Welche Möglichkeiten gibt es um depressiven zu helfen?

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3 Antworten

Eine stationäre Behandlung in einer psychiatrischen/ psychologischen Einrichtung wäre hier wohl am sinnvollsten.

Das läuft regulär aber über den Hausarzt oder meinetwegen auch über den behandelnden Psychologen per Überweisung. Nicht immer gleich mit Einweisung verwechseln. Das geht aber auch im schlimmsten Fall.

Wer selbst soweit ist, daß er ohne fremde Hilfe nicht mehr klarkommt, kann sich auch selbst einweisen lassen in so eine Klinik. Dazu kann man den Notarzt einschalten. Daran ist auch hierbei nichts Verwerfliches! Z.B. bei Suizidgedanken oder Vorbereitungen dazu. Lediglich bei einer gewissen Vorbereitung + Planung mit z.B. dem Hausarzt, kann die richtige Klinik und womögliche Therapie vorab schon dafür herausgefunden werden. 

Solche Kliniken sind spezialisiert auf die verschiedensten Muster bzw. Krankheitsbilder und haben für alle möglichen psychischen Erkrankungen jeweilige Stationen. Da gehört dann z.B. dazu, ob Drogen mit im Spiel sind oder wie die gesamte körperliche Verfassung (Krankheiten etc.) des Patienten ist usw. usw.

Regulär ist es so, was meinetwegen allein die Fahrtkosten betrifft, daß der überweisende/einweisende Arzt/Hausarzt einen Beförderungsschein austellen kann. Dieser wird dann auch genauso über die Krankenkasse abgerechnet, wie die Therapie selbst. Unter Umständen ist eine Zuzahlung in geringer Form aber möglicherweise unumgänglich.

Das Spektrum Depression ist sehr breit gefächert und daher ist es dem Patienten, deinem Freund dienlich, mit dem von Dir beschriebenen Muster, sich auf eine längerfristige, stationäre Therapie einzulassen. 

Es kommt häufig vor, daß gerade Eltern mit der Situation überfordert sind. Ohne daß ich anmaßend sein möchte, aber es besteht tatsächlich die Möglichkeit, daß die Eltern deines Freundes mit der Situation ihres Sohnes, nicht umgehen können und das was passiert, nicht verstehen.

Das von Dir beschriebene Verhalten - was das "ritzen" usw. betrifft, fällt offiziell ja unter den Begriff "Borderliner". Auch ein sehr breites Spektrum, sollte aber nicht klischeehaft behandelt werden. Dafür sind Menschen zuständig, die sich hochwertig damit auskennen. Ich bin daher der Meinung, daß ich mich mit weiteren Ausführungen hierüber sehr weit aus dem Fenster lehnen würde, obwohl ich zwar ein gewisses Maß an Wissen zu den verschiedensten Mustern und Krankheitsbildern sammeln durfte. Bestimmte Kommentare könnte ich dazu noch geben, lasse das aber erstmal an dieser Stelle, weil die Dir wichtige Grundinformation, hoffe ich, wenigstens einigermaßen gegeben ist.

>>> Zwischen Krank und krank ist auch ein riesiger Unterschied <<<

Alles Gute

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Mit 18 ist er schon erwachsen da hat glaube ich das Jugendamt nichts mehr zu tun. Frag ihn mal wieso er Depressionen hat. Zur Therapie kann man auch mit dem Taxi/Bus fahren oder sich länger einweisen lassen so daß man stationär dort bleibt.

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Kommentar von Jana1601
20.07.2016, 15:54

Er  fühlt sich im falschen Körper geboren.

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Es gibt so etwas, dass nennt sich öffentliche Verkehrsmittel.

Die sollte ein Mensch mit 18 Jahren kennen und nutzen können.

Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass er dafür nicht das Geld hat.

Wenn das wirklich der Fall sein sollte kann er Geld bei seinen Eltern einklagen oder jobben gehen!

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