Frage von tedmosby78, 106

Welche Partei würdet Ihr wählen, wenn am Sonntag bereits Bundestagswahl wäre?

Antwort
von Existentiell, 55
Die Linke

Ich sympathisiere schon seit einigen Jahren mit dieser Partei, weil ich einfach in sehr, sehr vielen Hinsichten derselben Meinung bin. Die SPD ist für mich keine Alternative mehr, da sie immer mehr der CDU gleicht

Antwort
von StevenArmstrong, 21
Die Linke

Hallo,

ich bin zwar Sozialdemokrat, aber die SPD von heute hat nichts mehr mit Sozialdemokratie oder mit Demokratie selbst zu tun (s. TTIP).

von dem her wähle ich die LINKE, denn diese hat TTIP immer abgelehnt. Zwar wird emien Stimme nicht viel ausricten, aber es ist besser, als Sigi's SPD zu wählen.

MfG

Steven Armstrong

Antwort
von Devrim34, 53
SPD

Ich mag die SPD nicht in jeder Hinsicht, aber Protestwählerei oder vermeintlich demonstratives Nichtwählen halte ich für ineffizient und gefährlich. 

Die SPD scheint mir momentan doch die halbwegs bodenständigste Partei zu sein.

Die CDU mag ich nicht sonderlich, da das C in CDU nicht gerade zur Geltung kommt, wenn ich mir all den Hass ansehe, die Parteimitglieder teilweise säen.

Die AfD wiederum - nun ja, dazu muss man nicht viel sagen.

Antwort
von alexklusiv, 30
Die Linke

Es gibt keine Alternative zu sozialer und internationaler Gerechtigkeit.

Antwort
von dan030, 31
AfD

Ich halte den Euro für gescheitert, die EU in ihrer aktuellen Daseinsform für eine Katastrophe und denke, dass wir in Europa unsere Strukturen für gemeinsames Zusammenleben gehörig überdenken müssen. Die AfD ist die einzige Partei im "wählbaren" Spektrum, der ich bzgl. dieser Problematik etwas zutraue.

Weiterhin halte ich die Massenimmigrationspolitik, wie sie bisher verfolgt wurde, für eine Katastrophe. Und die Bestandsparteien verar...en den Durchschnittsbürger, indem viele Dinge völlig verklärt oder unter den großen Teppich gekehrt werden.

Hinzu kommt, dass ich in vielen Bereichen beobachte, dass es mehr um Taktiererei und Postengeschachere geht, als wirklich mal um fundierte Problemlösungen. Da sind einfach jahrzehntelang Strukturen und Seilschaften entstanden, die man nur durch eine Wahl komplett neuer Politkräfte beseitigen kann.

Kommentar von Devrim34 ,

Nur aus reiner Neugier:

Was genau traust du der AfD "in dieser Hinsicht" zu? Wie genau löst sie diese Problematik mit der EU? 

Durch einen Austritt? 

Des Weiteren - und an dieser Stelle ist es nicht reine Neugier, sondern mal meine Meinung - sehe ich seitens der AfD keine Problemlösung. Eine Partei, die selbst den Klimawandel leugnet und vollkommen offensichtlich Fehlinformationen weitergibt, halte ich für wenig überzeugend.

Gewiss verstehe ich, dass andere Parteien ebenso wenig überzeugend sind, doch an dieser Stelle muss man mal sagen, dass die sogenannte Alternative keinen Deut besser ist.

https://www.youtube.com/watch?v=legMiI6RUuQ

Ich persönlich habe ausländische Wurzeln und bin auch unzufrieden, gerade weil ich hier aufgewachsen bin und ebenso wie jeder Deutsche der Überzeugung bin, dass die momentane Politik nicht richtig sein kann, da viel zu wenig Aufklärung betrieben wird: 

Genauso halte ich aber die Hetze für sehr gefährlich, die man gegen Flüchtlinge betreibt, denn die Meinung zu eben diesen Leuten ist zunehmend aggressiv und unsachlich und emotional:

