Welche nicht wettkampforientierte, schnelle Kampfsportart?

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5 Antworten

Hallo waterfall1,

Generell sind alle Kampfsportvereine darauf aus ihre Mitglieder erfolgreich zu Wettkämpfen bzw. Turnieren zuschicken. Das liegt einfach daran, dass Erfolge in den regionalen Medien erwähnt werden und damit letztendlich für den Verein geworben wird. Mein Einstieg in den Kampfsport begann mit Shotokan-Karate.  Der Verein war noch sehr jung und wir haben damals noch Auftritte mit Showkämpfen und Katas bei regionalen Festen oder Veranstaltungen gemacht - zum Verständnis ich war Mitglied Nr. 12 und unser Trainer war damals gerade erst ein paar Monate vorher in unsere Stadt gezogen. Nach 1 1/2 Jahren Mitgliedschaft, habe ich nach dem normalen Training mit einem anderen Vereinsmitglied begonnen Kampf nach Straßenregeln zu trainieren. Da sagt keiner Stop - Punkt für Rot,  sondern wenn die Rippe gebrochen ist muss man trotzdem weiterkämpfen. Bevor man die Grundlagen nicht beherrscht, wird kein Verein Vollkontakttraining erlauben.

Desweiteren ist das Erweitern der trainierten Stilrichtungen sehr sinnvoll. Mir macht besonders Han Bo (Kampf mit dem Stab) sehr viel Spaß.

Außerdem macht eigentlich jeder Kampfsportverein Selbstverteidigungskurse, dabei werden so Standardsachen wie Verteidigung gegen Messerangriffe oder Angriffe mit ähnlichen Handwaffen trainiert.

Wenn du Wert darauf legst schnelle Erfolge zusehen, dann ist vielleicht Wing Tsun oder Krav Maga etwas für dich.

Aber ehe du gut gewappnet für einen Straßenkampf bist dauert es dennoch sehr lange, da du die Techniken solange trainieren musst, bis sie als Reflex kommen. Außerdem bedeutet Straßenkampf auch Kampf ohne Regeln und in allen Positionen.  Deshalb ist Judo auch sehr hilfreich (bevor ich überhaupt mit Karate beginnen durfte,  hat mir mein Vater Judoabrolltechniken bei gebracht, das war seine Bedingung - zur Minimierung der Verletzungsgefahr).

Straßenkampf an sich bedeutet auch mit allem zurechnen,  da kann der Angreifer ein einzelne mit Drogen vollgepumpter Typ sein oder eine ganze Truppe die dich angreift. Mit solchen Bedingungen fertig zu werden benötigt Erfahrung.  Bei mehreren Gegnern helfen dir Kampfkünste, die die Gegner auf Entfernung halten.

Achso, als abschließender Gedanke: Breitensportlehrgänge sind oftmals sehr hilfreich um etwas Neues zusehen bzw. zu erlernen.

Liebe Grüße 


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Da giebt es : Muay Thai ! Da ist beides mitenthalten ! Falls du dich aber wirklich vor jemanden gefähtliches auf der strasse verteidigen musst oder halt allgemein würd ich dir Muay boran empfehlen ( Muay boran ist fast das gleiche wie muay thai bloss das muay boran das alte muay thai ist das man früher in den alten alten Kriegen zum töten benutzt hat ! Unf mit gefährlichen gegner mein ich kampfsportler und nicht diese scheinstarken ahaha

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Ich betreibe seit ca einem Jahr Karate.

Unser Sensei ist auch gleich Kadertrainer daher geht es bei uns an einem Tag der Woche meistens auch um Wettkampfsport.
Die Restlichen 2 Trainings machen wir Grundschultechniken - Katas - Selbsverteidigung - Bodenkampf - Konditionstraining - Koordianationstraining etc.

Das liegt aber vermutlich an dem jeweiligen Dojo wo man sich befindet und wo die stärken der Vereinsmitglieder liegen. Im Sport selber kann man sich aber überhall hinentwickeln.

Ich schätze das es im Taekwondo auch stark auf den Verein ankommt. Suche dir doch einfach einen der nicht Wettkampforientiert ist.

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Kommentar von waterfall1
26.10.2016, 11:55

Danke für deine Antwort, ich werde wohl am besten mal den Dozenten selbst fragen welchen Teakwondoverein er mir empfehlen kann. 

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Entscheidend ist nicht so sehr welche Kampf Sportart, sondern die Erfahrung und Qualifikation des Trainers bzw. Übungsleiters. Dann gibt es noch einen wesentlichen Unterschied etwas mit anderen zu trainieren und auf der anderen Seite der Ernstfall. Den kannst du nämlich nicht vorhersehen, wie der abläuft. Hier sind vor allem deine Nerven gefragt. Selbst erfahrene Kampfsportler können deswegen im Ernstfall versagen während Leute, die noch nie Kampfsport trainierten, zuschlagen wie die Kesselflicker. Wichtig ist also deine Kampfbereitschaft, d. h. auch in jedem Fall zu kämpfen, selbst wenn die Situation aussichtslos erscheint.

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Hallo waterfall1,

ich kann Dir Kung Fu (Shaolin) empfehlen; das müsste Deinen Vorstellungen entsprechen, so wie ich sie verstanden habe.

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Kommentar von waterfall1
26.10.2016, 11:57

Vielen Dank, Kung Fu finde ich durchaus sehr interessant, leider finde ich hier in Leipzig nur begrenzte Möglichkeiten. Es gibt zwar Anbieter für Shaolin Kung Fu, allerdings übersteigen Monatsbeiträge von 35 bis 50€ schlichtweg meine finanziellen Mittel.. :(

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