Die Vergangenheit belegt,daß Wahlversprechen noch am Wahlabend gebrochen werden.Nun ist dadurch ein großer Teil der Poletikvertrossenheit entstanden,verbunden mit zunehmender mangelhafter Glaubwürdigkeit der Politiker.Übeles wird ihnen nachgesagt.Das belegen auch die Berichte,Einflußnahme der Wirtschaft und ausländischer Interessengruppen auf den Pelitikablauf in -D-.Wenn dem so ist,möchte ich doch als Wahlbürger nicht der Wahl fernbleiben,sondern die Partei wählen,die dem Gemeinwohl am meißten sich verpflichtet fühlt und in der Vergangenheit auch zu ihren Wahlversprechungen stand.Welche der Parteien ist so und wo finde ich eine Abrechnung inform einer Statistik über gebrochene Wahlversprechen aus der Vergangenheit?wwolfbin
Jede Partei bricht teilweise ihre Wahlversprechen. Mitunter ist das auch den Koaltionsverhandlungen nach der Wahl geschuldet. Generell ist zu beobachten, dass alle Parteien, die nicht in der Regierung vertreten sind, in der Wählergunst langfristig steigen. Aber doch nur, weil sie in der Opposition keine Gesetze auf den Weg bringen können, die den Leuten missfallen. Die FDP profitiert von dieser Dummheit des Wählers. Nach der Wahl macht die Partei der Besserverdienenden wieder die alt bekannte Politik für die Oberschicht, für die sie seit Jahrzehnten zu Recht kaum mehr als 5% bekam.
Eigentlich keine, da die Parteien sich den Staat untereinander aufteilen. Man kan nur das kleinere Übel wählen, muß aber unbedingt wählen gehen, damit Extreme keine Chance erhalten, aus dem Wahlkassentopf etwas zu erhalten!
wie recht du hast :-)

Die Linke
der oskar...es wurde gefragt wer am glaubwürdigsten ist, nicht wer die beste rhetorik hat :-)
Jo, vor allem weil er Finanzminister war und er war sogar im Aufsichtsrat der KfW-Bank... Ja, die wo ordentlich Geld verloren haben. Alle Blender und Heuchler. Lieber die NPD, als diese Bastar*de. Die Wahl zwischen Pest und Cholera.
naja wir brauchen weder links noch rechts...
lol Wenn di halten müssten, was sie versprechen. Man man man. Noch dazu hat die Linke vor ein paar Jahren unter einem anderen Namen noch einen ganzen Staat, nämlich die DDR, an die Wand gefahren. Und die gleichen Pflaumen sitzen da bis heute.
Die Linke gabs zu DDR-Zeiten noch nicht.
deswegen, hat er ja gesagt, unter anderem namen...
frischling am 15. August 2009 01:21 Ich komme nicht aus der DDR bin keine Pflaume und heiße nicht Oscar...
GENAU DESHALB sitzt du bei denen auch nicht oben mit am Tisch.
frischling am 15. August 2009 01:28 Hab meinen eigenen Tisch, danke!
Ach ja? Schau mal bitte nach, woher Herr Gysi und Herr Bisky kommen. Ersterer versucht durch Klagen alles zu unterbinden, was seine Vergangenheit als mutmaßlicher Stasi-Mitarbeiter entlarven könnte. Und Letzter leugnet sogar den Mauerschießbefehl. Komm mir nicht mit denen!
1hoss43 am 15. August 2009 01:32 Bevor Du über die Linke herziehst, schau lieber mal, wieviele der DDR-Seilschaften sich bei SPD, CDU und CSU tummeln!!
@ Hoss: Vielleicht sollte er noch weiter in der Geschichte zurück gehen. Die CDU wurde ja nach dem Krieg von zahllosen "Widerstandskämpfern" vom Schlage eines Filbinger bevölkert:-))) Die Stasi ist zu verabscheuen, aber die CDU ist die letzte Partei, die sich darüber aufregen darf.
Nur, dass Filbinger deshalb gehen musste. Ich seh aber keinen bei der PDS deshalb gehen. Im Gegenteil. Es scheint ja fast verpflichtend zu sein...
VanessaM am 15. August 2009 01:42 DH DH DH @ hoss!!!
Naja, sicherlich aber nicht solch "Hochkarätigen". Und sicher auch nicht in diesem prozentualen Anteil. Man sollte den Ball flach halten...
