Welche Möglichkeiten habe ich als Einzelperson, mich selbstständig zu machen?

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10 Antworten

Ja die gibt es. Nennt sich Steuerberater und die Gründerhilfe vom Arbeitsamt.

Da musst du schon hingehen und auch etwas Geld in die Hand nehmen für den Steuerberater. Hier ausführlich zu schreiben würde den Rahmen sprengen.

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Du kannst dich ja mal beim Arbeitsamt erkundigen, da gibt es sicher Broschüren dazu. Oder such dir Informationen beim Finanzamt oder Gewerbeamt.

Du brauchst auf jeden Fall ein Gewerbe das du anmelden musst um dich selbstständig zu machen. Da gibt es verschiedenes zu beachten. Es gibt die freien Gewerbe und  die reglementierten Gewerbe für die man einen Befähigungsnachweis braucht. Also mal eben so selbstständig machen ist nicht so einfach.

Eine Ich-AG kannst du nur als Arbeitsloser gründen, dafür gibt es dann eine Starthilfe vom Staat bzw. vom Arbeitsamt.

https://www.gruenderlexikon.de/lexikon/ich-ag/

da mal die Definition Ich-AG

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Wenn du dich nebenberuflich selbständig machst, tangiert das die Kranken- und Pflegeversicherung erstmal gar nicht (§ 226 SGB V).

Ob die Selbständigkeit rentenversicherungspflicht wäre entnimmst du bitte § 2 SGB VI.

Gibt es da Einrichtungen, die mir da helfen können?

Steuerberater. Unternehmensberater, ggf. Versicherungsmakler. Was du als Selbständiger brauchst hängt davon ab, was du tust.

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Der Sprung in die Selbständigkeit ist einfach: Gewerbeanmeldung und schon gehts los. Du mußt Dich und Deine Familie privat krankenversichern. Rentenversicherung ist freiwllig.

Vielleicht forderst Du Dir mal von der örtlichen IHK eine Broschüre über Existenzgründung an. Dort finden sich auch Hinweise auf mögliche Kredite zur "Anschubfinanzierung".


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Frage mal bei der Handelskammer in deiner Nähe nach. Die wird dir helfen.

Als Selbständiger ist vor allem wichtig, dass du Kunden hast bzw akquirierst, die dir Aufträge erteilen und somit Geld bringen. Davon hängt alles ab. Außerdem mußt du damit rechnen, dass du sehr viel Einsatz bringen mußt, um dich am Markt zu etablieren und den Kunden einen umfassenden Service bieten zu können. Feierabend um 17.00 Uhr wird zumindest am Anfang selten sein. Du wirst auch an vielen Wochenenden und an Feiertagen beschäftigt sein.

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Kommentar von b962662
11.08.2016, 18:07

Das ist bekannt. Ich würde zu Beginn aber bei meinem Chef als freier Mitarbeiter arbeiten.

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Mal ganz offen: Ich kann an deinem Plan nur Vorteile für deinen Chef erkennen.

  • Er zahlt nur, wenn Arbeit da ist
  • Er zahlt nicht, wenn du Urlaub machst oder krank bist
  • Er zahlt keinen Arbeitgeberanteil für Sozialabgaben

Damit sich das für dich lohnt, müsste dein Gehalt schon extrem steigen.

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Kommentar von b962662
12.08.2016, 15:32

Genau das ist der Punkt. Selbstverständlich hat er diese Vorteile. Wenn allerdings keine Arbeit da ist, kann er mir auch betriebsbedingt kündigen (<5 Mann). So groß ist meine Sicherheit diesbezüglich nicht.

Der Urlaub und der Arbeitgeberanteil werden im Angestelltenstatus ja in meinem Gehalt berücksichtigt. Da dieser Punkt nicht mehr auf seiner Seite ist, wird das ja zu meinen Gunsten berücksichtigt und ich entscheide selbst, ob ich in Urlaub gehe oder nicht. Wenn man sich da nicht einigen kann, dann macht das natürlich wenig Sinn. Das ist klar.

