterzuordnen  haben. Ihn daher ungenannt zu lassen und einfach als bekannt voraussetzen zu können, halte ich in der heutigen Zeit für eine gewagte These.

Noch eine Bemerkung: der Unterschied zwischen "ABSTIMMUNG" und "Abstimmung" will sich mir wenigstens inhaltlich nicht erschließen!  :-))





Kommentar von xkjvnfbsg ,

Das ist genau das, was ich gesagt habe, die freiheitlich-demokratische Grundordnung ist die Basis aller demokratischer Ideologien, oder man mag es auch den übergeordneten Rahmen nennen. Den Vorschlag ihn in diesen Zeiten, ich nehme an in Anspielung an das Erstarken rechtspopulistischer Kräfte, besonders hervorzuheben, gebe ich zu ist eine berechtigte Idee, allerdings bei dieser Umfrage unsinnig, da man dann ja bei jeder Ideologie die Ergänzung freiheitlich-demokratische grundordnung vornehmen müsste, und die Herausstellung der freiheitliche-demokrat. Gr. als einzelne Ideologie macht dennoch finde ich wenig Sinn.

Antwort
von BernhardWulle, 6
Konservatismus

Konservatismus, in seiner Ausprägung als National-Konservatismus. Meine Begründung möchte ich so einfach wie möglich halten, da ich jetzt keine Lust habe, einen wissenschaftlichen Aufsatz zu verfassen: Konservative Denker, konservative Argumente haben mich stets am meisten überzeugt. Bei Liberalen und bei Sozialisten komme ich immer irgendwann an den Punkt, wo ich den Eindruck habe: "Da haben die etwas nicht ZU ENDE GEDACHT!"...  Der Konservatismus ist am nächsten dran am "Menschen, wie er wirklich ist". Er redet sich die Welt nicht schön und glaubt nicht an unrealistische Utopien, versucht aber dennoch, Werte zu vermitteln. National-Konservatismus daher, weil der Nationalstaat (ursprünglich eine liberale bzw. "linke" Idee) der beste Garant für einen freiheitlichen und sozialen Rechtsstaat ist. ("Man kann offene Grenzen haben. Und man kann einen Sozialstaat haben. Aber man kann nicht beides gleichzeitig haben", Milton Friedman, Nobelpreisträger).

Antwort
von Jenna2699, 133
Kommunismus/Sozialismus

Oder Anarchismus... Wobei ein funktionierender Anarchismus in der heutigen Gesellschaft wohl eher ziemlich utopisch wäre

Kommentar von xkjvnfbsg ,

Kommunismus/Sozialismus/anarchismus.... dann auch jeweils demokratisch legitimiert?

Kommentar von xkjvnfbsg ,

Also zb per volksabstimmung

Antwort
von voayager, 89
Kommunismus/Sozialismus

Weg vom Kapitalismus, das ist erstrebenswert.

Kommentar von xkjvnfbsg ,

Ok, aber dann soll wirklich Sozialismus oder gar Kommunismus die Lösung sein? Wozu dieses Schwarz-Weiß-Denken?

Vernünftig wäre doch eine Art Dritter Weg, mit einem Markt mit klaren Regeln und Regulierungen, falls nötig, aber auch einem soliden Sozialstaat, so in etwa wie in den skandinavischen Ländern, die es ja schaffen Wohlfahrtsstaatlichkeit und starke Wirtschaft wirklich gut zu vereinbaren. Anders ginge es ja auch nicht, der Sozialismus hat seine wirtschaftliche Unfähigkeit genauso bewiesen wie der Kapitalismus seine soziale/gesellschaftliche Unfähigkeit nur, dass letzterer noch heute global beständig ist, aber auch das könnte (und sollte) sich ändern. 

Aber, wie gesagt, Sozialismus kann dannauch nicht die dauerhafte Lösung sein.

Antwort
von Ghoul7, 102

Ich bin von keiner Vorm der Politik überzeugt weil alle mehr oder weniger eher mehr keinen Sinn ergeben und ich sich bei Ausführung sehr weit von ihren Grundideen entfernen und Kompromisse eingehen bei Problemen die so nicht gelöst werden können

Kommentar von xkjvnfbsg ,

Aber das Finden von Kompromissen ist ja teil des demokratischen Konsens. Wenn z.B. zwei Parteien eine Koalition eingehen, können sie ja zwangsläufig nicht starr an ihren Positionen festhalten. Acuh wenn es stimmt, dass eigene Ideen z.T. manchmal zu stark verwässern.

Antwort
von Andretta, 58
Andere:

Anarcho-Syndikalismus

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