Siehst Du einen Unterschied zwischen der Mitgliedschaft in der NSDAP und der SED? Wieviele Deutsche waren nicht Parteimitglied bei der Nazi-Partei? Und welche Partei wurde wohl nach dem Kriege eher ihre Heimat? Die SPD? lach, sicher nicht. Apropos hochkarätig. Filbinger war in hoher Postion tätig.
Richtig. Er WAR. Und er ist sehr schnell sehr tief geflogen. Bei der PDS scheint man aber darauf sogar stolz zu sein. Die Parteimitgliedschaft in der NSDAP oder in der SED ist mir gleich. Aber ein Mitarbeiter der Stasi ist in etwa für mich, wie einer bei der SS. Teils sogar wie bei der Totenkopf SS. Und da hört der Spaß auf. Noch dazu ist es eben Fakt, dass Filbinger deshalb gehen musste. Ich wäre froh, wenn Gysi auch gehen müsste. Schauen und lernen: http://www.youtube.com/watch?v=Df_We6DmIQ0
Naja, lügen tun ja fast alle. Jemand hat bei YouTube die größten Politikerlügen zusammengestellt, und da sind CDU, SPD und Grüne vertreten (siehe Video).

Juhu!
Nun ja, im Zweifel musst du zu jeder Wahl die Parteien neu bewerten - eine Auflistung von Wahlversprechen zu Umsetzung wird dich a) frustrieren (da jede Partei, die jemals im Bundestag vertreten war, Versprechen nicht einlöste) und b) in Unklarheit über die jetzigen Parteispitzen / Kandidaten führen ...
Schaue dir die Programme an und entscheide nach bestem Wissen und Gewissen.
Gruß Muschelsuppe
Die herrschenden Parteien haben das Volk schamlos belogen und das wäre auch nach der Wahl so, falls diese Leute wieder gewählt würden. Den ehemaligen Volksparteien glaube ich kein Wort. Wähl aus Protest lieber eine kleinere Partei, es gibt doch genug, von Linke bis NPD...

Diese Frage stellen wir uns immer wieder vor den Wahlen und immer steht die Bevölkerung vor diesem Problem. Eigentlich wäre das alles ganz einfach zu lösen und zwar so: Man führt wie es uns unsere europäischen Nachbarn schon lange vormachen, das Mehrheitswahlrecht ein. So kommt nur die Partei an die Stelle, welche die Bevölkerung dafür vorsieht und die Volksverdummung hört endlich damit auf. Des Volkes Wille und damit die eigentliche gewählte Partei wird nach unserem jetzigen System nie ans Ziel kommen. Es kann nicht sein, dass sich 2 unterlegene Parteien vereinigen und damit den Favoriten aus dem Weg räumen und daß so gleichzeitig die Mehrheitswahl des Volkes außen vor bleibt. So wird es nie eine Zufriedenheit geben und man muß sich dann auch nicht darüber wundern, wenn die Bevölkerung es als überdrüssig empfindet noch zur Wahl zu schreiten. Der Staat sollte an erster Stelle eine Vorbildfunktion haben und sich nicht ständig unter der Bevölkerung mehr und mehr unbeliebt machen.
Die größte und dreisteste "Wahllüge" des Jahrtausends ist ja wohl vom Steinmeier mit seinen 4 Millionen neuen Jobs. So eine Lüge habe ich noch nie erlebt!!! Wie war das mit der Mehrwertsteuer anno 2005?!? Freut euch auf 2010, dann zahlt ihr ordentlich!
By the way: "niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten". Wers glaubt... (oder geglaubt hat, Politiker sind alle gleich, damals wie heute!)
1hoss43 am 15. August 2009 01:41 Na, aber den größten Vogel hat aber doch Franz Müntefering, Chefkomiker der SPD, abgeschossen, als er in einem TV-Interview äusserte, daß es doch unfair sei, Politiker an ihren gegebenen Wahlversprechen zu messen!!
Ja, wenn nicht an den Wahlversprechen, woran dann??
naja ich glaube steinmeier wollte nur sicher gehen, dass er auch wirklich nicht regierungschef wird :-)
Wenn sich Steinmeier,SPD, an die Leistung von Hinkelhuber 1933 orientiert,da wurden von 1933 bis 1935 6 Mill.Arbeitslose in Arbeit gebracht.Wenn es so wird wie es die EU mitteilt,das mit Reden Schluß sein muß und "Friedenserhaltende" Maßnahmen wie in ex Jugoslavien getan,einzuleiten sind,wissen wir somit,daß bis 2013 Krieg oder Inflation die Folge der Verschuldung sind.wwolfbin
Die Piraten-Partei-Deutschlands.
da ist mir das parteiprogramm noch ein bisschen zu flach...vielleicht beim nächsten mal
Naja, besser als gar nichts zu wählen.
naja da hast du schon recht, aber ich würde keine partei wählen, die sowieso keine chance hat...nicht bei der btw...bei der euw hab ichs gemacht :-)
dann würdest du - zeitversetzt - genauso über die Grünen urteilen...

