Frage von FrauStressfrei, 41

Welche Nachweis für krank schicke ich meinem AG ab der 6 Krankenwoche?

Ich bin jetzt im Krankengeldbezug. Mein AG beschwert sich und meinte er braucht eine neue Krankmeldung. Ich sagte, dass es das nicht mehr gibt, da wurde er aber sauer und meinte, ich müsse ein Krank aber nachweisen. Wie denn? Was bekommt er denn?

Antwort
von Hexe121967, 41

ein kopie des auszahlungsscheines auf dem der arzt der krankenkasse bestätigt das du immer noch krank bist - das hat zumindest beim arbeitgeber meines mannes damals gereicht.

Antwort
von himako333, 31

eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist  immer in dreifacher Ausfertigung, eine für den Arzt, eine für die KK und eine für den Arbeitgeber

Kommentar von Familiengerd ,

Ab der 7. Krankenwoche - also mit Beginn des Krankengeldbezugs - gibt es keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen mehr!

Kommentar von himako333 ,

ok & Danke habe gerad Deinen anderen Kommentar gelesen, wie's korrekt abläuft ..

m.l.G. ;)h

Antwort
von Bauigelxxl, 40

Von Dir eigentlich nichts mehr! Du hast ja nur noch den Auszahlungsschein.

Du kannst ihm eine Kopie vom Auszahlungsschein machen. Aber vorgesehen ist das nicht. Ich kann den Arbeitgeber ja verstehen, aber du kannst ja nichts dafür.

LG

Edgar

Kommentar von FrauStressfrei ,

Hatte ich mir auch gedacht. Danke!

Kommentar von Familiengerd ,

Von Dir eigentlich nichts mehr!

Das ist ein Irrtum!

Nach allgemeiner Rechtsprechung kann der Arbeitgeber vom Arbeitnehmer nach dem Ende des Lohnfortzahlungszeitraums (also während der Krankengeldzahlung) weitere Bescheinigungen über die Fortdauer der Erkrankung verlangen, also jeweils Kopien der Auszahlungsscheine, die der Arzt für die Krankenkasse ausfüllt und aus denen sich die weitere Dauer der Erkrankung ergibt.

Kommt der Arbeitnehmer diesem Verlangen des Arbeitgebers nicht nach, kann er abgemahnt werden.

Kommentar von Bauigelxxl ,

Also ich wiederspreche ja nur ungerne. Aber auf dem Auszahlungsschein ist die Diagnose vermerkt!!! Wenn er weiter Bescheinigungen verlangen kann, was sein mag, dann nicht die Kopie des Auszahlungsscheins! Und vermutlich auch auf seine Rechnung. Denn der Arzt macht das nicht mehr so ohne weiteres.  Und die geht den Arbeitgeber nichts an. Er müsste eigentlich eine Meldung der Krankenkasse bekommen. Dies klappt aber wohl nicht so gut.

Kommentar von Familiengerd ,

Aber auf dem Auszahlungsschein ist die Diagnose vermerkt!!!

Es spricht nichts dagegen, die Diagnose auf dem Auszahlungsschein zu schwärzen.

Im Übrigen ist es so, dass der Arbeitgeber, sollte er auf einer Originalbescheinigung durch den Arzt bestehen - was er kann -, die dafür anfallenden und vom Arzt berechneten Kosten zu tragen hätte.

Kommentar von Bauigelxxl ,

Sorry, aber eine Kopie die auch noch geschwärzt ist, macht nun gar keinen Sinn! Und nein das ist nicht die vorgesehene Bescheinigung die ein Arbeitgeber bekommen soll oder muss! Ich bin ja der Meinung das der Arbeitgeber irgendetwas bekommen sollte! Aber es ist nicht vorgesehen! Das System hat da einen Fehler! Und wenn dann muss der Arbeitgeber schriftlich sagen das und WAS er haben möchte. Du solltest vielleicht deine Halbwahrheiten nicht mit "Das ist ein Irrtum!" tetulieren. Du mutmasst und sagst das sei die Ultimative Wahrheit.

Kommentar von Familiengerd ,

Sorry, aber eine Kopie die auch noch geschwärzt ist,

Wer redet denn von einer "geschwärzten Kopie"?!? Es war nur von einer geschwärzten Diagnose die Rede, die den Arbeitgeber nichts angeht!

Du solltest schon richtig lesen!

Du solltest vielleicht deine Halbwahrheiten nicht mit "Das ist ein Irrtum!" tetulieren. Du mutmasst und sagst das sei die Ultimative Wahrheit.

Was ist denn "halbwahr"'??

Du solltest vorsichtshalber etwas kleinlauter sein und nicht so naseweis herum tönen und Unsinn schwafeln ("und sagst das sei die Ultimative Wahrheit")!

Deine Behauptung "Von Dir eigentlich nichts mehr!" ist schlicht und Einfach ein Irrtum, auch wenn es Dir nicht passt!

Es gibt zwar keine direkte gesetzliche Bestimmung, die dem Arbeitgeber unmittelbar die Möglichkeit zur Forderung eines Nachweises der Arbeitsunfähigkeit auch nach den Lohnfortzahlung gibt; aber die Rechtsprechung hat die Bestimmung der Nachweispflicht nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz EntgFG § 5 "Anzeige- und Nachweispflichten" eben auch auf die Zeit während des Krankengeldbezugs ausgeweitet in der Weise, dass der Arbeitgeber auch dann einen Nachweis verlangen kann; der Arbeitnehmer ist also nicht schon alleine von sich aus verpflichtet Es handelt sich hierbei also um Richterrecht.

Damit ist auch Deine Aussage "Das System hat da einen Fehler!" falsch!!

Aber das ist nicht schlimm: Du kannst ja noch lernen! Sorry, wenn ich Dir "so von oben herab komme", aber das hast Du Deiner eigenen Patzigkeit zuzuschreiben. Im Übrigen sind Deine unsachlichen Ausfälle auch überhaupt nicht nachvollziehbar in Anbetracht der bisherigen sachlichen Diskussion - aber die hat Dich ja wohl "unbefriedigt" gelassen ...

Kommentar von Bauigelxxl ,

," also jeweils Kopien der Auszahlungsscheine, die der Arzt für die Krankenkasse ausfüllt " dein Zitat! Stimmt das ist keine Halbwahrheit, dass ist eine Lüge! Ich entschuldige mich für den Begriff Halbwahrheit. Auch eine gestörte Realitätswahrnehmung kann dazu führen das man länger als 6 Wochen krank ist. Dann sollte man den Auszahlungsschein nicht seinem AG schicken.

Bin Raus

LG

Kommentar von Familiengerd ,

@ Bauigelxxl:

Bist Du sicher, dass mit Dir mental alles in Ordnung ist?!? Allmählich muss man sich ja wohl Sorgen machen! 😩

Antwort
von Koernchen79, 35

Der Auszahlschein ist quasi die Ersatzbescheinigung.

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