Das ist verdammt gefährlich. Wenn verschiedene Gruppierungen derart kollidieren, ist das Harakiri in Persona, denn auch Flüchtlinge sind keine Nutztiere, sondern Menschen mit Herz und Verstand: Und ich meine damit nicht, dass man unendlich Nächstenliebe zeigen soll etc, aber wenn diese Leute über eine längere Zeit mit Ausstoßung und Fremdenhass konfrontiert werden, bilden sich auf Dauer Parallelgesellschaften und die Stimmung wird zunehmend aggressiver:

Ich persönlich denke, dass die AfD gerade diese Thematik ausreizt, um Wählerstimmen zu gewinnen.

Dieses Thema MUSS ausdiskutiert werden, auf jeden Fall, aber auf eine sachliche Art und Weise und zwar so, dass man Rücksicht auf ALLE Parteien nimmt.

Die Stimmung, die momentan in der Luft liegt, dient der reinen Aggressivität primitiver Geister, so findet man aber keine Lösungsansätze. Eben diese Stimmung wird von der AfD propagiert, so denke ich. 

Kommentar von dan030 ,

Also erstmal vorab: ich habe kein allgemeines Problem mit Ausländern. Ich habe nur damit ein Problem, dass a) Deutschland Gefahr läuft, mit der aktuellen Politik zum "Sozialamt der Welt" zu werden, und b) gibt es gerade bei den Migranten aus dem islamischen Kulturkreis offenbar leider einige, die uns genau die Probleme nun nach Deutschland bringen, vor denen sie angeblich "geflohen" sind. Oder andersrum konstruktiv formuliert: Deutschland braucht ein Einwanderungsgesetz, und da müssen meiner Meinung nach klare Kriterien rein, wer kulturell zu diesem Land passt und wer nicht, und andererseits auch geschaut werden, ob Einwanderungswillige auch in der Lage sein werden, hier mit eigener Leistung satt zu werden. (Damit wir uns eben nicht massenweise Sozialfälle importieren.)

Dann zum Thema EU und Euro: Die AfD ist die einzige Partei, die gegenüber dem Euro kritisch positioniert ist. Wenn ich mir anschaue, was für einen Flurschaden der Euro für das mittelalte Drittel der Bevölkerung Deutschlands anrichte, dann ist allein das Grund genug, die AfD zu wählen. Meiner Meinung nach müsste Deutschland ASAP aus dem Euro austreten. Die Währungsunion ist fundamental fehlkonzipiert, letztlich zahlen wir hier indirekt die Zeche dafür, dass etliche andere Euro-Mitgliedsländer entweder unfähig oder unwillig sind, ihre Finanzen in Ordnung zu bringen. Dazu kommt, dass diese ganzen sogenannten "Rettungspakete" letztlich ja gar nicht der "Rettung" der betroffenen Staaten dienen, sondern im letzten einen Transfer von Privatleuten hin zu großen Vermögensverwaltern darstellen - weil deren Investments über die "Rettungspakete" im Wert gesichert werden.

Ich habe keinen Bock darauf, dass meine Generation keine Altersvorsorge und keinen Vermögensaufbau wegen jahrelanger Niedrigzinsen betreiben kann, nur weil wir staatlich verordnet über den Euro eine Transferpolitik nach sonstewohin haben. Uns jammern die Politiker hier die Taschen voll, dass wir Altersvorsorge betreiben sollen, länger arbeiten sollen usw., und gleichzeitig "retten" wir Finanzkreisläufe in Ländern, wo die Privatleute z. B. dank höherer Wohneigentumsquote eigentlich wesentlich besser gestellt sind als hierzulande.