Politik an sich ist eine äusserst seltsame Sache.
Zufrieden wird man mit ihr nie sein...
Ich halte nichts von Politik!
Meiner Meinung nach verwaltet sie nur ein System, mit dem ich eh nix anfangen kann...
Ausserdem ist es ein typisches Abhängigkeitsverhältnis.
Seine eigene Verantwortung gibt man ab.

Glaubwürdig ist meines Erachtens KEINE der größeren Parteien! Bei den "unwichtigen?" Parteien ist die Frage leider momentan nicht zu beantworten. Deshalb gehe ich zwarzur Wahl, gebe aber einen ungültigen Stimmzettel ab. Zeige damit, dass ich kein Vertrauen in die Parteien (und den dahinter stehenden Politikern) habe. Meine Stimme zählt, aber keine dieser Parteien bekommt sie!

Ich halte die FDP und einzelne Politiker der CDU/CSU, darunter natürlich Herrn von und zu Guttenberg, für sehr glaubwürdig.
Obwohl ich nie ein Anhänger der SPD war, gab es für mich früher auch einzelne Politiker in der SPD, die glaubwürdig waren.

KEINE!! Denn keine Partei hat DAS Problem im Programm, welches das gesamtgesellschaftlich umfassendste, größte, bedrohlichste, gemeinschaftsgefährdenste, dringlichste ist: die "Kollektive Zivilisations-Neurose". Siehe mein GF-Tipp.

am besten, Du besprichst das an Deinem stammtisch...
wenn das nicht hilft, zeitung lesen...
am besten in der BILD :-)))

Die Grünen!
frischling am 15. August 2009 01:22 genau Sprit 10 €uro den Liter!!
das wird sich irgendwann von selbst ergeben, dafür brauchen wir nicht die grünen...bin eher gegen die geschwindigkeitsbegrenzung, die die durchsetzen wollen
FDP...
Es hilft nicht, wenn das Versprechen die Gesellschaft asozialer zu machen, auch noch gehalten wird....
Richtig. Aber hier gehts ja leider nur um die Glaubwürdigkeit.
Ich nenne Arbeit nicht asozial. Arbeit ist das sozialste, was einem Staat passieren kann.
lach, ja: Sozial ist was Arbeit schafft. Was für eine Lüge! Asozial ist es, für 5,- Euro brutto arbeiten zu gehen. Und das für Arbeitgeber, die FDP wählen, um noch weniger Steuern zu zahlen.
1hoss43 am 15. August 2009 01:35 Richtig!!
Jo? Ich will dich sehen, wenn du die nächste Kindergartenrechnung oder das nächste mal die Pflegeversicherung und Krankenversicherung zahlen musst... Ach ja, Mindestlohn ist keine Frage der staatlichen Überregulierung. Es ist eine Frage von Angebot und Nachfrage. Wer dort eingreift, der wird mit der Konsequenz leben müssen, dass die Gesamtumstände noch schlechter werden. Noch mehr Altersarmut, weil die Pflege nicht bezahlbar ist. Noch mehr Arbeitslose, weil die Pflegekräfte nicht bezahlbar sind, etc... Aber wir schauen ja nicht weiter, wie unsere Nasenspitze ist. Lass es doch den Markt machen. Wie gesagt: Angebot und Nachfrage. Wenn keiner mehr Pfleger wird, dann werden Firmen Headhunter mal hierfür engagieren.... Auch eine nette Idee.
1hoss43 am 15. August 2009 01:49 >>>Wer dort eingreift, der wird mit der Konsequenz leben müssen, dass die Gesamtumstände noch schlechter werden.<<<
Schön gesagt, aber die Wirtschaft hat immer noch nicht kapiert, daß sie sich mit Dumpinglöhnen die Kundschaft weg rationalisiert! Wer soll den die Waren kaufen, wenn fast jeder Arbeiter seinen mickrigen Lohn mit ALG2 aufstocken muß???
