Welche Möglichkeiten gibt es meine Rechte bei DHL durchzusetzen?

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3 Antworten

Du solltest deinen Fall mal dem Niederlassungsleiter deines für deinen Zustellbezirk zuständigen Paketzentrums schriftlich mitteilen, dich sozusagen fast ganz oben beschweren.

Das Paketzentrum ist das Ziel-Paketzentrum in deiner Sendungsverfolgung. Die Beschwerde wird dann an den Leiter der für dich zuständigen Zustellbasis
weitergeleitet. Bitte sachlich bleiben, vielleicht ein paar Sendungsnummern, die es betraf, bereithalten.

Die Anschriften der Paketzentren gibt es hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Paketzentrum_%28Deutsche_Post_DHL%29

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Du kannst dich höchstens weiter beschweren.

Eine Straftat liegt nicht vor.

DHL haftet für verloren gegangene Sendungen wenn sie ohne Abstellerlaubnis hingestellt werdne und "verschwinden"

http://www.paketda.de/dhl/


Falls eine Wunschort-Zustellung erfolgte, ohne dass Sie DHL eine
Abstellgenehmigung erteilt haben, muss DHL im Verlustfall haften. Das
gilt auch, wenn DHL das Paket nicht am vereinbarten Ort abgelegt hat
sondern ganz woanders.


Zu deiner 2. Frage: Du kannst den DHL Boten nicht verklagen weil Du in keinerlei Geschäftsbeziehung mit dem DHL Boten stehst. Der Versender hat einen Vertrag mit DHL, nicht Du.

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Kommentar von Darque
06.07.2016, 20:44

Habe ich denn außer die Beschwerde gar keine Handhabe? Immerhin steht mein Name eindeutig auf der Klingel und die Adresse wurde auch korrekt angegeben. Auch der Versender hat in seiner Poststelle nur die Antwort bekommen "dann ist das eben so". Sodass der Versender die Portokosten nochmals zahlen musste. Das finde ich nicht richtig, gerade bei einer Privatperson, die auch auf die korrekte Auslieferung der Ware an mich als Empfänger angewiesen ist. Mehrmals habe ich mich schon auf die Haftung bezüglich der Sendungsnummer berufen, habe aber dahingehend keinen Erfolg, d.h. keine Erstattung meiner Zahlung erhalten. Auch nicht indem ich daraufhingewiesen habe, dass ich eine Abstellerlaubnis nicht erteilt und auch eine Unterschrift nicht geleistet habe. Bin mehr als frustriert über den Service.

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Kommentar von Copyyy
06.07.2016, 20:46

Laut http://www.strafrechtsblogger.de/kurierfahrer-unterschreibt-digitale-empfangsbestaetigungen-von-paketen-auf-einem-lesegeraet-mit-der-unterschrift-des-eigentlichen-empfaengers-um-diese-nicht-austragen-zu-muessen-keine-strafbarkeit/2014/06/ könnte man den Kurier wegen "Fälschung beweiserheblicher Daten" verklagt werden bzw. laut dem Text schloss das OLG dies nicht aus. Leider steht da nichts über eine weitere Verhandlung und andere Referenzfälle dazu kann ich nicht finden.
Also so ganz richtig ist dein letzer Absatz nun nicht

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Du hast das Recht sog. "Ablieferquittungen" zu einer bestimmten Sendung anzufordern. Das am besten schriftlich und per Einschreiben. Wenn du die hast und sich da eine Unterschrift darauf befindet, die nicht deine ist kannst du das wieder schriftlich beim Paketdienst monieren. Wegen dem "unbekannt" solltest du Fotos vom Haus rsp. den Namensschildern machen und mitschicken. Fordere eine schriftliche Stellungnahme zu diesen Vorfällen an. Eine Straftat als solches ist das derweilen nicht. Es geht im Kern um die Haftungen und das hast du alles mit DHL abzuhandeln und die dann mit dem Fahrer. Zumeist sind das stinkfaule Subunternehmen, aber das hat dich im Endeffekt nicht zu interessieren.

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Kommentar von Messkreisfehler
06.07.2016, 20:54

Soweit ich mich erinnere hat lediglich der Versender das Recht auf die Ablieferungsquittung. Der Empfänger steht in keinerlei Vertragsbeziehung mit DHL. Auftraggeber und einziger Vertragspartner ist der Versender.

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