Frage von Zweisteiin 23.05.2011

Welche Pilze kann man essen und welche sind giftig?

  • Antwort von schulle2 23.05.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Pilze sammeln sollte nur derjenige, der sich damit auskennt. Wir laufen schon seit Jahrzehnten durch die Wälder und nehmen nur die Pilze, die wir genau bestimmen können. Das hindert uns nicht auch manchmal zu experimetieren. Ist bis jetzt jedesmal gut gegangen. Es gibt ja genügend Pilzbücher, wo man dann noch vergleichen kann.

  • Antwort von BEAFEE 23.05.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Meine Mutter hat die Waldpilze in kochendes Wasser mit einer Zwiebel gegeben. Verfärbte sich das Wasser, war ein Giftpilz dabei....

    Na ja.....sie leben noch ........scheint geklappt zu haben ^^^^

  • Antwort von PilzePassau 23.05.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    http://www.123pilze.de/DreamHC/Download/2006Essbarkeit.htm

  • Antwort von Naoko2100 23.05.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Pilze, welche man kauft, werden normalerweise gezüchtet und nicht im Wald gesammelt.

  • Antwort von Luma111 23.05.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Besonders giftige Pilze grün, Knollenblätterpilz, Pilz, Giftpilz © Informationszentrale gegen Vergiftungen, Uni

    Der grüne Knollenblätterpilz (Amanita phalloides, siehe Bild) ist für die meisten tödlichen Pilzvergiftungen verantwortlich.

    Er sieht verlockend aus, riecht angenehm nussig und wird immer wieder mit dem braunen Waldchampignon (Agaricus silvaticus) verwechselt.

    Vorsicht!Bereits eine kleine Geschmacksprobe reicht für eine Vergiftung. Knollenblätterpilz, weiß, Pilz4e, Giftpilze © Informationszentrale gegen Vergiftungen, Uni

    Ebenso giftig wie der grüne Knollenblätterpilz sind die in Mitteleuropa häufigeren weißen Vertreter der Knollenblätterpilzfamilie:

    * Der weiße spitzhütige (Amanita virosa - siehe Bild) und
    * der weiße flachhütige Knollenblätterpilz (Amanita verna).
    

    Beide werden oft mit dem Anischampignon (Agaricus arvensis) und dem Wiesenchampignon (Agaricus campestris) verwechselt werden.

    Weniger giftig ist der gelbliche Knollenblätterpilz (Amanita citrina), der manchmal anstelle eines Wiesenchampignons gesammelt wird. Fliegenpilz, Giftpilze, Pilze © Informationszentrale gegen Vergiftungen, Uni

    Fliegenpilz (Amanita muscaria, Bild oben) und Pantherpilz (Amanita pantherina, Bild unten) verursachen ebenfalls schwere Vergiftungen.

    Allerdings treten die Beschwerden schon bald nach der Pilzmahlzeit auf. Giftpilz, Pantherpilz, Pilze © Informationszentrale gegen Vergiftungen, Uni

    Beim Sammeln wird der Pantherpilz häufig mit dem essbaren Perlpilz (Amanita rubescens) verwechselt. Unverträgliche Pilze und die Doubles Giftpilze, Pilze, Speisepilze, Faltentintling © Informationszentrale gegen Vergiftungen, Uni Der Faltentintling (Coprinus atramentarius, siehe Bild) enthält einen Inhaltsstoff, der selbst ungiftig ist, aber den Abbau von Alkohol verzögert. Dadurch reichert sich ein sonst kurzlebiges Zwischenprodukt des Alkohols im Körper an, das Übelkeit, Schwindel und Herzklopfen auslöst. Die Kreislaufstörungen sind sehr unangenehm, aber fast immer harmlos. Schopftintling, Pilze: Giftpilze, Speisepilze © Informationszentrale gegen Vergiftungen, Uni

    Verwechselt werden kann der Faltentintling mit anderen Tintlingen wie dem Schopftintling (Coprinus comatus), den viele als jungen Pilz sammeln.

    Der Spargelpilz ist essbar, solange die Blätter weiß sind.

    Viele Pilze können leichte allergische Reaktionen hervorrufen. Gefürchtet sind aber allergisch bedingte Schäden an der Niere, die der Kahle Krempling (Paxillus involutus) auslösen kann. Er ähnelt dem Erlenkrempling (Paxillus filamentosus) und dem Tannenreizker (Lactarius necator), die beide zwar nicht giftig, aber auch keine Speisepilze sind. Pilzvergiftung - die Symptome

    Schon eines der folgenden Symptome kann auf eine Pilzvergiftung hinweisen:

    * Magendruck,
    * Bauchschmerzen,
    * Übelkeit,
    * Erbrechen,
    * Durchfall,
    * Schweißausbrüche,
    * Schwindel und
    * Rauschzustände.
    