Wer soll sie kaufen, wenn die Inflation wegen gestiegener Löhne rasant steigt? Da beißt sich die Katze in den Schwanz. Du wirst Aufbau nie per Gesetz deklarieren können. Das war ein Versuch von Marx und Engels. Aufbau und Aufschwung müssen aus dem System selbst kommen. Dabei muss das System aber laufen. Wir regulieren es aber lieber zu Tode.
1hoss43 am 15. August 2009 02:02 Seltsam, aber wieso funktioniert der Mindestlohn in allen anderen europäischen Ländern?? Nur in Deutschland fürchtet man sich davor, wie der Teufel das Weihwasser!! Sind die anderen Länder denn dümmer als wir??
Zitat: "In Frankreich, wo der Mindestlohn so hoch ist, dass 15,6 % der Arbeitnehmer betroffen sind, zeigten sich im Unterschied dazu teilweise starke negative Beschäftigungseffekte, vor allem bei Jugendlichen und Frauen. In diesem Land, das laut SVR „hinsichtlich seines institutionellen Regelwerkes auf dem Arbeitsmarkt am ehesten mit Deutschland vergleichbar ist“, seien die Beschäftigungsverluste aufgrund der Anhebung des französischen Mindestlohns allerdings beachtlich. „So ermitteln Laroque und Salanié (2002) einen signifikanten Einfluss des Mindestlohns auf die Höhe der Arbeitslosigkeit.“ "
Ich geh jetzt in die Falle. Gn8!
wodurch wollen die die gesellschaft asozialer machen? hab ich da was verpasst?
Durch Arbeit und dem Messen daran... Ich versteh es auch nicht. Aber lieber einen bombensicheren Kündigungsschutz, dafür aber Hartz4-Empfänger. Jaja, thats life.
Wenn du die Abschaffung der SOZIALEN Marktwirtschaft im Tausch gegen Lobbyismus als sozial bezeichnest, dann hast du nichts verpasst.
Irgendwann gibts dann so ein tolles Sozialsystem wie in den USA...
naja, em schau dir mal bitte die arbeitslosenquote der staaten an.in schlechten zeiten wie diesen noch nicht mal 10%, da können wir wohl nur lächeln...
1hoss43 am 15. August 2009 01:54 Hmmm....mal nur so als Denkanstoß.....
Könnte es ja vielleicht auch daran liegen, daß in der USA nur als arbeitslos gezählt wird, wer auch Arbeitslosengeld bezieht und die anderen, welche von der Arbeitslosenversicherung ausgesteuert auf der Strasse oder unter den Brücken leben, von dieser Statistik nicht mehr erfasst werden??
kannst du mal eine quellenangabe dazu machen? irgendwie glaube ich das nicht so ganz...
1hoss43 am 15. August 2009 02:05 Traue nur einer Statistik, die Du selbst gefälscht hast! Schau Dir doch mal unsere Arbeitslosenstatistik an, da läuft es genauso!!
Das Sozialsystem der USA könnte anders sein. Das sogar sehr leicht. Aber es widerspricht dem amerikanischen Verständnis. Im Gegensatz hierzulande. Noch dazu will die FDP die soziale Marktwirtschaft nicht abschaffen. Das ist ein Gerücht von SPD und der PDS. Nur die soziale Marktwirtschaft ist viel zu überreguliert. Man kann keinen F*urz mehr lassen ohne ihn vorher anmelden zu müssen. Und das ist krank. Das hat nichts mit der sozialen Marktwirtschaft zu tun. Das ist mittlerweile fast schon der kranke Sozialismus.
Deine Einstellung passt zur FDP. Lass es den Markt richten. Super Idee. Bei 5 Millionen Arbeitslosenb wied es immer jemanden geben der von der Arge gezwungen wird für 5,- Euro die Stunde in der Pflege zu arbeiten. Und dann möchte ich das DU im Pflegebett liegst und die "erstklassige Pflege" einer Niedrigjobberin genießen darfst. Aber ich weiß natürlich das DU privat versichert bist und nie in diese Verlegenheit kommen wirst. Die wirklich asozialen Schmarotzer in Deutschland sind die Anwälte, Ärzte, Apotheker, Unternehmer, die ihrer Putzfrau mit 5,- Euro brutto abspeisen und selbst den Hals nicht voll kriegen.