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z.B. die Handelskammer, Soziale Einrichtungen, die Arbeitsagentur.

ich würde dir auf jeden Fall empfehlen vorher bei einem Steuerberater einen Termin zu machen und alles mit ihm durchgehen denn es könnten sonst ein paar Dinge in die Falsche Bahn laufen.

Du musst dich nicht nur selber eine Krankenversicherung abschließen (du kannst bei deiner jetzigen bleiben) sie wird dich dann je nach Einkommen einstufen (was u.U. eine Mehrbelastung bedeuten kann). Die Altersversorgung ruht dann auf deiner Schulter. Du bist, wenn du nicht mehr einzahlen möchtest, nicht mehr in der Arbeitslosenversicherung. Du musst u.U. eine Betriebshaftpflicht Vers. abschließen. Du musst, je nach Einkommen eine Umsatzsteuer Vorauszahlung leisten und eventuell jeden Monat eine Einkommensteuer Vorauszahlung leisten (kommt auf das Einkommen an).

Bist du Krank, kein Einkommen. Eine Arbeits- bzw. Berufsunfähigkeitsvers. ist da ganz nützlich.

Urlaub - kein Einkommen.

kein Weihnachts bzw. Urlaubsgeld.

Vorteile: eigener Herr, du kannst sehr oft die Umsatzsteuer von dingen die du für deinen Job benötigst am Ende des Jahres geltend machen (-19%). Wenn du einen PKW least, kann die gesamte Leasingrate geltend gemacht werden.

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Kommentar von user8787
11.08.2016, 15:25

Wichtig ist außerdem viel Motivation, Fleiß und Ehrgeiz. Die ersten Jahre werden hart, aber bleibt man dran ist der Erfolg praktisch garantiert. 

Ich bereue diesen Schritt nicht, auch wenn ich jeden Monat eine erheblich Summe an Steuervorauszahlungen leiste.

Diese Geld sowie Personalkosten, Lebenshaltungskosten und Versicherungen müssen jeden Monat erarbeitet werden. Alles was darüber liegt ist Gewinn. Ist man an der Stelle dann steht der Entspannung im Urlaub nichts mehr im Wege. 

Für mich unverzichtbar: 

- Steuerberater

- Ökonom / Finanzberater

- Rechtsanwalt 

Und ganz wichtig...ein zuverlässiges Team. :o)

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Ich arbeite in einem kleinen Büro und würde gerne von meinem Angestelltenstatus in eine Art "Ich-AG" (so wird das glaub ich genannt) übergehen.

Ja, und wie? Und was bringt dir das? Wozu machst du das?

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Kommentar von b962662
11.08.2016, 18:18

Ich habe die Hoffnung, dass da unterm Strich finanziell für mich mehr drin ist. Das ist natürlich erstmal nur die Idee. Ich steige erst in das Thema ein und muss mir da tatsächlich einen Plan machen und mich einlesen, was für Kosten auf mich zukommen und dann berechnen, ob sich das rentiert.

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Du willst vom Angestellten zum freien Mitarbeiter bei deinem gleichen Chef arbeiten? Das riecht extrem nach Scheinselbständigkeit.

Lass mich raten: dein Chef hat dir den floh ins Ohr gesetzt?

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Kommentar von b962662
12.08.2016, 15:40

Ich verstehe den Punkt "Scheinselbstständigkeit" nicht. Das müsstest du mir mal erklären oder mir einen konkreten Link geben. Freie Mitarbeit ist doch in vielen Branchen nicht unüblich und völlig legitim.

Nein, das kommt nicht aus seiner Ecke. Ich habe ihm den Plan auch noch nicht gesagt. Ich kann nur gerade gehaltstechnisch nicht höher verhandeln, möchte aber dennoch bleiben. Das war für mich einfach mal ein anderer Ansatz, vielleicht mehr für mich herausholen zu können. Ich kenne mich aber auch absolut nicht aus mit dem Thema und wollte mit ein paar Tipps einfach mal selbst versuchen, mir einen kleinen Plan zu machen. Vielleicht auch ggf. eine kleine Überschlagsrechnung durchführen, ob sich das für mich überhaupt rechnet.

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