    Pantherpilz und Fliegenpilz rufen bereits kurz nach der Mahlzeit die ersten Beschwerden hervor. Bei den Knollenblätterpilzen treten nach acht bis 24 Stunden heftige Brech-Durchfälle auf. Die Anfälle lassen nach einem bis zwei Tagen nach, treten dann aber am dritten Tag erneut vehement auf. Dann hat das Gift jedoch bereits einzelne Organe geschädigt, meist die Leber. Das Gift der Knollenblätterpilze blockiert den Stoffwechsel der Zellen, und da Leberzellen einen sehr schnellen Stoffwechsel haben, sind sie von der Vergiftung zuerst betroffen. Durch rasche intensivmedizinische Maßnahmen überstehen inzwischen mehr als 80 Prozent der Patienten eine Knollenblätterpilzvergiftung, während es um das Jahr 1900 nur die Hälfte war. Vergiftung - was tun?

    Rufen Sie sofort eine Giftinformationszentrale in ihrer Nähe an. Dort erhalten Sie die Telefonnummer eines Pilzsachverständigen ebenfalls in Ihrer Nähe. Er hilft Ihnen den Pilz, der die Vergiftung verursacht hat, zu bestimmen, sofern noch Reste der Mahlzeit oder Erbrochenes vorhanden sind. Wenn der Pilz nicht innerhalb einer Stunde identifiziert ist, muss der Patient vorsichtshalber ins nächste Krankenhaus.

  • Antwort von Mystika1245 23.05.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wer sowas fragt, soltle nur Pilze im Supermarkt kaufen... ;D

    Ansonsten gibt es Pilzführer, da ist eigentlich alles gut erklärt, man muss nur aufpassen, es gibt giftige Pilze, die essbaren zum verwechseln ähnlich sehen....!

  • Antwort von Brigitta270755 23.05.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wenn man selbst von Pilzen gar nichts versteht, dann sollte man, fassl man im Herbst sammeln gehen möchte, jemanden dabei haben, der sich auskennt. Oder - als halbwegs brauchbare Alternative: Nur die Röhrenpilze, aber nicht die Lamellenpilze sammeln, weil es unter den Röhrenpilzen wirklich nur ganz wenige Sorten gibt, die ungenießbar oder giftig sind. Wenn man dann noch ein gutes Pilzbuch zm Vergleich hat, kann nicht viel schiefgehen. Es gibt da einen, dessen Röhrenschwamm drunter so ganz leicht rosafarben ist, -der sieht aus, wie ein peerfekter superschöner Steinpilz und ist so scheußlich bitter, dass ihn nicht mal die Schnecken fressen mögen. Schon beim Pflücken werden die Finger widerlich bitter, - also einmal mit der Zunge dran und dann im hohen Bogen weg werfen, denn mit sowas versaut man sich die schöne Steinpilz-Mahlzeit. Unter den Lamellenpilzen gibt es sehr viel mehr Sorten, die verwechselbar mit tödlich giftigen sind, die würde ich nicht auf eigene Faust mal eben ausprobieren, sondern immer einem Kenner zum kontrollieren geben. Falls du allerdings hier von den Pilzen schreibst, die man im Lebensmittelladen im Glas oder in der Dose kauft, - da kannst du unbesorgt sein. Die meisten davon werden kulturell angebaut - und alles, was aus freier Waldernte verarbeitet wird, geht dutrch die Hände von Kennern.

  • Antwort von blunt 28.05.2011

    Hallo !

    Man kann jeden Pilz essen..... Aber viele nur einmal :D!

    Vernünftige Menschen essen daher nur welche, die sie kennen.

    Gruß: Isa

  • Antwort von dragon5833 23.05.2011

    Wildpilze werden im Wald gepflückt viele Pilze werden aber auch gezüchtet. Ohne gute Kenntnisse sollte man keine Pilze sammeln und verzehren.

  • Antwort von Educator 23.05.2011

    pifferling : ja Fliegnpilz: nein steinpilz : ja Tongapilz : nein google nach giftpilzen

  • Antwort von Subsub11 23.05.2011

    Ess lieber gar Nichts ist zu riskant ^^

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