Genau, einfach alle Klischees bedienen, dann passt es wieder, nicht? Ach ja: Ich bin gesetzlich krankenversichert. Und selbst wenn ich irgendwann mal die Voraussetzungen für die private KV erfülle, werden diese mich nicht nehmen. Und es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass mich in einigen Jahren/Jahrzehnten genau eine der angesprochenen Pflegekräfte versorgen werden muss. Nochmal: Mindestlohn klingt verdammt verlockend, bringt dir aber nichts, denn der Markt wird auch hier angemessen reagieren. Dem, dem das zu teuer ist, der wirft die Putzfrau wieder raus und lässt seine Frau einmal mehr in der Woche putzen (oder natürlich auch er selber) und der Rest wird über die Inflation wieder gekappt. Beides mal hat die Putzfrau nichts davon.
Die Unternehmersgattin schwingt wieder den Putzlumpen. Das nenne ich weltfremd. Kaum eine Putzfrau wird ihren Job verlieren. Der Dreck muss nämlich beseitigt werden. Allerdings muss der Staat ihren Lohn nicht mehr auftstocken. Es entsteht eine Umverteilung von der Oberschicht zum Staat. Hört sich gut an - für uns alle!
Genau das ist aber mit Sicherheit widerlegt. Und zwar genau an den Staaten, die das auch eingeführt haben.
Du nennst den Mittelstand, das Rückgrat unserer Nation, Oberschicht? Und wegen deinem "Partei der Besserverdienenden". Haben wir den Hut nicht schon lange mal in die Kiste zurück gelegt? Wie lange noch? Oder ist die SPD etwa ewig die Partei, die zu doof ist Spitzel, wie Guillaume, zu enttarnen?
Bitte nicht die Mittelschicht mit der Oberschicht verwechseln! Die FDP ist gegen die Vermögenssteuer, die Oberschicht freut es. Die FDP ist gegen den Mindestlohn, die Oberschicht freut sich. Die FDP ist für weniger Staat und mehr Freiheit für die Märkte, die Oberschicht freut sich. Der ganze privatisierungswahn, der Ausverkauf von Staatseigentum an private Konzerne, maximiert die Gewinne der Oberschicht und schmälert die Lebensqualität aller anderen Bürger. Wer ewig weniger Staat und Steuern runter propagiert, der muss sagen wie der Staat mit weniger Steuereinnahmen seine sozialen Aufgaben erfüllen soll. Wo möchte die FDP kürzen? Ja, sicher nicht bei der Oberschicht... Und was die Wachstumslüge betrifft: Die Wirtschaft kann nicht ewig wachsen. Nur Krebsgeschwüre wachsen bis der Wirt tot ist.
Aha, nur dass die Staatsunternehmen eigentlich immer nur einen Geld gekostet haben: Nämlich den Steuerzahler. Wo erwähnst du das? Wo erwähnst du, dass eine Vermögenssteuer damals vom Bundesverfassungsgericht als verfassungswidrig erklärt wurde und eine verfassungsmäßige VermSteuer schwer ist, da sie grundsätzlich schon besteuertes Kapital wieder besteuert? Wo erwähnst du das? Wo erwähnst du, dass solch eine Steuer an sich nichts bringt, denn die Einnahmen hieraus sind viel zu gering? Wo erwähnst du das? Wo erwähnst du, dass solch eine Steuer teils massive Steuerflucht und damit Kapitalflucht aus dem Industrieland Deutschland bedeuten würde? Wo zeigst du die folgen für Investitionskreisläufe auf? Warum sagst du nicht, dass das Bürogebäude in dem du und ich vielleicht arbeiten genau von diesem Kapital gebaut wurden? Und wegen dem Wachstum: Bei unserer heillos geschönten Arbeitslosenquote ist da noch einiges drin....
Ich denke eher an das örtliche Uniklinikum, das auf Staatskosten gebaut würde, von einem privaten Investor gekauft wurde und schon im 2.Jahr Gewinne macht. Ja, das ist dem Land Hessen nie gelungen. Bravo! Dummerweise wurde der Gewinn durch massive Personaleinsparungen erreicht. Die medizinische Versorgung ist jetzt beschissen, massenhafte Klagen von Patienten sind zu vernehmen. SO hätte der Staat auch sparen können, dafür braucht es keine privaten Unternehmer. Zur Steuerflucht: Deine Argumentation läuft darauf hinaus, dass wir die Reichen nicht mehr besteuern dürfen, weil Sie sonst Steuern hinterziehen. Übertrage das mal auf andere Kriminalitätsfelder, lächerlich.. Der Standort Deutschland ist attraktiv genug um ein paar Prozent Vermögenssteuer in Kauf zu nehmen. Ja, und die Einnahmen wären auch viel zu gering. Ach, die paar Kröten nehmen wir gerne mit. Bei der alten Oma wird auch mit spitzer Feder die Grundsicherung berechnet. Ein großer Aufwand, der nur ein paar Euro bringt. Das leisten wir uns auch. Die Vermögenssteuer können wir auch einfach Spitrzensteuersatz nennen, dann geht das beim BVG durch. Kein Problem Stimmst Du mir zu das Steuerflucht asozial ist? Der Unternehmer verlässt Deutschland, dessen staatliche Struktur seinen Erfolg ermöglicht hat. Vielleicht sollten wir uns mehr bemühen Steueroasen auszutrocknen, dann fällt dem armen Unternehmer der Patriotismus wieder leichter, oder?