Deutschland sollte es so machen wie die Briten: einen Austritt aus der EU ankündigen. Und dann könnte man schauen, im übrigen ggf. auch zusammen mit den Briten (und den Niederländern? sowie den Dänen?), ob man die EU und den Euro noch irgendwie reformiert kriegt, oder ob das Durchziehen eines DE-Exit vielleicht doch besser ist.

Man kann auch ohne EU und Euro Freihandel mit Nachbarn haben und freundschaftliche Beziehungen pflegen. Eigentlich schwebt mir bzgl. des europäischen Miteinanders ein Zustand wie in den 1970ern und frühen 1980ern vor. Da gab es gute Wirtschaftsabkommen, aber auch eine klare Abgrenzung der Nationen untereinander. Das hat funktioniert. Und der ganze Ideologieschrott und die überzogene EU-Bürokratie waren damals noch kein Thema.

Dann mal zum Thema Klimaschutz: die AfD ist meiner Ansicht nach tatsächlich ein wenig ignorant bzgl. Umwelt-Themen. Allerdings muss man leider sagen, dass auch die "grüne" Politik der Blockparteien nicht viel besser ist. Da wird zwar ein riesiger Tamtam um eine sogenannte "Energiewende" gemacht, aber so richtig wenden tut sich de facto gar nichts. Wir bauen zwar munter Windkraft- und Solaranlagen auf. Aber die Kohlestinker laufen weiter. Und die Konzerne reiben sich die Hände, weil sie den "dreckigen" Kohlestrom für gutes Geld ins benachbarte Ausland verkaufen können. Komischerweise fällt sowas in der öffentlichen Diskussion immer völlig untern Tisch. Ebenso unter den Tisch fällt die Effizienzbetrachtung von "Erneuerbaren" unter Miteinbeziehung der Energiebilanz zum Zeitpunkt der Investition. (Oder platt gesagt: die vielen Megawattstunden, die für die Produktion des ganzen Stahls in Windrad-Masten gebraucht werden, lässt man gemeinhin in der Effienzrechnung einfach untergehen. Gleiches gilt für die verheerende Umweltbilanz in der Produktion von Solarmodulen.)

Bleibt als Fazit: die einen sind ignorant, die anderen erzählen eine grüne Welt und machen hinterrücks doch was ganz anderes. Meines Erachtens ist eines nicht besser oder schlechter als das andere. Also halte ich "Umwelt" nicht für ein geeignetes Entscheidungskriterium pro/contra AfD.

Was die Stimmungslage in der Öffentlichkeit angeht, stimme ich Dir bzgl. der als aggressiv empfundenen Lage zu. Das geht aus meiner Sicht aber nicht auf das Konto der AfD, sondern diese hat hier eher eine Art Ventilfunktion. Der Frust in der breiten Bevölkerung richtet sich nach meinem Empfinden eher gegen das Merkel-Regime, was für uns hier in Deutschland letztlich mehr als ein Jahrzehnt intransparente Hinterzimmerpolitik bedeutet hat, wo nur selten positive Ergebnisse für den Durchschnittsbürger rausgekommen sind. Was wir auf der politischen Ebene brauchen, ist eine Rückkehr zur parlamentarischen Debatten- und "Streit"kultur im Bundestag.

Antwort
von Virginia47, 27

Die, die ich immer wähle. Und das ist nicht die AfD. 

Antwort
von wfwbinder, 26
FDP

Natürlich die FDP, der liberale Einfluss fehlt ganz eindeutig, zumindest in der Opposition.

Kommentar von Latosius ,

Bei manchen Menschen kann man am Profilbild erkennen, wen sie wählen :D

Anzug, Krawatte, etwas Lebenserfahrung, männlich: Das kann ja nur ein FDP-Wähler sein :D

Kommentar von Latosius ,

Das soll keine Beleidigung sein.

Antwort
von fribol, 19

Die AfD - alles andere ist unwählbar

Kommentar von rushB ,

Wenn du dich informieren würdest wüsstest du dass das nicht stimmt.
Außer du hast bock auf Nazi Deutschland V2

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