Ich geh jetzt ins Bett... Ganz ehrlich: Das da oben entbehrt jedem Sinn und Verstand. Auf das BVerfG bist du gar nicht wirklich eingegangen. Schade, denn sonst wüsstest du, dass "Deine Argumentation läuft darauf hinaus, dass wir die Reichen nicht mehr besteuern dürfen, weil Sie sonst Steuern hinterziehen." Quatsch ist. Das Vermögen wurde schon einmal versteuert. Warum muss es zigfach versteuert werden? Und das hat nichts mit Spitzensteuersatz zu tun. Bitte informiere dich über das Steuersystem. Und in einer globalisierten Welt (ach ja, bevor jetzt einer auch dagegen schreit: Das Dämpfen des Abschwungs haben wir nur China zu verdanken) bei großen Finanzinvestoren kann man nicht mehr sagen, wo wer investiert. Bei uns wird von den Arabischen Emiraten genauso viel investiert, wie ein deutscher Unternehmer in Usbekistan investiert... Und das hat nichts mit Unternehmen zu tun. Das ist Quatsch. Hier gehts um reines Kapital und deren Gewinne daraus. Und diese wandern schnell ab. Einfach nur das Türschild auswechseln, mal grob gesagt.
Wenn eine Vermögenssteuer rechtlich nicht machbar ist, darüber bin ich in der Tat nicht im Bilde, dann sollte man einfach den Spitzensteuersatz anheben. Mir geht es nur darum, dass Spitzenverdiener (sie haben meistens das größte Vermögen) stärker besteuert werden. Ich will eine Umverteilung von der Oberschicht zum Staat. Schau Dir die Entwicklung der Vermögensverhältnisse in Deutschland an. Unsere Gesellschaft zerbricht irgendwann daran. Der Staat müsste Milliarden in Bildung stecken, und zwar Bildung für ALLE. Das Geld dafür sollte man da holen wo es im Überfluss vorhanden ist, bei der Oberschicht. Das heutzutage das Kapital um die Welt fliegt, weiß ich auch. Es schadet aber unserem Land, wenn Produktionsstätten in benachbarte Länder abwandern, weil diese mit Niedrigsteuer locken. Das muss durch eine Angleichung der Steuersätze unterbunden werden. Ein Angleichung auf hohem Niveau natürlich.
Zur privatisierten Uni-Klinik möchtest Du nichts sagen? :-))
Könnte ich schon. Aber ehrlich gesagt wird mir das alles hier zu mühsam.
lach Träumer und Idealist... Idealismus in Ehren, aber es hat noch nie jemand durch Idealismus sich ernähren können. Wie willst du andere Länder hierzu zwingen? Noch dazu steckt dieses Geld nicht bei Paris Hilton in der Tasche. Das sind im Vergleich lächerliche Gestalten der Popkultur, welche leider das Bild der Menschen beeinflussen. Nein, das Geld steckt in Unternehmen und Investitionen. Und was machen diese? Richtig, Arbeitsplätze. Genau deren Geld hat deinen und meinen Arbeitsplatz geschaffen. Noch dazu wäre ich vorsichtig zu meinen, dass Geld im Überfluss da wäre. Das stimmt so nicht. Investiertes Geld ist erst mal "weg". Wenn der Staat hiervon Geld möchte, dann müsste umgekehrt der Staat auch mehr unternehmerisches Risiko tragen. Aber das will wieder mal niemand hören. Das ist ja unpopulär. Noch dazu würde ich dem Staat nicht mehr Geld geben. Schau mal, was er damit macht. Nene, der Staat ist und bleibt der absolut schlechteste Unternehmer, den man sich vorstellen kann. Selbst ein Telekom-Vorstand hat da noch bessere Karten.